UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.499 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Was kann das chinesische A2 Retro-Nakedbike im Café-Racer Style?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • sehr zugängliches Motorrad
  • einfaches Handling & Bedienung
  • komfortables Fahrwerk
  • gute Erstbereifung von Pirelli
  • hohe Reichweite
  • TFT-Display mit Reifendruckontrolle
Kontra:
  • Standgeräusch 98 dbA
  • ab 7.000 Umin etwas träge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht198kg
Länge2.100mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.170mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum471ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung47 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment44 NM bei 7.000 U/Min
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite463km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
Federung vorne41 mm-Upside-Down-Gabel
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit

Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.
 
Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.199 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: Grau, Silber

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BMW F 450 GS vs. Voge 500 AC – Vergleich für Alltag & Tour

Wer ein modernes Adventure-Bike sucht, landet schnell bei zwei Namen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken: die BMW F 450 GS und die Voge 500 AC. Beide stehen für den Mix aus Alltagstauglichkeit, unkomplizierter Handhabung und dem Wunsch, auch mal abseits der reinen Asphaltstrecke unterwegs zu sein. Trotzdem unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich fahren lassen, wie sie Komfort und Ausstattung ausbalancieren und wie sie sich im Alltag anfühlen.

Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet: von Motor- und Fahrwerkscharakter über Bremsen und Ergonomie bis hin zu den praktischen Details, die am Ende darüber entscheiden, welches Motorrad besser zu den eigenen Touren passt.

Grundidee: Zwei Adventure-Konzepte, die unterschiedlich wirken

Die BMW F 450 GS zielt spürbar auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, moderner Technik und einem „rund“ abgestimmten Setup. Die Voge 500 AC verfolgt ebenfalls den Adventure-Gedanken, setzt dabei aber stärker auf ein pragmatisches Gesamtbild: viel Motorrad fürs Budget, mit Fokus auf Nutzbarkeit und solide Basiswerte.

Beide Modelle sind damit Kandidaten für Pendeln, Wochenendtouren und Ausflüge, bei denen auch mal Schotter oder Feldwege dazugehören. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, wie fein die Abstimmung wirkt und wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag ausspielen.

Motor und Antrieb: Charakter und nutzbare Leistung

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich, dass beide Bikes auf eine alltagstaugliche Leistungsentfaltung ausgelegt sind. Die BMW wirkt dabei oft wie das Motorrad, das die Leistung „harmonischer“ in den Fahrfluss bringt: Der Antrieb lässt sich in vielen Situationen souverän dosieren, was besonders im Stadtverkehr und auf wechselndem Untergrund hilft.

Die Voge 500 AC kann dagegen mit einem eher direkten Ansprechverhalten punkten. Das ist vor allem dann angenehm, wenn zügig beschleunigt werden soll oder wenn auf unebenem Untergrund schnelle Gaswechsel nötig sind. In der Praxis bedeutet das: Beide Motorräder sind für Touren geeignet, aber die BMW spielt ihre Stärken stärker in der gleichmäßigen, entspannteren Fahrweise aus, während die Voge eher „hands-on“ wirkt.

Getriebegefühl und Fahrbarkeit

Auch wenn die Zahlen in den Datenblättern nur einen Teil der Wahrheit zeigen, lässt sich aus den aufgelisteten Werten und dem typischen Setup ableiten: Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sich leicht in einen ruhigen Rhythmus bringen lässt. Die Voge 500 AC ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn ein etwas unmittelbares Fahrgefühl bevorzugt wird und das Motorrad aktiv mitgefahren werden soll.

Fahrwerk: Komfort vs. Agilität

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie gut ein Motorrad Unebenheiten schluckt und wie sicher es in Kurven liegt. Die aufgelisteten Werte deuten bei der BMW F 450 GS auf eine Abstimmung hin, die Komfort und Stabilität zusammenbringt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselndem Belag ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, ohne dass es sich „zu schwer“ anfühlt.

Die Voge 500 AC kann im Gegenzug mit einer agilen Grundhaltung überzeugen. Das zeigt sich besonders dort, wo häufig gewechselt wird zwischen Stadtpassagen, Landstraße und kurzen Offroad-Abschnitten. Die Voge wirkt dann oft wie das Bike, das schneller „in die Linie“ findet.

Federung und Bodenfreiheit im Alltag

Für leichte Offroad-Einsätze sind die aufgelisteten Werte zur Federung und die daraus resultierende Alltagstauglichkeit entscheidend. Die BMW ist dabei häufig die entspanntere Option, wenn längere Schotterpassagen oder schlechtere Straßenabschnitte anstehen. Die Voge ist oft die passendere Wahl, wenn kurze, dynamische Abschnitte im Vordergrund stehen und das Motorrad eher „mit“ als „über“ die Unebenheiten bewegt wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei Bremsen geht es nicht nur um reine Leistungsdaten, sondern auch um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Aus dem Vergleich der aufgelisteten Werte lässt sich ableiten, dass beide Modelle auf ein sicheres Alltagsniveau ausgelegt sind. Die BMW F 450 GS wirkt dabei tendenziell wie das Motorrad, das in kritischen Situationen besonders fein dosierbar bleibt – ein Pluspunkt für Stadtverkehr, Regenfahrten und wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird.

Die Voge 500 AC kann ebenfalls überzeugen, vor allem wenn zügig und direkt gebremst werden soll. In der Praxis bedeutet das: Beide Bikes sind für sportlichere Fahrten geeignet, aber die BMW gibt oft mehr „Feingefühl“ zurück, während die Voge eher mit klarer Ansprechlogik punktet.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Ein Adventure-Bike muss im Alltag funktionieren – und zwar über Stunden. Die aufgelisteten Werte zu Sitzhöhe, Ergonomie und der generellen Sitzposition zeigen, dass beide Modelle für eine breite Zielgruppe gedacht sind. Die BMW F 450 GS wirkt dabei häufig wie die Option, die auf längeren Strecken weniger „anstrengend“ wird, weil die Sitzhaltung ausgewogen bleibt.

Die Voge 500 AC ist besonders interessant, wenn eine aufrechte, aktive Haltung bevorzugt wird. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Vorteile bringen, weil das Motorrad schnell „mitlenkt“ und die Kontrolle intuitiv bleibt.

Handhabung im Stand und beim Rangieren

Gerade bei Ampeln, im Alltag und beim Rangieren zählt, wie leicht sich das Motorrad kontrollieren lässt. Die aufgelisteten Werte und das typische Setup sprechen dafür, dass beide Bikes alltagstauglich sind. Die BMW wirkt dabei oft etwas „ruhiger“ in der Handhabung, während die Voge im Alltag häufig als leicht zu bewegen wahrgenommen wird – besonders, wenn häufig zwischen kurzen Strecken und Stop-and-go gewechselt wird.

Ausstattung und Praxis: Was zählt auf Tour?

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfort, sondern um die Frage, wie gut sich das Motorrad für die eigenen Touren vorbereiten lässt. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails zeigen: Die BMW F 450 GS setzt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich wie „fertig“ anfühlt – ideal, wenn möglichst wenig nachgerüstet werden soll.

Die Voge 500 AC ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt wird und die Ausstattung als solide Basis gesehen wird. Wer gerne selbst plant, Zubehör auswählt oder das Motorrad schrittweise aufrüstet, findet hier häufig den pragmatischen Einstieg.

Reichweite, Alltag und Tourenplanung

Auch wenn die konkrete Reichweite von Fahrstil und Bedingungen abhängt, sind die aufgelisteten Werte zur Tankkapazität und die daraus ableitbare Alltagstauglichkeit ein wichtiger Punkt. Die BMW ist häufig die Option für entspannte Touren mit weniger Planungsstress. Die Voge kann ebenfalls für längere Strecken genutzt werden, wirkt aber eher wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – also mit einer Tourenplanung, die zum eigenen Stil passt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Ausgewogene Abstimmung für komfortables, berechenbares Fahren im Alltag.
  • Feines Ansprechverhalten bei Gas und Verzögerung, besonders spürbar bei wechselnden Bedingungen.
  • Tourenorientiertes Gesamtgefühl, das lange Strecken angenehmer macht.
  • Stimmige Ausstattung, die weniger Nacharbeit erfordert.

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Wenn maximale Agilität und ein „direkteres“ Fahrgefühl im Vordergrund stehen, kann die BMW weniger verspielt wirken.
  • Für Käufer, die vor allem auf ein günstiges Gesamtpaket achten, kann die BMW im Vergleich teurer erscheinen.

Voge 500 AC – Stärken

  • Agile Grundhaltung und ein oft unmittelbares Fahrgefühl.
  • Pragmatischer Ansatz: viel Motorrad fürs Budget, gut als Einstieg ins Adventure.
  • Solide Basiswerte für Straße und leichte Offroad-Einsätze.
  • Guter Kandidat für Individualisierung, weil Zubehör und Setup gut „mitwachsen“ können.

Voge 500 AC – Schwächen

  • Wer ein besonders „rund“ abgestimmtes Premium-Gefühl erwartet, findet das bei der BMW oft stärker.
  • Bei sehr langen Touren kann die BMW im Komfort- und Ruhegefühl im Vorteil sein.

Für wen welches Bike passt

Die Entscheidung zwischen BMW F 450 GS und Voge 500 AC hängt weniger davon ab, ob beide „Adventure können“, sondern davon, wie gefahren werden möchte.

  • BMW F 450 GS ist besonders passend, wenn ein stimmiges Gesamtpaket gesucht wird: komfortables Handling, berechenbares Fahrverhalten und ein Setup, das sich auf Touren und im Alltag gleichermaßen gut anfühlt. Ideal für Fahrer, die weniger basteln möchten und lieber direkt losfahren.
  • Voge 500 AC ist eine starke Wahl, wenn Wert auf ein agiles Fahrgefühl und ein pragmatisches Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt wird. Besonders interessant für Einsteiger ins Adventure oder für Fahrer, die ihr Motorrad gerne nach eigenen Vorstellungen aufbauen und dabei flexibel bleiben möchten.

Fazit:

Die BMW F 450 GS überzeugt im Vergleich vor allem durch ihre ausgewogene Abstimmung: Sie wirkt besonders dann stark, wenn Komfort, Ruhe und ein fein dosierbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt und dabei ein „rund“ abgestimmtes Gesamtpaket bevorzugt, findet in der BMW die passendere Wahl.

Die Voge 500 AC spielt ihre Stärken eher in der Agilität und im pragmatischen Gesamtansatz aus. Sie ist häufig die bessere Option, wenn ein direktes, lebendiges Fahrgefühl gewünscht ist und wenn das Motorrad als Basis für eigene Ideen dienen soll. Für Fahrer, die Adventure ausprobieren möchten, ohne gleich auf ein Premium-Setup zu setzen, bietet die Voge einen sehr attraktiven Einstieg.

Kurz gesagt: BMW für das stimmige Touren- und Allround-Gefühl, Voge für agiles Fahren und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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