| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs BMW F 450 GS: Vergleich für Touren und Alltag
Wer vor der Wahl zwischen BMW R 1300 RT und BMW F 450 GS steht, entscheidet im Grunde zwischen zwei klaren Philosophien: Die R 1300 RT ist als sportlich-eleganter Tourer gedacht, der lange Strecken souverän abspult. Die F 450 GS dagegen zielt auf Allround-Fähigkeit – mit einer Ausrichtung, die sowohl auf der Straße als auch auf Schotter und leichten Offroad-Passagen Spaß macht. Beide Modelle tragen den BMW-Anspruch nach Qualität und Technik, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Grundidee und Charakter: Tourer vs. vielseitige GS
BMW R 1300 RT: Fokus auf Komfort und Reichweite
Die R 1300 RT ist darauf ausgelegt, dass sich Fahrt nach Fahrt wie „einfach weiterrollen“ anfühlt. Der Schwerpunkt liegt auf Windschutz, Ergonomie und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Geschwindigkeiten.
BMW F 450 GS: Agilität und Abenteuerlust
Die F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne öfter bewegt – auch spontan. Sie ist weniger auf „große Reise“ im klassischen Sinn getrimmt, sondern auf Vielseitigkeit: kurze Wege, Ausflüge, Landstraßen und auch Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind. Das Fahrwerk und die Sitzposition unterstützen ein aktives Handling, das man im Alltag schnell zu schätzen lernt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Kraftentfaltung
Im Vergleich zeigt sich: Die R 1300 RT setzt stärker auf den Charakter eines leistungsorientierten Tourers. Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind so ausgelegt, dass sich Beschleunigung und Durchzug auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehm anfühlen. Das ist besonders praktisch, wenn Überholmanöver nicht „geplant“, sondern spontan entschieden werden.
Die F 450 GS spielt ihre Stärken eher über Alltagstauglichkeit und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Im direkten Vergleich liegen die Leistungs- und Drehmomentwerte niedriger als bei der R 1300 RT – dafür wirkt die Maschine oft leichter zu dosieren. Gerade auf wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil, weil die Kraft nicht „zu viel“ auf einmal fordert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
BMW R 1300 RT: ruhiges Fahrverhalten bei Tempo
Die R 1300 RT ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten oder bei welliger Fahrbahn nicht hektisch wirkt. Im Vergleich fällt auf: Die Gewichts- und Größenordnung ist eher tourentypisch – das Motorrad fühlt sich dadurch „gesetzt“ an. Das ist eine Stärke, kann aber im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren weniger leichtfüßig wirken.
BMW F 450 GS: beweglich und kontrollierbar
Die F 450 GS ist im Handling deutlich agiler. Die Gewichts- und Leistungswerte sind so gewählt, dass das Motorrad im Alltag schnell in die gewünschte Linie gebracht werden kann. Im Vergleich zur R 1300 RT wirkt die GS dadurch oft „einfacher“ zu fahren – besonders, wenn es mal holprig wird oder wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke oder aktives Fahren
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu vom Weizen: Die R 1300 RT ist klar auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und der Windschutz zielen darauf ab, dass der Oberkörper entlastet wird und die Fahrt auch nach mehreren Stunden nicht „anstrengend“ wird. Im Vergleich ist das besonders relevant, wenn häufig lange Strecken gefahren werden.
Die F 450 GS bietet dagegen eine Sitzposition, die mehr Beweglichkeit zulässt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour genutzt wird, sondern auch für Ausfahrten, bei denen man öfter mal die Fahrweise anpasst – etwa auf Landstraßen oder bei kurzen Offroad-Abschnitten.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. Allround-Unterstützung
Beide Modelle profitieren von moderner BMW-Technik. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied in der Ausrichtung: Die R 1300 RT wirkt stärker als „Reiseplattform“, bei der Assistenzsysteme und Elektronik vor allem den Komfort und die Entspannung auf langen Strecken erhöhen. Das kann sich in einer insgesamt souveränen Fahrcharakteristik ausdrücken, die auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Die F 450 GS ist dagegen stärker auf Allround-Unterstützung ausgelegt. Elektronik und Fahrmodi helfen dabei, die Traktion und das Ansprechverhalten an unterschiedliche Situationen anzupassen. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht.
Windschutz, Verkleidung und Alltag: Was man wirklich spürt
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Wirkung von Windschutz und Verkleidung. Die R 1300 RT bietet hier klar die tourentypische Lösung: weniger Winddruck auf dem Oberkörper, dadurch weniger Ermüdung. Das macht sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar.
Die F 450 GS ist weniger „eingekapselt“ und wirkt dadurch näher am Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gerne direkt spürt, wie sich das Motorrad verhält, wird die GS oft als ehrlicher empfinden. Für lange Autobahnphasen kann das jedoch weniger entspannend sein als bei der RT.
Reichweite und Praxis: Tankstrategie und Einsatzgebiet
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich für längere Fahrten gedacht sind, unterscheiden sich die Prioritäten. Im Vergleich spielen Tankvolumen und die daraus resultierende Reichweite eine Rolle: Die R 1300 RT ist stärker auf „weniger Stopps“ ausgelegt, was auf Reisen ein echter Komfortgewinn ist. Die F 450 GS ist eher die Maschine für Touren mit mehr Abwechslung – mit Stopps, die sich ohnehin aus dem Tagesprogramm ergeben können.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Tourenkomfort durch Windschutz und entspannte Ergonomie
- Durchzug und souveräne Fahrbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten
- Stabilität bei langen Strecken und gleichmäßigem Tempo
- Elektronik, die vor allem Reise- und Komfortaspekte unterstützt
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das tourentypische Gewicht weniger handlich wirken
- Wer häufig abseits befestigter Straßen fährt, findet in der GS-Philosophie oft die passendere Basis
BMW F 450 GS – Stärken
- Agiles Handling und leichtes Handling im Alltag
- Vielseitigkeit für Straße, Schotter und leichte Offroad-Passagen
- Leistungs- und Drehmomentcharakter, der sich oft gut dosieren lässt
- Elektronik, die Allround-Situationen unterstützt
BMW F 450 GS – Schwächen
- Für lange Autobahnabschnitte kann der Windschutz weniger entspannend sein
- Wer maximale Reise-„Souveränität“ bei Tempo sucht, wird bei der RT eher fündig
Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die R 1300 RT ist besonders passend, wenn lange Strecken, hoher Komfort und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Wer häufig mit Sozia/Partner unterwegs ist, Wert auf gute Ausstattung und eine ruhige Reisecharakteristik legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt.
Die F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die „große Tour“ gedacht ist, sondern für den Alltag, für spontane Ausfahrten und für Strecken, die auch mal nicht perfekt asphaltiert sind. Wer gerne aktiv fährt, häufig Richtungswechsel hat oder die Freiheit liebt, auch abseits der Hauptstrecken zu rollen, wird die GS-Formel schnell zu schätzen wissen.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken fahren: Der Vergleich zeigt, dass die RT bei Leistung, Drehmoment und Stabilität klar auf Reise ausgelegt ist und durch Windschutz sowie Ergonomie besonders auf langen Etappen punktet. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt, bekommt hier die souveräne, entspannte Tourer-Performance.
Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Reise-Souveränität: Im Vergleich wirken Gewicht, Handling und die gut dosierbare Kraft besonders vorteilhaft, vor allem im Alltag und auf gemischten Strecken. Wer gerne flexibel unterwegs ist, auch mal Schotter oder leichte Offroad-Passagen einplant und ein agiles Motorrad bevorzugt, findet in der F 450 GS den passenderen Begleiter.