UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
UVP 5.499 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Was kann das chinesische A2 Retro-Nakedbike im Café-Racer Style?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz
Pro:
  • sehr zugängliches Motorrad
  • einfaches Handling & Bedienung
  • komfortables Fahrwerk
  • gute Erstbereifung von Pirelli
  • hohe Reichweite
  • TFT-Display mit Reifendruckontrolle
Kontra:
  • Standgeräusch 98 dbA
  • ab 7.000 Umin etwas träge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm
Gewicht198kg
Länge2.100mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.170mm

Motor

Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette
Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum471ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km
Leistung47 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment44 NM bei 7.000 U/Min
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite463km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
Federung vorne41 mm-Upside-Down-Gabel
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

Fazit

Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.
 
Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.199 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: Grau, Silber

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BMW F 750 GS vs Voge 500 AC – welcher Reiseenduro passt besser?

Wenn zwei Reiseenduros aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, auf der Landstraße bei konstantem Tempo und auf Touren, wenn es länger dauert und der Rücken mitreden darf. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der BMW F 750 GS und der Voge 500 AC. Beide Modelle sind auf das Abenteuer ausgelegt – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die BMW setzt stärker auf Premium-Anspruch und ein sehr rundes Gesamtpaket, während die Voge mit einem klaren Preis-Leistungs-Fokus und einer unkomplizierten Art punkten will.

Grundidee und Einsatzprofil

Die BMW F 750 GS ist als Reiseenduro für viele Lebenslagen gedacht: Pendeln, Wochenendtouren, längere Urlaube und auch leichtes Gelände. Sie wirkt dabei wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“ – mit guter Abstimmung und einer Bedienung, die sich schnell erschließt.

Die Voge 500 AC zielt ebenfalls auf vielseitige Einsätze, richtet den Fokus aber spürbar stärker auf den Einstieg in die Adventure-Welt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht überfordert, aber trotzdem genug Charakter für Touren mitbringt, findet hier einen interessanten Gegenentwurf zur großen Premium-Schiene.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Leistung

BMW F 750 GS: souverän und „tourentauglich“

Die BMW zeigt sich im Vergleich als besonders harmonisch. Der Motor arbeitet gleichmäßig, lässt sich sauber dosieren und unterstützt den Fahrer sowohl beim zügigen Beschleunigen als auch beim entspannten Dahingleiten. Gerade auf längeren Strecken wirkt das wie ein Vorteil: weniger Stress, mehr Rhythmus. Auch wenn das Motorrad nicht als reines Sportgerät gedacht ist, fühlt es sich in der Praxis dynamisch genug an, um Überholmanöver oder zügige Landstraßenabschnitte souverän zu meistern.

Voge 500 AC: lebendig und unkompliziert

Die Voge 500 AC wirkt dagegen direkter im Ansprechverhalten. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn kurze Abschnitte, Stadtverkehr und häufiges Anfahren im Vordergrund stehen. Das Motorrad vermittelt ein leichtes, agiles Gefühl und macht Lust auf „einfach losfahren“. Auf der anderen Seite kann die BMW im Vergleich beim ganz entspannten Reise-Tempo den Eindruck vermitteln, dass sie noch eine Schicht ruhiger und gelassener arbeitet.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind für Straße und leichtes Offroad gedacht, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die BMW F 750 GS wirkt im Gesamtbild ausbalanciert: Sie liegt stabil, bleibt auch bei wechselnden Untergründen berechenbar und unterstützt den Fahrer dabei, die Linie zu halten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren auch mal länger werden und die Strecke nicht immer perfekt ist.

Die Voge 500 AC spielt ihre Stärken eher in der Agilität aus. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen fühlt sie sich oft handlicher an. Wer häufig zwischen Alltag und Ausflügen wechselt, profitiert von diesem unkomplizierten Handling. Im Vergleich zur BMW kann es jedoch sein, dass bei sehr ruppigen Abschnitten oder bei hohem Tempo das Premium-Feeling der BMW deutlicher wird.

Ergonomie und Fahrkomfort: Alltagstauglichkeit im Fokus

Komfort ist bei Reiseenduros ein entscheidender Punkt, denn man sitzt nicht nur „irgendwie“, sondern man bleibt oft lange in der gleichen Position. Die BMW F 750 GS bietet im Vergleich eine sehr stimmige Ergonomie: Sitzposition und Lenkergefühl passen zusammen, und das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.

Die Voge 500 AC ist ebenfalls auf Komfort ausgelegt, aber sie wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man leicht und entspannt nutzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man sich nicht in eine „zu große“ Maschine hineinfinden möchte. Gleichzeitig kann die BMW bei längeren Touren den Eindruck vermitteln, dass sie den Fahrer noch besser entlastet.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. pragmatischer Ansatz

Bei der Elektronik zeigt sich der Unterschied zwischen Premium und Preisfokus. Die BMW F 750 GS ist typischerweise stärker auf umfassende Assistenz und ein stimmiges Gesamtpaket ausgerichtet. Das hilft besonders im Alltag: Traktion, Bremsunterstützung und die Art, wie das Motorrad das Fahrverhalten „mitdenkt“, sorgen für ein sicheres Gefühl – gerade dann, wenn Wetter oder Untergrund wechselhaft sind.

Die Voge 500 AC setzt eher auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch schlecht, denn viele Fahrer wollen vor allem ein Motorrad, das zuverlässig funktioniert und nicht zu viel „Technikballast“ mitbringt. Im Vergleich kann die BMW dadurch in kritischen Situationen oder bei anspruchsvolleren Bedingungen die souveränere Unterstützung bieten. Die Voge punktet dafür mit einem klaren, unkomplizierten Charakter.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Beide sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die BMW vermittelt häufig mehr „Feinabstimmung“ im Gefühl an der Bremse und in der Gesamtreaktion. Das kann gerade bei häufigem Stadtverkehr oder bei Touren mit wechselndem Tempo ein Plus sein.

Die Voge 500 AC kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamtpaket eher als pragmatische Lösung. Wer ein Motorrad sucht, das solide bremst und sich gut kontrollieren lässt, wird hier nicht enttäuscht. Wer jedoch maximalen Premium-Feinschliff erwartet, findet ihn eher bei der BMW.

Alltagstauglichkeit: Werkstatt, Ersatzteile und Nutzung

Adventure-Bikes werden nicht nur am Wochenende gefahren. Deshalb spielen Faktoren wie Servicefreundlichkeit, Ersatzteilversorgung und die allgemeine Verfügbarkeit eine Rolle. Die BMW F 750 GS profitiert im Vergleich von der breiten Markenpräsenz und einem etablierten Händlernetz. Das kann bei Wartung, Zubehör und Ersatzteilen ein echter Vorteil sein – besonders, wenn man nicht jedes Detail selbst organisiert.

Die Voge 500 AC ist im Vergleich oft die wirtschaftlichere Wahl. Gerade wenn man ein Motorrad sucht, das man intensiv nutzt, ohne ständig über die Kosten nachzudenken, kann das attraktiv sein. Gleichzeitig lohnt es sich, vor dem Kauf die lokale Versorgung mit Service und Ersatzteilen zu prüfen, damit das Motorrad im Alltag genauso unkompliziert bleibt, wie es sich beim Fahren anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 750 GS – Stärken

  • Rundes Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie
  • Premium-Feeling in der Abstimmung und im Fahrverhalten
  • Stärkere elektronische Unterstützung für ein souveränes Sicherheitsgefühl
  • Tourenfokus: entspanntes Fahren auch über längere Strecken

BMW F 750 GS – mögliche Schwächen

  • Im Vergleich zur Voge oft höhere Anschaffungskosten
  • Für sehr preisbewusste Nutzer kann der Premiumanspruch „zu viel“ sein

Voge 500 AC – Stärken

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Adventure-Segment
  • Agiles, unkompliziertes Handling für Alltag und Ausflüge
  • Direktes Fahrgefühl und leichtes Ansprechverhalten
  • Attraktiv für Fahrer, die ohne großen Aufwand in die Reiseenduro-Welt starten möchten

Voge 500 AC – mögliche Schwächen

  • Im Vergleich zur BMW kann der Premium-Feinschliff bei sehr langen Touren weniger stark ausfallen
  • Elektronik und Assistenz wirken eher pragmatisch statt maximal umfassend

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein sehr stimmiges Gesamtgefühl legt und sich bei wechselnden Bedingungen möglichst viel Unterstützung wünscht, wird mit der BMW F 750 GS häufig glücklicher. Sie ist besonders dann stark, wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern den Fahrer auf Touren spürbar entlasten soll.

Die Voge 500 AC ist dagegen eine sehr passende Wahl, wenn der Einstieg in das Adventure-Feeling im Fokus steht oder wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze bis mittlere Touren und häufiges Nutzen gedacht ist. Wer ein agiles, leicht zu handhabendes Motorrad sucht und dabei das Budget im Blick behält, findet in der Voge eine überzeugende Alternative.

Fazit:

Die BMW F 750 GS ist im Vergleich die bessere Wahl für Fahrer, die ein besonders rundes, tourenorientiertes Gesamtpaket suchen. Motorcharakter, Fahrwerk und Ergonomie wirken zusammen wie ein stimmiger „Reisebegleiter“, und die elektronische Unterstützung sorgt für ein souveränes Gefühl – vor allem auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen. Wer bereit ist, mehr in Premium-Qualität und Feinschliff zu investieren, bekommt ein Motorrad, das sich über viele Kilometer hinweg angenehm und verlässlich anfühlt.

Die Voge 500 AC punktet dagegen mit einem unkomplizierten, agilen Fahrgefühl und einem klaren Preis-Leistungs-Fokus. Sie eignet sich besonders für den Alltag, für Ausflüge und für alle, die Adventure fahren möchten, ohne sich von einer größeren Premium-Maschine „erschlagen“ zu fühlen. Wer pragmatisch denkt und ein leicht zu nutzendes Motorrad sucht, findet in der Voge eine sehr passende Option. Kurz gesagt: BMW für maximalen Tourenkomfort und Premium-Sicherheit, Voge für agiles Fahren und einen wirtschaftlichen Einstieg ins Reiseenduro-Feeling.

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