UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
UVP 5.995 €
Baujahr von 2024 bis 2024
So gut wie die Großen?
Weiter zum Testbericht
A2-Nakedbike - klein, leicht, schnell und japanisch.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut
Pro:
  • federleicht
  • agiles Fahrverhalten
  • Motor mit überraschend viel Dampf
  • für A2-Anfänger wie gemacht
  • günstiger Preis
Kontra:
  • Bremsen mittelmässig
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • nur in schwarz erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm
Gewicht172kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

Fazit

Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.
 
Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.995€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Schwarz only

MotorradTest.de auf YouTube

BMW G 310 R vs Kawasaki Z 500: Vergleich für Alltag, Stadt und Feierabendrunde

Wenn zwei Naked Bikes aus dem „Alltag bis Feierabend“-Segment gegeneinander antreten, geht es selten um Showeffekte. Es geht darum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim zügigen Beschleunigen auf Landstraßen, in der Kurve und natürlich bei der Frage, wie gut sich das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie anfühlt. Genau hier treffen BMW G 310 R und Kawasaki Z 500 aufeinander. Beide sind auf ihre Art zugänglich, beide haben klare Stärken – und beide zeigen im Vergleich auch Schwächen, die je nach Fahrstil wichtiger oder weniger relevant werden.

Grundidee im Vergleich: Charakter statt reiner Zahlenvergleich

BMW G 310 R steht für ein eher ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Die Auslegung wirkt darauf, dass man das Motorrad entspannt bewegen kann, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen oft einen Tick lebendiger und dynamischer im Gesamteindruck. Das zeigt sich nicht nur im Ansprechverhalten, sondern auch darin, wie leicht sich das Bike in Richtungswechseln mitnehmen lässt.

Wichtig ist: Beide Motorräder sind keine „nur für die Rennstrecke“-Maschinen. Sie sind dafür gemacht, jeden Tag nutzbar zu sein. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich darin, wie sie mit Lastwechseln, Tempo und Kurvenrhythmus umgehen. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen

Im direkten Vergleich wirkt der Motor der BMW G 310 R eher auf gleichmäßige, gut dosierbare Kraft ausgelegt. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „einfach laufen“ soll, ohne dass man ständig in den Drehzahlen herumoptimieren muss. Die Kraftentfaltung ist dabei so gestaltet, dass sie sich kontrolliert anfühlt und das Motorrad auch in alltäglichen Situationen berechenbar bleibt.

Die Kawasaki Z 500 spielt dagegen stärker ihre dynamische Seite aus. Im Vergleich zeigt sich das vor allem dann, wenn zügig beschleunigt oder schneller durch den Verkehr geschlüpft werden soll. Die Z 500 wirkt in vielen Situationen „präsenter“, was das Fahrgefühl sportlicher macht. Gleichzeitig kann das je nach Fahrstil auch bedeuten, dass man die Gasstellung etwas bewusster dosiert, um das gewünschte Tempo sauber zu treffen.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW G 310 R: Stärke ist die gutmütige, kontrollierte Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich weniger dominant wirkt, wenn man sehr sportlich unterwegs ist.
  • Kawasaki Z 500: Stärke ist das lebendigere Ansprechverhalten und der dynamischere Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei zu grober Dosierung im Alltag schneller „zu viel“ werden kann.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“. Entscheidend ist, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, wie stabil es bei Tempo bleibt und wie leicht es sich in Kurven einlenken lässt. Die BMW G 310 R vermittelt im Vergleich ein eher ruhiges Setup. Das unterstützt ein entspanntes Fahren, besonders auf wechselnden Straßenqualitäten. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist, wirkt das Bike oft souverän und gutmütig.

Die Kawasaki Z 500 wirkt im Handling oft agiler. Das zeigt sich in Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren. Die Maschine lädt schneller zum „Mitnehmen“ ein, was gerade auf kurvigen Strecken Spaß macht. Gleichzeitig kann das Setup je nach Fahrbahn und Beladung etwas direkter wirken – nicht unbedingt schlechter, aber spürbarer.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

  • BMW G 310 R: Stärke ist die entspannte Stabilität und die gutmütige Reaktion auf Unebenheiten. Schwäche ist, dass sie im Vergleich weniger „sportlich“ wirkt, wenn man sehr aggressiv fährt.
  • Kawasaki Z 500: Stärke ist die Agilität und der dynamische Kurvenrhythmus. Schwäche kann sein, dass das Fahrgefühl bei schlechter Fahrbahn etwas unmittelbarer ist.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Bremsen sind im Alltag ein echter Qualitätsfaktor. Nicht nur die reine Bremsleistung zählt, sondern auch die Dosierbarkeit und das Gefühl am Hebel. Im Vergleich zeigt die BMW G 310 R ein eher berechenbares Bremsverhalten. Das hilft besonders in Situationen, in denen häufig moderat verzögert wird – etwa an Ampeln oder im dichten Stadtverkehr. Das Motorrad lässt sich dabei gut kontrollieren, ohne dass man ständig „nachregeln“ muss.

Die Kawasaki Z 500 kann beim Bremsen einen sportlicheren Eindruck machen. Das bedeutet nicht, dass die BMW schlecht bremst – vielmehr wirkt die Z 500 in vielen Situationen direkter und „sportlicher“. Wer gern früher bremst oder in Kurven mit mehr Tempo arbeitet, spürt hier eher den dynamischen Charakter.

Stärken und Schwächen bei den Bremsen

  • BMW G 310 R: Stärke ist die kontrollierte Dosierbarkeit im Alltag. Schwäche ist, dass sie im Vergleich weniger „Biss“ vermittelt, wenn man sehr sportlich bremst.
  • Kawasaki Z 500: Stärke ist das direktere, sportlichere Bremsgefühl. Schwäche kann sein, dass man die Dosierung bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten noch einen Tick genauer treffen muss.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Ergonomie entscheidet darüber, ob ein Motorrad nach 30 Minuten noch genauso angenehm ist wie nach zwei Stunden. Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich eher auf eine entspannte, alltagstaugliche Sitzposition ausgelegt. Das unterstützt Einsteiger und auch Fahrer, die nicht ständig „sportlich“ sitzen möchten. Die Hände finden meist schnell eine bequeme Position, und auch das Handling im Stand wirkt unkompliziert.

Die Kawasaki Z 500 kann sich im Vergleich etwas sportlicher anfühlen, ohne gleich unbequem zu sein. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad in Kurven „mitarbeitet“, profitiert oft von der etwas direkteren Sitzhaltung. Für längere Strecken ist das Setup dennoch so gewählt, dass es nicht in eine reine Rennhaltung kippt.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • BMW G 310 R: Stärke ist die entspannte Alltagshaltung. Schwäche kann sein, dass sportlich orientierte Fahrer die Position als weniger „aktiv“ empfinden.
  • Kawasaki Z 500: Stärke ist das etwas direktere Fahrgefühl durch die Sitzposition. Schwäche kann sein, dass längere Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil stärker „spürbar“ werden.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern was im täglichen Gebrauch hilft. Dazu gehören Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gesamtpaket aus Komfort und Funktion. Die BMW G 310 R wirkt im Vergleich oft als „vernünftige“ Wahl: Sie ist leicht zu verstehen, lässt sich unkompliziert bewegen und passt gut in den Alltag. Gerade wenn das Motorrad häufig genutzt wird, ist diese Art von unkompliziertem Konzept ein Vorteil.

Die Kawasaki Z 500 wirkt dagegen oft etwas „motorradiger“ im Gesamteindruck. Das kann sich in der Bedienlogik, im Fahrgefühl und in der Art zeigen, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert. Wer gern mehr Dynamik spürt, findet hier häufig die passendere Basis.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • BMW G 310 R: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Gesamtabstimmung. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „emotional“ wirkt, wenn man stark auf Dynamik setzt.
  • Kawasaki Z 500: Stärke ist der dynamische Charakter, der sich auch im Alltag bemerkbar macht. Schwäche kann sein, dass nicht jeder Fahrstil die direkte Art gleichermaßen mag.

Für wen passt welches Motorrad? Kaufberatung ohne Umwege

Der Vergleich BMW G 310 R vs. Kawasaki Z 500 lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag entspannt funktioniert, dabei kontrolliert bleibt und sich leicht handhaben lässt, findet in der BMW G 310 R häufig die passendere Wahl. Sie ist besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und „einfach fahren“ im Vordergrund stehen.

Wer dagegen mehr Dynamik möchte, gern zügig beschleunigt und auf kurvigen Strecken ein lebendiges Handling schätzt, wird mit der Kawasaki Z 500 meist glücklicher. Die Z 500 wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die schneller Lust auf mehr macht – ohne dabei ihren Charakter als alltagstaugliches Naked Bike zu verlieren.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Viel Stadt, häufig Stop-and-go: BMW G 310 R wirkt oft entspannter und gut dosierbar.
  • Landstraße mit Tempo und Kurven: Kawasaki Z 500 spielt ihre Agilität und Dynamik stärker aus.
  • Einsteiger, die Ruhe im Fahrgefühl suchen: BMW G 310 R ist häufig die stressfreiere Wahl.
  • Einsteiger oder Wiedereinsteiger mit sportlichem Anspruch: Kawasaki Z 500 kann schneller „Begeisterung“ auslösen.

Fazit:

Die BMW G 310 R ist im Vergleich die rundere, alltagstaugliche Wahl: kontrolliertes Ansprechverhalten, entspanntes Handling und ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf wechselnden Straßenqualitäten überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert bleibt, sich leicht dosieren lässt und auch nach längerer Zeit noch angenehm zu fahren ist, trifft mit der BMW oft die bessere Entscheidung.

Die Kawasaki Z 500 punktet dagegen mit mehr Dynamik und einem lebendigeren Gesamteindruck. Das Handling wirkt agiler, das Motorrad lädt schneller zu zügigerem Fahren ein und vermittelt beim Beschleunigen sowie in Kurven oft mehr „Motorradgefühl“. Wer häufiger Landstraße fährt, Kurven mag und ein Bike möchte, das spürbar sportlicher wirkt, findet in der Kawasaki meist die passendere Basis.

Kurz gesagt: BMW für entspanntes, kontrolliertes Fahren – Kawasaki für mehr Dynamik und Agilität.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙