| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs BMW R 1150 GS Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei BMW-Modelle aus unterschiedlichen Epochen aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für modernen Touring-Komfort, viel Elektronik und ein souveränes Fahrgefühl auf langen Strecken. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist die klassische Reiseenduro: robust, bewährt und mit einem Charakter, der Lust auf Schotterwege und weite Touren macht. Wer das passende Motorrad sucht, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Bikes im Alltag und auf der Straße anfühlen.
Grundcharakter: moderner Tourer vs. klassische Reiseenduro
BMW R 1300 RT – Touring als Schwerpunkt
Die R 1300 RT ist klar auf Komfort und Effizienz ausgelegt. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzposition, gutem Windschutz und einem Fahrstil, der lange Strecken leicht wirken lässt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch Landstraße und wechselnde Bedingungen bietet, spielt die RT ihre Stärken aus: Sie wirkt durchdacht, ruhig und „touring-orientiert“.
BMW R 1150 GS Adventure – bewährtes Abenteuergefühl
Die R 1150 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man eher als Werkzeug für große Reisen versteht. Sie bringt den typischen GS-Charakter mit: solide Basis, viel Praxisnähe und ein Fahrgefühl, das weniger „glattgebügelt“ wirkt, dafür aber direkt und nachvollziehbar bleibt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist und auch abseits der perfekten Straße nicht sofort umdrehen möchte, findet hier eine passende Grundlage.
Vergleich der Fahrdynamik: Straße, Tempo und Kontrolle
Leistungsentfaltung und Antrieb
Im Vergleich zeigt sich: Die R 1300 RT ist auf ein modernes, souveränes Ansprechverhalten ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als würde es die Kraft besonders harmonisch in Vortrieb umsetzen – besonders dann, wenn man konstant fährt oder zügig beschleunigt. Die R 1150 GS Adventure setzt ebenfalls auf den Boxer-typischen Charakter, aber mit einem eher „klassischen“ Gefühl: Der Antrieb ist weniger darauf getrimmt, sich wie ein modernes System anzufühlen, sondern eher wie ein bewährter Motor, der zuverlässig arbeitet und sich gut dosieren lässt.
Fahrwerk und Straßenlage
Auf der Straße spielt die R 1300 RT ihre Touring-Vorteile aus. Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Ruhe, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen wichtig ist. Die R 1150 GS Adventure ist ebenfalls straßentauglich, aber sie bleibt stärker im „Reiseenduro“-Denken: Das Fahrwerk und die Geometrie sind so ausgelegt, dass das Motorrad auch auf unebenem Untergrund nicht aus dem Konzept gerät. Wer viel Asphalt fährt, spürt den Komfortvorteil der RT deutlich. Wer regelmäßig schlechtere Straßen oder Schotterstrecken einplant, profitiert eher von der GS-typischen Vielseitigkeit.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag
Windschutz und Verkleidung
Die R 1300 RT ist als Tourer gemacht: Die Verkleidung und der Windschutz sind darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten. Das macht sich vor allem auf längeren Strecken bemerkbar, wenn der Körper nicht ständig gegen den Fahrtwind arbeiten muss. Die R 1150 GS Adventure bietet ebenfalls Schutz, aber der Charakter ist anders: Sie ist weniger „Highway-Lounge“, mehr „Reise mit Blick nach vorn“. Für Touren mit wechselndem Tempo und häufigen Stopps ist das oft angenehm. Für lange Autobahnabschnitte wirkt die RT im Vergleich meist entspannter.
Sitzposition und Handling im Alltag
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt – beim Rangieren, bei langsamen Passagen oder wenn man öfter anhalten muss. Die R 1300 RT wirkt in vielen Situationen zugänglicher und komfortabler, weil sie stärker auf Touring-Handling ausgelegt ist. Die R 1150 GS Adventure ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie verlangt mehr „Mitdenken“: Das Motorrad ist ein Stück mehr Reisegerät, das man aktiv bewegt. Wer das mag, fühlt sich schnell zuhause. Wer vor allem entspannt fahren möchte, wird die RT als angenehmer empfinden.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. bewährte Einfachheit
Technik-Ansatz bei der BMW R 1300 RT
Die R 1300 RT bringt moderne Elektronik mit, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Das zeigt sich besonders bei wechselnden Bedingungen, beim Anfahren, beim stabilen Vortrieb oder wenn man nicht jedes Detail selbst „manuell“ ausgleichen möchte. Elektronische Helfer können das Motorrad berechenbarer machen und das Vertrauen erhöhen – vor allem für Fahrer, die viel unterwegs sind und nicht bei jeder Fahrt an der Technik „arbeiten“ wollen.
BMW R 1150 GS Adventure: weniger „Assistenten“, mehr Motorradgefühl
Die R 1150 GS Adventure setzt stärker auf bewährte Mechanik und ein direkteres Fahrgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Technik als Grundlage versteht und nicht als Hauptthema. Gerade bei längeren Reisen, bei denen man sich auf die Robustheit verlassen möchte, ist diese Art von Motorrad oft beliebt. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik auch: Fahrer müssen mehr selbst anpassen, wenn sich Bedingungen ändern.
Gepäck, Touring-Setup und Reiseplanung
Touring-Logik der RT
Die R 1300 RT ist für das klassische Touren-Setup gemacht: Gepäck, längere Etappen und ein Fahrstil, der möglichst wenig Stress erzeugt. Im Vergleich wirkt die RT wie das Motorrad, das man „einfach startet und losfährt“. Das passt besonders zu Fahrern, die häufig mit Koffer- oder Topcase-Setup unterwegs sind und Wert auf eine stimmige Gesamtbalance legen.
Reiseenduro-Logik der GS Adventure
Die R 1150 GS Adventure ist prädestiniert für Reisen, bei denen die Route nicht komplett vorher festgelegt ist. Sie ist ein Motorrad, das mit Gepäck und auch mit weniger perfekten Straßen gut harmoniert. Wer gern plant, aber auch spontan abbiegt, findet hier ein Bike, das sich nicht sofort „beleidigt“ fühlt. Die Adventure-Philosophie ist klar: lieber robust und vielseitig als zu fein abgestimmt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der BMW R 1300 RT
- Komfortvorteil durch Touring-Fokus, besonders bei langen Strecken.
- Moderne Elektronik unterstützt das Fahren und erhöht die Alltagssicherheit.
- Ruhige Straßenlage und ein souveränes Gefühl bei Tempo und Distanz.
- Entspanntes Handling für Touren, die nicht nur aus „Abenteuer“ bestehen.
Schwächen der BMW R 1300 RT
- Wer sehr viel abseits befestigter Straßen fährt, könnte den „Tourer-Charakter“ als weniger kompromisslos empfinden.
- Je nach Fahrprofil kann der moderne Technikfokus für manche Käufer weniger „puristisch“ wirken.
Stärken der BMW R 1150 GS Adventure
- Robustheit und bewährter Charakter – ideal für Reisepläne mit wechselnden Bedingungen.
- Reiseenduro-Vielseitigkeit für Asphalt, Schotter und unebene Strecken.
- Direktes Fahrgefühl ohne zu viele elektronische Eingriffe.
- Gute Basis für Individualisierung (Setup, Gepäck, Reiseausrüstung).
Schwächen der BMW R 1150 GS Adventure
- Im Vergleich zur RT wirkt der Komfort auf langen Autobahnabschnitten oft weniger entlastend.
- Bei modernen Assistenzfunktionen und Assistenzlogik bleibt die GS naturgemäß zurück.
- Das Handling verlangt je nach Situation etwas mehr aktive Fahrarbeit.
Für wen passt welches Motorrad am besten?
BMW R 1300 RT: die richtige Wahl für Tourenfahrer
Die R 1300 RT ist besonders dann die bessere Entscheidung, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und moderner Unterstützung liegt. Wer häufig unterwegs ist, dabei möglichst entspannt ankommen möchte und das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht, wird die RT als stimmig empfinden. Auch für Fahrer, die gern zügig fahren, aber nicht ständig am Setup oder an der Technik nachjustieren möchten, bietet sie im Vergleich klare Vorteile.
BMW R 1150 GS Adventure: die richtige Wahl für Reiseenduro-Fans
Die R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn Abenteuer, Robustheit und Vielseitigkeit wichtiger sind als maximaler Komfort. Wer gern Routen offen hält, auch mal auf schlechteren Straßen unterwegs ist und ein Motorrad bevorzugt, das sich „klassisch“ und nachvollziehbar anfühlt, findet hier eine starke Basis. Gerade für Fahrer, die das GS-Gefühl lieben und Reisen als Mischung aus Planung und Improvisation sehen, ist die Adventure oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortable Touren fahren: viel Strecke, guter Windschutz, ruhige Straßenlage und moderne Elektronik, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert. Sie wirkt wie ein Motorrad, das den Alltag und die langen Etappen zusammenbringt – mit dem Fokus auf Entspannung und souveränem Vorankommen.
Die BMW R 1150 GS Adventure punktet dagegen dort, wo Reiseenduro-Charakter gefragt ist: bewährte Technik, ein direktes Fahrgefühl und die Bereitschaft, auch abseits der perfekten Straße Teil der Tour sein zu lassen. Wer Robustheit und Vielseitigkeit höher gewichtet als maximalen Touring-Komfort, findet in der GS Adventure einen starken Begleiter.
Kurz gesagt: RT für Touring mit Komfort und moderner Unterstützung, GS Adventure für Abenteuer mit klassischem GS-Gefühl.