UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 18.890 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Wie gut ist der Nachfolger der Multistrada 950 aus Bologna?
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
  • Sehr gute technische Ausstattung
  • Kurven-ABS und Kurven-Licht
  • Charaktervoller Motor
  • Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
  • Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
Kontra:
  • Merkwürdiges Auspuff-Design
  • Motorschutzplatte aus Kunststoff
  • Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht202kg
Radstand1.594mm
Länge2.190mm
Radstand1.594mm
Sitzhöhe: 830-850 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung116 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment92 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite339km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartMonocoque, Motor mittragend
Federung vorneElektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm
Federung hintenElektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.
 
Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: V2 S:16.990 € / V2 14.390 €
  • Gebraucht (Multistrada 950 S3 Jahre alt): 14.000 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2022
  • Farben: rot, grau/schwarz

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BMW R 1300 RT vs. Ducati Multistrada V2 S: Welches Tourenmotorrad passt besser?

Wenn zwei moderne Reise- und Tourenmotorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist die Frage, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf langen Strecken arbeitet und wie gut die Elektronik den Fahrer unterstützt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der BMW R 1300 RT und der Ducati Multistrada V2 S. Beide Modelle sind auf ihre Art für Touren gebaut – aber sie verfolgen unterschiedliche Philosophien: Die BMW setzt stark auf Komfort, Effizienz und ein sehr rundes Gesamtpaket. Die Ducati wirkt dagegen lebendiger, sportlicher und bringt eine deutlich „italienische“ Handschrift in die Art, wie sie Gas annimmt und Kurven angeht.

Grundidee: Reisekomfort vs. sportliche Vielseitigkeit

Die BMW R 1300 RT ist als Tourer gedacht, der auch nach vielen Stunden Fahrt noch entspannt wirkt. Das merkt man vor allem an der Art, wie die Maschine den Fahrer „mitnimmt“: ruhige Abstimmung, gute Ergonomie und ein Gesamtgefühl, das auf Langstrecke optimiert ist. Die Ducati Multistrada V2 S dagegen ist weniger „Reisebus“, mehr „Allrounder mit Anspruch“. Sie will nicht nur Kilometer fressen, sondern auch spürbar Spaß machen – gerade dann, wenn die Strecke kurviger wird oder wenn das Tempo etwas anzieht.

Stärken im Charakter

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Konstanz, Komfort und entspanntes Gleiten geht. Die Ducati punktet dagegen mit Agilität, Fahrspaß und einer deutlich direkteren Rückmeldung. Wer häufig zwischen Autobahn, Landstraße und kurvigen Abschnitten wechselt, findet in der Multistrada oft den „Kick“ schneller – während die RT eher durch Ruhe und Souveränität überzeugt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beide Motorräder sind leistungsstark, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT wirkt im Alltag häufig wie ein „Drehmoment-Turbo“ für entspanntes Fahren: Gas geben, Geschwindigkeit aufbauen, dann stabil weiterrollen. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Handgelenk arbeiten möchte. Die Ducati Multistrada V2 S fühlt sich dagegen oft dynamischer an: Sie reagiert spürbar unmittelbarer auf Gasbefehle und lädt dazu ein, die Gänge aktiver zu nutzen.

Vergleich der Praxis

Im Alltag bedeutet das: Die BMW ist stark, wenn gleichmäßiges Tempo und komfortables Überholen im Vordergrund stehen. Die Ducati ist stark, wenn man öfter „mit dem Motorrad arbeitet“ – also beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Fahrmodi. Beide können schnell fahren, aber die BMW macht es eher über Stabilität, die Ducati eher über Spontanität.

Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. sportliche Kontrolle

Moderne Tourer leben von Elektronik – und hier zeigen sich klare Unterschiede in der Ausrichtung. Die BMW R 1300 RT setzt auf ein sehr stimmiges Zusammenspiel aus Fahrmodi, Assistenz und einer insgesamt „geordneten“ Regelung. Das hilft besonders auf langen Strecken, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man einfach entspannt fahren möchte. Die Ducati Multistrada V2 S bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, aber sie wirkt oft stärker auf Fahrdynamik und präzise Kontrolle ausgelegt.

Stärken und mögliche Schwächen

Die Stärke der BMW liegt darin, dass die Elektronik sehr unaufgeregt arbeitet: Man merkt sie, aber sie drängt sich nicht in den Vordergrund. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die sich auf die Strecke konzentrieren wollen. Eine mögliche Schwäche ist, dass die „sportliche“ Note weniger direkt spürbar ist – wer maximale Unmittelbarkeit sucht, fühlt sich mit der Ducati oft schneller zuhause.

Die Ducati kann dagegen mit einer deutlich „hands-on“ Wirkung punkten. Gerade in sportlicheren Modi wirkt das System wie ein Werkzeugkasten, der das Motorrad lebendig macht. Als mögliche Schwäche kann sich das für manche Fahrer weniger intuitiv anfühlen, wenn man vor allem entspannte Langstrecken ohne viel Nachdenken fahren möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Linie oder Agilität in der Kurve

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad Kurven „liest“ und wie es sich bei Tempoänderungen verhält. Die BMW R 1300 RT ist im Vergleich häufig die Maschine, die geradeaus stabil bleibt und in schnellen Passagen ein sehr souveränes Gefühl vermittelt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt.

Die Ducati Multistrada V2 S zeigt im Gegenzug oft mehr Agilität. Sie wirkt leichter zu bewegen, lädt zum aktiven Kurvenfahren ein und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie schneller „formen“ kann. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, wird die Ducati oft als spritziger erleben.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die BMW wirkt häufig sehr berechenbar und auf Sicherheit im Alltag getrimmt. Die Ducati kann ebenfalls stark verzögern, fühlt sich aber in der Regel etwas „sportlicher“ an – also mit mehr Gefühl für die Dosierung. Für beide gilt: In der Praxis profitieren Fahrer davon, dass die Bremsen gut kontrollierbar sind. Der Unterschied liegt eher im Charakter: BMW eher „ruhig und stabil“, Ducati eher „direkt und dynamisch“.

Ergonomie und Windschutz: Wie entspannt ist die Langstrecke?

Gerade auf Touren zählt, wie gut man nach Stunden noch sitzt. Die BMW R 1300 RT ist hier klar im Vorteil, wenn es um Komfort und ermüdungsarmes Fahren geht. Der Windschutz und die Gesamtposition wirken darauf ausgelegt, dass der Körper weniger „gegen“ die Fahrt arbeiten muss. Das ist besonders spürbar bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Wetter.

Die Ducati Multistrada V2 S bietet ebenfalls eine gute Sitzposition, wirkt aber im Vergleich oft etwas sportlicher. Das kann ein Plus sein, wenn man nicht nur „durchfährt“, sondern auch gern kurvig unterwegs ist. Als möglicher Nachteil kann sich das für sehr lange, entspannte Etappen bemerkbar machen – nicht, weil es schlecht ist, sondern weil die Ausrichtung stärker auf Fahrspaß statt auf reinen Langstreckenkomfort zielt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise – wo liegen die Unterschiede?

Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die BMW wirkt oft wie das „einfachste“ Gesamtpaket: Sie ist auf Tourenroutine ausgelegt, lässt sich gut fahren und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die Ducati ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fordert etwas mehr „Fahrerinput“, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder häufig zwischen Modi wechselt.

Stärken im Vergleich

  • BMW R 1300 RT: Stärken liegen in Komfort, ruhiger Abstimmung und einem sehr stimmigen Reisegefühl. Schwäche im Vergleich: weniger direkt sportlich im Empfinden, wenn man maximale Unmittelbarkeit sucht.
  • Ducati Multistrada V2 S: Stärken liegen in Agilität, dynamischerem Ansprechverhalten und sportlicher Kontrolle. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem „entspannt durchrollen“ will, könnte die Ausrichtung als etwas weniger gelassen empfinden.

Welche Ausstattung passt zu welchem Fahrstil?

Beide Motorräder sind modern ausgestattet und zielen auf Touren. Der Unterschied liegt darin, wie die Ausstattung im Fahrgefühl „ankommt“. Die BMW wirkt wie ein Paket, das den Fahrer entlastet: weniger Stress, mehr Routine. Die Ducati wirkt wie ein Paket, das den Fahrer belohnt: mehr Gefühl, mehr Dynamik, mehr „Mitmach“-Charakter.

Für wen ist welche Art von Tourenkomfort wichtiger?

Wenn Touren vor allem aus langen Etappen bestehen und der Fokus auf entspanntem Ankommen liegt, ist die BMW oft die passendere Wahl. Wenn Touren dagegen aus abwechslungsreichen Strecken bestehen – mit vielen Kurven, häufigem Richtungswechsel und dem Wunsch nach sportlicherem Fahren – ist die Ducati oft die spannendere Option.

Fazit: BMW R 1300 RT oder Ducati Multistrada V2 S?

Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für Fahrer, die vor allem Komfort, Ruhe und ein sehr entspanntes Reisegefühl suchen. Im Vergleich überzeugt sie besonders dort, wo lange Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein souveränes Gesamtpaket zählen. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist und nach vielen Stunden noch „frisch“ ankommen möchte, findet in der RT eine sehr stimmige Antwort.

Die Ducati Multistrada V2 S ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Touren als Abwechslung verstehen: kurvige Strecken, dynamisches Fahren und ein Motorrad, das spürbar auf Gas und Linie reagiert. Im Vergleich wirkt sie lebendiger und agiler, was besonders auf der Landstraße Spaß macht. Wer sportlicher unterwegs ist oder das Motorrad gern aktiv bewegt, wird die Ducati als motivierender erleben.

Kurz gesagt: RT für entspanntes Reisen mit maximaler Alltagstauglichkeit, Multistrada für Touren mit mehr Dynamik und „Mitmach“-Charakter.

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