UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2025
UVP 24.590 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 19.950 €
Baujahr von 2019 bis 2020
UVP 20.900 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Deutschland auf zwei Rädern
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Multistrada neu gedacht - Fluch oder Segen?
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Harleys erstes Adventure-Bike im Test - was kann die "Pan Am"?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrwerk komfortabel und sportlich
  • Leistungsstarker Motor
  • Soziuskomfort
  • Sicherheitspaket
Kontra:
  • Aufpreispolitik
Pro:
  • Hoher Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • Beeindruckender Motor, sportlich und kultiviert
  • Guter Windschutz und leicht verstellbares Windschild
  • Sehr handlich, dabei trotzdem stabiles Fahrverhalten
  • Technisch alles an Bord (gegen Aufpreis), was das Herz begehrt
  • Bremsen, Reifen, Fahrwerk: Alles super
Kontra:
  • Reichweite könnte besser sein
  • Voll ausgestattet kein Schnäppchen
Pro:
  • Ausstattung
  • Komfort
  • Cockpit & Bedienung
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Gewicht
Pro:
  • Motor mit Schmalz und Charakter
  • Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
  • Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
  • Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
  • Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
Kontra:
  • Zuladung könnte höher ausfallen
  • kurze Service-Intervalle
  • kein Quick-Shifter erhältlich
  • kein Kardan
  • Bedienung erfordert Einarbeitung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht268kg
Radstand1.504mm
Länge2.270mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.460mm
Gewicht240kg
Radstand1.567mm
Radstand1.567mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Gewicht271kg
Radstand1.520mm
Länge2.230mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 855 mm
Höhe1.540mm
Gewicht258kg
Radstand1.585mm
Länge2.270mm
Radstand1.585mm
Sitzhöhe: 850-875 mm
Höhe1.510mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV4
Hubraum1.158ccm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.215ccm
Hub71mm
Bohrung85mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt30Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite600km
Leistung170 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 8.750 U/Min
Höchstgeschw.255km/h
Tankinhalt22Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km
Leistung141 PS bei 9.350 U/Min
Drehmoment122 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.211km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite385km
Leistung152 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.750 U/Min
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite385km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartMonocoque-Rahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 180)mm
Federung hintenMonoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne48 mm WP Upside Down-Gabel (Federweg 190)mm
Federung hintenWP Monoshock, elektronisch einstellbare semi-aktive Dämpfung (Federweg 193)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge, Leichtmetallguss mit Kardanwellenantrieb
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm
Federung hintenZentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R19 60 V
Reifen hinten170/60R17 72 V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneSchwimmende Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 282 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, hat das Spaß gebracht! Volker und Dietmar sind sich einig: Ein großer Wurf von Ducati. Die Wettbewerber müssen sich warm anziehen und wir freuen uns schon auf die ersten Vergleichstests mit GS & Co. Ob eingefleischte Ducati-Fans ebenso begeistert sind von der neuen Multistrada wie wir, sei dahingestellt. Objektiv betrachtet ist die neue V4S das bessere Motorrad, aber der eine oder andere wird die 1260er mit dem tollen V2 trotzdem bevorzugen, weil sie klassische Ducati-Tugenden besser repräsentiert als die neue Multi. Insofern polarisiert diese Maschine auch ein wenig, aber das muss sie wohl auch, wenn Ducati in die Top 10 will. Wir glauben, dass die Chance hierfür sehr gut stehen. Man hört von vielen Vorbestellungen, Ducati scheint alles richtig gemacht zu haben. Auguri, Ducati!

Das Testmotorrad haben wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen von Bergmann & Söhne Bremervörde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.9900 € (V4S)
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: rot, grau

Fazit - was bleibt hängen

Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.
 
Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
 
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 17.995 €
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz, grau, grün, orange

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Motorradvergleich: BMW R 1250 GS Adventure vs Ducati Multistrada V4 S vs Triumph Tiger 1200 XCA vs Harley-Davidson Pan America 1250 Special

Wenn es um große Adventure-Bikes geht, wird schnell klar: Es gibt nicht die eine richtige Antwort. Die BMW R 1250 GS Adventure, die Ducati Multistrada V4 S, die Triumph Tiger 1200 XCA und die Harley-Davidson Pan America 1250 Special verfolgen zwar alle das gleiche Ziel – souverän von der Stadt in Richtung Fernreise zu kommen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Genau das macht den Vergleich spannend: Welche Maschine fühlt sich auf langen Strecken besonders entspannt an? Wo spielt die Elektronik ihre Stärken aus? Und welches Bike bleibt auch abseits der perfekten Straße noch handlich genug?

Vier Philosophien für ein ähnliches Einsatzgebiet

Alle vier Modelle gehören in die Kategorie der Reiseenduros, doch der Charakter ist jeweils deutlich anders. Die BMW R 1250 GS Adventure steht traditionell für Vielseitigkeit und ein sehr breites Einsatzspektrum. Die Ducati Multistrada V4 S wirkt dagegen wie ein sportlich ambitionierter Tourer: dynamisch, technisch stark und mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Die Triumph Tiger 1200 XCA kombiniert Komfort mit Offroad-Ambitionen und legt Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt schließlich einen eigenen Vibe mit: amerikanischer Charakter, moderne Technik und ein Setup, das vor allem auf entspannte Touren und einen kräftigen Auftritt ausgelegt ist.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Im direkten Vergleich wird schnell deutlich, dass sich die Motoren nicht nur in der Leistungsentfaltung unterscheiden, sondern auch im Gefühl. Die BMW R 1250 GS Adventure punktet mit einem sehr gleichmäßigen Drehmomentverlauf und einer Art „Dauerkomfort“: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, auch wenn die Strecke lang ist. Die Ducati Multistrada V4 S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es zügiger wird. Der Antrieb wirkt lebendiger und reagiert spürbar direkter, was auf kurvigen Strecken besonders Spaß macht.

Die Triumph Tiger 1200 XCA liegt vom Charakter her zwischen souveränem Touren und ambitionierterem Fahren. Sie wirkt nicht hektisch, sondern baut Tempo sauber auf. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special setzt ebenfalls auf kräftige Durchzugskraft, allerdings mit einem anderen Rhythmus: Der Motor vermittelt mehr „Schub“ aus dem unteren bis mittleren Bereich, während das Fahrgefühl insgesamt gelassener bleibt.

Was bedeutet das für die Praxis?

Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird mit der BMW und der Harley besonders schnell warm. Wer dagegen gern dynamisch unterwegs ist und auch mal zügig über Landstraßen will, findet in der Ducati einen starken Partner. Die Triumph ist eine gute Wahl, wenn sowohl Komfort als auch sportlichere Momente wichtig sind – ohne dass das Bike dabei seine Reiseorientierung verliert.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Bei Reiseenduros ist das Fahrwerk entscheidend, weil es den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt“ ausmacht. Die BMW R 1250 GS Adventure vermittelt ein sehr sicheres, ruhiges Fahrverhalten. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselndem Untergrund wirkt das Setup berechenbar. Die Ducati Multistrada V4 S fühlt sich dagegen oft etwas agiler an: Das Bike lädt schneller zum sportlichen Fahren ein, bleibt aber dennoch tourentauglich.

Die Triumph Tiger 1200 XCA zielt auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort und Kontrolle. Auf schlechten Straßen bleibt sie stabil, ohne dass das Vorderrad „zu schwer“ wirkt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bringt ebenfalls viel Ruhe mit, wirkt jedoch im Handling stärker von der eigenen Charakteristik geprägt: Wer eine gelassene, souveräne Linie bevorzugt, wird das Setup mögen.

Stärken und Schwächen im Vergleich

Die BMW ist besonders stark, wenn es um souveräne Langstrecken geht und wenn das Bike auch bei wechselnden Bedingungen „einfach funktioniert“. Die Ducati ist die Maschine für alle, die Dynamik wollen und Kurvenfahrten als Teil der Reise sehen. Die Triumph kann überzeugen, wenn Komfort und Offroad-Tauglichkeit zusammen gedacht werden. Die Harley schließlich punktet mit einem eigenen Fahrgefühl und einer sehr tourorientierten Art, Tempo aufzubauen – kann aber weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn es wirklich eng und technisch wird.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber unterschiedlich dosiert

Alle vier Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Art der Umsetzung unterscheidet sich. Die BMW R 1250 GS Adventure bietet ein sehr breites Spektrum an Fahrmodi und Assistenzfunktionen, die vor allem das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle erhöhen. Die Ducati Multistrada V4 S ist ebenfalls stark in der Elektronik, wirkt dabei aber oft „sportlicher“ abgestimmt: Fahrmodi und Regelungen greifen spürbar in das Fahrgefühl ein und unterstützen dynamisches Fahren.

Die Triumph Tiger 1200 XCA setzt auf ein stimmiges Paket, das sowohl im Alltag als auch auf längeren Touren hilft. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special zeigt, dass auch ein amerikanisches Bike technisch modern sein kann: Die Assistenzsysteme unterstützen vor allem dort, wo man auf langen Strecken Komfort und Entlastung spürt.

Worauf sollte man achten?

Im Vergleich zeigt sich: Wer viele Einstellungen nutzen möchte und gern „sein“ Setup findet, wird bei BMW und Ducati besonders viel Auswahl finden. Wer eine klare, intuitive Bedienung bevorzugt und trotzdem nicht auf moderne Unterstützung verzichten will, liegt mit Triumph und Harley oft richtig. Entscheidend ist am Ende, wie gut sich die Systeme in den eigenen Fahrstil integrieren lassen.

Komfort, Ergonomie und Ausstattung: Wer macht die langen Kilometer leichter?

Reiseenduros werden nicht nur nach Leistung gekauft, sondern nach dem Gefühl nach 300 Kilometern. Die BMW R 1250 GS Adventure ist in dieser Hinsicht sehr stark: Sitzposition und Windschutz wirken darauf ausgelegt, dass man entspannt bleibt. Die Ducati Multistrada V4 S bietet ebenfalls hohen Komfort, bringt aber gleichzeitig eine sportlichere Sitzhaltung mit, die je nach Körpergröße und Vorlieben mehr oder weniger „aktiv“ sein kann.

Die Triumph Tiger 1200 XCA zielt auf eine ausgewogene Ergonomie und eine Ausstattung, die auf Touren ausgelegt ist. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special wirkt besonders dann passend, wenn man eine entspannte, kräftige Reisecharakteristik mag und das Motorrad nicht ständig „umdenken“ möchte.

Reisetauglichkeit: Alltag vs. Fernreise

Beim Blick auf die Reisetauglichkeit zeigt sich: Die BMW ist oft die „Allround“-Wahl, wenn unterschiedliche Streckenarten regelmäßig vorkommen. Die Ducati eignet sich besonders, wenn die Reise auch aus dynamischen Etappen besteht. Die Triumph ist stark, wenn Komfort und Abenteuerlust zusammenkommen. Die Harley passt gut, wenn der Fokus auf einem stimmigen Langstrecken-Gefühl liegt und man den Charakter des Motorrads bewusst genießen möchte.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Zusammengefasst lässt sich der Vergleich so lesen: Die BMW R 1250 GS Adventure ist eine sehr sichere Wahl für alle, die maximale Vielseitigkeit und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl suchen. Die Ducati Multistrada V4 S ist die Option für Fahrerinnen und Fahrer, die auf dem Adventure-Bike nicht nur ankommen, sondern auch spürbar Spaß haben wollen. Die Triumph Tiger 1200 XCA überzeugt durch ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Komfort, Kontrolle und Abenteuer-Anspruch. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet einen eigenen, modernen Reisecharakter und kann besonders dann überzeugen, wenn man kräftigen Durchzug und entspannte Touren priorisiert.

Schwächen zeigen sich meist dort, wo die Philosophie nicht zum eigenen Fahrstil passt: Wer maximale Agilität in engen Situationen erwartet, wird die Unterschiede im Handling zwischen den Modellen spüren. Wer dagegen vor allem Komfort und Ruhe sucht, wird die sportlicher abgestimmten Eigenschaften der Ducati möglicherweise stärker wahrnehmen. Und wer Offroad wirklich häufig als Hauptthema sieht, sollte genau prüfen, wie gut das jeweilige Setup zum eigenen Anspruch passt.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Die BMW R 1250 GS Adventure ist besonders passend für lange Touren, wechselnde Strecken und Fahrer, die ein „funktioniert immer“-Gefühl möchten. Die Ducati Multistrada V4 S ist ideal, wenn die Reise auch sportliche Abschnitte enthält und man ein Motorrad sucht, das dynamisch unterstützt. Die Triumph Tiger 1200 XCA eignet sich für alle, die Komfort und Abenteuerlust verbinden wollen und dabei ein stimmiges, nicht zu kompliziertes Gesamtpaket schätzen. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist eine starke Wahl für Fahrer, die den amerikanischen Charakter mögen, gern entspannt unterwegs sind und dabei trotzdem moderne Technik und souveräne Langstreckenfähigkeiten erwarten.

Fazit:

Wer das breiteste Einsatzspektrum sucht und auf langen Strecken vor allem Ruhe, Kontrolle und ein sehr verlässliches Fahrgefühl möchte, liegt mit der BMW R 1250 GS Adventure oft richtig. Für alle, die auf dem Adventure-Bike nicht nur reisen, sondern auch spürbar sportlich fahren wollen, ist die Ducati Multistrada V4 S die dynamischste Wahl im Vergleich. Die Triumph Tiger 1200 XCA empfiehlt sich, wenn Komfort und Abenteuer-Anspruch zusammenpassen sollen und ein ausgewogenes Gesamtpaket wichtiger ist als ein einzelner Fokus. Und wer den eigenen Stil liebt, kräftig durchziehen möchte und eine entspannte Reisecharakteristik bevorzugt, findet in der Harley-Davidson Pan America 1250 Special eine sehr stimmige Option. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl: Welche Philosophie passt am besten zum eigenen Fahrstil – dann wird die nächste Tour automatisch leichter.

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