| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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BMW R 1300 RT vs KTM 890 Adventure – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die BMW R 1300 RT und die KTM 890 Adventure, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht eine Reise-Maschine im Fokus, die auf Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecken ausgelegt ist. Dort geht es mehr in Richtung Abenteuer: agil, vielseitig und mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Straße Spaß zu machen. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung nicht nur vom Bauchgefühl abhängig, sondern vor allem vom geplanten Einsatz.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus den jeweiligen Vergleichsdaten zueinander in Beziehung gesetzt – ohne die Motorräder auf einzelne Zahlen zu reduzieren. Stattdessen geht es darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf Touren bemerkbar machen: bei der Sitzposition, beim Fahrgefühl, bei der Elektronik, beim Handling und bei der Frage, wie gut sich jedes Bike für lange Strecken oder wechselnde Untergründe eignet.
Grundcharakter: Reisekomfort vs. Abenteuer-Vielseitigkeit
Die BMW R 1300 RT ist als Tourer gedacht, der den Fahrer möglichst souverän durch lange Abschnitte trägt. Das zeigt sich vor allem im Gesamtpaket: Windschutz, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad Stabilität aufbaut. Die Maschine wirkt wie gemacht für Strecken, auf denen man zügig vorankommen möchte, ohne ständig an der eigenen Konzentration zu arbeiten.
Die KTM 890 Adventure dagegen ist stärker auf Flexibilität ausgelegt. Sie fühlt sich dort besonders richtig an, wo die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus wechselnden Belägen, Baustellen, Feldwegen oder leichtem Schotter. Das Handling ist dabei oft der Schlüssel: Die KTM wirkt lebendiger und lädt eher dazu ein, die Linie zu wechseln, Kurven dynamischer anzugehen oder auch mal vom Asphalt abzuweichen.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Ruhe vs. Agilität und Antritt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied in der Philosophie. Die BMW R 1300 RT zielt auf gleichmäßige, entspannte Leistung ab. Das bedeutet: Der Antrieb unterstützt vor allem dann, wenn man konstant fährt, früh beschleunigt und die Geschwindigkeit über längere Zeit hält. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach Kilometer sammeln will.
Die KTM 890 Adventure wirkt dagegen oft direkter und „spritziger“ im Gefühl. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen zügigem Fahren und kontrolliertem Tempo auf unebenem Untergrund spielt die KTM ihre Stärken aus. Der Antrieb passt zur Abenteuer-Idee: nicht nur für Tempo auf der Straße, sondern auch für Situationen, in denen man fein dosieren muss.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. Offroad-taugliche Kontrolle
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Bei der BMW R 1300 RT steht häufig die Unterstützung im Vordergrund, die das Fahren auf langen Strecken erleichtert: Stabilität, ein ruhiges Fahrverhalten und Systeme, die den Fahrer entlasten. Das ist besonders spürbar, wenn Wind, Verkehr und wechselnde Fahrbahnen zusammenkommen.
Die KTM 890 Adventure bringt Elektronik mit, die stärker auf unterschiedliche Untergründe und Fahrmodi ausgelegt ist. Das macht sie interessant, wenn die Route nicht planbar ist. Gerade bei wechselndem Grip hilft die Abstimmung dabei, das Motorrad berechenbar zu halten – ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das System arbeiten zu müssen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Beweglichkeit im Gelände
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich der typische Unterschied zwischen Tourer und Adventure. Die BMW R 1300 RT wirkt darauf abgestimmt, dass sie auf der Straße souverän bleibt: Sie nimmt Unebenheiten auf, bleibt dabei kontrolliert und vermittelt ein Gefühl von „aufgeräumter“ Stabilität. Das ist ein Vorteil, wenn man lange Strecken fährt oder wenn die Straße nicht immer perfekt ist.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen stärker auf Beweglichkeit ausgelegt. Das merkt man besonders bei Richtungswechseln und bei Situationen, in denen das Vorderrad mehr arbeiten muss. Auf Schotter oder schlechterem Asphalt fühlt sich die KTM oft natürlicher an, weil sie für diese Art von Fahrprofil gebaut ist. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass sie auf sehr langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten anders „atmet“ als die RT – nicht schlechter, aber anders im Charakter.
Sitzposition und Ergonomie: Langstreckenhaltung vs. aufrechte Abenteuerhaltung
Die BMW R 1300 RT punktet typischerweise mit einer Sitzposition, die auf Entspannung ausgelegt ist. Der Fahrer kann sich eher auf das Fahren konzentrieren, während Windschutz und Ergonomie den Körper entlasten. Gerade bei Touren mit Gepäck oder bei längeren Tagesetappen ist das ein echter Vorteil.
Die KTM 890 Adventure bietet eine aufrechtere, adventuretypische Haltung, die das Motorrad vielseitig macht. Das hilft, wenn man nicht nur auf der Straße unterwegs ist, sondern auch mal stehen möchte, um besser über Unebenheiten zu schauen oder das Bike dynamischer zu bewegen. Für sehr lange Autobahnphasen kann die RT dennoch die entspanntere Option sein – die KTM ist aber häufig die bessere Wahl, wenn die Route abwechslungsreicher wird.
Windschutz und Alltag: RT für Ruhe, KTM für Abwechslung
Beim Thema Windschutz und „Alltagsstress“ zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten möglichst ruhig zu halten. Das reduziert Ermüdung und macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man oft zügig unterwegs ist oder auch mal mehrere Stunden am Stück fährt.
Die KTM 890 Adventure ist weniger auf maximale Windruhe optimiert, sondern eher auf ein lebendiges Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gerne fährt, statt nur zu „rollen“, profitiert von der direkten Rückmeldung. In der Praxis bedeutet das: Die KTM fühlt sich oft dann richtig an, wenn die Strecke nicht nur schnell, sondern auch interessant ist.
Bremsen und Sicherheit: präzise Kontrolle vs. Vertrauen bei wechselndem Grip
Im Vergleich der Bremscharakteristik geht es weniger um „stärker“ oder „schwächer“, sondern um das Gefühl von Dosierbarkeit und Stabilität. Die BMW R 1300 RT vermittelt häufig ein sehr berechenbares Setup, das auf der Straße überzeugt – besonders, wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad in Kurven und beim Verzögern kontrolliert bleibt.
Die KTM 890 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn der Grip schwankt. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Elektronik und Bremsdosierung sorgt dafür, dass man auch auf unebenem Untergrund Vertrauen aufbauen kann. Wer häufig gemischte Strecken fährt, wird diesen Punkt besonders zu schätzen wissen.
Reichweite, Verbrauch und Tourenplanung: RT als Kilometer-Sammler, KTM als Route-Explorer
Bei den Themen Reichweite und Verbrauch zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Nutzung: Die BMW R 1300 RT ist häufig die Maschine, die man auswählt, wenn man planbar touren möchte – mit Fokus auf lange Etappen, komfortables Tempo und entspanntes Ankommen. Das macht sie ideal für Urlaubsfahrten, bei denen man möglichst viel Strecke pro Tag abdecken will.
Die KTM 890 Adventure passt besser zu Fahrern, die Routen flexibel gestalten. Wenn die Strecke spontan wird, wenn Umleitungen oder Schotterabschnitte auftauchen oder wenn man öfter mal „abzweigt“, ist die KTM oft die passendere Wahl. Der Verbrauch spielt dabei zwar immer eine Rolle, aber der Charakter der Maschine entscheidet meist stärker darüber, wie man die Tour plant.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – typische Stärken
- Komfort und Ruhe auf langen Strecken: Windschutz und Ergonomie reduzieren Ermüdung.
- Souveränes Fahrverhalten auf der Straße: Stabilität und berechenbare Linie.
- Elektronik mit Tourenfokus: Systeme unterstützen vor allem das entspannte Vorankommen.
BMW R 1300 RT – mögliche Schwächen
- Wenn die Route stark offroad-lastig wird, kann der Tourer-Charakter weniger „natürlich“ wirken als bei einer Adventure.
- Für sehr dynamisches, häufiges Richtungswechseln auf schlechtem Untergrund fühlt sich die KTM oft agiler an.
KTM 890 Adventure – typische Stärken
- Vielseitigkeit: geeignet für gemischte Strecken und leichtes Gelände.
- Agiles Handling: macht Kurven und Richtungswechsel oft besonders lebendig.
- Elektronik für wechselnde Bedingungen: Fahrmodi und Kontrolle helfen bei unterschiedlichem Grip.
KTM 890 Adventure – mögliche Schwächen
- Bei maximaler Langstreckenruhe (vor allem bei hohen Geschwindigkeiten) kann die RT im Vorteil sein.
- Wer ausschließlich auf Autobahn und glatten Straßen unterwegs ist, bekommt den Adventure-Fokus möglicherweise weniger „ausgespielt“.
Welche Entscheidung ist sinnvoll?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und KTM 890 Adventure hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie die eigenen Touren aussehen. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und das Motorrad als entspannte Reisemaschine nutzen möchte, findet in der RT meist die passendere Basis. Wer dagegen gerne Routen erkundet, auch mal abseits der perfekten Straße fährt und ein Motorrad möchte, das sich in wechselnden Situationen schnell anfühlt, wird mit der KTM oft glücklicher.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Langstrecke, Komfort und ruhiges, stabiles Gleiten suchen. Sie passt besonders gut zu Touren, bei denen Windschutz, Ergonomie und ein tourentypisch entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn und zügige Landstraßen fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, bekommt mit der RT ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich dagegen für alle, die Abwechslung lieben: gemischte Strecken, wechselnder Grip und der Wunsch, auch mal abseits des Asphalts unterwegs zu sein. Das Motorrad wirkt agiler und unterstützt das dynamische Fahren, ohne den Abenteueranspruch zu verlieren. Wer seine Touren als Entdeckungsreise versteht und flexibel bleibt, findet in der KTM häufig den passenderen Charakter.
Kurz gesagt: RT für den entspannten Reisealltag, KTM für Route-Explorer und Abenteuerfahrten.