| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
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BMW R 1300 RT vs Harley-Davidson Low Rider ST – Motorradvergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei so unterschiedliche Motorradwelten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die BMW R 1300 RT steht für moderne Touring-Qualitäten, viel Elektronik und einen klaren Fokus auf Langstrecke. Die Harley-Davidson Low Rider ST dagegen bringt den typischen Cruiser-Charakter mit, wirkt kraftvoll und souverän – und setzt auf ein Fahrgefühl, das man spürt, statt es nur zu messen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in den wichtigsten Bereichen, und worauf sollte man beim Kauf achten?
Grundidee und Charakter: Tourer vs. Cruiser-Tourer
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Motorrad gedacht, das lange Strecken entspannt macht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz und eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist ebenfalls tourentauglich, aber mit anderer Philosophie. Sie fühlt sich mehr nach „Roadtrip mit Charakter“ an: kräftig, präsent und mit einem Stil, der auch im Stand auffällt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW zielt stärker auf effizientes, ruhiges Reisen, während die Harley eher auf emotionales Fahren und ein markantes Auftreten setzt. Beide können lange Strecken, aber die Art, wie sie dorthin führen, ist unterschiedlich.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Bei der BMW R 1300 RT steht die moderne Motorisierung im Vordergrund. Der Antrieb wirkt insgesamt „touring-orientiert“: gleichmäßig, gut dosierbar und auf Fahrbarkeit ausgelegt. Gerade beim Cruisen und bei konstantem Tempo spielt die BMW ihre Stärken aus, weil der Motorverlauf angenehm harmonisch bleibt.
Die Harley-Davidson Low Rider ST bringt dagegen einen deutlich cruiser-typischen Charakter mit. Das Drehmoment wirkt oft „direkter“ und der Motor fühlt sich kraftvoll an, besonders wenn man aus dem unteren bis mittleren Bereich zügig beschleunigt. Das ist ideal für Fahrten, bei denen man nicht ständig nach Drehzahl sucht, sondern den Schub nutzt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung und der entspannten Art, lange Strecken zu fahren. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „mechanisch spürbar“ wirkt als bei klassischen Cruisern.
- Harley-Davidson Low Rider ST: Stärken liegen im kräftigen Schub und im emotionalen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die Art der Leistungsabgabe stärker vom persönlichen Stil abhängt – wer sehr „fein“ und konstant fahren möchte, muss sich eventuell erst an den Charakter gewöhnen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für die Straße gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die BMW R 1300 RT wirkt im Vergleich oft wie ein „Reisegerät“: stabil, souverän und darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen ruhig zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man sich auf die Strecke konzentriert – nicht auf Korrekturen.
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist ebenfalls komfortorientiert, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Das Handling wirkt mehr „cruiser-typisch“: Man fährt sie mit dem Gefühl, dass sie Kraft und Ruhe ausstrahlt. In flotteren Situationen kann das Handling je nach Fahrstil sehr gut funktionieren, aber es ist nicht primär auf maximale Kurvenagilität getrimmt.
Was das im Alltag bedeutet
Wer häufig Autobahn fährt, lange Strecken am Stück plant oder einfach möglichst stressfrei unterwegs sein möchte, findet in der BMW R 1300 RT meist den passendsten Ansatz. Wer dagegen Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch im Stadtverkehr und auf Landstraßen „präsent“ anfühlt und dabei trotzdem tourentauglich bleibt, wird mit der Harley-Davidson Low Rider ST oft glücklicher.
Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit durch Technik
Bei beiden Modellen spielt Sicherheit eine große Rolle. Die BMW R 1300 RT setzt dabei stark auf moderne Assistenz- und Elektronikfunktionen, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen unterstützen. Das macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn man häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist oder einfach die Technik als „Sicherheitsnetz“ schätzt.
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist ebenfalls mit zeitgemäßer Technik ausgestattet, aber der Fokus liegt spürbar mehr auf dem Fahrgefühl. Im Vergleich wirkt die BMW in der Gesamtheit oft „systematischer“, während die Harley eher „direkt“ bleibt.
Stärken und Schwächen
- BMW R 1300 RT: Stärken in der umfassenderen Unterstützung durch Elektronik und der dadurch entstehenden Ruhe im Fahrprozess. Schwäche kann sein, dass man die Technik nicht immer als „nötig“ empfindet, wenn man ohnehin sehr vorausschauend und ruhig fährt.
- Harley-Davidson Low Rider ST: Stärken in der klaren, unmittelbaren Fahrbarkeit und dem souveränen Gefühl. Schwäche kann sein, dass die Assistenzwirkung weniger „im Vordergrund“ steht als bei der BMW.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag
Gerade beim Touring entscheidet Komfort über Zufriedenheit. Die BMW R 1300 RT ist in diesem Punkt besonders stark: Windschutz und Sitzergonomie sind auf lange Fahrten ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es dafür gemacht, dass man nach vielen Kilometern nicht „abgebaut“ ist, sondern sich weiterhin konzentriert fühlt.
Die Harley-Davidson Low Rider ST bietet ebenfalls Komfort, aber mit anderer Sitz- und Körperhaltung. Der Cruiser-Ansatz sorgt für eine entspannte Position, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr natürlich anfühlt. Im Vergleich kann die BMW bei starkem Wind oder längeren Autobahnphasen oft die bessere „Schutzwirkung“ liefern, während die Harley dafür punktet, wenn man eher auf Landstraßen unterwegs ist und das Motorrad spürbar „mit einem arbeitet“.
Wind, Wetter und Strecke
Wer häufig bei wechselnden Wetterlagen fährt oder lange Autobahnabschnitte plant, wird die BMW R 1300 RT häufig als angenehmer empfinden. Wer dagegen Touren bevorzugt, bei denen man öfter stoppt, sich Zeit nimmt und die Fahrt mehr „genießt“, findet in der Harley-Davidson Low Rider ST oft die stimmigere Balance.
Alltagstauglichkeit: Reichweite, Gepäck und Nutzung
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gedacht, aber die Art der Nutzung unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT ist als Reiseplattform ausgelegt: Gepäckkonzepte und die generelle Touring-Ausrichtung passen gut zu längeren Vorhaben. Die Harley-Davidson Low Rider ST ist ebenfalls tourentauglich, wirkt aber stärker wie ein Cruiser, der für Reisen „aufgerüstet“ wurde – mit einem Look, der auch unterwegs nicht verschwindet.
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad als Hauptreisegerät dienen soll und man regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist. Die Harley ist häufig die bessere Wahl, wenn man zwar touren will, aber das Motorrad auch im Alltag und auf kürzeren Strecken als „Lieblingsmaschine“ erleben möchte.
Design und Markenimage: Nicht nur Optik, sondern Haltung
Das Design ist bei beiden Modellen mehr als nur Oberfläche. Die BMW R 1300 RT wirkt modern, technisch und auf „funktionale Eleganz“ getrimmt. Die Harley-Davidson Low Rider ST steht für klassischen Cruiser-Style, der sofort erkennbar ist. Das kann im Kaufprozess eine große Rolle spielen: Wer sich mit dem Motorrad identifiziert, fährt oft auch langfristig zufriedener.
Stärken und Schwächen aus Fahrersicht
- BMW R 1300 RT: Stärken in der klaren Touring-Ausrichtung und dem modernen Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass der Look weniger „ikonisch“ wirkt, wenn man stark auf Harley-typische Designs steht.
- Harley-Davidson Low Rider ST: Stärken in Charakter, Stil und dem cruiser-typischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass man für maximale „Reiseeffizienz“ nicht unbedingt die gleiche Systematik wie bei der BMW bekommt.
Welche Unterschiede sind entscheidend? Ein praxisnaher Blick
Wenn man die beiden Motorräder zusammenfasst, wird die Entscheidung meist an wenigen Punkten festgemacht:
- Fahrgefühl: BMW eher gleichmäßig und touring-rund, Harley eher kraftvoll und emotional.
- Komfort auf langen Strecken: BMW meist im Vorteil, besonders bei Wind und Autobahn.
- Technik und Assistenz: BMW wirkt oft umfassender im Gesamtpaket, Harley bleibt direkter im Charakter.
- Alltag und Stil: Harley punktet mit Cruiser-Identität, BMW mit moderner Touring-Funktionalität.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad vor allem als komfortables Langstrecken-Touringgerät nutzen möchten. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf Windschutz, Ruhe im Fahrprozess und eine moderne Unterstützung durch Technik legt, bekommt mit der BMW ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Harley-Davidson Low Rider ST passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein tourentaugliches Cruiser-Erlebnis suchen: kraftvoller Charakter, spürbarer Schub und ein Motorrad, das sich nicht nur „funktioniert“, sondern auch Identität liefert. Wer eher emotional fährt, Landstraßen liebt und das Motorrad als Begleiter mit Stil versteht, wird mit der Harley oft zufriedener sein. Kurz gesagt: BMW für entspanntes Reisen mit System, Harley für Reisen mit Charakter.