| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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BMW R 1300 RT vs. Honda CBF 1000 – welcher Tourer passt besser?
Wer zwischen der BMW R 1300 RT und der Honda CBF 1000 schwankt, sucht im Grunde nach zwei unterschiedlichen Antworten auf dieselbe Frage: Wie fährt man lange Strecken entspannt, ohne dass das Motorrad im Alltag zur Baustelle wird? Beide Modelle sind für Komfort und Alltagstauglichkeit bekannt, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Der Vergleich zeigt, wo die Stärken liegen, wo man Kompromisse eingehen muss und für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.
Grundcharakter: moderner Tourer vs. bewährter Allrounder
Die BMW R 1300 RT ist klar als moderner Tourer gedacht. Der Fokus liegt auf einem souveränen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Elektronik und einer Ausstattung, die das Reisen deutlich leichter macht. Die Honda CBF 1000 dagegen steht für einen pragmatischen Ansatz: ein bewährtes Konzept, das sich über Jahre etabliert hat und sich vor allem durch Alltagstauglichkeit, solide Fahrbarkeit und eine unkomplizierte Art auszeichnet.
Motor & Fahrgefühl: Kraftentfaltung und Alltagstempo
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die BMW R 1300 RT wirkt im Fahrgefühl oft wie ein „Tourenwerkzeug“: Sie unterstützt zügiges Vorankommen, ohne dass man ständig am Gas arbeiten muss. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller heraus spielt die BMW ihre Stärken aus, weil sie das Motorradgefühl sehr kontrolliert und ruhig vermittelt.
Die Honda CBF 1000 setzt ebenfalls auf Durchzug und entspanntes Gleiten, aber mit einem etwas anderen Charakter. Sie ist häufig dann besonders angenehm, wenn man nicht ständig die „Sportlichkeit“ sucht, sondern einfach gleichmäßig fährt. Das macht sie attraktiv für Pendler, für längere Strecken mit vielen Stopps und für alle, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig mitmacht und nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Elektronik & Assistenz: BMW mit mehr „Hilfe“, Honda mit mehr Ruhe
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die BMW R 1300 RT bringt in der Regel deutlich mehr moderne Assistenz- und Komfortfunktionen mit. Das zeigt sich im Alltag besonders dort, wo man nicht jedes Detail selbst „einfahren“ möchte: beim Anfahren, beim dynamischen Fahren in wechselnden Situationen oder wenn man sich auf eine konsistente Fahrcharakteristik verlassen will. Die BMW wirkt dadurch oft wie ein Motorrad, das sich an den Fahrer anpasst.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist nicht automatisch ein Nachteil. Viele Fahrer schätzen gerade diese reduzierte Komplexität, weil sich das Motorrad dadurch sehr direkt und berechenbar anfühlt. Wer weniger Wert auf moderne Assistenz legt und lieber ein Motorrad fährt, das sich „klassisch“ bedienen lässt, findet in der CBF 1000 häufig genau das.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Langstreckenstress
Beim Komfort ist die BMW R 1300 RT besonders stark. Der Tourencharakter zeigt sich in der Art, wie Windschutz und Ergonomie zusammenspielen. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Tagesetappen wirkt die BMW oft wie ein „Gleitschirm“: weniger Ermüdung, weniger ständiges Korrigieren, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Honda CBF 1000 kann ebenfalls sehr angenehm sein, vor allem für Fahrer, die eine entspannte, aufrechte Sitzhaltung mögen. Sie ist häufig dann im Vorteil, wenn man viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder wenn die Strecken nicht nur aus langen, gleichmäßigen Abschnitten bestehen. Der Komfort ist insgesamt solide und alltagstauglich, während die BMW eher die „Premium-Langstrecke“ ausspielt.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Alltagsagilität
Im Vergleich der Fahrwerksphilosophie zeigt sich: Die BMW R 1300 RT zielt auf souveräne Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf ein sehr kontrolliertes Fahrverhalten. Das hilft besonders dann, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Bremsen und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Reifen wirken dabei oft wie ein Paket, das Vertrauen vermittelt.
Die Honda CBF 1000 ist häufig dann stark, wenn man ein Motorrad möchte, das sich im Alltag gut handhaben lässt. In engen Situationen, bei wechselnden Geschwindigkeiten und auf kürzeren Etappen kann die Honda dadurch sehr angenehm wirken. Sie bietet eine solide Basis, ohne den Anspruch, in jeder Situation maximal „sportlich“ zu sein.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewicht und Nutzung im Alltag
Beide Motorräder sind Tourer bzw. tourenorientierte Modelle, aber die Art der Nutzung unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT ist häufig dann im Vorteil, wenn man regelmäßig lange Strecken fährt und dabei Komfort, Elektronik und Ausstattung wirklich ausnutzt. Das Motorrad fühlt sich dann wie ein Gesamtsystem an.
Die Honda CBF 1000 punktet dagegen oft bei einer „einfachen“ Nutzung: Sie ist für viele Fahrer ein Motorrad, das man unkompliziert bewegt, das sich im Alltag gut einordnet und das man nicht ständig mit Technik-Features „erklären“ muss. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert und nicht zu viel Aufmerksamkeit bindet, findet in der CBF 1000 häufig eine passende Lösung.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Sehr starker Tourenfokus mit hohem Komfortanspruch
- Moderne Elektronik und Assistenzfunktionen für entspannteres Fahren
- Ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl besonders bei längeren Etappen
- Stabilität und Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten
BMW R 1300 RT – mögliche Schwächen
- Mehr Technik bedeutet auch: mehr Komplexität im Alltag
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt nicht immer das volle Potenzial
Honda CBF 1000 – Stärken
- Pragmatischer Allround-Charakter für Alltag und längere Fahrten
- Berechenbares Fahrgefühl ohne „Technikballast“
- Angenehm, wenn viele Stopps, Stadtverkehr und wechselnde Strecken anstehen
- Bewährtes Konzept mit Fokus auf unkomplizierte Nutzung
Honda CBF 1000 – mögliche Schwächen
- Weniger moderne Assistenz im Vergleich zur BMW
- Tourenkomfort im Premium-Sinn kann je nach Anspruch nicht ganz an die BMW heranreichen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob man „mehr“ oder „weniger“ will, sondern davon, wie man fährt. Wer regelmäßig große Strecken abspult, Wert auf Windschutz, Komfort und ein sehr rundes Gesamtpaket legt und moderne Elektronik als echten Mehrwert betrachtet, wird mit der BMW R 1300 RT sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie ist besonders dann stark, wenn man das Motorrad als Reisebegleiter versteht und sich möglichst wenig Gedanken über das „Wie“ machen möchte.
Die Honda CBF 1000 ist dagegen oft die bessere Wahl für Fahrer, die ein bewährtes, unkompliziertes Motorrad suchen. Wer ein Modell möchte, das im Alltag gut funktioniert, sich leicht in den Tagesablauf einfügt und bei längeren Fahrten zuverlässig bleibt, findet in der CBF 1000 eine stimmige Option. Auch für alle, die weniger Wert auf moderne Assistenzsysteme legen und lieber ein direktes, klassisches Fahrgefühl bevorzugen, passt sie häufig besser.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die passendere Wahl für Vielfahrer, die Komfort, Stabilität und moderne Elektronik wirklich nutzen möchten. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus, wenn Windschutz, ruhiges Fahrverhalten und ein durchdachtes Gesamtsystem den Unterschied machen. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen will, bekommt mit der BMW einen sehr starken Tourenpartner.
Die Honda CBF 1000 empfiehlt sich eher für alle, die ein bewährtes, unkompliziertes Motorrad suchen: für Pendeln, gemischte Strecken und längere Fahrten ohne den Wunsch nach maximaler Technikdichte. Sie überzeugt durch pragmatische Alltagstauglichkeit und ein berechenbares Fahrgefühl. Kurz gesagt: BMW für den Premium-Tourenanspruch, Honda für den entspannten Allrounder mit bewährter Handschrift.