UVP 10.650 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Die neue 800er GS, die eigentlich eine 900er ist.
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • toller Motor
  • ausgereifte Maschine ohne echte Schwächen
  • Sitzhöhen von 760 bis 840 mm möglich
  • gute Bremsen
  • Kurven-ABS und dynamische Traktionskontrolle ohne Aufpreis
Kontra:
  • Windschild zu klein
  • Serienbereifung 1b
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht227kg
Radstand1.590mm
Länge2.296mm
Radstand1.590mm
Sitzhöhe: 815-830 mm
Höhe1.225mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung87 PS bei 6.750 U/Min
Drehmoment91 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite349km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 170)mm
Federung hintenZentralfederbein, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die BMW F 800 GS ist ein überzeugendes Adventure-Bike zu einem fairen Preis. Sie ist bereits in Serie gut ausgestattet und kann mit dem BMW-Zubehörbaukasten nach Belieben erweitert werden. Mag sein, dass dieses Motorrad nicht gerade den Preis für das emotionalste Bike 2024 gewinnen wird, dass ihr aber vermutlich völlig egal. Sie ist Understatement pur, kann fast alles und gehört vermutlich zu dem am meisten unterschätztem Motorrad in ihrer Klasse. Wer mit der 900 GS liebäugelt, aber gerade Ebbe im Geldbeutel vorfindet, sollte sich genauer mit der 800 GS beschäftigen ... 
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf weitere Probefahrer. Wer zwischen der 800er und der 900er GS schwankt: Beide Maschinen können bei B&S in Neumünster angetestet werden. Zwischendurch noch einen Kaffee und dabei das üppige Gebrauchtbike-Angebot checken - wunderbar!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.650 €
  • Baujahre: 2008-2018, seit 2024
  • Farben: Weiß, Blau, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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BMW F 800 GS (ab 2023) vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 800 GS (ab 2023) und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier steht eine Reiseenduro im Fokus, die auf Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit setzt. Dort geht es um ein sportliches Naked Bike, das mit Temperament, präzisem Handling und einer klaren Performance-Ausrichtung überzeugen will. Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art.

Grundidee: Reiseenduro gegen sportliches Naked Bike

Die BMW F 800 GS ist als Allrounder gedacht: Sie soll sich auf Landstraße wohlfühlen, auf Touren stabil bleiben und auch abseits des reinen Asphalt-Programms eine gute Figur machen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für ambitionierte Fahrten, bei denen Beschleunigung, Kurvenrhythmus und ein direkter Kontakt zur Straße im Vordergrund stehen.

Stärken im Überblick

  • BMW F 800 GS (ab 2023): Vielseitigkeit, entspannterer Charakter, Touren- und Alltagsfokus.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: hohe Performance, sportliche Agilität, klarer Fokus auf Fahrspaß.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Beim Motorcharakter könnten die beiden Kandidaten kaum unterschiedlicher sein. Die BMW F 800 GS steht für einen souveränen, gut dosierbaren Antrieb, der sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Gerade wenn es darum geht, gleichmäßig zu fahren, zu beschleunigen und dabei nicht ständig „auf Kante“ zu leben, spielt diese Art von Motorphilosophie ihre Vorteile aus.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich stärker auf sportliche Reaktion ausgelegt. Der Antrieb fühlt sich lebendiger an, die Leistungsentfaltung wirkt zielgerichteter – und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen, früher zu attackieren und die Gänge dynamischer zu nutzen. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für schnelle Kurven und flotte Überholmanöver betrachtet, wird hier mehr „Biss“ spüren.

Vergleich der Fahrbarkeit

Beide Motorräder lassen sich fahren, aber die Prioritäten sind verschieden: Die BMW wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der auch längere Strecken entspannt abspult. Die Triumph wirkt wie ein sportlicher Impulsgeber, der mit jeder Beschleunigung mehr Lust auf Tempo macht. Das zeigt sich auch darin, wie sich die Leistung im Alltag anfühlt: Die BMW bleibt leichter „im Griff“, während die Triumph stärker nach Fahrstil verlangt – und genau das ist für viele Fahrer der Reiz.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling unterscheiden sich die Bikes spürbar. Die BMW F 800 GS ist auf sicheres Vorankommen ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltbahnen besteht. Die Geometrie und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich „sportlicher“ abgestimmt. Das Motorrad vermittelt ein präzises Einlenken und ein agiles Kurvenverhalten. Gerade wenn es darum geht, zügig von Kurve zu Kurve zu springen, zeigt die Triumph ihre Stärken. Dabei wirkt das Bike weniger wie ein Reisegerät und mehr wie ein sportliches Setup, das den Fahrer aktiv in die Dynamik einbindet.

Kurvenrhythmus im Vergleich

Die BMW spielt ihren Vorteil aus, wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo, guter Übersicht und souveräner Linie liegt. Die Triumph punktet, wenn der Rhythmus zählt: Einlenken, Beschleunigen, wieder aufrichten – und das Ganze mit spürbarer sportlicher Rückmeldung. Wer gern „sauber“ fährt, wird beide mögen. Wer aber den Kick sucht, wird die Triumph oft als direkter erleben.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung. Die BMW F 800 GS setzt auf ein sicheres, gut dosierbares Bremsgefühl, das im Alltag und auf längeren Touren überzeugt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man nicht nur sportlich fährt, sondern auch mal entspannt unterwegs ist und trotzdem jederzeit Kontrolle haben möchte.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Verzögerung ausgelegt. Das Bremsverhalten wirkt kraftvoll und direkt, was beim zügigen Fahren und bei häufigen Bremszonen ein echtes Plus ist. In Kombination mit dem sportlichen Fahrwerk entsteht ein Paket, das sich für dynamische Fahrten besonders stimmig anfühlt.

Stärken und Schwächen

Die BMW wirkt in der Bremsdosierung besonders alltagstauglich: Sie macht das Fahren unkompliziert und reduziert Stress. Die Triumph kann dafür bei sportlicher Fahrweise mehr „Biss“ liefern und gibt dem Fahrer schneller das Gefühl, dass man das Tempo kontrolliert in jede Kurve mitnehmen kann.

Elektronik und Assistenz: Komfort vs. Performance-Fokus

Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die BMW F 800 GS ist so gedacht, dass sie den Fahrer im Alltag unterstützt und das Motorrad in vielen Situationen berechenbar macht. Das passt gut zu einem Bike, das für Touren, wechselnde Strecken und unterschiedliche Fahrbedingungen gedacht ist.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf Performance-Orientierung. Elektronik und Fahrmodi sind darauf ausgelegt, sportliche Fahrweise zu ermöglichen und dabei dennoch Kontrolle zu geben. Das ist besonders interessant, wenn man gern mit verschiedenen Modi arbeitet und das Motorrad je nach Situation „freischaltet“.

Was das in der Praxis bedeutet

Die BMW hilft dabei, dass sich das Motorrad auch bei weniger „sportlichem“ Fokus angenehm fährt. Die Triumph unterstützt eher den Fahrer, der bewusst dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Gesamtpaket erleben möchte.

Ergonomie und Alltag: Tourentauglichkeit vs. sportliche Position

Auch die Sitzposition und das Fahrgefühl im Alltag unterscheiden sich. Die BMW F 800 GS wirkt ergonomisch so, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Die Haltung unterstützt eine entspanntere Kontrolle und macht das Motorrad zu einem Kandidaten für Pendeln, Wochenendtouren und auch längere Reisen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher ausgelegt. Das bedeutet: Die Position und das Gesamtgefühl sind näher am „Fahren“ als am „Reisen“. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen, ist das ein Vorteil. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Ausrichtung je nach Fahrstil und Körpergefühl weniger komfortabel wirken.

Alltagstauglichkeit im Vergleich

Die BMW ist die naheliegendere Wahl, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird und auch mal „einfach nur“ zuverlässig funktionieren soll. Die Triumph ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll – und zwar spürbar sportlich.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW F 800 GS (ab 2023)

  • Stärken: vielseitiger Charakter, gutes Zusammenspiel aus Komfort und Kontrolle, tourentaugliche Ausrichtung.
  • Schwächen: weniger „sportlicher Kick“ als bei einem Naked-Bike mit Performance-Fokus; wer maximale Dynamik sucht, wird eher zur Triumph greifen.

Triumph Speed Triple 1200 RR

  • Stärken: sportliche Agilität, kraftvoller Antrieb, direkteres Fahrgefühl für dynamische Fahrten.
  • Schwächen: weniger Reise- und Allround-Feeling; für sehr entspannte Langstrecken ist die sportliche Ausrichtung nicht für jeden die erste Wahl.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das viele Aufgaben abdeckt: Alltag, Touren, wechselnde Strecken und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm bleibt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal für alle, die ein sportliches Naked Bike suchen, das Leistung und Handling in den Vordergrund stellt. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad als „Performance-Maschine“ erleben möchte, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die BMW F 800 GS (ab 2023) ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren gesucht wird. Ihr Charakter wirkt souverän und kontrolliert, wodurch sie sich besonders für Fahrer eignet, die ein verlässliches Gesamtpaket möchten: komfortabel genug für längere Strecken, aber trotzdem agil und modern im Handling. Die Triumph Speed Triple 1200 RR gewinnt dagegen dort, wo sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht. Mit ihrem performanceorientierten Antrieb, dem präzisen Fahrgefühl und der sportlichen Abstimmung macht sie besonders dann Spaß, wenn die Fahrt bewusst zügig und kurvenorientiert geplant ist. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für viele Lebenslagen sucht, greift zur BMW. Wer vor allem Fahrspaß, Tempo und sportliche Agilität erleben will, findet in der Triumph den passenderen Partner.

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