| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Motorradvergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Die BMW steht für ausgereiften Reise-Komfort, viel Elektronik und eine entspannte Langstrecken-Philosophie. Die Honda dagegen setzt auf einen klaren, modernen Naked-Charakter, der sich dynamisch anfühlt und im Alltag oft leichter wirkt. Wer sich fragt, welches Motorrad besser passt, sollte nicht nur auf den ersten Eindruck schauen, sondern die Stärken und Schwächen der beiden Modelle gegeneinander abwägen.
Grundcharakter: Touring-Luxus vs. Naked-Agilität
Die BMW R 1300 RT ist als Tourer gebaut. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, ruhiges Handling über längere Strecken und ein Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch komfortabel bleibt. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist hingegen ein Naked Bike mit Café-inspiriertem Look. Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, einem sportlicheren Gefühl in der Kurve und einer insgesamt „leichteren“ Art, sich durch den Alltag zu bewegen.
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Strecke und Komfort zählen. Die Honda punktet dort, wo Wendigkeit, Spontanität und ein lebendiges Fahrgefühl gefragt sind.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber sie liefern den Charakter unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT wirkt in der Praxis oft wie ein „Langstreckenwerkzeug“: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man entspannt beschleunigen kann, ohne ständig am Drehzahlbereich zu arbeiten. Das unterstützt den Reise-Fokus, weil sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen vermittelt mehr das Gefühl, dass man den Motor aktiv nutzt. Die Leistungsentfaltung ist spürbar „näher am Fahrer“, was besonders in kurvigen Abschnitten Spaß macht. Gleichzeitig kann genau das je nach Fahrstil auch bedeuten, dass man für den gewünschten Schub öfter eingreifen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die BMW überzeugt mit entspannter Durchzug-Logik und einem souveränen Gefühl über Distanz. Die Honda bringt mehr Direktheit und Fahrspaß, verlangt aber im Alltag manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Tourer und Naked sehr deutlich. Die BMW R 1300 RT ist auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen fühlt sich das Motorrad oft ruhig an, und Unebenheiten werden eher „weggearbeitet“. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die viel Strecke machen oder auch mal mit Gepäck unterwegs sind.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt im Vergleich agiler. Das Handling ist spürbar direkter, was in engen Kurven und beim schnellen Richtungswechsel Vorteile bringt. In der Stadt kann das ein echter Pluspunkt sein, weil das Motorrad leichter zu „positionieren“ ist.
Schwäche der jeweiligen Seite: Die BMW kann durch ihren Reise-Fokus und die eher „große“ Auslegung weniger verspielt wirken, wenn man nur kurz und sportlich durch die Stadt düst. Die Honda kann im Gegenzug weniger „Reise-Ruhe“ vermitteln, wenn man sehr lange Strecken mit hoher Konstanz fahren möchte.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen in jeder Situation
Bei Bremsen und Fahrassistenz geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Sicherheit. Die BMW R 1300 RT ist typischerweise auf ein sehr kontrolliertes Gesamtgefühl ausgelegt. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen, etwa wenn Wind, Temperatur oder Beladung die Fahrdynamik beeinflussen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café setzt ebenfalls auf moderne Bremsleistung, wirkt aber insgesamt stärker auf „Fahrerfeedback“ getrimmt. Das kann sich in sportlicher Fahrweise sehr gut anfühlen, weil man die Verzögerung direkt spürt und fein dosieren kann.
Im Vergleich gilt: Die BMW wirkt oft wie das sicherheitsorientierte Paket für längere Fahrten, während die Honda eher die sportliche Linie betont. Wer häufig weite Strecken fährt, profitiert meist von der Tourer-typischen Gesamtabstimmung. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt bei der Honda ein unmittelbares Gefühl.
Elektronik und Bedienung: Komfortfunktionen vs. klare Linie
Elektronik spielt bei beiden Motorrädern eine Rolle, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die BMW R 1300 RT ist stark auf Komfort und Assistenz ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad das Fahren erleichtert: Einstellungen, die das Handling über verschiedene Situationen hinweg stabil halten, und ein Gesamtpaket, das sich wie „Reise-Assistenz“ anfühlt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt in der Bedienphilosophie oft direkter. Das Motorrad bleibt dadurch nah am Fahrgefühl, ohne dass man sich ständig durch Menüs oder komplexe Systeme „durcharbeiten“ muss. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die lieber schnell losfahren und nicht zu viel Zeit mit Feintuning verbringen möchten.
Stärken und Schwächen: Die BMW punktet mit einem sehr runden Komfort- und Assistenzansatz. Die Honda kann dafür mit einer klareren, weniger „überladenen“ Wirkung überzeugen – besonders, wenn man das Motorrad als spontanes Spaßgerät sieht.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die BMW R 1300 RT ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung wirkt tendenziell entspannter, und das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu bleiben. Gerade wenn man häufig mit wechselnder Fahrstrecke unterwegs ist, kann diese Ergonomie ein echter Vorteil sein.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt eine sportlichere, kompakter wirkende Haltung mit. Das kann in Kurven und beim aktiven Fahren Vorteile bringen, weil man sich „eingebunden“ fühlt. Für sehr lange Strecken kann das jedoch je nach Körperbau und Fahrstil weniger komfortabel sein als bei der Tourer-Variante.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW ist die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort priorisieren. Die Honda ist die passendere Option für alle, die eine sportlichere Sitzhaltung und ein direkteres Fahrgefühl suchen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Gepäck
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen bewegt. Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um längere Strecken, häufige Fahrten außerhalb der Stadt und um „Alles dabei“-Szenarien geht. Das Motorrad ist dafür gemacht, dass man sich auf die Fahrt konzentriert, während Komfort und Ausstattung den Rest übernehmen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist im Vergleich oft leichter „im Kopf“ zu fahren: Sie wirkt wendiger und spontaner, was in der Stadt und auf kurzen Feierabendrunden Spaß macht. Wenn Gepäck und lange Etappen im Vordergrund stehen, kann die Honda zwar funktionieren, aber sie ist nicht so klar auf Reise-Setups ausgelegt wie die BMW.
Schwächen im Alltag: Die BMW kann in engen Situationen durch ihre Reise-Charakteristik weniger handlich wirken. Die Honda kann bei sehr langen Strecken weniger „entspannte Dauerlösung“ sein, wenn man Komfort über alles stellt.
Design und Fahrgefühl: Was man wirklich spürt
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst das Fahrgefühl indirekt. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein durchdachtes Gesamtsystem: Sie sieht nach Reise aus, und das spürt man auch. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt, um kurz zu fahren – und dann doch länger bleibt, weil es sich so lebendig anfühlt.
Im Vergleich ist die BMW die „ruhige“ Wahl für planbare Fahrten. Die Honda ist die „aktive“ Wahl für spontane Runden und kurvige Strecken.
Welches Motorrad hat die besseren Stärken – und für wen?
Die BMW R 1300 RT ist besonders stark, wenn Komfort, Stabilität und ein sehr stimmiges Gesamtpaket wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer häufig auf längeren Strecken unterwegs ist, profitiert von der Reiseorientierung, der ergonomischen Auslegung und dem souveränen Fahrgefühl. Auch Fahrer, die viel Wert auf Elektronik und Assistenz legen, finden in der BMW meist die passendere Basis.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ideal, wenn ein Naked Bike mit direktem Ansprechverhalten gesucht wird. Wer gern dynamisch fährt, in der Stadt flexibel sein möchte und ein Motorrad bevorzugt, das sich „unmittelbar“ anfühlt, wird mit der Honda häufig glücklicher.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad für lange Touren, entspanntes Cruisen und ein sehr komfortables Gesamtpaket suchen. Ihre Stärken liegen in Stabilität, Ergonomie und dem reisefokussierten Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik. Wer häufig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, bekommt mit der BMW die passendere Grundlage.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt am besten zu allen, die ein Naked Bike mit lebendigem Fahrgefühl bevorzugen. Sie wirkt agiler, direkter und macht besonders dann Spaß, wenn Kurven, kurze Strecken und spontane Fahrten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert anfühlt und sportliche Impulse liefert, trifft mit der Honda die richtige Entscheidung.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und souveräne Reise sprechen für die BMW. Agilität, Direktheit und Naked-Fahrspaß sprechen für die Honda.