| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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BMW R 1300 RT vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Honda NTV 650 Revere, lohnt sich ein genauer Blick. Denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern um das, was sich beim Fahren wirklich anfühlt: Wie entspannt ist die Sitzposition? Wie gut schützt der Wind? Wie harmonisch arbeitet der Motor im Alltag? Und wie viel Technik unterstützt auf längeren Strecken?
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Grundcharakter: Moderne Tourenmaschine vs. klassisch geprägtes Alltagsbike
BMW R 1300 RT: Tourenfokus mit Premium-Anspruch
Die BMW R 1300 RT ist klar auf längere Strecken und komfortables Reisen ausgelegt. Das merkt man an der Gesamtkonzeption: Der Fokus liegt auf Windschutz, ruhigem Geradeauslauf, gut dosierbarer Leistung und einer Ausstattung, die den Alltag auf der Autobahn ebenso erleichtert wie die Landstraße. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein „Reisebegleiter“ anfühlt.
Honda NTV 650 Revere: Entspanntes Fahren mit klassischer Handschrift
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen bodenständiger und eher klassisch. Sie steht für unkompliziertes Handling, ein angenehmes Tempo im Alltag und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „Sport“ ruft. Gerade für Fahrten in der Stadt, für Wochenendtouren oder für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht überfordert, kann das ein echter Vorteil sein.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der BMW R 1300 RT und der Honda NTV 650 Revere zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Zielrichtung: Die BMW ist auf souveräne Beschleunigung und entspanntes Dahingleiten bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Die Honda setzt eher auf ein harmonisches, gut kontrollierbares Leistungsbild, das sich besonders bei moderatem Tempo und häufigem Anfahren im Alltag angenehm anfühlt.
In der Praxis bedeutet das: Während die BMW bei Überholmanövern und Autobahnabschnitten häufig „mehr Reserve“ bietet und die Leistung sehr gleichmäßig nutzbar macht, spielt die Honda ihre Stärken dort aus, wo es nicht um maximale Dynamik geht, sondern um flüssiges Fahren. Die BMW wirkt dabei oft wie ein Motor, der „mitdenkt“, die Honda eher wie ein Motor, der „einfach funktioniert“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag
BMW R 1300 RT: Ruhig, stabil, souverän
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, und die Maschine bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Gerade wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Fahrbarkeit liegt, wirkt die BMW im Vergleich oft „erwachsener“: weniger hektisch, mehr auf Linie.
Honda NTV 650 Revere: Leicht zu bewegen, angenehm im Stadtverkehr
Die Honda NTV 650 Revere punktet im Vergleich vor allem durch ihre zugängliche Art. Sie lässt sich im Alltag leichter in den Verkehrsfluss einordnen, reagiert direkt und wirkt nicht so „groß“ im Handling. Für kurze Wege, enge Situationen und häufiges Rangieren ist das ein Plus, das man bei der BMW eher weniger im Vordergrund sieht.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesausdauer
Hier trennt sich die Spreu deutlich. Die BMW R 1300 RT ist stark auf Komfort ausgelegt: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten „abfedert“, sind auf lange Tage optimiert. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, merkt den Unterschied besonders beim Thema Ermüdung.
Die Honda NTV 650 Revere bietet ebenfalls ein angenehmes Fahrgefühl, aber eher im Rahmen eines klassischeren Konzepts. Für kürzere bis mittlere Touren ist das sehr stimmig. Bei sehr langen Autobahnphasen oder bei dauerhaft hohem Tempo kann die BMW im Vergleich klar die Nase vorn haben, weil sie stärker auf Reisebedingungen abgestimmt ist.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
BMW R 1300 RT: Moderne Helfer für mehr Sicherheit und Entspannung
Die BMW R 1300 RT bringt im Vergleich deutlich mehr moderne Technik mit. Das zeigt sich nicht nur in der Bedienung, sondern auch darin, wie das Motorrad in unterschiedlichen Situationen unterstützt. Gerade auf wechselnden Streckenprofilen oder bei längeren Fahrten kann Elektronik dabei helfen, das Fahrgefühl konstant zu halten.
Honda NTV 650 Revere: Weniger Technikballast, mehr „direkt“
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen bewusst reduziert. Das kann ein Vorteil sein, wenn Technik nicht im Mittelpunkt stehen soll. Wer ein Motorrad möchte, das sich „mechanisch“ und unkompliziert anfühlt, findet hier eine entspannte Alternative. Gleichzeitig bedeutet weniger Elektronik im Vergleich auch: weniger automatische Unterstützung, mehr Fokus auf das eigene Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist stärker auf höhere Geschwindigkeiten und häufige Autobahnanteile ausgelegt. Dadurch wirkt das Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Stabilität und Fahrwerksabstimmung oft besonders „tourentauglich“. Die Honda NTV 650 Revere ist ebenfalls sicher unterwegs, aber eher in einem Rahmen, der zum entspannten Alltags- und Landstraßenbetrieb passt.
Wer häufig zügig fährt oder lange Strecken mit höheren Tempi plant, wird die BMW als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem Stadt, Landstraße und gemütliche Touren im Blick hat, kann mit der Honda sehr zufrieden sein.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sicht und Nutzung im Alltag
Im Alltag zählt oft das, was man nicht auf dem Papier sieht: Wie leicht ist das Motorrad zu bewegen? Wie gut passt es in den Verkehrsfluss? Wie komfortabel ist die Handhabung bei Stop-and-go?
Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich besonders zugänglich. Sie ist für viele Situationen im Alltag angenehm, weil sie nicht das Gefühl vermittelt, ständig „mit einem großen Reisegerät“ unterwegs zu sein. Die BMW R 1300 RT ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher dann, wenn der Tag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Für längere Pendelstrecken oder Touren am Wochenende ist sie deutlich im Element.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Komfort und Windschutz für lange Strecken
- Souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- Moderne Elektronik für mehr Entspannung und Unterstützung
- Tourenfokus mit stimmigem Gesamtpaket
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtbetrieb als die Honda
- Wer bewusst wenig Technik möchte, könnte die Ausstattung als „zu viel“ empfinden
Honda NTV 650 Revere – Stärken
- Unkompliziertes, klassisches Fahrgefühl
- Gute Alltagstauglichkeit durch zugängliches Handling
- Angenehmes Tempo für Stadt und Landstraße
- Weniger Technikkomplexität im Vergleich
Honda NTV 650 Revere – Schwächen
- Bei sehr langen oder zügigen Autobahnfahrten wirkt die BMW im Vergleich komfortabler
- Weniger elektronische Unterstützung als bei der BMW
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Einsatzzweck entscheiden. Die BMW R 1300 RT ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig größere Strecken fahren, Wert auf Komfort, Windschutz und moderne Unterstützung legen und ein Motorrad suchen, das auch bei längeren Tagesetappen entspannt bleibt.
Die Honda NTV 650 Revere passt dagegen sehr gut zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag, für gemütliche Touren und für eine unkomplizierte Fahrweise suchen. Wer ein klassisches Gefühl bevorzugt und nicht ständig „Hightech“ erwartet, findet in der Honda eine stimmige Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die mit dem Motorrad vor allem reisen: lange Strecken, hoher Komfortanspruch, souveränes Fahrverhalten und moderne Elektronik, die den Alltag auf der Tour erleichtert. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo, Wind und Fahrbahnbedingungen über Stunden eine Rolle spielen. Wer häufig Autobahn und längere Etappen fährt, wird die BMW im Vergleich als deutlich entspannter erleben.
Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein unkompliziertes, klassisch geprägtes Motorrad für Stadt, Landstraße und Wochenendfahrten suchen. Sie wirkt zugänglich, leicht zu bewegen und vermittelt ein direktes, ruhiges Fahrgefühl. Wer weniger Technikballast möchte und vor allem kurze bis mittlere Touren plant, trifft mit der Honda eine sehr passende Entscheidung.
Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen klar für die BMW – Alltag, Gelassenheit und unkompliziertes Fahren sprechen klar für die Honda.