| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
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BMW G 310 GS vs Honda CB 500 F: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „vernünftigem Einstieg“ klingen, wird die Entscheidung oft erst dann spannend, wenn man genauer hinschaut: BMW G 310 GS und Honda CB 500 F sind beides beliebte Modelle, die häufig als Allrounder ins Gespräch kommen. Doch sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW G 310 GS wirkt wie ein kleiner Vertreter der Reiseenduro-Welt, während die Honda CB 500 F eher die klassische Straßenmaschine verkörpert. Genau daraus entsteht der Vergleich: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie gut funktioniert es auf der Landstraße und wo liegen die Grenzen?
Grundidee im Vergleich: Enduro-Charakter vs. Straßenfokus
Die BMW G 310 GS ist vom Konzept her auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die aufrechte Sitzposition, der „GS“-Gedanke und die Ausrichtung auf unterschiedliche Untergründe machen sie besonders interessant, wenn der Weg zur Tour nicht immer perfekt asphaltiert ist. Die Honda CB 500 F dagegen ist stärker auf den Straßenbetrieb getrimmt. Sie steht für ein leicht verständliches Fahrgefühl, eine entspannte, aber sportlich-nüchterne Haltung und einen Fokus auf Alltag und Landstraße.
Beide Motorräder zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur im Prospekt gut aussieht, sondern im Alltag funktioniert. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie sie funktionieren: Die BMW versucht, mehr „Abenteuer“ zu ermöglichen, die Honda setzt auf Alltagseffizienz und ruhiges, berechenbares Handling.
Fahrgefühl: Wie sich die Motorräder im Alltag unterscheiden
BMW G 310 GS: agil, aufrecht und tourentauglich gedacht
Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn das Tempo moderat bleibt und die Strecke abwechslungsreich ist. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken so abgestimmt, dass man sich schnell wohlfühlt. Gerade im Stadtverkehr oder auf Nebenstrecken ist die Maschine dadurch angenehm zu bewegen. Auch wenn die BMW nicht als „Sportgerät“ gedacht ist, vermittelt sie ein sicheres Gefühl, wenn es zügiger wird oder wenn die Straße wechselt.
Eine typische Stärke der BMW ist außerdem die aufrechte Sitzposition. Dadurch bleibt der Blick weiter, was gerade bei Pendeln oder längeren Fahrten entspannter ist. Gleichzeitig kann diese Haltung auch bedeuten, dass man bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „Biss“ spürt als bei rein straßenorientierten Maschinen.
Honda CB 500 F: ruhig, leicht zu kontrollieren und straßenorientiert
Die Honda CB 500 F ist im Vergleich oft die Maschine, die sich „einfach richtig“ anfühlt. Das betrifft nicht nur die Bedienung, sondern auch das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Getriebegefühl und Fahrwerkstimmung. Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag integriert.
Die CB 500 F wirkt besonders dann überzeugend, wenn gleichmäßige Fahrt, saubere Linienführung und ein entspanntes Tempo im Vordergrund stehen. Die Maschine ist dabei nicht auf maximale Extreme ausgelegt, sondern auf Konstanz. Das ist eine Stärke – kann aber auch bedeuten, dass der „Abenteuer“-Charakter einer GS nicht ganz so stark rüberkommt.
Motor und Antrieb: Stärken im Vergleich statt Zahlenfetisch
Beim Vergleich der BMW G 310 GS und der Honda CB 500 F geht es weniger darum, welches Motorrad „mehr“ hat, sondern darum, wie die Leistung nutzbar ist. Die BMW ist so abgestimmt, dass sie im typischen Alltagsbereich gut anspricht und sich für wechselnde Situationen eignet. Das macht sie attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder auf Landstraßen mit wechselndem Tempo.
Die Honda CB 500 F setzt dagegen auf ein sehr gut kontrollierbares Ansprechverhalten und eine gleichmäßige Kraftentfaltung. Dadurch wirkt sie besonders „berechenbar“. Wer gerne konstant fährt oder Touren plant, bei denen man nicht ständig am Limit arbeiten möchte, profitiert von dieser Art von Motorcharakter.
Schwäche auf der anderen Seite: Wenn die Fahrweise stark in Richtung „sportlich und aggressiv“ kippt oder wenn man häufig sehr hohe Lasten erwartet, zeigt sich, dass beide Motorräder eher für ihren jeweiligen Einsatzzweck optimiert sind. Die BMW ist für mehr Untergrundvielfalt gedacht, die Honda für den Straßenfokus. Wer das nicht berücksichtigt, wird die Grenzen schneller merken.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Wo die Unterschiede spürbar werden
Im Alltag zählt vor allem, wie gut man das Motorrad bei niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten kontrolliert. Hier punktet die BMW G 310 GS mit ihrem „GS“-typischen Gefühl: Sie wirkt so, als würde sie Unebenheiten und wechselnde Bedingungen eher akzeptieren. Das ist besonders relevant, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Handling wirkt sehr direkt, und das Motorrad lässt sich sauber einordnen. Gerade bei Kurvenfahrten auf gutem Belag fühlt sich die CB 500 F oft harmonisch an, weil sie auf Straßenstabilität und ein klares Fahrverhalten optimiert ist.
Bei den Bremsen gilt: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzzweck ausgelegt. Die BMW vermittelt dabei eher das Gefühl, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu bleiben, während die Honda im Straßenbetrieb sehr gut dosierbar wirkt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die Dosierbarkeit und das Gesamtgefühl besonders schätzen.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzbarkeit
Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiger Punkt, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die BMW G 310 GS bietet durch die aufrechtere Sitzposition oft mehr Übersicht und kann dadurch auf längeren Strecken entspannter wirken. Außerdem passt sie gut zu Fahrern, die sich eine gewisse „Reise“-Anmutung wünschen – auch wenn es am Ende „nur“ ein Wochenendtrip wird.
Die Honda CB 500 F setzt auf eine straßennahe Ergonomie. Das kann sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr natürlich anfühlen, besonders wenn man überwiegend auf Asphalt unterwegs ist. Die CB wirkt dabei wie ein Motorrad, das man schnell „vergisst“, weil es sich im Alltag nicht in den Vordergrund drängt.
Typische Schwäche im Komfort-Kontext: Wer sehr lange Strecken fährt oder häufig in sehr unterschiedlichen Positionen unterwegs ist, sollte darauf achten, wie die eigene Körpergröße und Sitzhaltung zu den jeweiligen Konzepten passen. Die BMW belohnt eine aufrechte Haltung, die Honda eher eine straßenorientierte Sitzposition.
Wartung, Betriebskosten und Teile: Was bei der Kaufentscheidung zählt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch praktische Faktoren eine Rolle. In der Regel sind beide Modelle so positioniert, dass sie im Alltag gut betreibbar sind. Honda ist häufig dafür bekannt, dass Wartung und Ersatzteilversorgung unkompliziert wirken. BMW hat mit der GS-Familie ebenfalls eine starke Präsenz, was bei Service und Teileverfügbarkeit in vielen Regionen ein Vorteil sein kann.
Wichtig ist: Die tatsächlichen Kosten hängen stark von Fahrleistung, Wartungsintervallen und dem Zustand ab, falls ein Gebrauchtkauf geplant ist. Wer regelmäßig fährt, sollte besonders auf einen sauberen Wartungsnachweis achten und die typischen Verschleißteile im Blick behalten.
Für wen lohnt sich die BMW G 310 GS?
Die BMW G 310 GS ist besonders passend, wenn der Fokus auf Vielseitigkeit liegt. Wer häufig auf Nebenstrecken unterwegs ist, gelegentlich auch schlechteren Belag akzeptieren möchte oder einfach das Gefühl einer „kleinen GS“ sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger, die nicht nur auf glatten Straßen fahren wollen, kann die BMW eine sehr gute Wahl sein.
Wenn jedoch der Alltag fast ausschließlich aus Stadt und sehr gutem Asphalt besteht und man ein möglichst straßenbetontes Fahrgefühl bevorzugt, kann die Honda CB 500 F die emotional „richtigere“ Option sein.
Für wen lohnt sich die Honda CB 500 F?
Die Honda CB 500 F passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Straßenbetrieb liegt: Pendeln, Landstraße, Wochenendtouren – alles funktioniert hier sehr natürlich. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt, berechenbar fährt und im Alltag nicht ständig „Erklärungen“ braucht, wird mit der CB 500 F schnell warm.
Wer dagegen regelmäßig auf unebenem Untergrund unterwegs ist oder bewusst mehr „Abenteuer“ einplanen möchte, wird bei der Honda schneller an den Grenzen des Konzeptes stoßen. Dann ist die BMW im Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW G 310 GS – typische Stärken
- Aufrechter, übersichtlicher Fahrstil für Alltag und längere Strecken
- Vielseitiger Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen Spaß macht
- GS-Feeling: eher „bereit für mehr“ als nur für perfekten Asphalt
BMW G 310 GS – typische Schwächen
- Wenn ausschließlich sportlich-aggressiv auf der Straße gefahren wird, wirkt der Fokus weniger „straßenracing“
- Für Fahrer, die maximal straßenspezifische Dynamik suchen, kann die Honda passender sein
Honda CB 500 F – typische Stärken
- Sehr berechenbares, straßenorientiertes Fahrgefühl
- Alltagstauglich und leicht zu handeln
- Konstante Kraftentfaltung für entspannte Touren
Honda CB 500 F – typische Schwächen
- Weniger „Abenteuer“-Charakter bei schlechterem Untergrund
- Wer bewusst eine GS-ähnliche Vielseitigkeit sucht, wird die BMW stärker fühlen
Fazit:
Die BMW G 310 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Alltag, Landstraße und gelegentlich auch schlechterer Belag passen besser zum GS-Konzept. Die aufrechte Sitzposition und der „bereit für mehr“-Charakter machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs sein wollen. Wer dagegen vor allem Asphalt fährt und ein sehr direktes, ruhiges Straßenhandling bevorzugt, wird mit der Honda CB 500 F glücklicher. Sie wirkt wie ein unkomplizierter Allrounder für Pendeln und Touren, bei dem man sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren kann: sauberes Fahren, gute Kontrolle und ein stimmiges Gesamtgefühl.
Kurz gesagt: GS für Abwechslung und mehr Untergrund, CB für Straße, Alltag und entspannte Konstanz.