UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
So klein und schon Reiseenduro?
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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BMW G 310 GS vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW G 310 GS und die Triumph Speed Triple 1200 RR, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die BMW steht für unkomplizierte Vielseitigkeit und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln – auch dort, wo der Asphalt nicht perfekt ist. Die Triumph dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Dynamik, Antritt und sportliches Fahrgefühl. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, wählt im Grunde eine andere Art zu fahren.

Im Folgenden werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Elektronik, Ergonomie sowie Alltagstauglichkeit. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – ohne die Modelle auf einzelne Werte zu reduzieren.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Performance-Naked

Die BMW G 310 GS ist als Einsteiger- und Allround-Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt leicht zu beherrschen, vermittelt Vertrauen und bleibt auch im Alltag angenehm. Die Sitzposition ist auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt, und das Motorrad fühlt sich so an, als wäre es für viele Situationen gemacht – vom Pendeln bis zur Tour mit Gepäck.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das auf der Straße zu Hause ist und sportliche Ambitionen klar zeigt. Der Fokus liegt auf direkter Gasannahme, spürbarer Leistungsentfaltung und einem Fahrgefühl, das deutlich mehr „Biss“ vermittelt. Wer die Triumph fährt, merkt schnell: Das Motorrad will bewegt werden – und belohnt aktives Fahren mit einem sehr dynamischen Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein großer Unterschied im Charakter. Die BMW G 310 GS setzt auf einen Motor, der eher auf gleichmäßige Fortschrittlichkeit ausgelegt ist. Das bedeutet: Sie lässt sich im Alltag gut dosieren, wirkt in niedrigen bis mittleren Drehzahlen angenehm nutzbar und unterstützt entspanntes Fahren. Gerade auf Strecken, auf denen man nicht ständig am Limit arbeitet, spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie macht das Fahren unkompliziert.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist auf spürbare Performance ausgelegt. Die Art, wie der Motor zieht, ist deutlich „sportlicher“: Der Antritt wirkt kräftig und die Beschleunigung fühlt sich intensiver an. Das ist besonders auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise ein Vorteil, weil die Triumph nicht nur schnell ist, sondern sich auch schnell anfühlt. Gleichzeitig kann das für manche Fahrer im Alltag bedeuten, dass man die Leistung noch bewusster dosieren muss, um den Komfort zu behalten.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW G 310 GS: Stärke ist die gutmütige Nutzbarkeit im Alltag und auf Touren. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen weniger „Bühnenpräsenz“ hat als die Triumph.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die Performance und das dynamische Ansprechverhalten. Schwäche ist, dass der Fokus auf Sportlichkeit weniger „entspanntes“ Fahren vermittelt, wenn man eher ruhig unterwegs ist.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die BMW G 310 GS ist so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen souverän bleibt. Sie wirkt leicht zu bewegen, unterstützt Richtungswechsel und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade wenn Straßen uneben sind oder wenn der Untergrund nicht ganz plan ist, spielt die GS ihre Vielseitigkeit aus.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ein agiles, aber zugleich stabiles Verhalten bei zügiger Gangart. In Kurven fühlt sich die Triumph oft „direkter“ an, und das Motorrad lädt dazu ein, Linien sauber zu fahren. Auf der anderen Seite kann ein sehr sportlich abgestimmtes Setup im Alltag – je nach Fahrstil und Streckenprofil – weniger „weich“ wirken als bei einer Reiseenduro.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

  • BMW G 310 GS: Vorteil bei wechselnden Bedingungen, weil sie eher auf Alltagstauglichkeit und Komfort ausgelegt ist. Nachteil bei sehr sportlichen Anforderungen, wenn man maximale Dynamik sucht.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Vorteil bei sportlicher Fahrweise und wenn Kurvenfahrten im Fokus stehen. Nachteil, wenn man vor allem entspannt pendelt oder häufig über schlechtere Straßen fährt.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie der beiden Motorräder. Die BMW G 310 GS bietet Bremsleistung, die im Alltag und auf Touren gut funktioniert. Das System wirkt darauf ausgelegt, zuverlässig zu verzögern und dabei ein gut dosierbares Gefühl zu vermitteln. Für viele Fahrer ist das genau richtig, weil es Sicherheit gibt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist stärker auf sportliche Verzögerung und hohe Beanspruchung ausgelegt. Dadurch kann das Bremsgefühl bei zügiger Fahrweise sehr direkt und kraftvoll wirken. Wer häufig dynamisch fährt, profitiert von dieser Auslegung. Wer dagegen eher gemütlich unterwegs ist, wird die volle Bremsperformance vielleicht selten ausreizen – kann sich aber über das Sicherheitsgefühl freuen.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung oder Eingriff?

Elektronik ist heute ein zentraler Punkt im Motorradvergleich. Die BMW G 310 GS setzt auf ein Paket, das vor allem die Alltagstauglichkeit stärkt: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar zu halten. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer unter idealen Bedingungen fährt oder wenn man sich an ein neues Motorrad gewöhnt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht in Richtung Performance-Elektronik. Die Systeme unterstützen sportliche Fahrweise und helfen dabei, die Kraft des Motors kontrolliert auf die Straße zu bringen. Das kann das Fahrgefühl deutlich verbessern, wenn man die Triumph zügig bewegt. Gleichzeitig gilt: Je mehr Elektronik im Spiel ist, desto wichtiger ist es, die Fahrmodi passend zu wählen – sonst fühlt sich das Motorrad je nach Einstellung weniger „frei“ an.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • BMW G 310 GS: Stärke ist die praktische Unterstützung für Alltag und wechselnde Bedingungen. Schwäche ist, dass die Elektronik nicht den gleichen „Performance-Fokus“ hat wie bei der Triumph.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die Unterstützung bei sportlicher Fahrweise und die Kontrolle bei hoher Dynamik. Schwäche ist, dass man die Einstellungen bewusst nutzen sollte, um das gewünschte Fahrgefühl zu treffen.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für verschiedene Fahrprofile

Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die BMW G 310 GS ist so ausgelegt, dass sie eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition bietet. Das hilft vielen Fahrern dabei, auch auf längeren Strecken entspannt zu bleiben. Zudem ist die GS-typische Haltung oft angenehm, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf eine sportlichere Sitzposition. Das kann sich sehr lebendig anfühlen, weil man näher am Motorrad „dran“ ist. Für dynamische Touren ist das ein Vorteil. Wer jedoch viel im Alltag unterwegs ist oder längere Strecken eher gemütlich fährt, kann die sportliche Haltung als weniger entspannend empfinden.

Alltagstauglichkeit: Was zählt, wenn man nicht nur tourt

Die BMW G 310 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird. Sie wirkt wie ein Werkzeug für den Alltag: leicht zu handhaben, gutmütig im Handling und geeignet für unterschiedliche Streckenprofile. Dazu kommt die GS-typische Ausrichtung, die auch abseits perfekter Straßen nicht sofort „Stop“ sagt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist im Alltag weniger „Werkzeug“, mehr „Statement“. Sie macht Spaß, sobald die Straße Kurven bietet oder wenn man bewusst sportlich fährt. Für reines Pendeln kann sie je nach Gewohnheit etwas weniger passend wirken, weil der Fokus klar auf Fahrspaß und Performance liegt.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • BMW G 310 GS: Vorteil bei Vielseitigkeit und entspannter Nutzbarkeit. Nachteil, wenn man vor allem maximale sportliche Performance sucht.
  • Triumph Speed Triple 1200 RR: Vorteil bei sportlicher Fahrweise und wenn das Motorrad „fordern“ darf. Nachteil, wenn man vor allem Komfort und Alltagsruhe priorisiert.

Welches Motorrad ist die bessere Wahl?

Der Vergleich zeigt: Die BMW G 310 GS und die Triumph Speed Triple 1200 RR sind nicht einfach zwei Alternativen, sondern zwei unterschiedliche Antworten auf die Frage „Wie soll Motorradfahren sich anfühlen?“

BMW G 310 GS – für wen besonders passend?

Die BMW G 310 GS ist besonders geeignet, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, auf Touren entspannt bleibt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt. Wer ein Motorrad möchte, das man gern jeden Tag fährt, ohne ständig an der Fahrweise „arbeiten“ zu müssen, findet in der GS eine sehr stimmige Basis. Auch für Fahrer, die sich weiterentwickeln möchten, ohne sofort in eine kompromisslose Sportauslegung zu rutschen, ist die BMW eine starke Wahl.

Triumph Speed Triple 1200 RR – für wen besonders passend?

Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht. Wer Kurven liebt, zügig fährt und ein Motorrad möchte, das bei Beschleunigung und Verzögerung spürbar „mehr“ liefert, wird mit der Triumph sehr viel Freude haben. Auch wenn Elektronik und Fahrmodi bewusst genutzt werden sollen, um das Setup an den eigenen Stil anzupassen, ist die RR eine klare Performance-Entscheidung.

Fazit:

Die BMW G 310 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, Alltagstauglichkeit und ein gutmütiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern entspannt unterwegs sind, Touren planen und dabei auch mal nicht nur auf perfekten Straßen fahren möchten. Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Fahrspaß im sportlichen Sinn Priorität hat: kräftiger Antritt, direktes Handling und eine Performance-Ausrichtung, die bei zügiger Fahrweise besonders gut zur Geltung kommt. Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für viele Lebenslagen sucht, findet in der BMW die passendere Basis. Wer dagegen vor allem Dynamik, Kurvengefühl und sportliche Intensität erleben will, wird mit der Triumph deutlich mehr „Gänsehaut“ bekommen.

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