| UVP | 13.750 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 15.995 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wirklich geländegängige Reise-Enduro
- bereits in Serie mit guter Ausstattung
- sehr gute Bremsen
- sehr gute Fahrleistungen
- tolle Ergonomie für Stehend-Fahrer
- viele sinnvolle Offroad-Features
- etwas kleiner Tank, Reichweite könnte besser sein
- Sitzbank sehr straff
- Turbulenzen am Helm ab 100 km/h
- Verarbeitung
- Komfort
- Bremsen
- kraftvoller Motor
- Materialqualität
- kein QuickShifter erhältich
- nichts för kleine Leute
- (geringe) Hitzenetwicklung durch hochgelegten Auspuff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.590 | mm |
| Sitzhöhe: | 870-890 | mm |
| Höhe | 1.393 | mm |
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 895 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 86 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.300 U/Min | |
| Drehmoment | 110 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Upside-down Gabel, Durchmesser 43 mm, Federbasis manuell einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | direkt angelenktes WAD Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | voll einstellbare 47 mm Showa Upside-Down Gabel (Federweg 250)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-Stoßdämpfer (RSU) mit Ausgleichsbehältern und Doppelfedern, einstellbar für Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema M4.30 4-Kolben Monoblock Bremssättel, Radialbremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue BMW F 900 GS ist nun noch stärker Richtung Gelände ausgelegt als die Vorgängerin. Sie ist leichter, kräftiger, agiler und schöner - auch wenn das natürlich Ansichtssache ist. Der Abstand zwischen R 1300 GS und dieser Maschine ist damit größer geworden. Die R ist das eher straßenorientierte Adventure-Bike für die ganz lange Reise, die F ist das fluffigere Spielzeug für die Jungs, die es gerne mal in den Dreck zieht. Natürlich funktioniert die F 900 GS auch auf der Straße, dafür ist sie aber eigentlich gar nicht gemacht.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wer es mal ausprobieren will: Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer nicht ganz so auf Gelände steht, dem empfehlen wir auch eine Probefahrt mit der F 800 GS, z.B. bei B&S in Neumünster.
Fazit: Charakterkopf mit Premium-Federbeinchen
Die Triumph Scrambler 1200 XE Modell 2026 ist kein perfektes Motorrad für jeden Tag und jeden Menschen. Aber sie ist ein verdammt gutes Motorrad für genau die richtigen Leute. Der Motor drückt herrlich souverän, das neue Showa-Öhlins-Fahrwerk hebt den Anspruch spürbar, die Bremsen sind stark, und die Elektronik ist modern genug, ohne den Charakter zu verwässern. Dazu kommt ein Auftritt, der nicht künstlich cool wirkt, sondern ziemlich selbstverständlich. Man sieht die XE an und denkt: Ja, die könnte jetzt einfach los in Richtung Horizont.
Ihre Schwächen sind klar: hohe Sitzhöhe, spürbares Gewicht, begrenzter Windschutz, ordentlich Preis und ein Handling, das etwas Einsatz verlangt. Doch das sind keine versteckten Mängel, sondern Teil des Konzepts. Die XE will nicht jedem gefallen. Sie will denen gefallen, die genau so ein Ding suchen: ein großes, starkes, hochwertiges Scrambler-Bike mit echtem Geländeanspruch und viel Stil. Für 2026 ist sie noch ein Stück kompletter geworden. Nicht braver, nicht massentauglicher, sondern präziser in dem, was sie sein will. Und genau deshalb macht sie so viel Spaß.Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue 1200er Scrambler XE als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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BMW F 900 GS vs. Triumph Scrambler 1200 XE
Der Vergleich zwischen der BMW F 900 GS und der Triumph Scrambler 1200 XE ist für viele Motorradfreunde von großem Interesse. Beide Modelle bieten einzigartige Eigenschaften und Ansätze für das Abenteuer auf zwei Rädern. Während die BMW F 900 GS als vielseitiges Adventure-Bike gilt, hat die Triumph Scrambler 1200 XE ihren ganz eigenen Charme und Stil.
Design und Ergonomie
Die BMW F 900 GS besticht durch ihr modernes und sportliches Design, das sowohl auf der Straße als auch im Gelände überzeugt. Die Sitzposition ist ergonomisch gestaltet und bietet dem Fahrer eine angenehme Haltung, die auch auf längeren Touren bequem bleibt. Im Vergleich dazu bietet die Triumph Scrambler 1200 XE einen klassischen, retro-inspirierten Look, der viele Blicke auf sich zieht. Die hohe Sitzposition und die breite Sitzbank sind ideal für Offroad-Abenteuer, können aber für kleinere Fahrerinnen und Fahrer eine Herausforderung darstellen.
Motor und Leistung
In Sachen Motorleistung bietet die BMW F 900 GS einen kraftvollen Paralleltwin, der für eine hervorragende Beschleunigung und ein angenehmes Fahrverhalten auf der Straße sorgt. Die Triumph Scrambler 1200 XE hingegen setzt auf einen größeren 1200er-Motor, der ein beeindruckendes Drehmoment liefert und sich perfekt für Offroad-Touren eignet. Während die BMW in der Stadt und auf der Autobahn agiler wirkt, zeigt die Scrambler ihre Stärken im Gelände, wo sie durch Robustheit und Leistung glänzt.
Technologie und Ausstattung
Technologisch bietet die BMW F 900 GS einige moderne Features wie ein TFT-Display, verschiedene Fahrmodi und ein umfangreiches ABS-System. Diese Technologien machen das Fahren sicherer und komfortabler. Die Scrambler 1200 XE wiederum punktet mit ihrem klassischen Look, bietet aber auch moderne Annehmlichkeiten wie ein TFT-Display und verschiedene Fahrmodi. Die Entscheidung hängt hier oft von den persönlichen Vorlieben ab: moderne Technik versus klassischer Stil.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der BMW F 900 GS ist sportlich und dynamisch, was sie zum idealen Begleiter für lange Touren und kurvenreiche Strecken macht. Die Scrambler 1200 XE wiederum ist bekannt für ihre Stabilität und Robustheit, vor allem auf unbefestigten Straßen. Während die BMW in der Stadt und auf der Autobahn eine gute Figur macht, fühlt sich die Triumph besonders im Gelände wohl und bietet ein aufregendes Fahrgefühl.
Kosten und Wartung
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Preis und die Wartung. Die BMW F 900 GS ist in der Regel etwas günstiger in der Anschaffung und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch die Unterhaltskosten sind moderat, was sie für viele Fahrerinnen und Fahrer zu einer attraktiven Wahl macht. Die Triumph Scrambler 1200 XE ist oft teurer in der Anschaffung und kann auch höhere Unterhaltskosten verursachen, was bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollte.
Fazit
Die Entscheidung zwischen der BMW F 900 GS und der Triumph Scrambler 1200 XE hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Die BMW F 900 GS ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sowohl für den Stadtverkehr als auch für lange Touren geeignet ist. Sie bietet eine gute Mischung aus Komfort, Leistung und moderner Technik.
Die Triumph Scrambler 1200 XE hingegen ist perfekt für Abenteuerlustige, die gerne abseits der Straßen unterwegs sind und einen klassischen Look schätzen. Mit ihrem starken Motor und der robusten Bauweise ist sie prädestiniert für Geländefahrten. Letztlich kommt es darauf an, das Motorrad zu wählen, das am besten zu den eigenen Fahrgewohnheiten und dem gewünschten Einsatzgebiet passt.