| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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BMW F 750 GS vs Yamaha XSR 700 Xtribute: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher ein vielseitiger Reise-Allrounder sein oder ein stilvolles Streetbike mit spürbarem Fahrspaß-Fokus? Der Vergleich zwischen der BMW F 750 GS und der Yamaha XSR 700 Xtribute zeigt sehr gut, wie unterschiedlich sich „Alltag“ und „Tour“ anfühlen können – je nachdem, welche Prioritäten gesetzt werden.
Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Motorrad auch im Alltag gerne bewegen. Gleichzeitig unterscheiden sich die Konzepte: Die BMW F 750 GS steht für eine robuste, reisetaugliche Ausrichtung mit typischem GS-Gefühl. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf einen klaren Street-Look, eine lebendige Motorcharakteristik und ein Handling, das Lust auf kurze Wege und Kurven macht.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Street-Retro
BMW F 750 GS: Zweckmäßig, vielseitig, „GS“-Denke
Die BMW F 750 GS ist als Allrounder gedacht, der sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Touren wohlfühlt. Das Konzept wirkt wie gemacht für Menschen, die gerne planen: Gepäck, längere Strecken, wechselnde Straßenbedingungen – und dabei trotzdem ein Motorrad, das sich im Alltag nicht zu sperrig anfühlt. Die GS-typische Sitzposition und die aufrechte Haltung unterstützen eine entspannte Fahrweise, ohne dass das Motorrad „zu bequem“ wird.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Leichtfüßig, direkt, mit Retro-Charme
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen die Karte „Street“. Der Fokus liegt auf einem Motorrad, das sich schnell in den Fahrmodus bringt: zügig durch die Stadt, flott über Landstraßen und mit einem Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Die Optik ist dabei nicht nur Deko, sondern Teil des Gesamteindrucks: Das Bike wirkt wie ein Statement für Fahrspaß ohne große Umwege.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der BMW F 750 GS und der Yamaha XSR 700 Xtribute zeigt sich vor allem eins: Beide Motoren sind alltagstauglich, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die BMW zielt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und souveränes Vorankommen – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Die Yamaha wirkt dagegen oft „frischer“ im Ansprechverhalten und macht Spaß, wenn das Tempo variiert und die Drehzahl genutzt wird.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer häufig entspannt fährt, konstant unterwegs ist und auch bei längeren Touren Ruhe im Antrieb möchte, findet in der BMW F 750 GS einen passenden Partner. Wer dagegen gerne dynamisch beschleunigt, das Motorrad aktiv bewegt und Kurvenfahrten als Hauptprogramm sieht, wird die Yamaha XSR 700 Xtribute als besonders lebendig wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
BMW F 750 GS: Ruhig auf Strecke, kontrolliert in jeder Lage
Die BMW F 750 GS vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt das Fahrwerk seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, die Linie lässt sich sauber halten und das Handling wirkt auch dann noch souverän, wenn der Fahrstil etwas entspannter wird.
Ein klarer Vorteil zeigt sich besonders beim Vergleich mit der Yamaha: Die BMW wirkt wie ein „Tour-Mittelpunkt“, der auch mit Gepäck und längeren Tagesetappen nicht aus dem Konzept gerät. Gleichzeitig kann das Motorrad – je nach Fahrweise und Setup – weniger „spielerisch“ wirken als ein reines Streetbike.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Wendigkeit und Spontanität
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist spürbar darauf ausgelegt, schnell von einer Idee in die nächste zu kommen. Das Handling wirkt agil, das Motorrad lässt sich zügig umsetzen und macht in Kurven und auf kurvigen Landstraßen besonders viel Freude. Im Stadtverkehr punktet die Yamaha häufig mit einem direkten Gefühl: Man hat schnell das Tempo im Griff und kann das Motorrad unkompliziert bewegen.
Als Schwäche im Vergleich zur BMW kann sich zeigen: Wer sehr lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die GS-typische Ruhe und den „Reise-Fokus“ der BMW stärker vermissen. Die Yamaha bleibt zwar alltagstauglich, aber sie ist stärker auf Fahrspaß im Street-Kontext optimiert.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsenvergleich geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl. Die BMW F 750 GS wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das auch bei wechselnder Belastung stabil verzögert und dabei ein gleichmäßiges Feedback liefert. Das ist besonders hilfreich, wenn die Fahrt nicht nur aus perfekten Bedingungen besteht.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute liefert ebenfalls ein gutes Bremsgefühl, wirkt aber oft etwas „sportlicher“ im direkten Zugriff. Das passt gut zu einer Fahrweise, bei der man häufiger bremst, beschleunigt und das Motorrad aktiv führt. Im Vergleich zur BMW ist die Yamaha damit häufig die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad gerne spüren und präzise dosieren.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Komfort und Handling im Stand
Ergonomie ist bei beiden Bikes ein wichtiger Punkt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die BMW F 750 GS bietet eine aufrechte, tourorientierte Sitzposition, die längere Fahrten angenehmer macht. Dazu kommt das GS-typische Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch „fit“ bleibt – zumindest dann, wenn die Sitzposition zum eigenen Körper passt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute wirkt dagegen stärker wie ein Streetbike, bei dem die Haltung kompakter und aktiver sein kann. Das ist im Alltag oft ein Vorteil: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Motorrad, das sich leicht in den Verkehr einfügt. Wer jedoch sehr lange Touren plant, sollte die Passform und den persönlichen Komfort besonders im Blick behalten.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Strecke und „Langstrecken-Feeling“
Im direkten Vergleich ist die BMW F 750 GS klar im Vorteil, wenn es um die typische Reise-Logik geht. Die GS ist dafür gemacht, sich mit Zubehör und Gepäck zu kombinieren und auch bei längeren Etappen souverän zu bleiben. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man gerne für mehrtägige Touren nutzt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute kann natürlich auch Touren fahren, aber sie ist eher die Wahl für „schöne Strecken“ statt für „große Reisepläne“. Wer mit leichtem Gepäck unterwegs ist und den Fokus auf Kurven, Landstraßen und Tagesausflüge legt, wird mit der Yamaha sehr glücklich. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken mit viel Ausrüstung fährt, wird die BMW als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW F 750 GS – Stärken
- Tour-orientierter Charakter: gleichmäßiges Fahrgefühl über längere Strecken
- Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Einsatzszenarien
- Reise-Setup: wirkt prädestiniert für Zubehör und Gepäck
- Kontrolliertes Handling: stabil und berechenbar
BMW F 750 GS – Schwächen
- Weniger „spielerisch“ als ein Streetbike
- Stilistisch weniger „Street-Statement“: eher funktional als retro
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken
- Agiles Handling: schnell in der Umsetzung, macht in Kurven Spaß
- Direktes Fahrgefühl: lebendig und aktiv zu fahren
- Stil und Charakter: Retro-Look mit moderner Technik
- Alltagstauglichkeit: unkompliziert im Stadtverkehr
Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen
- Reise-Fokus geringer als bei der GS
- Für sehr lange Etappen kann die BMW entspannter wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen BMW F 750 GS und Yamaha XSR 700 Xtribute lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die BMW ist die Wahl, wenn das Motorrad ein verlässlicher Begleiter für Touren, wechselnde Strecken und längere Tage sein soll. Die Yamaha ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf kurzen Wegen und auf kurvigen Landstraßen begeistern soll – mit einem spürbar „streetigen“ Charakter.
Typische Käuferprofile
- BMW F 750 GS: ideal für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, gerne planen und das Motorrad vielseitig einsetzen möchten.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: ideal für Menschen, die ein leicht zu bewegendes Streetbike suchen, das schnell Spaß macht und optisch wie technisch überzeugt.
Fazit:
Die BMW F 750 GS ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vor allem als Allround-Reisebegleiter funktioniert: stabil, berechenbar und mit einem Fahrgefühl, das längere Touren angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist, auch mit Gepäck plant und ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt, trifft mit der GS meist die richtige Entscheidung.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Spontanität und Street-Charakter zählen: im Alltag, auf kurzen Strecken und auf kurvigen Landstraßen. Wer das Motorrad gerne aktiv bewegt, das lebendige Ansprechverhalten mag und optisch sowie vom Fahrgefühl her ein „Statement“ sucht, wird mit der XSR 700 sehr viel Freude haben.
Kurz gesagt: Tour und Vielseitigkeit sprechen eher für die BMW, Fahrspaß im Street-Kontext eher für die Yamaha.