UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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BMW F 450 GS vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW F 450 GS steht für die Idee, ein modernes Adventure-Motorrad alltagstauglich und zugleich vielseitig zu nutzen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf Touren ausgelegt: viel Komfort, starke Elektronik und ein Setup, das lange Strecken angenehm macht. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, schaut am Ende nicht nur auf Daten, sondern auf das Gesamtgefühl: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut ist es auf der Straße, und wie sinnvoll ist die Ausstattung für den eigenen Fahrstil?

Grundidee und Charakter: Adventure vs. Touring

Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“ – für die Feierabendrunde, für die Wochenendtour und auch für den Ausflug abseits der üblichen Route. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, lebendigen Fahrgefühl und einer Sitzposition, die nicht zu sportlich, aber auch nicht zu bequem im Sinne eines reinen Langstreckenbikes ist.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Touring-Motorrad, das auf Komfort und entspannte Geschwindigkeit ausgelegt ist. Das „Plus“ steht dabei nicht nur für ein paar Extras, sondern für ein Gesamtpaket: Windschutz, Elektronik und eine Fahrwerksabstimmung, die auf ruhiges Gleiten und sicheres Handling bei wechselnden Bedingungen zielt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die beiden Motoren ihre Stärken ausspielen. Die BMW F 450 GS ist so ausgelegt, dass sie im Alltag gut dosierbar bleibt und das Gefühl vermittelt, jederzeit flexibel reagieren zu können. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und bei moderatem Tempo wirkt das Motorrad dadurch oft besonders „handlich“ – nicht im Sinne von klein und leicht, sondern im Sinne von gut kontrollierbar.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es zügiger wird oder wenn längere Autobahn- und Landstraßenabschnitte anstehen. Die Charakteristik wirkt auf Touren oft souveräner, weil die Leistungsentfaltung gleichmäßiger trägt und das Motorrad auch bei konstantem Tempo stabil bleibt. Wer häufig mit Gepäck fährt oder öfter längere Strecken am Stück fährt, spürt den Touring-Fokus besonders deutlich.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk geht es im Kern um zwei Dinge: Wie schnell fühlt sich das Motorrad in Richtungswechseln an, und wie ruhig bleibt es bei höheren Geschwindigkeiten oder auf unebener Fahrbahn. Die BMW F 450 GS wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das gern geführt wird. In Kurven lässt sie sich zügig bewegen, und das Fahrgefühl vermittelt, dass man auch mal spontan die Linie wechselt oder eine Straße „anders“ fährt als geplant.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf Stabilität. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, was auf langen Strecken entlastet. Gerade wenn die Straße wellig ist oder wenn Wind und Temperaturwechsel spürbar werden, hilft die Touring-Auslegung dabei, dass das Motorrad nicht ständig „nachkorrigiert“ werden muss. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die viel Kilometer machen und dabei möglichst entspannt bleiben wollen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Unterschied zeigt sich im Detail: Die BMW F 450 GS wirkt im Bremsgefühl oft direkter und „greifbarer“, was gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen angenehm ist. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet zusätzlich mit einem Paket aus Fahrassistenz und Elektronik, das das Bremsen und die Stabilität im Grenzbereich unterstützt. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Sicherheitsnetz.

Elektronik und Assistenz: Wie viel „Arbeit“ das Motorrad abnimmt

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die BMW F 450 GS bietet moderne Unterstützung, ohne den Charakter des Motorrads zu überdecken. Das Motorrad bleibt dadurch oft „ehrlich“ im Gefühl: Man merkt, was man macht, und die Systeme greifen so, dass das Fahren nicht unnötig kompliziert wird.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht einen Schritt weiter in Richtung Touring-Komfort. Gerade bei längeren Fahrten und bei unterschiedlichen Straßenverhältnissen kann die Elektronik spürbar entlasten. Das macht das Motorrad besonders interessant für Fahrer, die nicht jedes Detail selbst permanent feinjustieren möchten, sondern lieber eine stabile, gut abgestimmte Basis nutzen.

Ergonomie und Sitzkomfort: Für kurze Runden oder lange Tage

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie schnell Ermüdung einsetzt. Die BMW F 450 GS bietet eine Position, die sportlich genug bleibt, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig so gestaltet ist, dass man auch längere Abschnitte gut durchsteht. Wer gern steht, sich bewegt und das Motorrad dynamisch fährt, findet hier meist einen stimmigen Kompromiss.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die Touring-Ausrichtung sorgen dafür, dass der Oberkörper weniger „arbeiten“ muss. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei wechselhaftem Wetter ein Vorteil. Wer häufig mit Sozius fährt oder viel Gepäck dabei hat, spürt die Touring-Logik oft schneller als bei einem eher allround-orientierten Adventure-Bike.

Windschutz und Alltag: Was auf der Strecke wirklich zählt

Im Alltag entscheidet sich vieles an Kleinigkeiten: Wie ruhig ist das Motorrad bei Wind, wie gut schützt es vor Wetter, und wie angenehm ist die Bedienung auf längeren Strecken. Die BMW F 450 GS ist dabei eher das Motorrad für „Route statt Routine“. Der Fokus liegt auf dem Fahrspaß und darauf, dass man sich schnell an das Motorrad gewöhnt. Für Tagesausflüge und abwechslungsreiche Strecken ist das ein großer Pluspunkt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen die Wahl für „Routine mit Stil“. Der Windschutz und die Touring-Ausstattung machen das Fahren über Stunden oft deutlich entspannter. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, wird den Unterschied vor allem dann merken, wenn der Körper nach mehreren Stunden nicht mehr so stark gegen Wind und Fahrtwind anarbeiten muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles, kontrollierbares Fahrgefühl im Alltag und auf kurvigen Strecken
  • Vielseitiger Charakter, der auch abseits der klassischen Tourenidee Spaß macht
  • Moderne Unterstützung, ohne das Motorrad „zu verkleiden“

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Wenn der Fokus sehr stark auf Langstrecken-Komfort liegt, wirkt die Touring-Ausrichtung weniger dominant
  • Für Fahrer, die maximale Assistenz und „Alles bequem“-Funktionalität suchen, ist die Yamaha oft die rundere Touring-Lösung

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken

  • Touring-Komfort mit starkem Windschutz und entspannterem Langstrecken-Fahrgefühl
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnder Fahrbahn
  • Elektronik und Assistenz als spürbare Entlastung auf langen Fahrten

Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen

  • Wer ein besonders „leichtes“ Adventure-Gefühl sucht, empfindet die Touring-Orientierung manchmal als weniger verspielt
  • Für sehr spontane, kurze Ausfahrten kann der Komfort-Fokus weniger „nötig“ wirken

Welche Werte entscheiden wirklich?

Auch ohne einzelne Zahlen im Vordergrund zu lassen, zeigen sich die Unterschiede in der Praxis vor allem über das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerksabstimmung, Ergonomie und Elektronik-Paket. Die BMW F 450 GS wirkt wie die Wahl, wenn das Motorrad vor allem im aktiven Fahren überzeugen soll: Kurven, wechselnde Strecken, spontane Richtungswechsel. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus überzeugt dagegen stärker über die „Langstrecken-Formel“: ruhigeres Fahrgefühl, bessere Entlastung bei Wind und eine Ausstattung, die das Fahren über viele Stunden angenehmer macht.

Fazit:

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Adventure-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf kurvigen Strecken lebendig bleibt. Wer gern aktiv fährt, spontan Routen ändert und auch mal eine weniger „glatte“ Straße mitnimmt, bekommt hier einen stimmigen Charakter und ein direktes Fahrgefühl.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus passt besonders gut zu Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren oder Komfort als echten Bestandteil des Fahrspaßes sehen. Der Touring-Fokus zeigt sich in der Stabilität, im Windschutz und in der Elektronik, die auf der Reise spürbar entlastet. Wer viel Autobahn und Landstraße am Stück fährt, findet in der Yamaha meist die entspanntere Lösung.

Kurz gesagt: BMW für aktives, vielseitiges Fahren, Yamaha für komfortables Touring.

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