UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Alles ganz einfach
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW F 450 GS vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Motorradvergleich im Alltag und auf Reisen

Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl auf der Straße überzeugt als auch abseits der gewohnten Strecken Spaß macht, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der BMW F 450 GS und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré. Beide Modelle tragen den Adventure-Gedanken im Namen – aber sie spielen ihn auf ihre Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Motorräder auf dem Papier versprechen, sondern wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen.

Grundidee: Leichtes Adventure vs. große Reiseenduro

Die BMW F 450 GS steht für ein agiles, modernes Konzept. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: spontan, wendig und mit dem Anspruch, auch kleinere Wege abseits der Straße nicht als Hindernis zu sehen. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré dagegen ist deutlich stärker auf lange Distanzen und Komfort ausgelegt. Sie ist die Art von Reiseenduro, bei der man das Gefühl hat, dass sie für Touren gebaut wurde, bei denen Kilometer eher nebensächlich sind.

Damit sind die Weichen schon früh gestellt: Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und im Alltag schnell verfügbar ist, findet in der BMW-Philosophie oft die passende Antwort. Wer dagegen ein großes, souveränes Reisegerät bevorzugt, wird sich mit der Yamaha deutlich wohler fühlen.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich

Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die BMW F 450 GS bringt ihre Stärken über ein eher leichtes, dynamisches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken variieren: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Offroad-Passagen – hier spielt die BMW ihre Beweglichkeit aus.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt dagegen auf den typischen Reiseenduro-Ansatz: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein souveränes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Gerade auf langen Autobahn- oder Landstraßenetappen wirkt die Yamaha oft wie ein „Gleitschirm“: gleichmäßig, stabil und mit dem Anspruch, dass man entspannt weiterkommt.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • BMW F 450 GS – Stärke: Agilität und ein kontrollierbares, lebendiges Ansprechverhalten. BMW F 450 GS – Schwäche: Wer dauerhaft sehr hohe Lasten und lange Autobahnphasen bevorzugt, empfindet die Yamaha oft als entspannter.
  • Yamaha XT 1200 ZE – Stärke: Souveränes Langstrecken-Fahrgefühl und Reserven. Yamaha XT 1200 ZE – Schwäche: In engen Situationen oder bei sehr dynamischem Offroad-Fahren kann die größere Auslegung weniger „leichtfüßig“ wirken.

Handling und Ergonomie: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Beim Handling entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem das Gesamtpaket aus Gewicht, Sitzposition und Fahrwerksabstimmung. Die BMW F 450 GS wirkt wie gemacht für schnelle Richtungswechsel und für Situationen, in denen man das Motorrad „mit dem Körper“ führt. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht planbar ist und sich die Anforderungen ständig ändern.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Straße wellig wird oder wenn Wind und Tempo eine Rolle spielen. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen stärker auf Komfort über Stunden – weniger auf das Gefühl, jederzeit maximal leicht reagieren zu müssen.

Für wen passt welches Handling?

  • BMW F 450 GS: ideal, wenn häufig kurze Strecken, wechselndes Terrain und ein aktiver Fahrstil im Vordergrund stehen.
  • Yamaha XT 1200 ZE: ideal, wenn lange Etappen, entspanntes Cruisen und ein „Reise-Setup“ wichtiger sind als maximale Agilität.

Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle auf Straße und Schotter

In einem Vergleich darf das Fahrwerk nicht fehlen. Die BMW F 450 GS ist vom Konzept her näher an einem Motorrad, das auch auf unebenen Wegen Spaß macht. Das Fahrwerk unterstützt dabei ein dynamisches Fahren und vermittelt ein Gefühl von direkter Rückmeldung. Gerade auf Schotter oder bei wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil, weil man das Motorrad leichter „lesen“ kann.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist stärker auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass auch bei längeren Fahrten die Belastung für Fahrer und Sozius geringer wirkt. Auf der Straße fühlt sich das oft wie ein „ruhigeres“ Gesamtbild an, während die Yamaha im Offroad-Einsatz eher als Reisegerät mit Offroad-Ambitionen zu verstehen ist.

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Ausrichtung: Die BMW wirkt tendenziell sportlicher und präziser im Ansprechverhalten, während die Yamaha auf gleichmäßige Verzögerung und sicheres Handling bei höheren Geschwindigkeiten setzt. Beide sind für den Alltag gedacht – aber die Prioritäten sind unterschiedlich.

Ausstattung und Komfort: Unterschiede, die man spürt

Bei der Ausstattung ist die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré typischerweise stärker auf Reise-Komfort ausgerichtet. Dazu passen die Erwartungen an Windschutz, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad für lange Strecken „bereitsteht“. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück fährt, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden.

Die BMW F 450 GS punktet dagegen mit einem moderneren, leichteren Adventure-Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schneller „umrüstet“ – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendtour. In Situationen, in denen Flexibilität wichtiger ist als maximaler Langstrecken-Komfort, spielt die BMW ihre Stärken aus.

Stärken & Schwächen bei Ausstattung und Komfort

  • BMW F 450 GS – Stärke: unkomplizierte Alltagsnutzung, agiles Gesamtgefühl, gute Basis für variablen Einsatz. BMW F 450 GS – Schwäche: wer maximale Reise-Entspannung erwartet, muss bei der Yamaha-Philosophie genauer hinschauen.
  • Yamaha XT 1200 ZE – Stärke: Reiseorientierung, Komfort über lange Strecken, souveräne Gesamtwirkung. Yamaha XT 1200 ZE – Schwäche: im sehr engen oder stark „spielenden“ Offroad-Einsatz kann die größere Auslegung weniger handlich wirken.

Reichweite, Alltagstauglichkeit und Tourenplanung

Adventure bedeutet für viele: unterwegs sein, ohne ständig an die nächste Tankstelle denken zu müssen. Hier spielt die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ihre Reise-DNA aus. Die Auslegung zielt auf längere Etappen und ein entspanntes Weiterfahren. Die BMW F 450 GS ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „kurz planen, spontan fahren“ – also dort stark, wo die Route sich unterwegs ergibt.

Auch die Alltagstauglichkeit ist ein wichtiger Punkt: Die BMW wirkt im Stadt- und Landstraßenmix oft leichter zu handeln, während die Yamaha im „Langstreckenmodus“ ihre Vorteile ausspielt. Das ist weniger ein Ja/Nein, sondern eher eine Frage, welche Art von Fahrt den Alltag prägt.

Fazit: Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles Adventure-Motorrad suchen: für wechselnde Strecken, für spontane Touren und für Fahrten, bei denen das Motorrad aktiv bewegt werden soll. Wer gern präzise reagiert, auch mal abseits der Straße unterwegs ist und im Alltag eine unkomplizierte Handhabung schätzt, wird mit der BMW sehr zufrieden sein.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem lange Strecken planen und dabei Komfort, Souveränität und Reserven in den Vordergrund stellen. Wenn das Motorrad nicht nur „mitfährt“, sondern die Reise spürbar entspannter macht, ist die Yamaha die stimmigere Entscheidung. Für wen also eher „Beweglichkeit“ zählt, findet in der BMW den richtigen Charakter – wer „Reise-Ruhe“ sucht, liegt mit der Yamaha deutlich näher am Ziel.

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