| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Wendig
- Motor ausreichend kräftig
- für Einsteiger geeignet
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.110 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 72 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelkolben-Schwimmsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki ER-6N ist ein Motorrad, welches überdurchschnittlich häufig als erstes Bike überhaupt gekauft wird, darunter viele Frauen. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass sie nichts falsch machen. Die Kawa stellt niemanden vor irgendwelche Probleme (jedenfalls mit dem Serienauspuff) und macht die Eingewöhnung leicht. Wer nur hin und wieder mal eine Runde drehen will, wer keine 20.000 Euro für ein Motorrad ausgeben kann oder möchte, wer ohne Technik-Schnickschnack unterwegs ist - Leute, dies ist euer Motorrad. Mehr braucht kein Mensch. Und ordentlich Geld gespart habt ihr auch.Einmal hin zum Händler und gut ist für immer - das Leben kann so einfach sein.
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BMW R 1300 RT vs Kawasaki ER-6n – Vergleich der beiden Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Kawasaki ER-6n, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Einsatzzweck: Die BMW ist klar auf Touren und Komfort ausgelegt, während die Kawasaki als unkompliziertes Naked-Bike für Alltag, kurze Wege und eine direkte Fahrweise steht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee: Tourer gegen Naked – zwei Philosophien
Die BMW R 1300 RT ist ein ausgewachsener Touren-Gleiter. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, guter Ergonomie über längere Strecken und einem Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch entspannt wirkt. Die Kawasaki ER-6n dagegen setzt auf Leichtigkeit im Handling und eine aufgeräumte, alltagstaugliche Basis. Sie ist weniger „Reiseapparat“, mehr „Fahrmaschine für den Alltag“ – mit einer Sitzposition, die näher am sportlich-nüchternen Naked-Feeling bleibt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Daten
Beim Antrieb zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die BMW R 1300 RT zielt auf souveräne Leistungsentfaltung für lange Autobahnabschnitte, zügiges Überholen und entspanntes Dahingleiten. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für gleichmäßige Drehzahlen und komfortables Beschleunigen, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss.
Die Kawasaki ER-6n ist dagegen stärker auf ein direktes, gut dosierbares Fahrgefühl ausgelegt. Der Motor passt zu einer Fahrweise, bei der man häufiger im nutzbaren Bereich arbeitet, um die Dynamik zu spüren. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern eher anders: Die Kawasaki belohnt eine aktive Gangwahl und macht Spaß, wenn die Strecke nicht nur geradeaus und lang ist.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der ruhigen, tourentauglichen Leistungsentfaltung und dem Gefühl von Reserven. Schwäche kann sein, dass der „Naked-typische“ Kick weniger im Vordergrund steht, weil das Motorrad eher auf Gelassenheit ausgelegt ist.
- Kawasaki ER-6n: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken oder hoher Dauerlast der Komfortfokus der BMW fehlt und man eher öfter anpassen muss, um entspannt zu bleiben.
Ergonomie und Sitzposition: Wie sich die Kilometer anfühlen
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Vorteile vor allem bei der Sitzposition und beim Gesamtkonzept aus. Die Haltung wirkt so gestaltet, dass längere Fahrten weniger „anstrengend“ werden. Dazu kommt der Tourencharakter: Windschutz und die generelle Auslegung helfen dabei, dass der Kopf frei bleibt und der Körper nicht so schnell ermüdet.
Die Kawasaki ER-6n bietet eine deutlich direktere, „offene“ Sitzposition. Das ist angenehm, wenn die Fahrten eher kurz bis mittel sind oder wenn Stadtverkehr und Landstraße im Wechsel stattfinden. Gleichzeitig ist die Haltung weniger darauf optimiert, stundenlang konstant zu cruisen. Wer viel Langstrecke plant, merkt das früher oder später.
Komfort vs. Direktheit
Im Vergleich wird klar: Die BMW ist die Wahl für entspannte Touren, die Kawasaki die Wahl für ein Motorrad, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt. Beide können Spaß machen – nur eben in unterschiedlichen Situationen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität
Beim Fahrwerk zeigt die BMW R 1300 RT ihren Tourenanspruch. Das Motorrad wirkt auf langen Strecken stabil, vermittelt Sicherheit und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Kurvenfahrten sind nicht nur möglich, sondern werden durch die Gesamtbalance angenehm. Das Motorrad ist dabei eher „präzise und ruhig“ als „nervös und leichtfüßig“.
Die Kawasaki ER-6n ist spürbar agiler. Das Handling wirkt unkompliziert, Richtungswechsel gehen leichter von der Hand und das Motorrad fühlt sich im Alltag oft schneller „zur Stelle“. Gerade auf kurvigen Nebenstraßen oder bei häufigen Stop-and-go-Situationen spielt die Kawasaki ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- BMW R 1300 RT: Stärken sind Stabilität, ruhiges Fahrverhalten und ein souveränes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als ein Naked-Bike.
- Kawasaki ER-6n: Stärken sind Agilität, einfache Bedienbarkeit und das schnelle Gefühl von Kontrolle. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder hoher Dauerlast der Komfortvorteil der BMW fehlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die BMW R 1300 RT wirkt in der Gesamtsicherheit wie ein „System“: Bremsgefühl, Stabilität und die Art, wie das Motorrad auf Lastwechsel reagiert, passen zu einem Tourenprofil. Gerade bei häufigen Geschwindigkeitswechseln auf langen Strecken ist das ein Plus.
Die Kawasaki ER-6n bietet ein direktes Bremsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr und auf Strecken, auf denen man öfter spontan reagieren muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert bedienen lässt, wird hier schnell warm.
Elektronik und Assistenz: Tourenkomfort mit Technik
Ein großer Unterschied liegt in der Ausrichtung der Elektronik. Die BMW R 1300 RT ist als Tourer stärker auf moderne Assistenzsysteme und ein „rund laufendes“ Gesamtpaket ausgelegt. Das zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad in verschiedenen Situationen unterstützt: beim Fahren über längere Strecken, bei wechselnden Bedingungen und bei der allgemeinen Entlastung des Fahrers.
Die Kawasaki ER-6n ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht zu „technisch“ anfühlt. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Unterstützung und Komfortfunktionen sucht, wird bei der Kawasaki weniger finden als bei der BMW.
Praxis-Check: Was fühlt sich besser an?
In der Praxis entscheidet man oft nicht nach dem „Feature“, sondern nach dem Nutzen. Die BMW punktet, wenn Technik und Komfort über viele Stunden helfen sollen. Die Kawasaki punktet, wenn man ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert anfühlt und bei dem man sich auf das Fahren konzentriert.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Die Kawasaki ER-6n ist im Alltag besonders stark: Sie wirkt handlich, lässt sich im Verkehr gut bewegen und passt zu einer Nutzung, bei der das Motorrad nicht immer „auf Tour“ ist. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten spielt ihr Profil aus.
Die BMW R 1300 RT ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Sobald längere Fahrten, Autobahnanteile oder regelmäßige Reisen dazukommen, spielt die BMW ihre Stärken aus: Komfort, Windschutz und die Art, wie das Motorrad auf Distanz „arbeitet“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – klare Vorteile
- Tourenkomfort: Die Ergonomie und das Gesamtpaket sind auf lange Fahrten ausgelegt.
- Souveränität: Das Motorrad wirkt ruhig und stabil, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
- Technik als Entlastung: Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen den Fahralltag auf Reisen.
Kawasaki ER-6n – klare Vorteile
- Agiles Handling: Richtungswechsel und Alltagsbewegungen fühlen sich leicht an.
- Direktes Fahrgefühl: Der Charakter lädt zu einer aktiven Fahrweise ein.
- Unkompliziert im Alltag: Das Motorrad passt gut zu Stadt und Landstraße im Wechsel.
Wo die Grenzen liegen
- BMW R 1300 RT: Wer ein sehr leichtfüßiges, „nacktes“ Fahrgefühl sucht, könnte die Tourenorientierung als weniger verspielt empfinden.
- Kawasaki ER-6n: Wer häufig lange Strecken fährt oder maximalen Komfort erwartet, wird schneller merken, dass der Tourenfokus fehlt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auf Reisen möglichst viel Arbeit abnimmt. Wer häufig Autobahn fährt, Touren plant oder einfach entspannter ankommen will, findet in der BMW die stimmige Wahl.
Die Kawasaki ER-6n passt am besten zu Menschen, die ein unkompliziertes Naked-Bike suchen: für den Alltag, für kurze bis mittlere Fahrten und für alle, die das Motorrad gerne aktiv bewegen. Wer Spaß an direktem Handling hat und nicht zwingend einen „Reiseapparat“ braucht, wird mit der Kawasaki sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für alle, die Komfort, Stabilität und Technik-Unterstützung auf langen Strecken priorisieren. Sie eignet sich besonders, wenn Touren, Autobahnanteile und entspanntes Ankommen im Vordergrund stehen. Die Kawasaki ER-6n ist dagegen ideal für den Alltag: handlich, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf aktive Kurven- und Landstraßenfahrten macht. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich unkompliziert bewegt, trifft mit der Kawasaki den richtigen Ton. Kurz gesagt: BMW für Reise und Entspannung, Kawasaki für Agilität und Alltagsspaß.