| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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BMW F 750 GS vs. Kawasaki W 800 – Vergleich für Alltag, Tour & Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW F 750 GS steht für vielseitige Reiseenduro-Ansätze: aufrecht, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu begleiten. Die Kawasaki W 800 dagegen ist klar im Retro-Cruiser-Lager verortet: entspannter, klassischer Look, ein Motorcharakter, der eher nach Genuss als nach Tempo klingt – und ein Fahrgefühl, das sich nach „einfach losfahren“ anfühlt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die typischen Eigenschaften beider Modelle im Alltag und auf Touren bemerkbar machen. Dabei werden die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder miteinander eingeordnet, sodass schnell klar wird, wo die Stärken liegen und wo man Kompromisse eingehen muss.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Retro-Cruiser
Die BMW F 750 GS ist als Reiseenduro konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Strecken gemacht ist – vom Pendeln über Landstraßen bis hin zu längeren Touren. Die Kawasaki W 800 ist dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Ansatz getrimmt. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: eher entspannte Haltung, ein Motor, der sich nach gleichmäßigem Vorankommen anfühlt, und ein Stil, der bewusst nicht nach „Sport“ aussieht.
Auch die aufgelisteten Eckdaten spiegeln das wider: Die BMW wirkt durch ihre Auslegung als vielseitiges Allround-Bike, während die Kawasaki mit ihrem Charakter eher auf ruhiges Gleiten und angenehme Drehmomententfaltung setzt. Wer ein Motorrad sucht, das sich flexibel anfühlt und „mit allem kann“, landet schneller bei der F 750 GS. Wer dagegen das klassische Cruiser-Gefühl priorisiert, wird mit der W 800 deutlich mehr Freude haben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Bei beiden Motorrädern ist der Motor ein zentraler Unterschied im Fahrgefühl. Die BMW F 750 GS ist auf einen modernen, nutzbaren Allround-Charakter ausgelegt. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Maschine hin, die in vielen Situationen souverän reagiert: beim Anfahren, beim zügigen Überholen und auch bei konstantem Tempo auf der Landstraße. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil, weil man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad passend zu bewegen.
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Drive. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sind so zu interpretieren, dass die W 800 weniger auf maximale Durchzugsspitzen ausgelegt ist, sondern auf ein gleichmäßiges, angenehmes Vorankommen. Das ist besonders dann stark, wenn die Fahrt nicht aus „Beschleunigungswettbewerb“ besteht, sondern aus entspanntem Fahren mit Gefühl.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW F 750 GS: Stärken liegen in der vielseitigen Nutzbarkeit und der Art, wie sie Leistung in vielen Drehzahlbereichen verfügbar macht. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „romantisch“ wirkt, wenn man genau dieses klassische Cruiser-Feeling sucht.
- Kawasaki W 800: Stärken liegen im entspannten Fahrgefühl und in der Art, wie der Motor zum ruhigen Cruisen einlädt. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Fahrstilen oder häufigem „schnell durchziehen“ die Auslegung weniger begeistert.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Cruiser-Entspannung
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Spaß macht. Die BMW F 750 GS bietet eine aufrechte, tourentaugliche Ergonomie. Das ist besonders praktisch, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn der Wechsel zwischen Stadt und Landstraße häufig vorkommt. Die aufgelisteten Maße und die typische GS-Ausrichtung sprechen dafür, dass man bequem sitzt und den Blick weit nach vorn richten kann.
Die Kawasaki W 800 ist deutlich stärker auf entspannte Cruiser-Position ausgelegt. Die Haltung wirkt weniger „aktiv“ und mehr „genießend“. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man gerne mit ruhigem Tempo fährt und die Fahrt als Erlebnis betrachtet. Gleichzeitig kann es bei sehr dynamischer Fahrweise oder bei längeren, sportlich anspruchsvollen Passagen weniger passend sein, weil die Geometrie und Sitzhaltung stärker auf Komfort als auf Agilität ausgelegt sind.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Ampel, Stop-and-go
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie gut man das Motorrad rangiert, wie angenehm es im niedrigen Tempo bleibt und wie leicht es sich kontrollieren lässt. Die BMW spielt hier ihre Vielseitigkeit aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert im Alltag bewegt. Die Kawasaki ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „entspannt fahren“ statt „agil durch die Stadt“. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist und dabei zügig manövrieren möchte, wird die BMW meist als praktischer empfinden. Wer dagegen Wert auf Ruhe und Stil legt, wird mit der W 800 schnell warm.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Tour vs. Cruiser-Rhythmus
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern ein Schlüsselthema. Die BMW F 750 GS ist auf Stabilität und kontrollierbares Fahrverhalten ausgelegt. Die aufgelisteten Werte lassen darauf schließen, dass sie für wechselnde Streckenbedingungen gemacht ist: glatter Asphalt, Landstraßen, längere Etappen. Gerade bei Touren ist das ein Plus, weil man sich auf ein vorhersehbares Fahrgefühl verlassen kann.
Die Kawasaki W 800 folgt eher dem Cruiser-Rhythmus. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die typische Auslegung sprechen dafür, dass sie sich auf gleichmäßige Linien und ruhige Bewegungen konzentriert. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig „arbeitet“, sondern die Fahrt fließen lässt. Wer dagegen sehr häufig schnelle Richtungswechsel oder sportliche Schräglagen sucht, könnte die BMW als klarer empfundenen Kompromiss sehen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW F 750 GS: Stärken bei Stabilität, kontrollierbarem Handling und dem Gefühl, auf vielen Strecken „zu funktionieren“. Schwäche: weniger „klassischer“ Fahrrhythmus, wenn man genau diesen Charakter sucht.
- Kawasaki W 800: Stärken bei entspanntem, harmonischem Fahren und einem Motorradgefühl, das zum Cruisen einlädt. Schwäche: weniger Fokus auf sportliche Agilität und schnelle Richtungswechsel.
Alltag, Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Bei der Praxis geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie gut das Motorrad im Alltag „mitdenkt“. Die BMW F 750 GS wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Nutzungsszenarien gemacht ist. Die aufgelisteten Werte und die typische GS-Philosophie deuten auf eine Maschine hin, die sich für Touren, längere Fahrten und wechselnde Bedingungen eignet.
Die Kawasaki W 800 punktet vor allem über den Stil und den Fahrgenuss. Die aufgelisteten Eckdaten passen zu einem Motorrad, das man gerne fährt, weil es sich stimmig anfühlt. Für viele ist das genau der Grund, warum die W 800 so beliebt ist: Sie ist weniger „Werkzeug“, mehr „Erlebnis“.
Ein wichtiger Punkt ist außerdem die Frage, wie man das Motorrad nutzen möchte: Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Komfort, Übersicht und Vielseitigkeit priorisiert, wird die BMW stärker im Vorteil sehen. Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Ausfahrten plant, gerne im klassischen Stil unterwegs ist und das Motorrad als Genussobjekt betrachtet, wird mit der Kawasaki schneller glücklich.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Die Entscheidung zwischen BMW F 750 GS und Kawasaki W 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradspaß gesucht wird.
BMW F 750 GS – ideal für…
- Fahrer, die ein Allround-Motorrad für Alltag und Touren wollen
- Menschen, die kontrolliertes Handling und eine aufrechte, tourentaugliche Ergonomie schätzen
- Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Etappen wechselt
Kawasaki W 800 – ideal für…
- Fahrer, die Retro-Charakter und Cruiser-Feeling priorisieren
- Menschen, die entspanntes Fahren mögen und nicht ständig maximalen Vortrieb suchen
- Wer das Motorrad vor allem als Genussmaschine einsetzen möchte
Fazit:
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auf Touren eine souveräne, kontrollierbare Basis bietet. Durch die aufgelisteten Werte und die typische Auslegung wirkt sie wie ein vielseitiges Gesamtpaket: angenehm zu bewegen, gut für unterschiedliche Strecken und mit einem Motorcharakter, der sich in vielen Situationen unkompliziert anfühlt. Wer regelmäßig fährt, verschiedene Strecken nutzt und dabei Komfort sowie Praxisnähe priorisiert, bekommt mit der GS meist die rundere Lösung.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die das klassische Cruiser-Gefühl suchen: entspannte Sitzposition, stimmiger Rhythmus und ein Motorrad, das vor allem durch Fahrspaß im „Genussmodus“ überzeugt. Wer eher ruhig unterwegs ist, den Retro-Look liebt und das Motorrad als Begleiter für schöne Ausfahrten betrachtet, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein. Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Tourenpraxis, W 800 für Stil, Ruhe und Cruiser-Feeling.