UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.299 €
Baujahr von 2017 bis 2021
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Durchzug
  • Verarbeitung
  • Wendig
Kontra:
  • Unkomfortable Sitzbank
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht252kg
Radstand1.575mm
Länge2.255mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.170mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum942ccm
Hub83mm
Bohrung85mm
KühlungLuft
AntriebRiemen
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung52 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.169km/h
Tankinhalt13Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartDoppelschleife
Federung hintenStereo-Federbeine (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 298 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs Yamaha SCR 950 – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 450 GS und die Yamaha SCR 950, wird die Entscheidung schnell spannend: Hier steht ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit Reise- und Abenteueranspruch im Vordergrund, dort ein klassisch geprägter Scrambler-Charakter, der vor allem auf Stil, Spontanität und entspanntes Fahren setzt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Scrambler-Feeling

Die BMW F 450 GS ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf unruhigeren Wegen eine gute Figur macht. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: kontrollierbares Fahrverhalten, eine auf Alltag und Tour ausgelegte Ergonomie und ein Motor, der sich sowohl im Stadtverkehr als auch bei längeren Strecken angenehm dosieren lässt.

Die Yamaha SCR 950 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie steht für den Scrambler-Look und ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind stärker auf entspannte Fahrten und ein lebendiges, direktes Erlebnis ausgelegt. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf Stil und unkomplizierte Handhabung legt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Philosophie. Die BMW F 450 GS wirkt in der Abstimmung oft „universeller“: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass sich sowohl ruhiges Cruisen als auch zügiges Beschleunigen gut anfühlen. Besonders auf wechselnden Streckenprofilen – etwa wenn es von der Stadt auf Landstraße geht – spielt die GS ihre Stärke aus, weil sie sich nicht auf einen einzigen Fahrmodus festlegt.

Die Yamaha SCR 950 setzt dagegen stärker auf den typischen Scrambler-Drive: Das Motorrad wirkt im unteren bis mittleren Drehzahlbereich oft besonders stimmig, wodurch sich das Fahren weniger wie „Leistung abrufen“ und mehr wie „Kraft nutzen“ anfühlt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man nicht ständig am Drehzahlbereich arbeiten muss. Gleichzeitig ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, maximale Dynamik über lange Zeiträume zu jagen – dafür macht es das Fahren umso mehr Spaß, wenn die Route eher kurvig, urban oder „einfach schön“ ist.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der vielseitigen Einsetzbarkeit und dem gutmütigen, planbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt als bei einem Scrambler, wenn genau dieser Stil im Vordergrund steht.
  • Yamaha SCR 950: Stärken liegen in der direkten Ansprache und dem stimmigen Fahrgefühl für entspannte Fahrten. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei langen, zügigen Autobahnabschnitten das Konzept weniger im Vorteil ist.

Fahrwerk & Handling: Kontrolle vs. Leichtigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich, wie stark die beiden Motorräder auf ihre Einsatzbereiche abgestimmt sind. Die BMW F 450 GS ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten abfedert und dabei stabil bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist: Kopfsteinpflaster, Baustellen, schlechter Asphalt oder gelegentlicher Schotter – die GS wirkt dafür gemacht, ohne dass man ständig „vorsichtig“ fahren muss.

Die Yamaha SCR 950 vermittelt dagegen eher das Gefühl von Leichtigkeit und „einfacher Kontrolle“. Das Motorrad lässt sich im Alltag oft sehr angenehm bewegen, besonders wenn es darum geht, in der Stadt zu manövrieren oder auf kurzen Strecken schnell die passende Linie zu finden. Auf holprigen Abschnitten kann das Fahrgefühl je nach Untergrund weniger souverän wirken als bei der GS – dafür punktet die SCR 950 mit einem sehr stimmigen Gesamteindruck im urbanen und landstraßennahen Bereich.

Bremsen & Sicherheit im Vergleich

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die BMW F 450 GS wirkt tendenziell darauf optimiert, auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig zu bleiben. Die Yamaha SCR 950 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das im Alltag sehr angenehm ist – besonders dann, wenn die Fahrten eher ruhig geplant sind und man das Motorrad „mit Gefühl“ bewegt.

Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort

Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als reine Daten. Die BMW F 450 GS bietet eine Sitzposition, die auf Kontrolle und längere Strecken ausgelegt ist. Dadurch wirkt sie besonders passend, wenn regelmäßig längere Touren anstehen oder wenn das Motorrad auch als „Allrounder“ dienen soll. Die aufrechte Haltung unterstützt die Übersicht, und das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, sich zu strecken.

Die Yamaha SCR 950 setzt stärker auf eine klassische Scrambler-Optik und eine Sitzhaltung, die sich für entspanntes Fahren sehr stimmig anfühlt. Wer gerne „aufrecht und lässig“ unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Für sehr lange Strecken kann die Passform je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit jedoch stärker ins persönliche Empfinden fallen als bei der GS, die eher als Tourenbasis gedacht ist.

Design & Ausstattung: Was man wirklich spürt

Beim Design sind beide Motorräder klar erkennbar in ihrer jeweiligen Welt. Die BMW F 450 GS wirkt funktional und modern, mit einem Look, der nach Abenteuer und Vielseitigkeit aussieht. Das passt zur Idee, das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke zu nutzen.

Die Yamaha SCR 950 steht dagegen für den klassischen Scrambler-Stil. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen das Erlebnis und die Optik eine große Rolle spielen. Gerade wenn das Motorrad auch als „Statement“ im Alltag dienen soll, kann die SCR 950 besonders überzeugen.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung & Konzept

  • BMW F 450 GS: Stärken liegen in der alltagstauglichen Vielseitigkeit und dem tourenorientierten Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass der Look weniger „retro“ ist, wenn genau das gesucht wird.
  • Yamaha SCR 950: Stärken liegen im Scrambler-Charakter und im stimmigen Fahrgefühl für entspannte Strecken. Schwäche kann sein, dass das Konzept weniger auf „alles gleichzeitig“ ausgelegt ist als bei der GS.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die BMW F 450 GS ist besonders dann die bessere Wahl, wenn die Route abwechslungsreich ist: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch schlechterer Untergrund. Sie eignet sich gut, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Tour gedacht ist, sondern für den Alltag und für längere Ausflüge.

Die Yamaha SCR 950 passt besonders gut, wenn der Fokus auf dem Fahrspaß im „mittleren Bereich“ liegt: kurvige Landstraßen, entspannte Feierabendrunden und Strecken, bei denen man das Motorrad nicht als Werkzeug für jede Situation sieht, sondern als Erlebnis. Wer vor allem Wert auf Stil und ein direktes, unkompliziertes Fahrgefühl legt, wird mit der SCR 950 häufig glücklicher.

Fahrstil: Welche Erwartungen werden erfüllt?

Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird bei der BMW F 450 GS oft schneller fündig. Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass es unterschiedliche Anforderungen gut abfedert: vom entspannten Rollen bis zum zügigeren Fahren auf der Landstraße. Auch wenn die Strecke mal nicht perfekt ist, bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich stärker nach „Fahren mit Charakter“ anfühlt, trifft mit der Yamaha SCR 950 eine klare Wahl. Der Scrambler-Ansatz belohnt eine Fahrweise, die eher auf Rhythmus, Gefühl und Genuss setzt. Das Motorrad macht besonders dann Spaß, wenn nicht die maximale Effizienz im Vordergrund steht, sondern das Erlebnis.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für Alltag, längere Touren und Strecken, die auch mal unruhiger sein können. Das Konzept wirkt ausgewogen, das Fahrgefühl bleibt planbar, und die GS spielt ihre Stärken aus, wenn unterschiedliche Bedingungen zusammenkommen. Wer ein „ein Motorrad für vieles“ bevorzugt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Yamaha SCR 950 passt dagegen besser zu Fahrern, die den Scrambler-Charakter wirklich leben wollen: mit Fokus auf Stil, entspanntes Fahren und einer direkten, emotionalen Antriebsauslegung. Für Stadtfahrten, Feierabendrunden und kurvige Landstraßen ist die SCR 950 besonders attraktiv, weil sie das Fahren leicht und unkompliziert wirken lässt. Wer hingegen regelmäßig lange Strecken oder wechselnde Untergründe mit hoher Priorität abdecken möchte, wird mit der BMW meist zufriedener sein.

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