| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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BMW R 1300 RT vs Kawasaki Z 650 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Kawasaki Z 650, geht es im Kern selten nur um „wer ist schneller“. Vielmehr entscheidet sich, welcher Fahrstil und welche Nutzung besser zum jeweiligen Motorrad passt. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort, Reichweite und entspanntes Reisen ausgelegt. Die Kawasaki Z 650 dagegen steht für Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und eine direkte, unkomplizierte Art, Kilometer zu sammeln – ob in der Stadt oder auf kurzen Landstraßenrunden.
Grundcharakter: Tourer vs. Naked-Allrounder
Die BMW R 1300 RT ist ein Tourer, der sich wie ein „Roller für lange Strecken“ anfühlt: viel Windschutz, eine auf Komfort getrimmte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auf ruhiges, sicheres Vorankommen setzt. Gerade auf längeren Etappen spielt die RT ihre Stärken aus – sie wirkt stabil, souverän und aufgeräumt im Handling.
Die Kawasaki Z 650 ist dagegen ein Naked Bike, das eher nach vorne schaut: kompakter, wendiger und mit einer Sitzposition, die aktiv genug ist, um Kurven zu genießen, aber nicht so „sportlich eng“, dass jede Pause zur Qual wird. Die Z 650 ist damit ein typischer Kandidat für Pendeln, Wochenendfahrten und alle, die ein Motorrad möchten, das schnell einsatzbereit ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt.
Motor & Fahrgefühl: souveränes Reisen vs. agiles Ansprechen
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und entspanntes Gleiten ab. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch bei konstantem Tempo oder bei moderater Drehzahl souverän zu bleiben. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf Autobahn und Landstraße überzeugt: weniger „Arbeiten am Gas“, mehr „einfach fahren“.
Die Kawasaki Z 650 setzt hingegen auf ein direkteres, lebendigeres Ansprechverhalten. Gerade im Alltag – beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven – fühlt sich die Z 650 unkompliziert an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Strecken, häufiges Schalten und häufiges Wechseln der Geschwindigkeit zum Alltag gehören.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Alltag
Bei der BMW R 1300 RT steht die Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk und die gesamte Geometrie sind so abgestimmt, dass das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt und Unebenheiten weniger „durchreicht“. Das ist ein großer Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Gleichzeitig bedeutet das: Wer viel in engen Bereichen unterwegs ist, merkt die Tourer-typische Größe und das höhere Gewicht eher als bei einem leichteren Naked Bike.
Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken im Alltag aus. Das Handling wirkt wendig, das Motorrad lässt sich leichter in Position bringen und macht dadurch auch kleinere Fahrten attraktiver. In engen Kurven oder beim Wechsel zwischen Fahrspuren fühlt sich die Z 650 oft „einfacher“ an. Schwächen zeigen sich eher dort, wo lange Autobahnphasen oder sehr hohe Ansprüche an Windschutz und Komfort dominieren.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Systematik
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 RT profitiert von einem modernen Gesamtpaket aus Bremsgefühl, Stabilität und – je nach Ausstattung – elektronischer Unterstützung. Das sorgt für ein sehr berechenbares Bremsverhalten, besonders wenn man zügig fährt oder wenn die Situation plötzlich anspruchsvoll wird.
Die Kawasaki Z 650 bietet ebenfalls solide Bremsleistung und ein direktes Feedback. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt das System oft angenehm „hands-on“. Wer jedoch sehr lange, sportlich ambitionierte Passagen fährt, wird bei einem Tourer wie der RT eher die Vorteile der Komfort- und Stabilitätsauslegung spüren.
Elektronik & Assistenz: Komfort-Mehrwert vs. Fokus auf das Wesentliche
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik. Die BMW R 1300 RT ist typischerweise stark in Richtung Assistenz, Fahrmodi und Komfortfunktionen. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als „Reisebegleiter“ verstanden wird. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Temperatur, Wind, unterschiedliche Straßen – hilft die Systematik dabei, das Fahrgefühl konsistent zu halten.
Die Kawasaki Z 650 ist eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderer Ansatz: weniger „Regelwerk“, mehr unmittelbares Fahrerlebnis. Wer gern selbst dosiert, Gas gibt und das Motorrad als Werkzeug nutzt, wird die Z 650 oft als angenehm unkompliziert empfinden.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke entspannt vs. aktiv und nah am Motorrad
Die BMW R 1300 RT ist auf Komfort ausgelegt. Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über längere Zeit „steht“, reduzieren Ermüdung. Das ist besonders relevant, wenn Fahrten nicht nur aus 30 Minuten bestehen, sondern aus mehreren Stunden am Stück. Auch bei wechselndem Tempo bleibt das Gefühl stabil.
Die Kawasaki Z 650 bietet eine Sitzposition, die aktiv genug ist, um Kontrolle zu behalten, aber nicht übermäßig fordernd wirkt. Für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad für verschiedene Situationen suchen, ist das oft ein guter Kompromiss. Wer allerdings sehr viel auf Autobahn und bei starkem Wind unterwegs ist, wird den Komfortvorteil eines Tourers wie der RT eher vermissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Strecken
Im Alltag spielt die Kawasaki Z 650 ihre Vorteile besonders aus. Sie ist leichter im Handling, wirkt weniger „groß“ und passt damit gut zu typischen Szenarien: Ampelstopps, enge Straßen, Parken, kurze Wege. Außerdem ist das Motorrad oft genau die richtige Wahl, wenn man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein großes Reisegerät bewegen zu müssen.
Die BMW R 1300 RT kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie ist eher dann ideal, wenn der Alltag ohnehin aus längeren Strecken besteht oder wenn Komfort und Ausstattung im Vordergrund stehen. Wer häufig pendelt und dabei Wert auf entspannte Fahrt legt, wird die RT schnell schätzen. Wer dagegen fast ausschließlich in engen Bereichen unterwegs ist, merkt die Tourer-typische Dimension eher.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Reiseorientierte Ergonomie mit starkem Windschutz-Charakter
- Moderne Elektronik für konsistentes Fahrgefühl
- Souveränes Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Tourer-typisch: weniger handlich in sehr engen Situationen
- Der Komfortfokus kann sich überdimensioniert anfühlen, wenn fast nur Kurzstrecken gefahren werden
Kawasaki Z 650 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Direktes Fahrgefühl und unkomplizierte Bedienung
- Allround-Charakter für verschiedene Fahrprofile
- Oft ein Motorrad, das einfach Spaß macht, ohne viel „Setup“
Kawasaki Z 650 – Schwächen
- Bei sehr langen Autobahnfahrten fehlt der Tourer-Komfort der RT
- Wer maximale Elektronik-Unterstützung sucht, findet eher den Fokus auf das Fahrerlebnis
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort, Windschutz und ein sehr ruhiges, sicheres Fahrgefühl legen. Wer Touren plant, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt ankommen möchte und das Motorrad als „Reiseplattform“ sieht, wird mit der RT sehr glücklich. Auch wenn man gern moderne Assistenz- und Komfortfunktionen nutzt, ist die RT eine stimmige Wahl.
Die Kawasaki Z 650 ist ideal für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Feierabendrunde, Wochenendfahrten und kurvige Landstraßen. Sie passt gut, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll, das Handling schnell vermittelt und man ein unkompliziertes Gesamtpaket möchte. Wer ein Bike sucht, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag ständig „richtig“ anfühlt, trifft mit der Z 650 häufig genau den Nerv.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Menschen, die vor allem Reisen und Langstreckenkomfort priorisieren: ruhiges Fahrverhalten, starker Windschutz-Charakter und ein modernes, systematisches Gesamtpaket machen sie zur perfekten Begleiterin für Touren und entspannte Kilometer. Die Kawasaki Z 650 gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit und Agilität zählen: leichtes Handling, direktes Fahrgefühl und ein unkomplizierter Charakter sorgen dafür, dass das Motorrad auch auf kurzen Strecken Spaß macht. Kurz gesagt: Wer vor allem bequem ankommen möchte, fährt mit der RT am glücklichsten; wer ein wendiges, lebendiges Bike für den Alltag sucht, findet in der Z 650 die passendere Option.