| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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BMW G 310 R vs. Kawasaki W 800 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW G 310 R und die Kawasaki W 800, lohnt sich ein genauer Blick. Beide Modelle stehen für einen eigenen Stil: Die BMW setzt auf ein modernes, agiles Naked-Konzept, während die Kawasaki mit ihrem Retro-Charakter und dem klassischen Auftritt eher nach „Genuss statt Eile“ klingt. Doch wie schlagen sich die Bikes im Alltag – beim Anfahren, in der Kurve, auf der Landstraße und auf längeren Strecken? Genau darum geht es in diesem Vergleich.
Erster Eindruck: Charakter und Design
BMW G 310 R – modern, kompakt, direkt
Die BMW G 310 R wirkt wie ein Motorrad, das schnell versteht, was man will: aufsteigen, Gas geben, losfahren. Das Naked-Design sorgt für eine klare Sicht nach vorn und vermittelt ein leichtes, unkompliziertes Fahrgefühl. Gerade im Stadtverkehr spielt die kompakte Anmutung ihre Stärken aus, weil das Bike sich intuitiv bewegen lässt.
Kawasaki W 800 – klassisch, entspannt, „Oldschool“-Vibe
Die Kawasaki W 800 dagegen steht für den klassischen Cruiser-Look. Rundliche Formen, ein stimmiges Gesamtbild und eine Ausstrahlung, die man nicht „wegscrollt“, sondern bewusst wahrnimmt. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein Werkzeug für den Alltag an, sondern mehr wie ein Begleiter für ruhige Touren. Wer auf Stil und Fahrkultur Wert legt, findet hier schnell den richtigen Ton.
Motor & Fahrgefühl: Wie unterscheiden sich die Bikes im Alltag?
BMW G 310 R: drehfreudig und alltagstauglich
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW G 310 R ist auf ein direktes Ansprechverhalten ausgelegt. Der Motor passt gut zu Situationen, in denen man häufig beschleunigt, schaltet und wieder in den Verkehr einfädelt. Das Fahrgefühl bleibt dabei eher „nervös im positiven Sinn“: Man hat das Gefühl, das Motorrad reagiert zügig auf Eingaben. Für Einsteiger oder Fahrer, die ein leicht kontrollierbares Bike suchen, ist das ein klarer Vorteil.
Kawasaki W 800: souverän, gleichmäßig, mit Retro-Charme
Die Kawasaki W 800 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen Rhythmus aus. Der Motorcharakter wirkt weniger „sportlich-reaktiv“, sondern mehr „entspannt und stimmig“. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht aus hektischen Beschleunigungen besteht, sondern aus fließendem Fahren auf Landstraßen oder bei gemütlichen Ausfahrten. Wer gerne im passenden Gang unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „anwerfen“ muss, wird die W 800 schnell schätzen.
Handling & Fahrwerk: Agilität vs. Gelassenheit
BMW G 310 R: leicht zu bewegen
Beim Handling zeigt die BMW im Vergleich einen klaren Fokus auf Agilität. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren, wirkt handlich und unterstützt ein zügiges Vorankommen. In engen Situationen und beim Wechsel zwischen Tempo und Fahrtrichtung fühlt sich die BMW G 310 R besonders angenehm an. Das ist ein Pluspunkt, wenn häufig Stadtverkehr, Kreisverkehre und kurze Strecken anstehen.
Kawasaki W 800: stabil und souverän
Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das Fahrwerk vermittelt Ruhe, und das Bike liegt spürbar gelassen auf der Straße. In schnellen Kurven oder bei längeren Strecken ist das oft genau das, was man möchte: weniger „Konzentration auf das Motorrad“, mehr „Konzentration auf die Strecke“. Der Nachteil kann sein, dass das Handling im engen Stadtbetrieb weniger spielerisch wirkt als bei der BMW – dafür gewinnt man aber den Eindruck von Souveränität.
Sitzposition & Komfort: Wer sitzt wie gut?
BMW G 310 R: aufrecht, sportlich-nüchtern
Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft besonders auf kürzeren bis mittleren Strecken, wenn man häufig umsetzt, bremst und beschleunigt. Auch für Fahrer, die sich nicht „in eine Cruiser-Position fallen lassen“ möchten, ist die BMW oft die passendere Wahl.
Kawasaki W 800: entspannt, cruiser-typisch
Die Kawasaki W 800 setzt auf eine entspanntere Haltung. Das kann auf längeren Strecken ein echter Vorteil sein, weil man nicht ständig gegen eine sportliche Sitzposition „arbeitet“. Gleichzeitig ist die Kehrseite: Wer sehr dynamisch fahren möchte oder häufig enge Manöver im Alltag macht, könnte die cruiser-typische Ausrichtung als weniger agil empfinden.
Bremsen, Sicherheit & Alltagstauglichkeit
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich vor allem eines: Beide sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie adressieren unterschiedliche Bedürfnisse. Die BMW G 310 R wirkt wie das Bike, das man täglich nutzen kann, ohne dass man sich jedes Mal auf eine bestimmte Fahrweise einstellen muss. Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls nutzbar, aber sie lädt stärker dazu ein, die Fahrt bewusster zu gestalten. Das wirkt sich auf die „Alltagseffizienz“ aus: In der Stadt ist die BMW oft im Vorteil, auf Touren die Kawasaki.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW G 310 R – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Direktes Ansprechverhalten für häufiges Beschleunigen und Zurücknehmen
- Übersichtliche, kontrollierte Sitzposition
- Guter Einstieg für Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad suchen
BMW G 310 R – Schwächen
- Wer einen stark „klassischen“ Charakter sucht, könnte die BMW weniger emotional finden
- Für sehr lange Touren kann der Fokus auf Agilität weniger „Tourenruhe“ vermitteln als bei der W 800
Kawasaki W 800 – Stärken
- Retro-Charakter und stimmige Fahrkultur
- Ruhiger, souveräner Fahrstil auf längeren Strecken
- Entspannte Sitzposition für genussorientiertes Fahren
- Stabiler Eindruck bei gleichmäßigem Tempo
Kawasaki W 800 – Schwächen
- Im engen Stadtbetrieb kann die Gelassenheit weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer maximale Dynamik und sportliche Reaktion erwartet, könnte die Charakteristik weniger passend finden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
BMW G 310 R: die passende Wahl für…
Die BMW G 310 R passt besonders gut, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr und abwechslungsreiche Situationen anstehen. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „versteht“, ist die BMW eine sehr stimmige Option. Wer gerne kontrolliert fährt, zügig beschleunigt und das Handling als Priorität sieht, bekommt hier ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt.
Kawasaki W 800: die passende Wahl für…
Die Kawasaki W 800 ist ideal, wenn der Fokus auf Fahrspaß durch Ruhe, Stil und gleichmäßiges Tempo liegt. Wer Touren liebt, gerne im passenden Gang fährt und dem Motorrad nicht ständig „Hektik“ abverlangt, wird die W 800 besonders genießen. Auch wer Wert auf einen klassischen Look legt und sich an einer cruiser-typischen Sitzhaltung erfreut, findet hier eine starke Übereinstimmung.
Fazit:
Die Entscheidung zwischen BMW G 310 R und Kawasaki W 800 hängt vor allem davon ab, wie gefahren werden möchte. Die BMW überzeugt im Vergleich durch ihr agiles, direktes Fahrgefühl und ihre Alltagstauglichkeit – besonders dann, wenn Stadtverkehr, häufiges Anfahren und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Ihre Stärke liegt darin, schnell Vertrauen aufzubauen und dynamische Situationen souverän zu begleiten. Die Kawasaki punktet dagegen mit Retro-Charakter, einer entspannten Sitzposition und einem souveränen, gleichmäßigen Fahrstil. Wer Touren mag, das Motorrad als Genussmittel sieht und lieber ruhig und stimmig unterwegs ist, wird mit der W 800 mehr „Fahrkultur“ erleben. Kurz gesagt: BMW G 310 R für den flexiblen Alltag und kontrollierte Dynamik, Kawasaki W 800 für Stil, Ruhe und genussorientierte Strecken.