| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Honda CB 500 F: Vergleich für Touren und Alltag
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Honda CB 500 F, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine ist klar auf Komfort und lange Strecken ausgelegt, die andere auf unkomplizierte Fahrfreude im Alltag. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil – und worin unterscheiden sich die Stärken und Schwächen, wenn man die typischen Eckdaten und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander hält?
Überblick: Charakter und Einsatzgebiet
Die BMW R 1300 RT steht für eine Reise- und Tourenorientierung. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein Gesamtpaket, das auf entspannte Tagesetappen ausgelegt ist. Die Honda CB 500 F dagegen ist eine Allround-Maschine mit Fokus auf Leichtigkeit und Alltagstauglichkeit. Sie fühlt sich in der Stadt ebenso zuhause wie auf der Landstraße, wenn es nicht gleich um „maximale“ Reiseausstattung geht, sondern um einfaches, direktes Fahren.
Motor und Fahrgefühl: Leistung vs. Agilität
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 1300 RT ist auf kräftigen Vortrieb und souveräne Reserven ausgelegt. Das wirkt besonders dann, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn längere Strecken mit Gepäck und wechselnden Bedingungen anstehen. Die Honda CB 500 F setzt hingegen auf einen Motor, der sich eher „harmonisch“ und alltagstauglich anfühlt. Sie liefert genug Antrieb für den normalen Fahrbetrieb, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse erst „auf Touren gebracht“ werden.
In der Praxis bedeutet das: Die BMW spielt ihre Stärke aus, wenn man entspannt beschleunigt, konstant fährt und Reserven nutzen möchte. Die Honda punktet dort, wo häufiges Anfahren, Rangieren, zügiges Durchschlängeln und ein ruhiges Fahrtempo im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der BMW R 1300 RT liegen vor allem in der Durchzugskraft und dem Gefühl von Stabilität. Schwächen können sich eher aus der Größe und dem Gewicht ergeben: Wer viel in engen Bereichen unterwegs ist oder häufig sehr langsam manövriert, spürt den Unterschied zur leichteren Honda.
Stärken der Honda CB 500 F sind die Handlichkeit und das unkomplizierte Handling. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man lange Autobahnabschnitte mit hoher Dauerleistung oder sehr sportliche Fahrweise erwartet – dort ist die BMW im Grundkonzept im Vorteil.
Fahrwerk, Komfort und Ergonomie
Der Komfort ist einer der größten Trennungsgründe. Die BMW R 1300 RT ist auf längere Fahrten ausgelegt: Sitzposition, Windschutz und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten schluckt, zielen auf entspannte Stunden im Sattel. Gerade auf längeren Strecken macht sich das bemerkbar, weil weniger „Arbeitsaufwand“ für den Fahrer entsteht.
Die Honda CB 500 F bietet eine eher klassische, aufrechte Sitzhaltung mit Fokus auf Übersicht und Beweglichkeit. Das ist angenehm, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt. Allerdings ist der Komfortanspruch bei langen, windigen Autobahnfahrten nicht ganz auf dem Niveau einer klaren Tourenmaschine – dafür ist die Honda leichter zu bewegen und wirkt im Alltag oft „näher“ am Fahrer.
Windschutz und Langstrecken-Feeling
Im direkten Vergleich wird der Unterschied deutlich: Die BMW ist stärker auf Windschutz und ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Die Honda kann das nicht im gleichen Maß bieten, dafür bleibt sie in vielen Alltagssituationen leichter kontrollierbar und weniger „schwer“ im Gefühl.
Elektronik und Assistenz: Tourenkomfort vs. Einfachheit
Bei der BMW R 1300 RT spielt Elektronik eine größere Rolle. Tourenorientierte Systeme unterstützen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil und berechenbar zu halten. Das kann besonders auf langen Strecken helfen, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage wechseln. Außerdem trägt die Elektronik dazu bei, dass sich das Motorrad insgesamt „rund“ anfühlt – vom Anfahren bis zur Fahrt über Land.
Die Honda CB 500 F setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch „weniger wert“, aber es bedeutet: weniger Komplexität, dafür ein direkteres Fahrerlebnis. Wer gern selbst spürt, wie sich das Motorrad verhält, und nicht ständig mit Systemen beschäftigt sein möchte, findet hier eine entspannte Basis.
Stärken und Schwächen der Elektronik-Philosophie
BMW-Stärken liegen in der Unterstützung bei wechselnden Bedingungen und im insgesamt tourentauglichen Gesamtpaket. BMW-Schwächen können sich für Fahrer zeigen, die bewusst eine möglichst einfache Bedienung bevorzugen oder die Elektronik nicht als Mehrwert sehen.
Honda-Stärken sind die unkomplizierte Handhabung und das intuitive Fahrgefühl. Honda-Schwächen liegen eher darin, dass sie bei sehr anspruchsvollen Langstrecken-Szenarien nicht denselben Komfort- und Assistenzgrad bietet wie die BMW.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit
Beim Thema Bremsen und Stabilität zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die BMW R 1300 RT ist darauf getrimmt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten souverän zu bleiben. Das spürt man in der Gesamtwirkung: Das Motorrad wirkt „gesetzt“, die Kontrolle bleibt auch bei wechselnder Belastung gut.
Die Honda CB 500 F bremst und fährt ebenfalls sicher, aber sie ist eher für das typische Tempo im Alltag ausgelegt. In der Stadt und auf der Landstraße ist das völlig ausreichend und fühlt sich oft sehr direkt an. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit plant, wird die Tourenmaschine als entspannter empfinden.
Handlichkeit und Alltagstauglichkeit
Hier gewinnt häufig die Honda. Die Honda CB 500 F ist leichter zu manövrieren, schneller im Kopf „verstanden“ und eignet sich besonders für Situationen, in denen man oft umsetzt, parkt, rangiert oder enge Straßen nutzt. Das macht sie attraktiv für Einsteiger, Pendler und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „Arbeit“ macht.
Die BMW R 1300 RT ist nicht unhandlich, aber sie ist klar im Tourenlager. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, merkt den Unterschied im Handling. Dafür ist sie auf längeren Strecken deutlich entspannter, weil sie Stabilität und Komfort priorisiert.
Wartung, Betriebskosten und Kaufentscheidung
Bei den Betriebskosten spielt nicht nur das Motorrad selbst eine Rolle, sondern auch Fahrleistung, Fahrstil und Serviceintervalle. Im Vergleich wirkt die Honda CB 500 F oft als „pflegeleichte“ Wahl: Sie ist unkompliziert, im Alltag robust und eignet sich gut, wenn man ein Motorrad möchte, das man nutzt statt ständig zu planen.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen ein Premium-Tourer mit mehr Technik und einem größeren Gesamtpaket. Das kann sich in der Wartungs- und Serviceplanung bemerkbar machen. Dafür bekommt man auch mehr Komfort, mehr Ausstattung und ein Motorrad, das für lange Strecken konzipiert ist.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
BMW R 1300 RT: ideal für Tourenfahrer
Die BMW R 1300 RT passt besonders gut, wenn lange Fahrten, hoher Komfort und souveränes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig größere Strecken fährt, Wert auf Windschutz, Stabilität und ein tourentaugliches Elektronikpaket legt, findet hier ein Motorrad, das den Alltag auf Reisen deutlich angenehmer macht. Auch wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen dazugehören, wirkt die BMW als stimmiges Gesamtwerk.
Honda CB 500 F: ideal für Alltag und Einsteiger
Die Honda CB 500 F ist die passende Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, Landstraße am Wochenende und ein unkompliziertes Handling. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu fahren ist, schnell Vertrauen aufbaut und nicht zu viel „Technikballast“ mitbringt, wird mit der Honda sehr glücklich. Auch für Einsteiger ist sie besonders attraktiv, weil sie sich kontrollierbar und alltagstauglich anfühlt.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT und die Honda CB 500 F verfolgen sehr unterschiedliche Ziele. Die BMW ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken fahren, Komfort und Windschutz schätzen und ein Motorrad möchten, das mit kräftigem Vortrieb, stabiler Fahrcharakteristik und tourenorientierter Elektronik entspannt durch den Tag bringt. Wer häufig reist, auch bei wechselndem Wetter, und dabei möglichst wenig „Fahrerarbeit“ investieren will, liegt mit der BMW richtig.
Die Honda CB 500 F punktet dagegen dort, wo das Leben stattfindet: Stadt, Pendeln und abwechslungsreiche Landstraßen. Sie ist leichter zu bewegen, wirkt im Alltag unkompliziert und bietet genau den Fahrspaß, den man braucht, ohne sich ständig mit komplexen Systemen oder großem Tourenballast zu beschäftigen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell zugänglich ist und im Alltag zuverlässig Spaß macht, findet in der Honda die passendere Basis.