UVP 13.750 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die Reise-Enduro von BMW, die wirklich geländegängig ist.
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A1 und B196 Enduro aus Japan für 5.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • wirklich geländegängige Reise-Enduro
  • bereits in Serie mit guter Ausstattung
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Fahrleistungen
  • tolle Ergonomie für Stehend-Fahrer
  • viele sinnvolle Offroad-Features
Kontra:
  • etwas kleiner Tank, Reichweite könnte besser sein
  • Sitzbank sehr straff
  • Turbulenzen am Helm ab 100 km/h
Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht219kg
Radstand1.590mm
Länge2.270mm
Radstand1.590mm
Sitzhöhe: 870-890 mm
Höhe1.393mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder-Viertaktmotor
Hubraum895ccm
Hub77mm
Bohrung86mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite330km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorneUpside-down Gabel, Durchmesser 43 mm, Federbasis manuell einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 230)mm
Federung hintendirekt angelenktes WAD Zentralfederbein, Federbasis hydraulisch einstellbar, Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 215)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 R21
Reifen hinten150/70 R17
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 305 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 265 mm, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue BMW F 900 GS ist nun noch stärker Richtung Gelände ausgelegt als die Vorgängerin. Sie ist leichter, kräftiger, agiler und schöner - auch wenn das natürlich Ansichtssache ist. Der Abstand zwischen R 1300 GS und dieser Maschine ist damit größer geworden. Die R ist das eher straßenorientierte Adventure-Bike für die ganz lange Reise, die F ist das fluffigere Spielzeug für die Jungs, die es gerne mal in den Dreck zieht. Natürlich funktioniert die F 900 GS auch auf der Straße, dafür ist sie aber eigentlich gar nicht gemacht.
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wer es mal ausprobieren will: Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer nicht ganz so auf Gelände steht, dem empfehlen wir auch eine Probefahrt mit der F 800 GS, z.B. bei B&S in Neumünster

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.750€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Schwarz, Gelb, Blau-Weiß-Rot

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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BMW F 900 GS vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für Straße, Tour und Offroad

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW F 900 GS und die Yamaha WR 125 R, lohnt sich ein genauer Blick. Denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern um das Fahrgefühl: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut passt es zum Alltag, und wie souverän fühlt es sich auf unterschiedlichen Untergründen an? Genau darum geht es in diesem Vergleich – mit Fokus auf Stärken, Schwächen und dem typischen Einsatzprofil.

Grundidee und Charakter: Reiseenduro vs. Offroad-orientiertes Leichtgewicht

Die BMW F 900 GS steht für ein breites Einsatzspektrum. Sie ist als Reiseenduro gedacht, die sowohl auf der Straße als auch auf Schotterpisten eine gute Figur macht. Der Charakter ist dabei klar auf Komfort, Stabilität und Langstrecken-Tauglichkeit ausgelegt.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker in Richtung leichtes Offroad-Feeling und sportliche Fahrbarkeit positioniert. Sie wirkt wendiger und „direkter“, was sie besonders interessant macht, wenn kurze Wege, Feldwege oder gelegentliche Offroad-Sessions im Vordergrund stehen.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im Vergleich zeigt sich schnell: Die BMW F 900 GS ist deutlich auf „mehr Reserven“ ausgelegt. Das spürt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken, wenn man entspannt Tempo aufbauen möchte. Der Motorcharakter wirkt dabei eher wie ein zuverlässiger Reisebegleiter: gleichmäßig, souverän und auf Alltagstauglichkeit getrimmt.

Die Yamaha WR 125 R spielt dagegen in einer anderen Liga. Sie ist leichter zu handeln und fühlt sich im Alltag oft unkompliziert an. Beim Fahren merkt man, dass sie stärker auf agiles Mitdrehen und einen sportlichen Umgang mit dem Gas reagiert. Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad „mitarbeitet“, bekommt hier ein sehr lebendiges Gefühl.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW F 900 GS: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem entspannten Fahrstil auf der Straße. Schwäche: Wer primär Offroad im absoluten Sinne sucht, muss je nach Anspruch Kompromisse beim Handling und der Größe einkalkulieren.
  • Yamaha WR 125 R: Stärken liegen in der leichten, direkten Fahrweise und dem unkomplizierten Einstieg in Offroad-Feeling. Schwäche: Auf längeren Strecken und bei hohen Anforderungen an Durchzug stößt sie schneller an Grenzen als die große Reiseenduro.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW F 900 GS ist auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn Gepäck und längere Touren dazukommen, wirkt das Motorrad berechenbar. Das Handling ist zwar nicht „leicht wie ein Dirtbike“, aber sehr kontrolliert – besonders, wenn man die GS als Reiseplattform nutzt.

Die Yamaha WR 125 R wirkt dagegen deutlich wendiger. In engen Passagen, auf holprigen Wegen oder wenn es darum geht, das Motorrad schnell zu positionieren, spielt sie ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk vermittelt ein sportliches Offroad-Gefühl, das Lust auf mehr macht.

Vergleich der Fahrdynamik im Alltag

Im direkten Vergleich ist die BMW die bessere Wahl, wenn das Motorrad häufig auf Asphalt und für längere Strecken genutzt wird. Die Yamaha ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad öfter in Situationen kommt, in denen Agilität und Offroad-Feeling wichtiger sind als maximale Reise-Komforteigenschaften.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort für lange Strecken vs. sportliche Haltung

Die BMW F 900 GS bietet eine Sitzposition, die auf Touren ausgelegt ist. Das bedeutet: aufrecht genug, um entspannt zu bleiben, aber so gestaltet, dass man auch aktiv fahren kann. Gerade bei längeren Fahrten macht sich das positiv bemerkbar, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.

Die Yamaha WR 125 R wirkt sportlicher. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man sich eher dynamisch bewegt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad oft für kürzere Strecken oder Offroad-Einsätze genutzt wird. Für sehr lange Autobahn- oder Landstraßenphasen kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger entspannend wirken.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?

Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sichere Beherrschbarkeit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich aber eine klare Tendenz: Die BMW F 900 GS wirkt bei höheren Geschwindigkeiten und bei stärkerer Belastung souveräner, weil das Gesamtpaket auf „Reisebetrieb“ ausgelegt ist. Die Yamaha WR 125 R punktet dagegen mit einem direkten Ansprechverhalten, das im Gelände und bei wechselnden Untergründen hilfreich ist.

Wichtig ist: Die beste Bremsleistung bringt nichts, wenn das Motorrad nicht zum Einsatz passt. Wer überwiegend Straße fährt, profitiert stärker von der Reiseenduro-Philosophie. Wer häufiger Feldwege und Offroad-Abschnitte fährt, profitiert stärker von der leichten, sportlichen Auslegung.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man im Alltag wirklich merkt

Die BMW F 900 GS ist typischerweise die Wahl, wenn Alltag und Touren zusammenkommen. Die Ausstattung und das Gesamtkonzept sind darauf ausgelegt, dass man das Motorrad als „Allrounder“ nutzt: für Pendeln, Wochenendtouren und längere Reisen. Dazu passt auch die Art, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt – ruhig, stabil und gutmütig.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen stärker auf Fahrspaß und unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht als „Reisegerät“ gedacht ist, sondern als leichtes Spaßmobil, das auch mal abseits der Straße genutzt wird.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW F 900 GS: Stärke ist die hohe Alltagstauglichkeit und die Tourenorientierung. Schwäche: Wer ein möglichst leichtes, kompromissloses Offroad-Motorrad sucht, wird eher bei spezialisierten Offroad-Modellen glücklich.
  • Yamaha WR 125 R: Stärke ist die leichte, agile Fahrweise und das Offroad-orientierte Fahrgefühl. Schwäche: Für lange Strecken mit hohen Ansprüchen an Reserven ist die Reiseenduro-Philosophie der BMW im Vorteil.

Untergrund und Einsatzgebiet: Straße, Schotter und Gelände

Im Vergleich wird deutlich: Beide Motorräder können mehr als nur „eine Sache“. Aber sie sind unterschiedlich stark in ihrem jeweiligen Kernbereich.

Die BMW F 900 GS ist besonders stark, wenn die Route gemischt ist: Asphalt, Landstraße, Schotterabschnitte und gelegentlich schlechter Untergrund. Sie bleibt dabei kontrolliert und vermittelt ein sicheres Gefühl.

Die Yamaha WR 125 R ist besonders stark, wenn der Fokus auf leichterem Offroad und sportlicher Fahrbarkeit liegt. Auf holprigen Wegen und in Situationen, in denen man das Motorrad häufig neu positioniert, spielt sie ihre Vorteile aus.

Wartung, Kosten und Praxis: Was im Besitzalltag zählt

Beim Thema Kosten und Wartung ist weniger die Marke entscheidend als die Art der Nutzung. Die BMW F 900 GS wird häufig als Langstrecken- und Allround-Motorrad genutzt. Das bedeutet: regelmäßige Pflege, aber auch ein Konzept, das auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Wer viel fährt, profitiert von einem Motorrad, das sich als „verlässliche Basis“ anfühlt.

Die Yamaha WR 125 R wird oft intensiver im Offroad-Umfeld genutzt. Das kann bedeuten, dass Verschleißteile und Pflege häufiger Thema sind – dafür bekommt man aber auch ein Motorrad, das sich für den Spaß abseits der Straße besonders gut eignet.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag erklären: Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort und ruhige Stabilität legt und ein Motorrad sucht, das auch bei gemischten Bedingungen souverän bleibt, findet in der BMW F 900 GS meist die passendere Basis.

Wer dagegen vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gerne agil unterwegs ist und Offroad-Abschnitte als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Yamaha WR 125 R häufig mehr Freude haben. Sie ist leichter zu bewegen und vermittelt schneller dieses „Ich kann das“-Gefühl im Gelände.

Typische Entscheidungshilfe

  • BMW F 900 GS: eher für Touren, Alltag mit Komfortanspruch und gemischte Strecken.
  • Yamaha WR 125 R: eher für Einsteiger in Offroad-Feeling, sportliche Fahrweise und Wendigkeit.

Fazit:

Die BMW F 900 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Alltag und längere Touren suchen und dabei auch auf Schotter und wechselnde Untergründe nicht verzichten möchten. Ihr Vorteil liegt in der souveränen Fahrbarkeit, der stabilen Gesamtanmutung und dem entspannten Charakter, der auf der Straße besonders überzeugt. Wer häufig unterwegs ist und ein „Allround-Reisegerät“ bevorzugt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.

Die Yamaha WR 125 R passt dagegen besser, wenn das Motorrad vor allem leicht, agil und offroad-nah genutzt werden soll. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Wendigkeit und direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reserven bei hohen Geschwindigkeiten. Wer Spaß an sportlicher Fahrweise hat und das Motorrad auch mal abseits der Straße bewegt, findet in der WR 125 R eine sehr passende Grundlage.

Kurz gesagt: GS für Tour und Komfort, WR 125 R für Offroad-Feeling und Agilität.

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