| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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BMW R 1300 RT vs Moto Guzzi V7 III: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für moderne Touren-Kompetenz, viel Komfort und ein Konzept, das lange Strecken entspannt machen soll. Die Moto Guzzi V7 III dagegen wirkt wie ein klassischer Gegenentwurf: leichter im Gefühl, mit eigenständigem Charakter und einem Fahrstil, der eher nach Genuss als nach Effizienz klingt. Genau darum geht es hier: nicht darum, wer „besser“ ist, sondern darum, welches Motorrad zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundidee und Charakter: Tourer-Pragmatismus trifft auf klassisches Fahrgefühl
Die BMW R 1300 RT ist als Reise-Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die das Fahren auf Distanz erleichtert. Die Maschine wirkt wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das auch dann noch souverän bleibt, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter ungemütlich ist.
Die Moto Guzzi V7 III verfolgt eine andere Philosophie. Sie steht für Stil, für einen Motor, der sich nicht versteckt, und für ein Motorrad, das sich im Alltag und auf kürzeren Touren besonders stimmig anfühlt. Statt maximaler „Reise-Performance“ liegt der Fokus stärker auf dem Fahrgefühl und dem Charakter, der bei jeder Fahrt mitkommt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken in der Art, wie Leistung ankommt
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied im Gesamteindruck. Die BMW R 1300 RT liefert ihre Kraft so, dass sie sich auf Touren sehr harmonisch dosieren lässt. Der Motorcharakter wirkt eher „tourentauglich“: gleichmäßig, gut kontrollierbar und darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Geschwindigkeiten entspannt bleibt. Das unterstützt vor allem dann, wenn viel Autobahn oder zügiges Landstraßenfahren auf dem Plan steht.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen stärker auf den eigenen Rhythmus. Der Motor fühlt sich lebendiger an, mit einem Klang und einer Art von Kraftentfaltung, die man bewusst wahrnimmt. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil des Erlebnisses. In Situationen, in denen man eher „mit Gefühl“ fährt, wirkt die V7 III oft stimmiger als ein rein funktionales Setup.
Zwischenfazit Motor
Wer vor allem lange Strecken entspannt abspulen möchte, profitiert von der BMW-typischen Tourenlogik. Wer dagegen das Motorrad als Erlebnis betrachtet und den Motorcharakter aktiv genießen will, findet in der Moto Guzzi V7 III mehr „Seele“ im Fahrgefühl.
Fahrkomfort und Ergonomie: Wie gut bleibt man nach vielen Kilometern noch frisch?
Bei Komfort ist die BMW R 1300 RT klar im Vorteil, weil sie konsequent auf Langstrecke ausgelegt ist. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit ruhig und kontrolliert sitzt. Dazu kommt der typische Tourer-Ansatz: Wind- und Fahrstabilität sollen das anstrengende Fahren reduzieren. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Wind, Temperatur, wechselnde Fahrbahnen) spielt die BMW ihre Stärken aus.
Die Moto Guzzi V7 III ist komfortabel, aber anders. Sie ist eher auf „natürliches“ Fahren ausgelegt: aufrechter, direkter und näher am Motorradgefühl. Das kann auf kürzeren Strecken sehr angenehm sein. Auf sehr langen Etappen kann die Ausrichtung jedoch stärker spürbar werden, weil der Fokus weniger auf maximaler Touren-Entspannung liegt als auf dem klassischen Fahrstil.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
BMW R 1300 RT: Stärke ist die Langstrecken-Entlastung – weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Schwäche ist, dass sie dadurch weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr spontan und urban unterwegs ist.
Moto Guzzi V7 III: Stärke ist die unmittelbare, lebendige Sitz- und Fahrwahrnehmung. Schwäche ist, dass sie bei langen Autobahn- oder Dauerfahrten nicht denselben Tourenkomfort liefert wie die BMW.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die BMW R 1300 RT ist darauf ausgelegt, bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken stabil zu bleiben. Das macht sie besonders angenehm, wenn man „durchfahren“ will: weniger Korrekturen, mehr Gelassenheit. In Kurven fühlt sich die BMW kontrolliert an, ohne hektisch zu wirken.
Die Moto Guzzi V7 III spielt ihre Stärken eher in der Nähe zum Fahrer aus. Das Motorrad wirkt handlicher und lädt dazu ein, Kurven bewusst zu fahren und das Tempo stärker über das Gefühl zu steuern. In der Stadt oder auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln kann das ein echter Vorteil sein.
Was bedeutet das praktisch?
Für Strecken, bei denen man viel Zeit auf dem Motorrad verbringt und möglichst entspannt ankommen möchte, passt die BMW besser. Für Fahrten, bei denen das Motorrad „mitfahren“ soll – also mit Charakter, mit direktem Feedback und mit mehr Spontanität – ist die Guzzi oft die passendere Wahl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen entsteht durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltag und Tourbetrieb zuverlässig funktionieren. Die BMW R 1300 RT wirkt dabei besonders auf Stabilität und kontrollierbares Bremsen bei höheren Geschwindigkeiten getrimmt. Das ist ein Plus, wenn man häufig zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke unruhiger wird.
Die Moto Guzzi V7 III bietet ebenfalls ein sicheres Gefühl, aber mit stärkerem Fokus auf das „Greifen“ und die unmittelbare Rückmeldung. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, weil man Bremsmanöver fein dosieren kann und das Motorrad dabei nicht „zu groß“ wirkt.
Ausstattung und Alltag: Welche Maschine passt zu den eigenen Wegen?
Die BMW R 1300 RT ist als Tourer auch dann überzeugend, wenn der Alltag nur aus kurzen Abschnitten besteht. Sie bleibt trotzdem ein Motorrad, das man gerne für längere Wochenendtouren nutzt. Die Ausrichtung auf Komfort und Reichweite macht sie zu einer Maschine, die man nicht nur „ab und zu“ fährt, sondern die man auch für größere Vorhaben nimmt.
Die Moto Guzzi V7 III wirkt im Alltag besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht nach „Reiseprojekt“ klingt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man gerne öfter stoppt, sich Zeit nimmt und das Motorrad nicht als reines Transportmittel betrachtet. Gleichzeitig ist sie ein Kandidat für Menschen, die bewusst auf einen klassischeren Stil setzen.
Zubehör und Individualität
Beide Motorräder lassen sich sinnvoll ergänzen, aber die Richtung ist unterschiedlich. Die BMW eignet sich typischerweise für Tourenzubehör, das Komfort und Reichweite erhöht. Die Guzzi wird häufig so gewählt, dass man den Charakter erhält und das Motorrad eher optisch oder mit passendem Zubehör „rund“ macht, statt es komplett in Richtung Langstrecke umzubauen.
Wartung, Kosten und Besitzgefühl: Was man beim Kauf mitdenken sollte
Bei der Frage nach laufenden Kosten und Wartungsaufwand spielen viele Faktoren eine Rolle: Fahrprofil, Pflege, Werkstatt- und Serviceintervalle sowie die Frage, ob man selbst schraubt oder alles machen lässt. In der Praxis gilt: Die BMW R 1300 RT ist als modernes Tourenmotorrad oft ein „Allround-Paket“, bei dem man sich auf ein durchdachtes Gesamtsystem verlassen möchte. Die Moto Guzzi V7 III steht eher für ein Motorrad, das man bewusst pflegt und bei dem das Besitzgefühl stärker über den Charakter kommt als über „maximale Technik-Komplexität“.
Wichtig ist: Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert meist davon, wenn das Motorrad genau dafür ausgelegt ist. Wer dagegen eher kurze bis mittlere Touren plant, wird mit der Guzzi oft schneller das Gefühl haben, „genau das richtige“ Motorrad zu besitzen.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die BMW R 1300 RT ist besonders stark, wenn Touren im Vordergrund stehen: lange Etappen, zügiges Fahren, Komfort und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne entspannt ankommen und dabei nicht auf Fahrstabilität und Langstrecken-Handling verzichten möchten.
Die Moto Guzzi V7 III ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: klassisches Design, ein Motorcharakter, der präsent ist, und ein Fahrgefühl, das direkter und lebendiger wirkt. Sie passt gut zu Menschen, die eher kürzere Strecken fahren, im Alltag viel unterwegs sind oder das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils sehen.
Stärken-Schwächen-Kurzcheck
BMW R 1300 RT: Stärken liegen in Langstreckenkomfort, Stabilität und einem tourentauglichen Gesamtpaket. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Leichtigkeit und „urbanes Feeling“ gefragt sind.
Moto Guzzi V7 III: Stärken liegen im Charakter, im unmittelbaren Fahrgefühl und in der Alltagstauglichkeit für kürzere Touren. Schwächen liegen eher in der Frage, wie sehr man maximale Langstrecken-Entlastung erwartet.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für alle, die vor allem Tourenkomfort suchen: ruhiges, stabiles Fahren, entspannte Ergonomie und ein Antrieb, der sich auf Distanz souverän dosieren lässt. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleiben möchte, bekommt mit der BMW das passendere Gesamtpaket.
Die Moto Guzzi V7 III ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad Charakter liefern soll: ein Motor, der sich lebendig anfühlt, ein direkteres Handling und ein Fahrstil, der eher Genuss als Effizienz in den Mittelpunkt stellt. Für den Alltag, kürzere Touren und alle, die das Motorrad spürbar erleben möchten, wirkt die Guzzi oft stimmiger.
Kurz gesagt: BMW für Langstrecke und Komfort, Guzzi für Stil, Gefühl und spontane Fahrten.