| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
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BMW G 310 GS vs. Yamaha XSR 700 Xtribute: Welches Motorrad passt besser?
Wer zwischen der BMW G 310 GS und der Yamaha XSR 700 Xtribute schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht die kompakte Reiseenduro mit dem Anspruch, auch abseits des Asphalts souverän zu wirken. Auf der anderen Seite wartet die Neo-Retro-Roadster, die vor allem mit Stil, Alltagstauglichkeit und einem lebendigen Fahrgefühl punktet. Beide Motorräder sind modern gedacht, unterscheiden sich aber deutlich in Haltung, Charakter und Einsatzprofil.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Neo-Retro-Roadster
Die BMW G 310 GS ist als Allrounder konzipiert, der sich wie ein kleines Abenteuer anfühlt. Das merkt man an der Ausrichtung: Sitzposition und Fahrwerksgefühl zielen darauf, auch auf schlechterem Untergrund nicht sofort „aus dem Konzept“ zu geraten. Die Maschine wirkt dadurch besonders passend, wenn Touren nicht nur aus perfekten Straßen bestehen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen setzt auf den klassischen Roadster-Vibe. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Motor, Rahmengefühl und einer Sitzhaltung, die eher „auf der Straße“ als „im Gelände“ denkt. Wer gerne dynamisch durch den Alltag fährt und dabei Wert auf Design und unmittelbares Fahrgefühl legt, findet hier einen starken Gegenentwurf.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW G 310 GS wirkt im Alltag eher wie ein pragmatischer Begleiter. Der Motor ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und das Motorrad kontrollierbar zu halten – besonders dann, wenn es mal zügiger werden soll oder wenn man häufig anfahren, beschleunigen und wieder bremsen muss.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker die „Spaßkarte“ aus. Der Motorcharakter ist spürbar lebendiger, und das Motorrad vermittelt schneller das Gefühl von Drehfreude. Das macht die Yamaha besonders attraktiv für Strecken, auf denen man öfter beschleunigt, schaltet und den Fahrtwind bewusst genießt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW G 310 GS: Stärken liegen in der kontrollierten, alltagstauglichen Art – ideal, wenn gleichmäßiges Fahren wichtiger ist als „Show“. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximalem Fahrspaß durch Drehzahl liegt.
- Yamaha XSR 700 Xtribute: Stärken liegen in der emotionalen Motoranmutung und dem dynamischen Roadster-Feeling. Schwäche kann sein, dass die Ausrichtung stärker auf Asphalt und weniger auf „Abenteuer abseits der Strecke“ zielt.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung
Die BMW G 310 GS bietet eine Sitzposition, die häufig als „aufrecht und entspannt“ wahrgenommen wird. Das hilft besonders bei längeren Fahrten oder im Stadtverkehr, weil man nicht ständig in eine bestimmte, eher verkrampfte Haltung rutscht. Außerdem unterstützt die aufrechte Ausrichtung das Gefühl von Kontrolle, wenn die Straße unruhig wird.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ergonomisch klar als Roadster gedacht. Die Sitzhaltung wirkt meist kompakter und sportlicher, ohne gleich unbequem zu sein. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann und das Motorrad „direkt“ wirkt.
Vergleich der Ergonomie
- BMW: Pluspunkte bei aufrechter Haltung und entspannterem Handling im Alltag. Eher weniger „knackig“ im direkten Roadster-Feeling.
- Yamaha: Pluspunkte bei direkterem Fahrgefühl und roadster-typischer Agilität. Wer sehr lange Strecken in einer eher aufrechten Position bevorzugt, könnte sich schneller an die sportlichere Haltung gewöhnen müssen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße und darüber hinaus
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die BMW G 310 GS ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten besser „wegsteckt“ und dabei nicht sofort nervös wird. Das macht sie besonders interessant, wenn Streckenwechsel, Baustellen oder schlechter Asphalt zum Alltag gehören.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt stärker auf ein straßentaugliches Setup, das Kurvenfahrten lebendig unterstützt. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn die Straße sauber ist und man zügig unterwegs sein möchte. Auf holprigen Abschnitten kann die Yamaha zwar ebenfalls mithalten, aber der Charakter bleibt klar „Roadster“.
Kurvengefühl und Kontrolle
Im Vergleich wirkt die BMW wie die Maschine, die man auch dann gerne fährt, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Die Yamaha wirkt wie das Motorrad, das man besonders gerne aus dem Stand heraus oder in flotten Passagen bewegt – mit einem Fahrgefühl, das stärker nach „Kurve und Beschleunigung“ ruft.
Bremsen und Sicherheit: Wie souverän wirkt das Anhalten?
Beide Motorräder sind auf modernes Fahren ausgelegt. Im Alltag entscheidet jedoch oft das Zusammenspiel aus Bremsgefühl, Dosierbarkeit und dem Vertrauen, das man beim ersten starken Bremsmanöver hat. Die BMW G 310 GS vermittelt dabei häufig das Gefühl, dass man auch bei wechselnden Untergründen kontrolliert verzögern kann. Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet eher mit einem klaren, straßenorientierten Bremsansprechen, das sportliches Fahren unterstützt.
Unterm Strich gilt: Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und viel „Stop-and-go“ fährt, profitiert von einem gut dosierbaren Setup. Wer dagegen gerne zügig in Kurven einfährt, achtet besonders auf ein direktes Bremsgefühl – hier kann die Yamaha ihre Stärken ausspielen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Im Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch, wie das Motorrad sich „im täglichen Leben“ verhält. Die BMW G 310 GS wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Man kann sich schnell auf das Handling einstellen, und die Maschine passt gut zu Pendelstrecken, Wochenendtouren und dem Wunsch, auch mal eine weniger perfekte Straße zu nehmen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Stil und Fahrgefühl zusammenkommen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Ausfahrten, bei denen man nicht nur ankommt, sondern auch unterwegs Spaß hat. Gleichzeitig bleibt es alltagstauglich genug, um nicht nur am Wochenende aus der Garage geholt zu werden.
Stärken und Schwächen im Alltag
- BMW: Stärken bei Vielseitigkeit und „funktioniert einfach“-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem klassischen Roadster-Emotionsfaktor liegt.
- Yamaha: Stärken bei Design, Fahrspaß und einem sehr unmittelbaren Roadster-Gefühl. Schwäche kann sein, dass die Ausrichtung stärker auf Asphalt optimiert ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW G 310 GS und Yamaha XSR 700 Xtribute hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
BMW G 310 GS: Ideal für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein kompaktes Reiseenduro-Gefühl möchten, ohne gleich ein großes Motorrad zu fahren. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Wert auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen legt und ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt, findet in der BMW eine sehr stimmige Wahl.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Ideal für…
… alle, die ein Neo-Retro-Roadster suchen, der auf der Straße besonders viel Freude macht. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, das Motorrad optisch und vom Fahrgefühl her als „Statement“ empfindet und vor allem Asphalt- und Landstraßenfahrten liebt, wird mit der Yamaha sehr glücklich.
Fazit:
Die BMW G 310 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Alltag, Touren und auch mal weniger perfekte Straßen souverän mitmacht. Wer ein kontrolliertes, eher pragmatisches Fahrgefühl sucht und dabei eine aufrechte, entspannte Ergonomie schätzt, trifft mit der BMW meist die richtige Entscheidung.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute gewinnt dagegen, wenn Fahrspaß, Drehfreude und Roadster-Charakter stärker zählen. Sie passt besonders zu Strecken, auf denen man gerne zügig unterwegs ist und bei denen Design und unmittelbares Handling den Unterschied machen. Wer vor allem Asphalt liebt und ein Motorrad möchte, das sich emotionaler anfühlt, ist mit der Yamaha besser beraten.
Kurz gesagt: BMW für Abenteuer-Vielseitigkeit, Yamaha für Roadster-Emotion.