| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
MotorradTest.de auf YouTube
BMW F 450 GS vs Yamaha XSR 125 Legacy – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern vor allem am Konzept. Die BMW F 450 GS steht für den modernen GS-Ansatz: aufrecht, vielseitig und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Asphalt-Route Spaß zu machen. Die Yamaha XSR 125 Legacy dagegen setzt auf Retro-Charme und eine straßenorientierte, lebendige Art zu fahren. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Antwort auf eine Frage: Soll das Motorrad vor allem flexibel im Alltag sein und auch mal „mehr“ können – oder soll es vor allem leicht, verspielt und stilvoll durch die Stadt gleiten?
Grundcharakter: GS-Vielseitigkeit trifft Retro-Street-Feeling
Die BMW F 450 GS wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: für Pendelstrecken, für Ausflüge am Wochenende und für Strecken, bei denen der Weg nicht immer perfekt ist. Der Fokus liegt auf einer neutralen, aufrechten Sitzhaltung und einem Fahrgefühl, das Sicherheit vermittelt. Die Maschine ist dabei nicht nur für die Stadt gedacht, sondern auch für längere Fahrten, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger werden als reine Agilität.
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen stärker auf den urbanen Alltag und das unmittelbare Fahrvergnügen ausgelegt. Der Retro-Look ist nicht nur Deko, sondern passt zum Charakter: Das Motorrad fühlt sich eher „handlich“ an, reagiert direkt und macht Lust auf kurze Wege, enge Straßen und spontane Touren. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich unkompliziert bewegt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Sitzposition und Ergonomie: Aufrecht vs. kompakt
Im direkten Vergleich zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Ergonomie. Die BMW F 450 GS setzt auf eine aufrechte Sitzposition, die den Rücken entlastet und die Sicht nach vorn verbessert. Das ist besonders praktisch, wenn der Alltag aus Stop-and-Go besteht oder wenn die Fahrt länger dauert. Auch bei wechselndem Untergrund wirkt die aufrechte Haltung oft souveräner, weil der Fahrer mehr „im Motorrad“ sitzt und weniger verkrampft.
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist eher kompakt gedacht. Das unterstützt ein agiles Handling und ein Gefühl von „leichtem Vorwärtskommen“. Gleichzeitig kann die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich wirken: Wer lange Strecken fährt, merkt eher, dass der Fokus stärker auf dem sportlich-entspannten Stadtgebrauch liegt als auf maximaler Langstreckenruhe.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für die GS, Agilität für die XSR
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „weich oder hart“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und Kontrolle. Die BMW F 450 GS zielt auf ein Fahrgefühl, das auch bei Unebenheiten verlässlich bleibt. Dadurch wirkt sie im Vergleich oft ruhiger und berechenbarer, besonders wenn die Straße nicht ganz so glatt ist oder wenn man zügig über Landstraßen fährt. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass man sich auf die Linie verlassen kann.
Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken im direkten Kontakt mit der Straße aus. Das Motorrad wirkt wendiger und „spritziger“, was in der Stadt ein echter Vorteil ist. In engen Kurven und beim schnellen Richtungswechsel fühlt sich die XSR oft intuitiver an. Wer jedoch sehr lange Strecken mit konstantem Tempo bevorzugt, wird die GS-typische Stabilität als angenehmer empfinden.
Motor- und Fahrcharakter: Zweckmäßig vs. verspielt
Der Motorcharakter ist bei beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die BMW F 450 GS steht für einen eher gleichmäßigen, alltagstauglichen Antrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für „die eine perfekte Tour“ gedacht ist, sondern für viele unterschiedliche Situationen: Stadtverkehr, Landstraße, wechselnde Streckenqualität. Die BMW wirkt dabei wie ein Motorrad, das man entspannt fahren kann, ohne ständig nach dem nächsten Kick suchen zu müssen.
Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt dagegen stärker auf Fahrspaß im Hier-und-Jetzt ausgelegt. Der Antrieb passt zum Konzept: leicht zu dosieren, gut für kurze Beschleunigungen und ein Fahrgefühl, das sich schnell „in den Flow“ bringt. Das ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für spontane Fahrten, Stadtverkehr und kurvige Strecken genutzt wird.
Bremsen und Sicherheit: Kontrolle im Alltag
Bei der Sicherheit zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad im Alltag kontrollieren lässt. Die BMW F 450 GS punktet im Vergleich häufig mit einem stabilen Bremsgefühl und einer klaren Rückmeldung. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig verzögert oder in denen die Fahrbahn wechselhaft ist. Wer viel im Verkehr unterwegs ist, profitiert von dieser Berechenbarkeit.
Die Yamaha XSR 125 Legacy kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf „direkte“ Reaktionen ausgelegt. Das passt zum Charakter eines straßenorientierten Motorrads. In der Praxis bedeutet das: Die XSR fühlt sich schnell an, und das Bremsen wirkt oft passend zur agilen Fahrweise. Wer allerdings sehr defensiv fährt oder viel mit Gepäck unterwegs ist, wird die GS-typische Stabilität als beruhigender empfinden.
Ausstattung und Alltag: Vielseitigkeit vs. Stilfokus
Auch wenn beide Modelle für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich in der Priorität. Die BMW F 450 GS wirkt wie die Plattform für „mehr Möglichkeiten“: Sie ist so konzipiert, dass man sie je nach Bedarf ausbauen oder anpassen kann. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad langfristig wachsen soll – etwa durch Zubehör für Touren oder durch eine Fahrweise, die über die Stadt hinausgeht.
Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt stärker auf den Look und das unmittelbare Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt wie ein Statement, das man gern fährt, weil es Spaß macht und weil es optisch sofort auffällt. Für viele ist das genau der Punkt: nicht maximaler Ausbau, sondern maximaler Genuss im Alltag.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 450 GS – Stärken
- Vielseitiger Charakter: passt für Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken.
- Ruhiges, stabiles Fahrgefühl: besonders angenehm bei längeren Fahrten.
- Aufrechte Ergonomie: entlastet im Alltag und verbessert die Übersicht.
- Konzept für Anpassung: wirkt wie eine Basis für zukünftige Touren.
BMW F 450 GS – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die XSR: wer maximale Agilität in der Stadt sucht, fühlt den Unterschied.
- Stil ist funktional: wer vor allem Retro-Optik sucht, findet bei der BMW weniger „Show“.
Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken
- Retro-Charme: macht optisch und emotional sofort Lust aufs Fahren.
- Agiles Handling: ideal für enge Straßen und häufiges Manövrieren.
- Direkter Fahrspaß: passt zu kurzen Touren und spontanen Fahrten.
- Stadtfokus: fühlt sich im Alltag sehr passend an.
Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen
- Weniger „Tour-Schwerpunkt“: für lange Strecken wirkt die GS oft entspannter.
- Charakter ist straßenorientiert: wer öfter unebene Strecken fährt, wird die GS-typische Souveränität vermissen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die BMW F 450 GS ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig ist und auch bei Ausflügen nicht schnell an Grenzen stößt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Stabilität legt und eine aufrechte, entspannte Sitzhaltung bevorzugt, bekommt mit der GS einen starken Allrounder.
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen ideal für alle, die vor allem in der Stadt fahren, gern wendig unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das Spaß macht, ohne kompliziert zu sein. Wer Retro-Design liebt und ein leichtes, direktes Handling schätzt, wird mit der XSR sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Stabilität und ein aufrechter Komfort im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut für Fahrer, die das Motorrad regelmäßig nutzen, auch längere Strecken fahren und ein berechenbares Fahrgefühl auf unterschiedlichen Straßen möchten. Die Yamaha XSR 125 Legacy gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Retro-Charme und unmittelbarer Fahrspaß zählen. Sie ist ideal für den Stadtalltag, für kurze Touren und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt und optisch wie emotional sofort überzeugt. Wer also ein „Allround-Tool“ für viele Situationen will, greift zur GS. Wer dagegen vor allem Stil und Wendigkeit sucht, findet in der XSR 125 Legacy den passenderen Begleiter.