| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
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BMW R 1300 RT vs Honda NT 1100 – welcher Tourer passt besser?
Wenn es um Tourenkomfort, souveräne Langstreckenfähigkeiten und ein Motorrad geht, das auch im Alltag entspannt bleibt, landen viele Fahrerinnen und Fahrer schnell bei zwei Namen: BMW R 1300 RT und Honda NT 1100. Beide Modelle sind klar auf das Reisen ausgelegt, unterscheiden sich aber spürbar in Philosophie, Charakter und dem, wie sie Komfort und Technik in die Praxis übersetzen.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie, Elektronik und Ausstattung anfühlen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, aber mit einem Blick darauf, was im Alltag und auf der Tour wirklich zählt.
Grundidee: Premium-Touring vs. pragmatischer Allround-Tourer
Die BMW R 1300 RT steht für ein sehr hochwertiges Touring-Gesamtpaket. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, einer ruhigen, souveränen Art zu beschleunigen und auf einer Ausstattung, die das Motorrad zu einem „Alles-kann“-Reisebegleiter macht. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei möglichst wenig mit dem Motorrad „arbeiten“ möchte, findet hier eine klare Richtung.
Die Honda NT 1100 verfolgt dagegen einen pragmatischen Ansatz: Sie ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, wirkt aber im Charakter oft etwas zugänglicher und alltagstauglicher. Das Motorrad richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein komfortables Setup suchen, ohne dabei den Fokus ausschließlich auf maximalen Premium-Luxus zu legen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter anfühlen
Beide Motorräder sind für entspannte Reiseetappen gemacht. Die BMW R 1300 RT wirkt dabei häufig wie ein „Langstreckenwerkzeug“: Der Antrieb liefert gleichmäßige Kraft und unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Tempo. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour aus vielen Kilometern besteht und häufiges Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten gefragt ist.
Die Honda NT 1100 spielt ihre Stärken oft in einem etwas direkteren, alltagstauglicheren Fahrgefühl aus. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken zeigt sich, dass das Motorrad nicht nur für die große Reise gedacht ist. Wer häufig zwischen Pendeln, Wochenendtour und längeren Fahrten wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und dem „ruhigen“ Reisecharakter. Schwäche kann sein, dass der Premium-Fokus und die Touring-Orientierung weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn es sehr urban und eng wird.
- Honda NT 1100: Stärken liegen in der zugänglichen Art und der guten Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass der letzte Tick an „großer Reise“-Premiumgefühl nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der BMW.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auf der Tour ist das Fahrwerk entscheidend: Es bestimmt, wie entspannt man über lange Zeit sitzt, wie sicher sich das Motorrad bei wechselnden Straßenverhältnissen anfühlt und wie gut es Kurvenrhythmus hält. Die BMW R 1300 RT zielt hier klar auf Stabilität und Komfort. Gerade bei Autobahnabschnitten und gleichmäßigem Tempo wirkt das Motorrad oft sehr souverän, weil es Unebenheiten zuverlässig „wegfiltert“ und die Linie ruhig hält.
Die Honda NT 1100 ist ebenfalls komfortorientiert, aber mit einem etwas anderen Schwerpunkt. Sie wirkt häufig agiler im Alltag, besonders wenn es darum geht, zügig zu reagieren oder in wechselndem Tempo zu fahren. Auf kurvigen Landstraßen kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht nur „rollt“, sondern auch mit dem Fahrer mitgeht.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer vor allem lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, wird an der BMW R 1300 RT besonders Gefallen finden. Wer dagegen Touren mit vielen Stopps, Stadtanteilen oder abwechslungsreichen Strecken kombiniert, profitiert oft von der Honda NT 1100, weil sie im Handling weniger „groß“ wirkt.
Ergonomie und Windschutz: Komfort auf langen Etappen
Beim Touring ist die Sitzposition mehr als nur „bequem“. Sie beeinflusst, wie gut man den Rücken entlastet, wie entspannt Arme und Schultern bleiben und wie stark Wind und Wetter den Alltag stören. Die BMW R 1300 RT ist in dieser Hinsicht stark auf Langstrecke ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtergonomie sind darauf optimiert, dass auch bei längeren Fahrten der Fokus auf der Strecke bleibt – nicht auf dem ständigen Nachregeln von Haltung und Blickrichtung.
Die Honda NT 1100 bietet ebenfalls eine komfortable Sitz- und Fahrposition, wirkt aber oft etwas „natürlicher“ für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur auf maximale Abschirmung setzen, sondern auch gerne mal dynamischer fahren oder häufiger anhalten.
Stärken und Schwächen
- BMW R 1300 RT: Stärken bei Windschutz und Langstreckenkomfort. Schwäche kann sein, dass die Touring-Orientierung bei sehr kurzen Fahrten oder in engen Bereichen weniger „spielerisch“ wirkt.
- Honda NT 1100: Stärken bei alltagstauglicher Ergonomie und einem unkomplizierten Gefühl. Schwäche kann sein, dass der letzte Grad an „Reiseabschirmung“ nicht ganz so konsequent ausgebaut ist wie bei der BMW.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Elektronik ist im Touring-Bereich längst ein entscheidender Faktor. Sie beeinflusst, wie sicher sich das Motorrad bei Nässe, wechselndem Grip oder in stressigen Verkehrssituationen anfühlt. Die BMW R 1300 RT setzt hier typischerweise auf ein sehr umfassendes Paket an Assistenz- und Komfortfunktionen. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn, wechselnde Wetterlagen und längere Fahrten auf dem Plan stehen.
Die Honda NT 1100 bietet ebenfalls moderne Technik, wirkt aber häufig als „funktional und verständlich“. Das ist ein Vorteil für Fahrerinnen und Fahrer, die zwar Assistenz schätzen, aber nicht das Gefühl haben möchten, ständig mit Menüs oder Einstellungen beschäftigt zu sein.
Worauf man achten sollte
Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT punktet oft mit dem Gefühl, dass die Technik das Motorrad „rund“ macht – besonders auf langen Strecken. Die Honda NT 1100 punktet eher mit einer klaren, pragmatischen Nutzung im Alltag. Wer viel mit Assistenzsystemen arbeitet und Komfortfunktionen intensiv nutzt, wird die BMW stärker wahrnehmen. Wer Technik lieber als Unterstützung „im Hintergrund“ möchte, findet in der Honda häufig die passendere Balance.
Ausstattung für die Reise: Stauraum, Praxis und Alltag
Tourenmotorräder müssen im Alltag funktionieren: Stauraum, einfache Bedienbarkeit und eine Ausstattung, die auch bei Regen oder nach einem langen Tag nicht nervt. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Reisen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Gesamtpaket gedacht ist: Komfort, Bedienlogik und Reiseausstattung greifen zusammen.
Die Honda NT 1100 ist ebenfalls reisetauglich, wirkt aber oft etwas „unaufgeregter“. Das kann ein Plus sein, wenn die Tour nicht nur aus großen Etappen besteht, sondern auch aus spontanen Stopps, wechselnden Routen und einem Motorrad, das man gerne auch mal ohne großen Aufwand nutzt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Beide Modelle sind starke Kandidaten, aber sie richten sich an unterschiedliche Fahrprofile. Die BMW R 1300 RT ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf maximalem Touring-Komfort, souveränem Langstreckenverhalten und einer sehr stimmigen Premium-Gesamtwirkung liegt. Sie passt zu Fahrerinnen und Fahrern, die häufig weite Strecken fahren, Wert auf eine entspannte Ergonomie legen und Technik als Komfortfaktor sehen.
Die Honda NT 1100 ist besonders dann attraktiv, wenn ein Tourer gesucht wird, der auch im Alltag überzeugt und sich nicht nur als „Urlaubsmaschine“ anfühlt. Wer regelmäßig zwischen Stadt, Landstraße und Wochenendtour wechselt, findet in der Honda oft die passendere Mischung aus Komfort, Zugänglichkeit und unkompliziertem Handling.
Typische Entscheidungshilfe
- BMW R 1300 RT wählen, wenn Komfort, Premium-Touring und ein sehr ruhiges Langstrecken-Gesamtgefühl im Vordergrund stehen.
- Honda NT 1100 wählen, wenn ein alltagstauglicher Tourer gesucht wird, der sich leicht bedienen lässt und auch auf kürzeren Strecken Spaß macht.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die stärkere Wahl für alle, die ein echtes Langstrecken-Touring-Erlebnis suchen: ruhiges Fahrgefühl, konsequenter Komfort und eine Technik, die das Motorrad spürbar „rund“ macht. Wer häufig große Distanzen fährt, bei Wind und Wetter entspannt bleiben möchte und den Premium-Anspruch im Alltag wirklich nutzen will, wird mit der BMW sehr glücklich.
Die Honda NT 1100 ist die bessere Option, wenn das Motorrad nicht nur für die nächste Reise gedacht ist, sondern auch im Alltag überzeugen soll. Das Handling wirkt oft zugänglicher, die Ergonomie bleibt unkompliziert und das Motorrad passt gut zu Fahrprofilen, in denen Stadt, Landstraße und Touren regelmäßig wechseln. Wer einen Tourer sucht, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet in der Honda die passendere Balance.
Kurz gesagt: BMW R 1300 RT für maximalen Touring-Komfort und Premium-Gesamtpaket – Honda NT 1100 für einen pragmatischen, vielseitigen Tourer, der auch außerhalb der großen Reise überzeugt.