| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
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BMW F 450 GS vs Triumph Speed 400 – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „vernünftigem Einstieg“ aussehen, steckt oft der spannendere Teil im Detail: Wie fühlt sich die Leistung an, wie arbeitet das Fahrwerk im Alltag, und wie gut passt das Konzept zu unterschiedlichen Fahrstilen? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der BMW F 450 GS und der Triumph Speed 400. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes Motorrad wollen, das im Alltag funktioniert und auch auf längeren Strecken Spaß macht. Doch die Philosophie dahinter ist unterschiedlich – und das merkt man beim Fahren.
Grundidee im Vergleich: GS für Abenteuer, Speed für die Straße
Die BMW F 450 GS ist klar als vielseitiges Konzept für unterschiedliche Untergründe gedacht. Der Fokus liegt auf einer aufrechten, kontrollierten Sitzposition und einem Fahrgefühl, das auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Triumph Speed 400 dagegen ist stärker auf die Straße und den urbanen Alltag ausgerichtet. Das Motorrad wirkt agiler im Handling und zielt auf ein direktes, lebendiges Fahrgefühl ab.
Im Ergebnis unterscheiden sich die beiden Bikes vor allem darin, wie sie ihre Stärken ausspielen: BMW punktet mit dem „GS-Gedanken“ und der Flexibilität, Triumph mit dem straßennahen Charakter und der Leichtigkeit im Alltag.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motorvergleich geht es nicht nur darum, welche Werte auf dem Papier stehen, sondern wie sich diese Werte im Alltag anfühlen. Die BMW F 450 GS zeigt ihren Charakter eher über die Art, wie sie Leistung bereitstellt: gleichmäßig, kontrolliert und gut dosierbar. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig im Stadtverkehr beschleunigt wird oder wenn Landstraßen mit wechselndem Tempo anstehen.
Die Triumph Speed 400 wirkt dagegen oft „direkter“ im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Beschleunigungen, zügiges Einfädeln oder dynamisches Fahren auf kurvigen Strecken im Vordergrund stehen. Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Triumph setzt stärker auf ein spürbar sportliches Gefühl, während BMW den Fokus auf Alltagstauglichkeit und ruhige Beherrschbarkeit legt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- BMW F 450 GS: Stärke ist die gutmütige, kontrollierte Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass das „Kick“-Gefühl weniger im Vordergrund steht als bei straßenorientierten Konzepten.
- Triumph Speed 400: Stärke ist das lebendige Ansprechverhalten und das straßennahe Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf Offroad-„Reserve“ oder Schotter-Handling liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „GS“ und „Street“. Die BMW F 450 GS ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten schluckt und dabei die Kontrolle nicht verliert. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig schlechterer Asphalt, Baustellen oder gelegentlich Schotterwege vorkommen. Die Sitzposition unterstützt dabei das ruhige, sichere Gefühl.
Die Triumph Speed 400 spielt ihre Stärken im Handling aus. Im Vergleich der aufgelisteten Werte wirkt sie oft leichter in der Reaktion: Richtungswechsel gehen zügig, und das Motorrad fühlt sich im Alltag schnell „zur Hand“ an. Das ist ein klarer Vorteil, wenn viel in der Stadt gefahren wird oder wenn Kurvenfahrten auf dem Programm stehen.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig auf wechselnden Untergründen unterwegs ist, profitiert eher von der BMW-Philosophie: mehr Gelassenheit, mehr Reserven. Wer dagegen vor allem Asphalt fährt und ein Motorrad möchte, das im Alltag schnell reagiert, wird mit der Triumph oft zufriedener sein.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort für unterschiedliche Tagesprofile
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Punkt. Die BMW F 450 GS setzt auf eine aufrechte Haltung, die das Fahren entspannter macht – besonders bei längeren Strecken oder wenn der Rücken nicht ständig „arbeiten“ soll. Außerdem unterstützt die Ergonomie das kontrollierte Fahren, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Triumph Speed 400 wirkt ergonomisch stärker auf die Straße zugeschnitten. Das bedeutet: oft ein sportlicheres Gefühl, das sich besonders bei zügigem Fahren gut anfühlt. Für viele ist das genau der Grund, warum die Speed 400 so schnell Spaß macht – gleichzeitig kann sie für sehr lange Touren je nach Körpergröße und Vorlieben weniger „entspannt“ wirken als die GS.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder sind modern ausgestattet, und im Vergleich der aufgelisteten Elektronik-Features zeigt sich: Die BMW setzt stärker auf ein Sicherheits- und Komfortkonzept, das sich auch auf wechselnde Bedingungen übertragen lässt. Die Triumph bietet ebenfalls zeitgemäße Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtwirkung stärker auf das straßenorientierte Fahrprofil abgestimmt.
Wichtig ist dabei weniger, welches System „mehr“ hat, sondern wie es sich im Fahrgefühl bemerkbar macht: Die BMW wirkt oft wie ein Motorrad, das dich auch bei wechselndem Grip ruhig ans Ziel bringt. Die Triumph unterstützt eher das dynamische Fahren, ohne das Motorrad „zu schwer“ zu machen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- BMW F 450 GS: Stärke ist die alltagstaugliche Unterstützung für verschiedene Situationen. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl dadurch etwas „systematischer“ wirkt.
- Triumph Speed 400: Stärke ist die straßennahe Abstimmung, die dynamisches Fahren unterstützt. Schwäche kann sein, dass das Konzept weniger auf Offroad-„Szenarien“ ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und die Frage nach dem „Mehr“
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus vielen kleinen Faktoren: Wie gut lässt sich das Motorrad im Stop-and-Go bewegen? Wie angenehm ist das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten? Wie souverän wirkt es auf der Landstraße, wenn das Tempo variiert?
Die BMW F 450 GS punktet hier mit einem Konzept, das für unterschiedliche Strecken gemacht ist. Wer nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern auch mal einen Umweg über Feldwege oder schlechteren Asphalt nimmt, wird die BMW-Ansätze eher schätzen. Gleichzeitig bleibt sie im Alltag handlich genug, um nicht zur „großen“ Herausforderung zu werden.
Die Triumph Speed 400 ist dagegen besonders stark, wenn der Fokus auf der Straße liegt: kurze Wege, spontane Ausfahrten, zügiges Fahren in der Kurve. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der typischen Charakteristik zeigt sich: Triumph fühlt sich oft schneller „bereit“ an, wenn es um sportliches Fahren geht.
Wirtschaftlichkeit und Betrieb: Worauf man bei der Entscheidung achten sollte
Auch wenn die Kaufentscheidung nicht nur am Geld hängt, spielen Betriebskosten eine Rolle. Im Vergleich der aufgelisteten Werte (z. B. Verbrauch/effiziente Nutzung, Wartungsintervalle und allgemeine Unterhaltsaspekte) zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf moderne Nutzung ausgelegt. Entscheidend ist, wie gut der persönliche Fahrstil zu den jeweiligen Stärken passt.
Wer eher gleichmäßig fährt und das Motorrad „ruhig“ bewegt, wird bei der BMW oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket erleben. Wer dagegen häufiger dynamisch beschleunigt und das Motorrad als Spaßgerät nutzt, wird bei der Triumph die direkte Rückmeldung stärker wahrnehmen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen BMW F 450 GS und Triumph Speed 400 lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Beide sind moderne Motorräder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
BMW F 450 GS – die bessere Wahl, wenn…
- häufig wechselnde Untergründe vorkommen (schlechter Asphalt, Baustellen, gelegentlich Schotter),
- eine entspannte, kontrollierte Sitzposition wichtiger ist,
- ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag und auf Touren gleichermaßen „mitdenkt“.
Triumph Speed 400 – die bessere Wahl, wenn…
- der Fokus klar auf der Straße liegt und dynamisches Fahren Spaß macht,
- ein direktes Ansprechverhalten und agiles Handling im Vordergrund stehen,
- das Motorrad vor allem für Stadtfahrten und kurvige Strecken genutzt wird.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und der typischen Abstimmung zeigt sich der Vorteil vor allem in der kontrollierten Art, wie Motor, Fahrwerk und Ergonomie zusammenarbeiten: Das macht sie stark für Alltag, Touren und Strecken, die nicht immer perfekt sind. Wer gern flexibel fährt und sich nicht auf „nur Asphalt“ festlegen möchte, bekommt mit der GS ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Speed 400 spielt ihre Stärken dort aus, wo die Straße im Mittelpunkt steht. Im direkten Vergleich wirkt sie oft lebendiger im Ansprechverhalten und agiler im Handling – ideal für Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell dynamisch anfühlt und den Fahrspaß in den Vordergrund stellt, trifft mit der Speed 400 die bessere Wahl.
Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Gelassenheit, Speed für Direktheit und Fahrfreude auf der Straße.