UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
So klein und schon Reiseenduro?
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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BMW G 310 GS vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW G 310 GS und die Yamaha Tracer 9 GT Plus, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein eher leichtes, zugängliches Adventure-Konzept auf ein sportlich-tourendes Premium-Paket. Beide Modelle sind für das Fahren auf der Straße gemacht, doch der Fokus liegt bei der einen Maschine stärker auf Agilität und Einstieg, während die andere vor allem mit Komfort, Ausstattung und souveräner Langstrecken-Performance überzeugen will.

Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede herauszuarbeiten: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wie wirken sich die jeweiligen Stärken im Alltag aus und wo zeigen sich die Grenzen? Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick auf die Praxis.

Grundcharakter: Adventure-Einstieg vs. Premium-Sport-Touring

Die BMW G 310 GS steht für ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und den Einstieg in die Adventure-Welt erleichtert. Die Maschine wirkt wie gemacht für kurze Wege, Landstraßen und gelegentliche Ausflüge abseits des ganz normalen Asphalt-Rhythmus. Das Konzept ist klar: kontrollierbar, handlich und nicht überfordernd.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt dagegen einen anderen Anspruch. Sie ist als Sport-Touring gedacht, also für Fahrerinnen und Fahrer, die zügig unterwegs sein möchten, dabei aber nicht auf Komfort verzichten wollen. Die GT Plus-Ausrichtung zielt auf ein Motorrad, das lange Strecken entspannt macht und gleichzeitig sportliche Dynamik erlaubt.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude trifft souveräne Kraftentfaltung

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Die BMW G 310 GS wirkt eher wie ein Motorrad, das mit leichtem Handling und gut dosierbarer Leistung überzeugt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig in moderaten Geschwindigkeitsbereichen gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal in Situationen bewegt werden soll, in denen man nicht „auf Kante“ fährt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es dynamischer wird. Die Kraftentfaltung ist deutlich „präsenter“, wodurch Überholvorgänge und Autobahnabschnitte entspannter wirken. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es Reserven hat – und diese Reserven nicht nur auf dem Papier existieren, sondern sich im Fahrfluss bemerkbar machen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • BMW G 310 GS: Stärken liegen in der kontrollierten, alltagstauglichen Art zu fahren. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn dauerhaft hohe Lasten oder sehr sportliche Fahrweise im Vordergrund stehen.
  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärken liegen in der souveränen Dynamik und dem Komfort, der auch bei längeren Etappen trägt. Schwächen können sich ergeben, wenn ein besonders leichtes, unkompliziertes Handling im Vordergrund steht – denn das Premium-Touring-Konzept bringt naturgemäß mehr „Motorrad“ mit.

Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität

Im Handling zeigt sich die Philosophie beider Modelle sehr deutlich. Die BMW G 310 GS wirkt wie ein Motorrad, das sich schnell „in die Linie“ bringt. Gerade in Stadtverkehr, bei engen Kurven oder auf kurvigen Landstraßen ist das ein Vorteil: Das Motorrad lässt sich zügig positionieren, ohne dass es sich dabei sperrig anfühlt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf Stabilität bei Tempo und auf ein Fahrgefühl, das lange Strecken ruhig und berechenbar macht. In zügigen Passagen und auf Autobahnabschnitten wirkt das besonders angenehm. Wer häufig sehr enge, langsame Manöver fährt, kann jedoch merken, dass das Touring-Konzept weniger „leichtfüßig“ wirkt als die BMW.

Was das in der Praxis bedeutet

Die BMW eignet sich besonders, wenn das Motorrad oft spontan genutzt wird: Feierabendrunde, kurzer Ausflug, mal hier und mal dort. Die Yamaha ist stärker für „Plan-Touren“ gemacht: Route festlegen, Kilometer sammeln, dabei komfortabel bleiben und trotzdem nicht auf Fahrspaß verzichten.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit

Beim Komfort liegt die Yamaha Tracer 9 GT Plus klar im Fokus. Die GT Plus-Ausrichtung zielt auf ein entspannteres Langstrecken-Erlebnis: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrgeräusche „wegfiltert“, spielen hier eine große Rolle. Das Motorrad fühlt sich dadurch auch nach mehreren Stunden Fahrt weniger anstrengend an.

Die BMW G 310 GS ist nicht „unkomfortabel“, aber sie ist eher auf funktionalen Komfort ausgelegt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das Konzept stimmig: Die Sitzposition wirkt eher direkt, das Motorrad bleibt nah am Fahrer und am Fahrgeschehen. Wer regelmäßig sehr lange Etappen fährt, wird die Yamaha jedoch als deutlich entspannter empfinden.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer vs. klare Einfachheit

Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Welten: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker im Bereich Elektronik und Assistenz positioniert. Das wirkt sich vor allem auf Sicherheit und Komfort aus – etwa durch fein abgestimmte Fahrmodi, Traktionsunterstützung und eine insgesamt „moderne“ Art, das Motorrad zu kontrollieren.

Die BMW G 310 GS ist dagegen eher als zugängliches Gesamtpaket zu verstehen. Elektronik ist vorhanden, aber der Charakter bleibt: Das Motorrad soll vor allem leicht zu fahren sein und nicht durch zu viele Systeme „überladen“ wirken.

Stärken und Schwächen

  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärken in der Unterstützung bei unterschiedlichen Bedingungen und im Komfort durch moderne Features. Schwächen eher im Sinne von Komplexität: Wer ein besonders simples Motorrad sucht, könnte sich an der Premium-Ausstattung weniger „zu Hause“ fühlen.
  • BMW G 310 GS: Stärken in der unkomplizierten Bedienbarkeit und im klaren Fahrgefühl. Schwächen dort, wo maximale Assistenz und Langstreckenkomfort gefragt sind.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und Langstrecken-Feeling

Reisetauglichkeit ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Touring-Maschine gedacht: Windschutz, Komfort und die Art, wie das Motorrad bei Tempo „ruhig bleibt“, machen sie besonders geeignet für längere Fahrten. Auch das Thema Gepäck lässt sich im Touring-Konzept typischerweise leichter integrieren, weil das Motorrad dafür ausgelegt ist, Alltag und Reise zusammenzubringen.

Die BMW G 310 GS kann ebenfalls reisen – und zwar auf eine andere Art. Sie ist ideal, wenn die Reise mehr „Abenteuer“ bedeutet: kleinere Etappen, wechselnde Strecken, auch mal unebener Untergrund. Wer allerdings vor allem lange Autobahnabschnitte und maximalen Komfort sucht, wird die Yamaha als passender empfinden.

Bremsen, Reifen und Grip: Vertrauen im Alltag

Bei Bremsen und Grip geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gefühl, das entsteht. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus vermittelt durch ihre Touring-Charakteristik oft ein sehr sicheres, berechenbares Brems- und Fahrverhalten – besonders dann, wenn das Motorrad beladen ist oder wenn die Fahrt zügiger wird.

Die BMW G 310 GS punktet mit einem eher agilen Setup, das sich gut anfühlt, wenn man häufig die Linie wechselt oder in moderatem Tempo fährt. Auf sehr anspruchsvollen Strecken kann die Yamaha durch ihre Stabilität und das Gesamtpaket jedoch einen Vorteil haben.

Kosten und Alltag: Anschaffung, Betrieb und Nutzungsszenario

Auch wenn die konkreten Kosten je nach Nutzung variieren, lässt sich das Nutzungsprofil klar ableiten. Die BMW G 310 GS ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Alltags- und Einsteigermaschine dienen soll: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und ideal für viele typische Fahrten.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist eher dann die richtige Entscheidung, wenn das Motorrad einen größeren Anteil an „Reisezeit“ bekommt. Der Mehrwert liegt in Komfort, Ausstattung und der Art, wie das Motorrad lange Strecken angenehmer macht. Wer viel fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, bekommt mit der Yamaha ein stimmiges Gesamtpaket.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahren im Vordergrund steht. Die BMW G 310 GS ist besonders geeignet, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu beherrschen ist, im Alltag Spaß macht und auch für kleinere Abenteuer taugt. Sie ist eine starke Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die sich nicht ständig mit „zu viel Motorrad“ beschäftigen möchten.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn Komfort, moderne Elektronik und souveräne Dynamik wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer regelmäßig längere Touren fährt, dabei Wind und Fahrgeräusche reduzieren möchte und ein Premium-Touring-Gefühl sucht, wird mit der Yamaha deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die BMW G 310 GS ist die passende Wahl für alle, die ein zugängliches Adventure-Motorrad suchen: handlich im Alltag, unkompliziert in der Bedienung und ideal für kürzere bis mittlere Strecken sowie gelegentliche Ausflüge abseits des Gewohnten. Ihre Stärke liegt darin, Fahrspaß schnell verfügbar zu machen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus empfiehlt sich vor allem für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Touring-Qualitäten priorisieren: moderne Elektronik, ein ruhigeres Langstrecken-Feeling und eine deutlich dynamischere Performance. Wer häufig große Distanzen fährt oder sich auf Ausstattung und Entspannung verlassen möchte, bekommt mit der Yamaha das stimmigere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: BMW für Agilität und Einstieg, Yamaha für Premium-Touring und Komfort.

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