UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
UVP 16.949 €
Baujahr von 2023 bis 2024
So gut wie die Großen?
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Der neue Cross-Over SportTourer mit jeder Menge Technik im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut
Pro:
  • komplette technische Ausstattung in Serie
  • prächtiger Triple mit reichlich Dampf
  • semi-aktives Fahrwerk
  • starke Bremsen
  • 30 Liter Koffer inklusive
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten

Abmessungen & Gewicht

Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm
Gewicht223kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 137)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

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BMW G 310 R vs Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich der beiden Charaktere

Wer zwischen der BMW G 310 R und der Yamaha Tracer 9 GT Plus schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über einen ganz unterschiedlichen Einsatzbereich. Die BMW steht für leichtes Handling, unkomplizierten Alltag und ein agiles Fahrgefühl. Die Yamaha dagegen ist deutlich mehr „Reise-Maschine“: mit Fokus auf Komfort, Elektronik und souveräner Performance auf längeren Strecken. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, die richtige Wahl nach dem eigenen Fahrprofil zu treffen.

Grundidee: Urban & pragmatisch vs. Touring & Technik

Die BMW G 310 R ist als bodenständiges Motorrad gedacht, das sich im Alltag schnell zurechtfindet. Die Maschine wirkt dabei bewusst „einfach“: überschaubare Komplexität, gutmütiges Handling und ein Fahrstil, der auch in der Stadt nicht stresst. Wer häufig kurze Strecken fährt, gerne flexibel unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, findet hier eine klare Richtung.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist auf längere Touren und sportlich-komfortables Fahren ausgelegt. Dabei spielt die Ausstattung eine große Rolle: moderne Elektronik, ein deutlich stärkerer Touring-Anspruch und ein Gesamtpaket, das auf Komfort und Sicherheit ausgelegt ist. Wer regelmäßig Autobahn fährt, größere Distanzen plant oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, wird mit der Tracer deutlich mehr „Werkzeug“ im Alltag haben.

Motor & Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW G 310 R ist auf ein lebendiges, leicht zu dosierendes Ansprechverhalten ausgelegt. Der Motor passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man Drehzahlen nutzt, um Dynamik zu erzeugen, ohne dass das Motorrad „überfordert“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn Tempo eher situativ entsteht – etwa beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim zügigen Durchschlängeln.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt dagegen eine deutlich andere Art von Durchzug mit. Hier geht es weniger um „Drehzahlspiel“, sondern um souveräne Kraftentfaltung über einen breiteren Bereich. Das merkt man vor allem bei Überholvorgängen, beim Fahren auf der Autobahn und auf Strecken, auf denen man konstant zügig unterwegs sein möchte. Während die BMW eher zum aktiven Fahren einlädt, wirkt die Yamaha stärker wie ein Motorrad, das auch mit weniger „Arbeit“ am Gas schnell Tempo aufbaut.

Stärken und Schwächen beim Motorcharakter

Stärken der BMW: leichtes Handling, gut kontrollierbare Dynamik und ein Motor, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt.

Schwächen der BMW: wer viel lange Strecken mit hohem Tempo fährt, wird die Grenzen eher spüren als bei einer großen Touring-Maschine.

Stärken der Yamaha: kräftiger Vortrieb, entspannteres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten und mehr Reserven für Überholmanöver.

Schwächen der Yamaha: durch den Touring-Fokus ist sie weniger „kompakt“ im Gefühl – wer nur kurze Wege in engen Städten fährt, merkt das eher im Handling als bei der BMW.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität

Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken vor allem im Bereich Agilität aus. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf ausgelegt, dass das Motorrad schnell auf Richtungswechsel reagiert. In der Praxis bedeutet das: Beim Einlenken fühlt sich die Maschine zügig an, und man kann Kurven gut „mitnehmen“. Gerade wenn häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und wechselnden Straßenverhältnissen gefahren wird, ist dieses agile Verhalten ein echter Vorteil.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt dagegen auf Stabilität und Komfort. Auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten ist das spürbar: Das Motorrad liegt ruhiger, vermittelt mehr Gelassenheit und schluckt Unebenheiten oft souveräner. In schnellen Kurven und auf Autobahnabschnitten wirkt die Yamaha wie ein Motorrad, das für Strecken gemacht ist, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ will, um das Tempo zu halten.

Kurvengefühl und Alltag

In engen Kurven und bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die BMW meist die entspanntere Wahl, weil sie leichter wirkt und das Handling weniger „groß“ erscheint. Die Yamaha kann ebenfalls sportlich gefahren werden, aber sie belohnt eher den Fahrstil, der Stabilität und flüssiges Tempo nutzt – weniger das ständige Stop-and-Go oder das hektische Rangieren.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl und Technik

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „Alltag“ und „Touring“. Die BMW G 310 R bietet ein Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt und im Stadtverkehr schnell zu einem vertrauten Bestandteil des Fahrens wird. Das ist wichtig, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn man im Verkehr ständig auf wechselnde Situationen reagieren muss.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus geht darüber hinaus: Gerade bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen spielt die Kombination aus Bremsleistung und moderner Assistenz eine größere Rolle. Das Motorrad vermittelt mehr Sicherheit, weil es nicht nur über reines Bremsen überzeugt, sondern auch über das Zusammenspiel mit Elektronik und Fahrmodi.

Elektronik & Assistenz: Die Yamaha spielt die Technik-Karte

Ein klarer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die BMW G 310 R ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Weniger Technik bedeutet oft weniger Ablenkung und ein direkteres Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das man „einfach fährt“, findet hier eine passende Basis.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen deutlich stärker auf Elektronik ausgelegt. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die generelle Touring-Ausrichtung sorgen dafür, dass das Motorrad sich an unterschiedliche Situationen anpassen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht nur bei bestem Wetter fährt oder wenn man lange Strecken mit unterschiedlichen Untergründen plant.

Stärken und Schwächen der Elektronik

BMW: weniger komplex, dadurch oft intuitiver – ideal, wenn Technik nicht im Vordergrund stehen soll.

Yamaha: mehr Komfort und mehr Sicherheit durch Assistenz – dafür kann die Bedienung und das „Mitdenken“ der Systeme etwas mehr Einarbeitung verlangen.

Sitzposition & Komfort: Kurzstrecke vs. Langstrecke

Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die sich für den Alltag gut anfühlt. Sie ist so ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen man öfter stoppt, abbiegt und die Strecke nicht durchgehend gleich bleibt.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker auf Komfort ausgelegt. Gerade auf langen Strecken zählt, wie gut sich das Motorrad anfühlt, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Die Yamaha wirkt dabei wie ein Paket aus Windschutz, Ergonomie und Touring-Setup, das Ermüdung reduziert und das Fahren entspannter macht.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung

Im Alltag spielt die BMW G 310 R ihre Vorteile aus, weil sie sich leichter und unkomplizierter bewegt. Das ist besonders relevant, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn enge Parklücken anstehen oder wenn das Motorrad oft im Alltag „mitgenommen“ wird. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Motorrad suchen, das nicht zu groß wirkt, ist die BMW eine naheliegende Wahl.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist eher die Wahl für Menschen, die das Motorrad nicht nur für kurze Wege nutzen, sondern auch für Wochenendtouren und längere Fahrten. Wer oft Autobahn und Landstraße fährt, wird den Touring-Charakter schnell zu schätzen wissen. Wer dagegen hauptsächlich im engen Stadtverkehr unterwegs ist, könnte die Yamaha im Handling als „präsenter“ empfinden.

Wirtschaftlichkeit & Betrieb: Was man aus dem Vergleich ableiten kann

Auch ohne konkrete Zahlen lässt sich aus dem Charakter beider Motorräder ableiten, wie sie typischerweise genutzt werden. Die BMW G 310 R passt eher zu einem Nutzungsprofil, bei dem man das Motorrad häufig im Alltag bewegt und dabei Wert auf unkomplizierte Handhabung legt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist eher für Fahrer gedacht, die regelmäßig größere Strecken fahren und dabei Komfort und Technik als Mehrwert sehen.

In der Praxis bedeutet das: Die BMW ist oft die „Alltagsmaschine“, die Yamaha eher das „Touring-Werkzeug“. Wer die passende Nutzung trifft, profitiert deutlich mehr als jemand, der das Motorrad gegen seinen Charakter einsetzt.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

BMW G 310 R – ideal für…

  • Fahrten in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken
  • ein agiles Handling, das schnell auf Richtungswechsel reagiert
  • ein Motorrad, das sich unkompliziert anfühlt und nicht zu viel „Technik“ verlangt
  • Fahrer, die Dynamik lieber kontrolliert und aktiv dosieren

Yamaha Tracer 9 GT Plus – ideal für…

  • regelmäßige Touren, längere Fahrten und Autobahnanteile
  • mehr Komfort, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl bei Tempo
  • Fahrer, die Elektronik und Assistenz als echten Mehrwert sehen
  • Anspruch an Reserven bei Überholmanövern und wechselnden Bedingungen

Fazit:

Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: kurze Strecken, Stadtverkehr, häufiges Rangieren und ein Motorrad, das sich leicht und direkt anfühlt. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten Handhabung und in einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Wer ein agiles Bike sucht, das nicht überfordert und Spaß macht, wenn man „einfach fährt“, trifft mit der BMW meist genau den richtigen Ton.

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus gewinnt dagegen, wenn längere Strecken, Komfort und Technik zählen. Sie bietet mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, ein tourentaugliches Gesamtpaket und eine Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen entspannter und sicherer macht. Wer regelmäßig unterwegs ist, auch über größere Distanzen, und ein Motorrad möchte, das Reserven mitbringt, wird mit der Tracer deutlich zufriedener sein.

Kurz gesagt: BMW für den agilen Alltag, Yamaha für Touring, Komfort und Technik.

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