| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- sehr zugängliches, leicht fahrbares Motorrad
- wendiges und agiles Fahrverhalten
- einfache Bedienung, draufsetzen und losfahren
- Fußrasten im Weg
- dunkles Display
- Hebel nicht in Reichweite einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Länge | 2.153 | mm |
| Radstand | 1.484 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59H | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Honda CL500 ist ein einfach zu fahrendes und sehr zugängliches Bike, das jede Menge Fahrspaß vermittelt. Es ist einfach ausgestattet, stellt den Fahrer vor keinerlei Rätsel und funktioniert ganz hervorragend. Wie üblich bei A2-Bikes sollte man keine Leistungswunder erwarten. Die CL500 ist eher ein gemütliches Bike, mit dem man bewusst jeden Kilometer genießt.Die Testmaschine wurde uns netterweise von motofun zur Verfügung gestellt. motofun ist ein großer Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg. Dort steht die CL 500 als Vorführer - und nahezu jede andere aktuelle Honda kann dort ebenfalls zur Probe gefahren werden. Auf geht's zu motofun!
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BMW R 1300 RT vs Honda CL 500 – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Honda CL 500, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht auf der einen Seite ein konsequent auf Komfort und Langstrecke ausgelegtes Tourenmotorrad, dort ein eher leicht zugängliches Modell, das im Alltag und auf kürzeren Strecken besonders unkompliziert wirkt. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung oft leichter – wenn man die Stärken und Schwächen sauber gegeneinander abwägt.
Grundidee: Tourenkomfort vs. unkomplizierter Alltagsfokus
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Tourer gedacht: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Fahrgefühl, das lange Strecken angenehm macht. Die Honda CL 500 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt zugänglich, pragmatisch und eignet sich besonders für Alltag, Stadtverkehr und Ausfahrten, bei denen man nicht ständig „auf Leistung“ fahren muss, sondern auf ein entspanntes Handling setzt.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise. Während die BMW eher das „Ankommen“ in den Mittelpunkt stellt, bringt die Honda das „Losfahren“ und das unkomplizierte Weiterrollen.
Motor und Fahrcharakter: souveränes Reisen vs. entspanntes Tempo
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die BMW R 1300 RT ist auf Durchzug und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die BMW wirkt dabei wie ein System, das auf Stabilität und gleichmäßige Leistung optimiert ist.
Die Honda CL 500 dagegen steht für einen eher alltagstauglichen, gut dosierbaren Antrieb. Sie fühlt sich weniger wie ein „Reisemotor“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das man gerne im Alltag nutzt: an Ampeln, auf kurzen Wegen und bei Touren, bei denen man nicht ständig die Drehzahl im Blick haben möchte. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad vor allem flexibel und unkompliziert sein soll.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
BMW R 1300 RT – Stärke: souveräner Charakter bei konstantem Tempo und spürbare Ruhe auf längeren Etappen. BMW R 1300 RT – Schwäche: Wer nur kurze Strecken fährt oder häufig enge Situationen in der Stadt hat, merkt das „Tourer-Gewicht“ im Alltag eher als bei einer reinen Langstrecken-Nutzung.
Honda CL 500 – Stärke: leichtes, zugängliches Fahrgefühl und ein entspannter Umgang im Alltag. Honda CL 500 – Schwäche: Wer sehr hohe Ansprüche an sportliche Langstreckenleistung oder an „große Reserven“ stellt, wird bei der Honda schneller an Grenzen stoßen als bei der BMW.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Langstrecken-Setup vs. Alltagssitzgefühl
Beim Komfort spielt die BMW R 1300 RT ihre Stärken besonders deutlich aus. Tourenmotorräder leben von Windschutz, Sitzposition und einem Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch angenehm ist. Die BMW ist genau dafür gemacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „überreden“ muss, sondern das einfach mitläuft.
Die Honda CL 500 ist dagegen stärker auf Alltag und überschaubare Strecken ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unbequem wäre – aber sie ist weniger auf maximale Langstrecken-Entlastung optimiert. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kürzere Runden fährt, profitiert eher von der unkomplizierten Handhabung.
Vergleich der Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW ist dann im Element, wenn die Strecke „weiter“ wird. Die Honda ist dann im Element, wenn die Wege „kleiner“ sind – und wenn man das Motorrad häufig bewegt, parkt, rangiert oder in dichtem Verkehr nutzt.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Assistenz vs. pragmatische Bedienung
Die BMW R 1300 RT bringt typischerweise ein deutlich stärkeres Paket an Reise- und Komfortfunktionen mit. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad das Fahren unterstützt: weniger Stress, mehr Kontrolle und ein Setup, das lange Fahrten angenehmer macht. Gerade auf Autobahn und bei gleichmäßigen Etappen kann das den Unterschied machen.
Die Honda CL 500 setzt eher auf das Wesentliche. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das sich schnell „versteht“ und nicht mit zu vielen Menüs oder Funktionen beschäftigt. Für viele Fahrer ist genau diese Klarheit ein Pluspunkt – besonders, wenn das Motorrad auch als Zweitmotorrad oder für den täglichen Einsatz gedacht ist.
Stärken und Schwächen der Ausstattung
BMW R 1300 RT – Stärke: Komfort- und Assistenzansatz, der das Reisen spürbar erleichtert. BMW R 1300 RT – Schwäche: Wer bewusst schlicht fahren möchte, empfindet den Funktionsumfang manchmal als „zu viel“.
Honda CL 500 – Stärke: übersichtliche Bedienung und ein unkomplizierter Charakter. Honda CL 500 – Schwäche: Wer maximale Assistenz und Reise-„Rundum-sorglos“-Komponenten erwartet, findet bei der Honda weniger Fokus.
Fahrwerk, Bremsen und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich in ihrer Priorität. Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren. Das ist besonders auf längeren Strecken spürbar, wenn die Straße nicht immer perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die BMW vermittelt dabei das Gefühl, dass sie „trägt“ und nicht ständig neu ausbalanciert werden muss.
Die Honda CL 500 wirkt dagegen agiler im Alltag. Sie ist leichter zu bewegen, fühlt sich in engen Situationen handlicher an und macht das Motorradfahren in der Stadt oder auf kurzen Landstraßen besonders angenehm. Das Handling ist oft der Grund, warum man mit der Honda schneller „einfach losfährt“.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Bremsleistung, aber die BMW spielt ihre Stärken eher im Reisebetrieb aus: mehr Reserven und ein Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Belastungen. Die Honda punktet dafür mit einem gut dosierbaren Setup, das im Stadtverkehr und bei häufigem Anhalten sehr angenehm ist.
Wirtschaftlichkeit und Betrieb: Reiseaufwand vs. Alltagspragmatismus
Auch wenn man nicht nur auf Zahlen schauen sollte, ist der Vergleich der Betriebseigenschaften wichtig. Die BMW R 1300 RT ist typischerweise stärker auf Komfort und Ausstattung ausgelegt, was sich in der Gesamtkonzeption widerspiegelt. Das kann bedeuten, dass man bei Wartung, Verschleiß und Zubehör eher im „Tourer-Segment“ denkt.
Die Honda CL 500 ist dagegen eher ein Motorrad, das man als pragmatische Lösung sieht: weniger „Reise-Overhead“, dafür ein Konzept, das im Alltag gut funktioniert. Gerade wer das Motorrad regelmäßig nutzt und dabei nicht ständig an Kosten oder Komplexität denken möchte, findet in der Honda oft die passendere Basis.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt.
BMW R 1300 RT: ideal für Langstreckenfahrer
Die BMW R 1300 RT ist besonders dann die richtige Wahl, wenn lange Touren, hoher Komfort und ein souveränes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn fährt, regelmäßig mehrere Stunden am Stück unterwegs ist oder Wert auf ein umfassendes Komfort- und Assistenzpaket legt, wird die BMW als stimmiges Gesamtpaket erleben.
Honda CL 500: ideal für Alltag, Einsteiger und flexible Nutzung
Die Honda CL 500 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Stadt, Pendeln und kürzere Ausfahrten genutzt wird. Sie ist eine starke Option für Fahrer, die ein zugängliches Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und bei dem man schnell in den Fahrfluss kommt. Auch als Einstieg oder als Zweitmotorrad kann die Honda sehr gut funktionieren.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn das eigene Motorradleben aus längeren Etappen besteht: Sie spielt ihre Stärken bei Komfort, Stabilität und einem Reisegefühl aus, das auch nach vielen Stunden noch entspannter wirkt. Wer Touren plant, Gepäck mitnimmt und auf ein starkes Gesamtpaket aus Ausstattung und Unterstützung setzt, findet in der BMW den passenden Partner.
Die Honda CL 500 gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Flexibilität zählen: Stadtverkehr, kurze Strecken und unkomplizierte Ausfahrten liegen ihr mehr. Sie wirkt handlich, zugänglich und macht das Motorradfahren leicht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um Spaß zu haben. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und im Alltag überzeugt, trifft mit der Honda meist die bessere Wahl.
Kurz gesagt: BMW für Reisen und Komfort-Fokus, Honda für Alltag, Agilität und unkomplizierten Fahrspaß.