UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 7.149 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
Weiter zum Testbericht
Was kann der Bonsai-Supersportler?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Drehwilliger Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Vergleichsweise alltagstauglich
  • Bedienung
Kontra:
  • Nur mittelmäßige Bremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht170kg
Radstand1.380mm
Länge2.090mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder-Reihe, 4-Takt
Hubraum321ccm
Hub44mm
Bohrung68mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung42 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment29 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD-Gabel (Federweg 130)mm
Reifen vorne110/70-17M
Reifen hinten140/70-17M

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

MotorradTest.de auf YouTube

BMW F 450 GS vs Yamaha R3: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und die richtige Entscheidung

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird die Wahl oft spannend: Die BMW F 450 GS steht für vielseitige Einsatzmöglichkeiten und eine aufrechte, alltagstaugliche Ausrichtung. Die Yamaha R3 dagegen ist ein klassisches Sport- und Spaßmotorrad, das besonders dort glänzt, wo es um agiles Handling und dynamisches Fahren geht. In diesem Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit die Entscheidung leichter fällt, ohne dass man sich in Details verliert.

Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit vs. R3-Fahrspaß

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: Die aufrechte Sitzposition und die Auslegung als „Allrounder“ machen sie interessant für Pendler, Wochenendtouren und auch für Strecken, die nicht immer perfekt asphaltiert sind. Die Yamaha R3 ist hingegen stärker auf das konzentriert, was viele an der R3 lieben: leichtes Handling, sportliche Dynamik und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht.

Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Während die BMW eher „mitdenkt“ und sich als Reise- und Tourenwerkzeug versteht, ist die Yamaha eher „direkt“ und bringt den Fahrer schnell in den Modus „Fahren macht Spaß“.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 450 GS zielt auf eine gleichmäßige, gut nutzbare Leistungsentfaltung ab, die sich besonders im Alltag und auf wechselnden Strecken angenehm dosieren lässt. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufiges Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten oder entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.

Die Yamaha R3 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es sportlicher wird: Beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Fahren fühlt sich die Yamaha oft „präsenter“ an. Wer gern dreht, findet hier ein Motorrad, das die Fahrfreude spürbar verstärkt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW F 450 GS: punktet mit gutem Alltagsfluss und einer Charakteristik, die sich unkompliziert fahren lässt. Schwäche: Wer maximal sportliche „Bissigkeit“ sucht, könnte die Auslegung weniger direkt empfinden.
  • Yamaha R3: überzeugt mit agiler Dynamik und einem sportlichen Gefühl. Schwäche: Für sehr entspannte Langstreckenfahrten oder unruhige Strecken kann die sportlichere Ausrichtung weniger „komfortabel“ wirken als bei der GS.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling ist die Yamaha R3 klar auf schnelle Richtungswechsel und ein leichtes, handliches Fahrgefühl ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Stadtverkehr, enge Kurven und Strecken, auf denen man gern zügig unterwegs ist. Die R3 wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man „einfach“ bewegt – ohne dass viel Kraft oder Technik nötig ist.

Die BMW F 450 GS bringt dagegen eine andere Art von Fahrwerksgefühl mit: Sie wirkt stabiler und souveräner, wenn die Strecke nicht ganz glatt ist oder wenn man längere Zeit gleichmäßig unterwegs ist. Das kann auf Landstraßen und bei Touren ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „fordert“ und mehr „trägt“.

Was das in der Praxis bedeutet

Wer häufig in der Stadt fährt oder gern sportlich durch Kurven gleitet, wird an der Yamaha R3 besonders viel Freude haben. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, findet in der BMW F 450 GS häufig die passendere Basis.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren

Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle. In der Praxis zeigt sich: Die BMW F 450 GS vermittelt durch ihre allroundige Auslegung ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl – besonders dann, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch „vernünftig“ unterwegs ist. Die Yamaha R3 punktet mit direkter Rückmeldung und einem sportlichen Bremsgefühl, das zu zügigem Fahren passt.

Unterm Strich gilt: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich im Alltag auf die Bremsleistung verlassen kann. Der Unterschied liegt eher im Fahrstil: Die BMW fühlt sich eher wie „kontrollierte Sicherheit“ an, die Yamaha eher wie „sportliche Kontrolle“.

Sitzposition, Ergonomie und Komfort

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die BMW F 450 GS bietet eine aufrechte Sitzposition, die den Rücken entlastet und den Blick nach vorn unterstützt. Das ist besonders angenehm bei Pendelstrecken, Stop-and-Go-Verkehr und längeren Touren, bei denen man nicht ständig „in der Haltung“ kämpfen möchte.

Die Yamaha R3 ist sportlicher positioniert. Das kann sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr dynamisch anfühlen, weil die Maschine „mitarbeitet“. Gleichzeitig kann eine sportlichere Sitzhaltung auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr als weniger entspannend empfunden werden.

Komfort-Fazit im Vergleich

  • BMW F 450 GS: tendenziell komfortorientierter, gut für Alltag und längere Fahrten.
  • Yamaha R3: sportlich und aktiv, ideal für Kurvenfahrten und dynamisches Fahren.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour

Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die BMW F 450 GS ist dafür gemacht, dass man sie gern nutzt: Die aufrechte Haltung, die vielseitige Auslegung und das souveräne Fahrgefühl machen sie zu einem Motorrad, das man auch dann fährt, wenn man nicht „nur“ zum Spaß unterwegs ist, sondern auch von A nach B.

Die Yamaha R3 ist dagegen besonders stark, wenn der Weg das Ziel ist. Auf der Landstraße, in Kurven und bei kürzeren Ausfahrten wirkt sie oft wie ein „Spaßverstärker“. In der Stadt ist sie ebenfalls gut, aber wer viel Wert auf maximalen Komfort legt, wird die BMW häufig als entspannter wahrnehmen.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich

BMW F 450 GS – typische Stärken

  • Vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken
  • Aufrechte Ergonomie, die den Alltag erleichtert
  • Souveränes Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen angenehm ist

BMW F 450 GS – mögliche Schwächen

  • Wer sehr sportliche Direktheit sucht, könnte die Auslegung weniger „rennmäßig“ empfinden
  • Je nach Fahrprofil kann die Allround-Orientierung weniger „fokussiert“ wirken als bei reinen Spaßmaschinen

Yamaha R3 – typische Stärken

  • Agiles Handling und sportliches Fahrgefühl
  • Stark für Kurvenfahrten und dynamische Ausfahrten
  • Direkte Rückmeldung, die Lust auf zügiges Fahren macht

Yamaha R3 – mögliche Schwächen

  • Sportlichere Ergonomie kann auf längeren Strecken weniger entspannend sein
  • Für sehr „allroundige“ Einsätze kann die Ausrichtung weniger vielseitig wirken als bei der GS

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung zwischen BMW F 450 GS und Yamaha R3 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag zuverlässig ist, Touren entspannt ermöglicht und auch mal abseits der perfekten Strecke Spaß macht, wird mit der BMW häufig glücklicher. Wer dagegen vor allem Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein leichtes, sportliches Motorradgefühl bevorzugt, findet in der Yamaha R3 oft die passendere Wahl.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und für entspannte bis mittellange Touren suchen. Die aufrechte Ergonomie, das souveräne Fahrgefühl und die allroundige Auslegung machen sie besonders attraktiv, wenn Strecken variieren und man nicht jedes Mal „sportlich“ fahren möchte. Die Yamaha R3 passt dagegen besser zu Fahrenden, die vor allem Fahrspaß aus Kurven ziehen, dynamisch beschleunigen wollen und ein agiles, sportlich direktes Handling bevorzugen. Wer häufig kurze Ausfahrten plant, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das schnell Lust auf mehr macht, wird mit der R3 sehr zufrieden sein. Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Komfort im Alltag, R3 für sportliche Agilität und Kurvenfreude.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙