| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs BMW R nineT Scrambler – Vergleich & Kaufberatung
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser zu den eigenen Plänen passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen BMW-Charakteren: der BMW R 1300 RT als konsequentes Touring-Bike und der BMW R nineT Scrambler als stilbetontes Scrambler-Konzept. Beide Modelle nutzen den typischen Boxer-Charakter, doch der Fokus ist klar verschieden. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: komfortorientiertes Reisen gegen freies, agiles Fahren mit Scrambler-Flair.
Grundidee im Vergleich: Touring vs. Scrambler
Die BMW R 1300 RT ist auf lange Strecken ausgelegt. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: Windschutz, Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden erleichtert. Die BMW R nineT Scrambler dagegen ist stärker auf den unmittelbaren Fahrspaß ausgerichtet. Sie wirkt leichter im Handling, vermittelt mehr „Direktheit“ und setzt optisch wie auch vom Fahrgefühl her auf den Scrambler-Vibe.
Damit ist die Frage nicht nur „Welches Motorrad ist besser?“, sondern: Welche Art von Fahrten steht im Alltag wirklich im Vordergrund?
Motor & Fahrgefühl: Boxer-Charakter, aber unterschiedliche Schwerpunkte
Beide Motorräder setzen auf den Boxer als Markenzeichen. Das sorgt für ein charakteristisches Ansprechverhalten und ein ruhiges, kultiviertes Laufgefühl. Im Vergleich wird jedoch deutlich, dass die BMW R 1300 RT stärker auf gleichmäßiges Tempo und entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Die BMW R nineT Scrambler fühlt sich dagegen oft „lebendiger“ an: Der Motor wirkt präsenter, das Ansprechverhalten passt besser zu häufigem Wechsel zwischen Gas geben und zurücknehmen.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig Autobahn- oder Landstraßenetappen mit konstantem Rhythmus fährt, profitiert vom RT-Ansatz. Wer dagegen gern kurvige Strecken dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für spontane Fahrten nutzt, wird am Scrambler mehr Freude an der unmittelbaren Reaktion finden.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 RT zielt auf souveräne Stabilität und ein komfortables Abrollen über längere Strecken. Das hilft besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn nach vielen Kilometern die Konzentration nachlässt. Die Maschine bleibt dabei berechenbar und reduziert Ermüdung.
Die BMW R nineT Scrambler ist hingegen spürbar „handlicher“ im Gefühl. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, reagiert schneller auf Richtungswechsel und vermittelt mehr Kontrolle in engen Situationen. Gerade in der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Kurven oder bei häufigem Anhalten und Anfahren spielt das Scrambler-Konzept seine Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- BMW R 1300 RT: Stärke in Stabilität und Komfort; Schwäche dort, wo maximale Wendigkeit und „leichte“ Beweglichkeit gefragt sind.
- BMW R nineT Scrambler: Stärke in Agilität und direktem Fahrgefühl; Schwäche eher bei langen, sehr komfortorientierten Etappen, wenn Windschutz und Touring-Setup stärker zählen.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
In beiden Fällen steht das Thema Sicherheit im Vordergrund. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist auf kontrolliertes Verzögern bei höheren Geschwindigkeiten und in wechselnden Situationen ausgelegt. Das hilft besonders auf Reisen, wenn man häufiger aus dem Fluss heraus bremsen muss, etwa vor Ausfahrten oder bei Verkehrssituationen.
Die BMW R nineT Scrambler punktet ebenfalls mit guter Bremsperformance, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt. Die Dosierbarkeit und das Zusammenspiel mit dem agilen Handling machen sie attraktiv, wenn das Motorrad häufig in Kurven und bei moderaten Geschwindigkeiten bewegt wird.
Elektronik & Assistenz: Komfort- und Touringfokus vs. reduzierte Direktheit
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die BMW R 1300 RT setzt klar auf Touring-Unterstützung: Systeme, die das Fahren entspannter machen, helfen beim Handling im Alltag und unterstützen auf längeren Strecken. Gerade wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal „alles manuell“ steuern möchte, spielt der RT-Vorteil aus.
Die BMW R nineT Scrambler wirkt im Vergleich weniger „touring-lastig“ und lässt mehr Raum für das klassische Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch weniger Technik, aber die Ausrichtung ist spürbar: weniger „Reise-Assistent“, mehr „Motorrad zum Fahren“.
Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?
Wer gern mit möglichst wenig Reibung unterwegs ist und sich auf Assistenz und Komfort verlassen möchte, findet in der BMW R 1300 RT den passenden Ansatz. Wer dagegen Wert auf eine unmittelbare Verbindung zwischen Fahrer und Motorrad legt, wird die BMW R nineT Scrambler als stimmiger empfinden.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke entspannt vs. Scrambler-Position
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die BMW R 1300 RT ist so ausgelegt, dass sie auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Der Fokus liegt auf einer Haltung, die den Körper entlastet und die Fahrt weniger anstrengend macht. Dazu passt auch der Touring-Ansatz mit Windschutz und einer Gesamtgeometrie, die auf ruhiges Vorankommen optimiert ist.
Die BMW R nineT Scrambler bietet eine sportlichere, „aufrechtere“ und oft dynamischere Sitzhaltung. Das unterstützt das aktive Fahren und macht das Motorrad besonders im Alltag attraktiv. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung auf sehr langen Strecken weniger „entspannend“ wirken als das RT-Konzept.
Ausstattung & Alltagstauglichkeit: Reisegepäck vs. Stil und Freiheit
Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen „Touring mit Gepäck“ und „Fahren mit Charakter“. Die BMW R 1300 RT ist dafür gemacht, längere Touren mit Komfort zu begleiten. Dazu gehören typische Touring-Elemente, die das Motorrad für Reisen praktisch machen: Windschutz, eine auf Distanz ausgelegte Ergonomie und ein Setup, das sich gut für längere Etappen eignet.
Die BMW R nineT Scrambler steht dagegen für Freiheit im Alltag. Sie wirkt weniger wie ein „Reiseprojekt“ und mehr wie ein Motorrad, das man gern spontan nutzt. Der Scrambler-Charakter macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch optisch ein Statement sein soll und wenn Fahrten eher „kurz, aber intensiv“ geplant sind.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- BMW R 1300 RT: Stärke bei Touren, Komfort und Langstreckenroutine; Schwäche bei Fahrten, bei denen maximale Leichtigkeit und „Scrambler-Feeling“ wichtiger sind.
- BMW R nineT Scrambler: Stärke bei Stadt- und Landstraßenfahrten mit viel Gefühl; Schwäche bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen, wenn Windschutz und Touring-Komfort stärker zählen.
Design & Charakter: Funktion trifft Stil
Auch wenn Design nicht alles ist, beeinflusst es die Entscheidung spürbar. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Motorrad, das für die nächsten tausend Kilometer gemacht ist. Die BMW R nineT Scrambler dagegen bringt den klassischen Scrambler-Look mit, der Lust auf unkonventionelle Strecken und spontane Ausfahrten macht.
Beide Modelle sind BMW-typisch hochwertig, aber der Charakter ist unterschiedlich: RT steht für „Ankommen“, Scrambler für „Erleben“.
Welche Unterschiede sind im Alltag wirklich relevant?
Wenn man die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle gegeneinander betrachtet, kristallisieren sich typische Muster heraus:
- Komfort und Windschutz sprechen klar für die BMW R 1300 RT, besonders bei längeren Fahrten.
- Handling und Agilität wirken beim BMW R nineT Scrambler stärker, vor allem in engen Situationen und auf kurvigen Strecken.
- Elektronik-Fokus ist beim RT stärker auf Touring-Unterstützung ausgelegt, während der Scrambler mehr „klassische“ Motorrad-Intensität vermittelt.
- Ergonomie ist beim RT auf Entlastung über Zeit ausgelegt, beim Scrambler auf aktives Fahren.
Damit wird die Entscheidung leichter: Es geht weniger darum, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern welches Konzept die eigenen Fahrten besser trifft.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Langstrecke und Komfort liegt. Das Motorrad spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn Windschutz, entspannte Sitzposition und ein touringorientiertes Gesamtpaket den Unterschied machen. Wer häufig unterwegs ist, längere Etappen plant und dabei möglichst stressfrei ankommen möchte, findet im RT-Konzept die stimmigere Lösung.
Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen besser, wenn Agilität, unmittelbares Fahrgefühl und Scrambler-Charakter im Vordergrund stehen. Für Stadtfahrten, spontane Ausflüge und kurvige Strecken wirkt das Scrambler-Konzept oft lebendiger und direkter. Wer das Motorrad vor allem als „Fahrspaß-Maschine“ nutzt und weniger auf maximale Reise-Komfortfunktionen setzt, wird mit dem Scrambler glücklicher.
Kurz gesagt: RT für die Reise, Scrambler für den Alltag mit Charakter.