UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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BMW R 1300 RT vs BMW F 450 GS: Vergleich für Touren und Alltag

Wer vor der Wahl zwischen BMW R 1300 RT und BMW F 450 GS steht, entscheidet im Grunde zwischen zwei klaren Philosophien: Die R 1300 RT ist als sportlich-eleganter Tourer gedacht, der lange Strecken souverän abspult. Die F 450 GS dagegen zielt auf Allround-Fähigkeit – mit einer Ausrichtung, die sowohl auf der Straße als auch auf Schotter und leichten Offroad-Passagen Spaß macht. Beide Modelle tragen den BMW-Anspruch nach Qualität und Technik, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Grundidee und Charakter: Tourer vs. vielseitige GS

BMW R 1300 RT: Fokus auf Komfort und Reichweite

Die R 1300 RT ist darauf ausgelegt, dass sich Fahrt nach Fahrt wie „einfach weiterrollen“ anfühlt. Der Schwerpunkt liegt auf Windschutz, Ergonomie und einem Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen ruhig bleibt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Geschwindigkeiten.

BMW F 450 GS: Agilität und Abenteuerlust

Die F 450 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne öfter bewegt – auch spontan. Sie ist weniger auf „große Reise“ im klassischen Sinn getrimmt, sondern auf Vielseitigkeit: kurze Wege, Ausflüge, Landstraßen und auch Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind. Das Fahrwerk und die Sitzposition unterstützen ein aktives Handling, das man im Alltag schnell zu schätzen lernt.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Kraftentfaltung

Im Vergleich zeigt sich: Die R 1300 RT setzt stärker auf den Charakter eines leistungsorientierten Tourers. Die Leistungs- und Drehmomentwerte sind so ausgelegt, dass sich Beschleunigung und Durchzug auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehm anfühlen. Das ist besonders praktisch, wenn Überholmanöver nicht „geplant“, sondern spontan entschieden werden.

Die F 450 GS spielt ihre Stärken eher über Alltagstauglichkeit und ein gut kontrollierbares Ansprechverhalten. Im direkten Vergleich liegen die Leistungs- und Drehmomentwerte niedriger als bei der R 1300 RT – dafür wirkt die Maschine oft leichter zu dosieren. Gerade auf wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil, weil die Kraft nicht „zu viel“ auf einmal fordert.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

BMW R 1300 RT: ruhiges Fahrverhalten bei Tempo

Die R 1300 RT ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Geometrie sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten oder bei welliger Fahrbahn nicht hektisch wirkt. Im Vergleich fällt auf: Die Gewichts- und Größenordnung ist eher tourentypisch – das Motorrad fühlt sich dadurch „gesetzt“ an. Das ist eine Stärke, kann aber im engen Stadtverkehr oder bei häufigem Rangieren weniger leichtfüßig wirken.

BMW F 450 GS: beweglich und kontrollierbar

Die F 450 GS ist im Handling deutlich agiler. Die Gewichts- und Leistungswerte sind so gewählt, dass das Motorrad im Alltag schnell in die gewünschte Linie gebracht werden kann. Im Vergleich zur R 1300 RT wirkt die GS dadurch oft „einfacher“ zu fahren – besonders, wenn es mal holprig wird oder wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke oder aktives Fahren

Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu vom Weizen: Die R 1300 RT ist klar auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition und der Windschutz zielen darauf ab, dass der Oberkörper entlastet wird und die Fahrt auch nach mehreren Stunden nicht „anstrengend“ wird. Im Vergleich ist das besonders relevant, wenn häufig lange Strecken gefahren werden.

Die F 450 GS bietet dagegen eine Sitzposition, die mehr Beweglichkeit zulässt. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour genutzt wird, sondern auch für Ausfahrten, bei denen man öfter mal die Fahrweise anpasst – etwa auf Landstraßen oder bei kurzen Offroad-Abschnitten.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Features vs. Allround-Unterstützung

Beide Modelle profitieren von moderner BMW-Technik. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied in der Ausrichtung: Die R 1300 RT wirkt stärker als „Reiseplattform“, bei der Assistenzsysteme und Elektronik vor allem den Komfort und die Entspannung auf langen Strecken erhöhen. Das kann sich in einer insgesamt souveränen Fahrcharakteristik ausdrücken, die auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.

Die F 450 GS ist dagegen stärker auf Allround-Unterstützung ausgelegt. Elektronik und Fahrmodi helfen dabei, die Traktion und das Ansprechverhalten an unterschiedliche Situationen anzupassen. Das ist besonders wertvoll, wenn die Strecke nicht nur aus Asphalt besteht.

Windschutz, Verkleidung und Alltag: Was man wirklich spürt

Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Wirkung von Windschutz und Verkleidung. Die R 1300 RT bietet hier klar die tourentypische Lösung: weniger Winddruck auf dem Oberkörper, dadurch weniger Ermüdung. Das macht sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar.

Die F 450 GS ist weniger „eingekapselt“ und wirkt dadurch näher am Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Wer gerne direkt spürt, wie sich das Motorrad verhält, wird die GS oft als ehrlicher empfinden. Für lange Autobahnphasen kann das jedoch weniger entspannend sein als bei der RT.

Reichweite und Praxis: Tankstrategie und Einsatzgebiet

Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich für längere Fahrten gedacht sind, unterscheiden sich die Prioritäten. Im Vergleich spielen Tankvolumen und die daraus resultierende Reichweite eine Rolle: Die R 1300 RT ist stärker auf „weniger Stopps“ ausgelegt, was auf Reisen ein echter Komfortgewinn ist. Die F 450 GS ist eher die Maschine für Touren mit mehr Abwechslung – mit Stopps, die sich ohnehin aus dem Tagesprogramm ergeben können.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 1300 RT – Stärken

  • Tourenkomfort durch Windschutz und entspannte Ergonomie
  • Durchzug und souveräne Fahrbarkeit bei höheren Geschwindigkeiten
  • Stabilität bei langen Strecken und gleichmäßigem Tempo
  • Elektronik, die vor allem Reise- und Komfortaspekte unterstützt

BMW R 1300 RT – Schwächen

  • Im engen Stadtverkehr kann das tourentypische Gewicht weniger handlich wirken
  • Wer häufig abseits befestigter Straßen fährt, findet in der GS-Philosophie oft die passendere Basis

BMW F 450 GS – Stärken

  • Agiles Handling und leichtes Handling im Alltag
  • Vielseitigkeit für Straße, Schotter und leichte Offroad-Passagen
  • Leistungs- und Drehmomentcharakter, der sich oft gut dosieren lässt
  • Elektronik, die Allround-Situationen unterstützt

BMW F 450 GS – Schwächen

  • Für lange Autobahnabschnitte kann der Windschutz weniger entspannend sein
  • Wer maximale Reise-„Souveränität“ bei Tempo sucht, wird bei der RT eher fündig

Welche Wahl passt? Kaufberatung nach Fahrprofil

Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die R 1300 RT ist besonders passend, wenn lange Strecken, hoher Komfort und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Wer häufig mit Sozia/Partner unterwegs ist, Wert auf gute Ausstattung und eine ruhige Reisecharakteristik legt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt.

Die F 450 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die „große Tour“ gedacht ist, sondern für den Alltag, für spontane Ausfahrten und für Strecken, die auch mal nicht perfekt asphaltiert sind. Wer gerne aktiv fährt, häufig Richtungswechsel hat oder die Freiheit liebt, auch abseits der Hauptstrecken zu rollen, wird die GS-Formel schnell zu schätzen wissen.

Fazit:

Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken fahren: Der Vergleich zeigt, dass die RT bei Leistung, Drehmoment und Stabilität klar auf Reise ausgelegt ist und durch Windschutz sowie Ergonomie besonders auf langen Etappen punktet. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt, bekommt hier die souveräne, entspannte Tourer-Performance.

Die BMW F 450 GS ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als maximale Reise-Souveränität: Im Vergleich wirken Gewicht, Handling und die gut dosierbare Kraft besonders vorteilhaft, vor allem im Alltag und auf gemischten Strecken. Wer gerne flexibel unterwegs ist, auch mal Schotter oder leichte Offroad-Passagen einplant und ein agiles Motorrad bevorzugt, findet in der F 450 GS den passenderen Begleiter.

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