| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
- Enorm wendig
- drehfreudiger Motor
- Verarbeitung
- harte Sitzbank
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Länge | 1.955 | mm |
| Radstand | 1.355 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.040 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80-17M/C 52S | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW F 450 GS vs Yamaha MT-125 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW F 450 GS steht für einen vielseitigen, eher abenteuerorientierten Ansatz, während die Yamaha MT-125 als agiles City- und Spaßmotorrad mit Streetfighter-Charakter wahrgenommen wird. Im folgenden Vergleich werden die im Datensatz genannten Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – damit wird klar, wo die Stärken liegen und wo die Grenzen des jeweiligen Konzepts beginnen.
Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit vs. MT-Agilität
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Strecken gemacht ist: vom Alltag über Landstraßen bis hin zu Ausflügen, bei denen man auch mal abseits des reinen Asphaltplans unterwegs sein möchte. Das spiegelt sich in der Ausrichtung des Modells wider: Die GS steht für eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition und ein Setup, das Stabilität und Fahrbarkeit in verschiedenen Situationen priorisiert.
Die Yamaha MT-125 dagegen ist stärker auf den urbanen Alltag und dynamisches Fahren ausgelegt. Der Fokus liegt auf leichtem Handling, direktem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das sich schnell und unkompliziert anfühlt. Gerade im Stadtverkehr ist das ein Vorteil: enge Situationen, häufige Richtungswechsel und das ständige Anpassen an den Verkehr profitieren von einem Motorrad, das sich mühelos bewegen lässt.
Fahrgefühl und Handling im Vergleich
BMW F 450 GS: Stabil und kontrolliert
Im Vergleich zeigt die BMW F 450 GS ihre Stärke vor allem dann, wenn es ruhiger und gleichzeitig anspruchsvoller wird: längere Strecken, wechselnde Untergründe oder das Fahren mit dem Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Die Kombination aus Geometrie und Fahrwerksauslegung zielt darauf ab, dass das Motorrad auch bei wechselnder Belastung berechenbar bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die kürzeste Strecke zählt, sondern auch der Weg dorthin.
Yamaha MT-125: Wendigkeit und Spontanität
Die Yamaha MT-125 punktet dagegen mit einem sehr direkten, lebendigen Handling. Das Motorrad lässt sich im Alltag schnell positionieren, reagiert zügig auf Lenkimpulse und wirkt dadurch wie ein „immer bereit“-Bike. Gerade bei Stop-and-Go, beim Herausbeschleunigen aus Kreuzungen oder beim zügigen Wechsel zwischen Fahrspuren ist diese Spontanität ein echter Pluspunkt.
Gleichzeitig gilt: Wer vor allem Komfort und Gelassenheit auf längeren Strecken sucht, wird bei der MT-125 eher das Gefühl haben, dass sie stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist als auf entspanntes Gleiten.
Motor und Leistungscharakter: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Ansatz: Die BMW F 450 GS ist auf einen vielseitigen Einsatz ausgelegt. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „brauchbar“ über verschiedene Situationen hinweg – also nicht nur für kurze Schübe, sondern für ein gleichmäßiges Vorankommen. Das passt gut zu einem Motorrad, das auch mal mehr als nur Stadtbetrieb abdecken soll.
Die Yamaha MT-125 setzt stärker auf das unmittelbare Fahrvergnügen. Der Motor fühlt sich im Alltag oft dann besonders stimmig an, wenn man zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt. Das macht die MT-125 besonders attraktiv für Fahrten, bei denen Dynamik und Agilität wichtiger sind als maximale Reserven.
Im direkten Vergleich wird damit klar: Die BMW wirkt eher wie die „Allround“-Option, während die Yamaha stärker die „Spaß im Alltag“-Rolle spielt.
Komfort und Sitzposition: Alltag vs. Ausflug
Die BMW F 450 GS ist so konzipiert, dass eine aufrechte Sitzhaltung und eine kontrollierte Ergonomie das Fahren über längere Zeit angenehmer machen. Gerade wenn der Tag nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, spielt dieser Komfortvorteil seine Stärken aus.
Die Yamaha MT-125 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um sich agil zu bewegen, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Für viele Fahrten in der Stadt ist das ideal. Wer jedoch häufig sehr lange Strecken fährt oder dabei besonders entspannt sitzen möchte, wird die BMW als komfortorientierter empfinden.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität
Bei den genannten Eigenschaften zeigt sich: Die BMW F 450 GS ist stärker auf Stabilität und kontrolliertes Ansprechverhalten ausgelegt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist oder wenn man zügig durch wechselnde Situationen fährt. Die Yamaha kann ebenfalls sicher und souverän wirken, aber ihr Schwerpunkt liegt stärker auf dem agilen Charakter – das bedeutet: Sie fühlt sich oft dann am besten an, wenn man sie „mitfährt“ und aktiv steuert.
Unterm Strich ist die BMW die Wahl für Fahrten, bei denen Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl wichtiger sind. Die MT-125 ist die Wahl für alle, die ein leichtes, schnelles Motorrad bevorzugen, das sich im Alltag wie ein Werkzeug für den Verkehr anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“
Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad mit den typischen Situationen klarkommt: Ampelstopps, enge Straßen, häufiges Anfahren, aber auch mal eine längere Strecke am Wochenende. Hier zeigt die Yamaha MT-125 klare Vorteile im urbanen Betrieb: Sie ist schnell in der Handhabung, wirkt leicht zu kontrollieren und macht das tägliche Fahren unkompliziert.
Die BMW F 450 GS ist dagegen die bessere Option, wenn der Alltag zwar auch Stadt enthält, aber die Wochenenden oder längeren Touren einen größeren Stellenwert haben. Die GS passt besser zu Fahrprofilen, bei denen nicht nur die kürzeste Verbindung zählt, sondern auch das Gefühl, unterwegs zu sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Vielseitiger Charakter: eher „für mehr als nur eine Art von Fahrt“ gedacht.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: stabil und berechenbar, besonders bei wechselnden Bedingungen.
- Komfortorientierte Ergonomie: angenehmer für längere Abschnitte.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die MT-125: im reinen Stadtbetrieb kann die Agilität der Yamaha stärker wirken.
- Anspruch an das Fahrprofil: wer fast ausschließlich kurze Stadtfahrten macht, nutzt die GS-Vorteile möglicherweise nicht voll aus.
Yamaha MT-125 – Stärken
- Agilität im Alltag: schnelle Reaktionen und unkomplizierte Handhabung.
- Spontanes Fahrvergnügen: macht Spaß bei dynamischer Nutzung.
- Stimmig für Stadt und kurze Strecken: ideal für häufige Richtungswechsel und enge Situationen.
Yamaha MT-125 – Schwächen
- Weniger Komfortfokus: für lange Touren wirkt die BMW tendenziell entspannter.
- Charakter stärker „aktiv“: wer ein eher ruhiges, gleichmäßiges Fahrgefühl sucht, wird die MT-125 weniger passend finden.
Welche Zielgruppe passt besser?
Die BMW F 450 GS ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur im Stadtverkehr funktioniert, sondern auch darüber hinaus überzeugt. Wer gern Landstraßen fährt, Ausflüge plant oder ein Bike möchte, das sich auch bei wechselnden Bedingungen souverän anfühlt, findet in der GS eine stimmige Basis.
Die Yamaha MT-125 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem in der Stadt unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das leicht zu bewegen ist und schnell Freude macht. Wer kurze Strecken mag, häufig im Verkehr „arbeitet“ und dabei ein agiles Handling schätzt, wird mit der MT-125 sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen und Wert auf ein ruhigeres, kontrolliertes Fahrgefühl sowie mehr Komfort bei längeren Abschnitten legen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn der Einsatz nicht nur aus kurzen Stadtfahrten besteht, sondern auch Landstraße und Ausflüge dazugehören.
Die Yamaha MT-125 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem im urbanen Alltag unterwegs sind und ein leichtes, agiles Motorrad bevorzugen. Wer dynamisch fährt, häufig manövriert und ein direktes Handling schätzt, bekommt mit der MT-125 genau das: unkomplizierten Fahrspaß und ein Motorrad, das im Verkehr schnell zur Hand ist.
Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Komfort auf mehr Strecke, MT-125 für Agilität und Spaß im Alltag.