UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.295 €
Baujahr von 2017 bis 2022
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Jetzt noch schärfer: Die Streety RS
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Durchzugskräftiger Motor
  • Präzises Fahrverhalten
  • Getriebeabstufung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reifen bei Kälte oder Nässe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht183kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum765ccm
Hub53mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung123 PS bei 11.700 U/Min
Drehmoment77 NM bei 11.000 U/Min
Höchstgeschw.241km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite335km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm
Federung hintenÖhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenLeichtmetall-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneZwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenStarre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs Triumph Street Triple RS: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Welten verkörpern, wird die Entscheidung spannend: Die BMW F 450 GS steht für vielseitige Einsatzmöglichkeiten, aufrechte Sitzposition und einen Charakter, der auch abseits des Asphalts Spaß macht. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist ein kompromissloses Straßenmotorrad mit Fokus auf Agilität, Temperament und Kurvengefühl. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Geht es eher um Allround-Touren und leichte Offroad-Momente – oder um maximale Fahrfreude auf der Straße?

Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. Street-Performance

Die BMW F 450 GS wirkt wie gemacht für den Alltag und für Touren, bei denen die Route nicht immer perfekt geteert ist. Der GS-Ansatz zeigt sich in der Sitzhaltung, der Übersichtlichkeit und dem Gefühl, dass das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn der Untergrund wechselt. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen deutlich straßenorientiert: Sie fühlt sich von Natur aus „leicht“ an, reagiert schnell auf Impulse und lädt dazu ein, die Linie in Kurven konsequent zu fahren.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW punktet mit Vielseitigkeit und einem entspannteren Zugang zum Fahren. Die Triumph punktet mit Sportlichkeit und einem deutlich direkteren, dynamischeren Fahrgefühl.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind auf ihre Weise auf Fahrspaß ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich spürbar. Die BMW F 450 GS ist so abgestimmt, dass sie in unterschiedlichen Situationen gut funktioniert: gleichmäßiges Vorankommen, kontrolliertes Beschleunigen und ein Motorverhalten, das auch auf wechselndem Untergrund Vertrauen vermittelt. Die Triumph Street Triple RS dagegen zielt stärker auf das „Anpacken“: Gasannahme und Durchzug sind so ausgelegt, dass man das Motorrad gern in sportlichen Drehzahlbereichen bewegt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn gleichmäßiges Fahren, sauberes Handling und ein ruhigerer Rhythmus wichtiger sind. Die Triumph ist oft die bessere Wahl, wenn man das Motorrad bewusst fordert und die Dynamik aus Kurven heraus auskosten möchte.

Fahrwerk & Handling: Stabilität, Agilität und Kontrolle

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell: Die BMW F 450 GS ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, damit sie auch bei Unebenheiten und wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept gerät. Das Fahrgefühl bleibt dabei eher „geführt“ und vermittelt Sicherheit. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen auf Agilität und präzises Einlenken ausgelegt. Sie wirkt in schnellen Richtungswechseln lebendig und unterstützt sportliche Fahrweise.

Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und dabei gern zügig fährt, findet in der Triumph oft den direkteren Draht. Wer dagegen Touren plant, bei denen auch mal schlechterer Belag oder unebenere Abschnitte vorkommen, profitiert von der GS-typischen Stabilität und dem souveränen Umgang mit dem Untergrund.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind mehr als nur „Stärke“ – entscheidend ist, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die BMW F 450 GS bietet ein Setup, das auf kontrolliertes Bremsen ausgelegt ist und in Alltagssituationen sowie bei wechselnden Bedingungen ein gutes Gefühl vermittelt. Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls auf sportliche Anforderungen ausgelegt: Hier steht die schnelle, klare Rückmeldung im Vordergrund, damit man beim sportlichen Fahren präzise arbeiten kann.

Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW wirkt häufig harmonisch und alltagstauglich, während die Triumph beim sportlichen Einsatz durch ihre direkte Ansprechbarkeit überzeugt. Wer viel „entspannt“ bremst und Wert auf gleichmäßige Dosierbarkeit legt, fühlt sich mit der BMW oft wohler. Wer gern spät und präzise bremst, bekommt bei der Triumph meist mehr „Sport-Feedback“.

Elektronik & Assistenz: Unterstützung vs. Fahrgefühl

Elektronik kann den Charakter eines Motorrads stark beeinflussen. Die BMW F 450 GS setzt auf ein Paket, das den Alltag erleichtert und das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar macht. Das hilft besonders dann, wenn Bedingungen nicht konstant sind oder wenn man nicht immer im „Sportmodus“ unterwegs ist. Die Triumph Street Triple RS bringt Elektronik mit, die sportliche Fahrweise unterstützt, ohne das Gefühl zu stark zu „verkleben“.

Im Vergleich zeigt sich: Die BMW hilft eher dabei, das Motorrad in vielen Situationen souverän zu bewegen. Die Triumph unterstützt sportliche Ambitionen und lässt gleichzeitig viel Raum für aktives Fahren.

Komfort & Sitzposition: Wie lange macht das Spaß?

Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Sitzhaltung und Ergonomie. Die BMW F 450 GS bietet eine aufrechte Position, die den Rücken entlastet und die Sicht nach vorn verbessert. Das macht sie besonders interessant für längere Strecken und für Fahrten, bei denen man nicht ständig „in Sporthaltung“ sein möchte. Die Triumph Street Triple RS ist sportlicher positioniert: Das unterstützt eine dynamische Fahrweise, kann auf langen Strecken aber je nach Körperbau und Fahrtempo weniger „entspannt“ wirken.

Stärken und Schwächen: Die BMW ist häufig die bessere Wahl für Touren, Pendeln und gemischte Einsätze. Die Triumph ist häufig die bessere Wahl, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht und man Kurven aktiv „mitfährt“.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Stadtverkehr

Im Alltag zählen Dinge wie Übersicht, Handlichkeit und das Gefühl beim Rangieren. Die BMW F 450 GS wirkt durch ihre GS-typische Geometrie und Sitzhaltung oft zugänglich und unkompliziert. Sie eignet sich gut für den täglichen Einsatz und für Strecken, bei denen man auch mal spontan die Route ändert. Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber ihr Charakter ist stärker auf zügiges Fahren ausgelegt. In der Stadt macht sie Spaß, verlangt aber eher danach, dass man sie „nutzt“, statt nur „zu bewegen“.

Im Vergleich: Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag möglichst unkompliziert bleibt, findet in der BMW oft die passendere Basis. Wer in der Stadt gern dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug sieht, wird mit der Triumph häufig mehr Freude haben.

Für wen lohnt sich welches Bike?

BMW F 450 GS: Die bessere Wahl für Vielseitigkeit

Die BMW F 450 GS ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Fahrt gedacht ist. Wer Touren plant, gern flexibel bleibt und auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, bekommt mit der GS einen Charakter, der Sicherheit und Kontrolle vermittelt. Auch wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt, spielt die BMW ihre Stärken aus: aufrechte Ergonomie, souveränes Handling und ein Fahrgefühl, das nicht nur auf sportliche Momente reduziert ist.

Triumph Street Triple RS: Die bessere Wahl für sportliche Straße

Die Triumph Street Triple RS ist ideal, wenn die Straße der Spielplatz ist. Wer Kurven liebt, gern zügig fährt und ein Motorrad sucht, das schnell auf Eingaben reagiert, wird mit der Triumph sehr glücklich. Der sportliche Charakter, die direkte Rückmeldung und das dynamische Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bremsen machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die Fahrspaß priorisieren und ihre Touren gern „aktiv“ gestalten.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken: vielseitiger Charakter, kontrolliertes Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Vertrauen schafft. BMW F 450 GS – Schwächen: weniger „fokussiert sportlich“ als die Triumph, wenn es rein um maximale Dynamik auf der Straße geht.

Triumph Street Triple RS – Stärken: sehr direktes Handling, sportliche Rückmeldung, klare Dynamik und ein starkes Kurvengefühl. Triumph Street Triple RS – Schwächen: weniger „Allround-entspannt“ als die BMW, wenn längere Strecken oder wechselnde Untergründe im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen passen soll: Alltag, Touren und gelegentliche Abstecher abseits des perfekten Asphalts. Der GS-Charakter sorgt für ein souveränes, gut kontrollierbares Fahrgefühl und macht längere Fahrten oft angenehmer. Wer ein Bike sucht, das nicht nur auf sportliche Momente reduziert ist, sondern als verlässlicher Begleiter funktioniert, trifft mit der BMW häufig die richtige Entscheidung.

Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl, wenn die Straße im Mittelpunkt steht und sportliche Fahrweise Spaß machen soll. Die Triumph spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es um Agilität, direkte Rückmeldung und dynamisches Kurvenfahren geht. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Kurvenwerkzeug“ versteht, bekommt mit der Street Triple RS meist mehr unmittelbaren Fahrspaß.

Kurz gesagt: Vielseitigkeit und Tourenkomfort sprechen für die BMW – sportliche Direktheit und Kurvenfokus sprechen für die Triumph.

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