| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt meist die spannendsten Erkenntnisse. Genau das passiert beim Vergleich BMW R 1300 RT und Suzuki DR-Z 4SM. Die eine Maschine steht für souveräne Touren-Kompetenz, die andere für leichtes Handling und den Charakter eines sportlichen, straßennahen Offroad-Feeling. Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag und auf der Strecke gegenseitig gegenüberstehen – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Tourer vs. sportliche Supermoto-Optik
Die BMW R 1300 RT ist klar als Tourenmotorrad gedacht. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die lange Strecken angenehm macht. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen wie ein Motorrad, das vor allem dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht nur „abgespult“, sondern aktiv gefahren wird. Das Einsatzprofil ist eher agil, direkter und weniger auf maximalen Langstreckenkomfort ausgelegt.
Motor & Fahrgefühl: Unterschiedliche Prioritäten im Vergleich
Beim Motor trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 1300 RT ist auf gleichmäßige Leistung und entspanntes Dahingleiten ausgelegt. Das passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man konstant Tempo hält und das Motorrad dabei ruhig und souverän wirken soll. Die Suzuki DR-Z 4SM setzt dagegen auf ein spürbar anderes Fahrgefühl: mehr „Ansprechverhalten“ und ein Charakter, der zum dynamischen Fahren einlädt. Wer gerne beschleunigt, Gas gibt und das Motorrad spürbar arbeitet lässt, wird mit der DR-Z 4SM eher die richtige Richtung finden.
In der Praxis bedeutet das: Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn es um ruhige Leistungsentfaltung und Langstrecken-Flow geht. Die Suzuki punktet eher bei direkterem Antriebserlebnis und dem Gefühl, dass man das Motorrad „mitnimmt“ statt nur zu bewegen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität auf der einen, Agilität auf der anderen Seite
Auch beim Fahrwerk zeigen sich die Unterschiede im Konzept. Die BMW R 1300 RT ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das macht sie besonders stark, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Etappen gefahren werden. Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen auf Agilität und zügige Richtungswechsel ausgelegt. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft lebendiger.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW kann mit ihrer ruhigen Art und dem souveränen Fahrverhalten überzeugen, kann aber je nach Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als ein leichteres, sportlich orientiertes Motorrad. Die Suzuki ist im Gegenzug oft leichter zu bewegen und macht schnelle Manöver leichter – dafür ist sie nicht so stark auf maximalen Langstreckenkomfort optimiert.
Bremsen & Sicherheit: Wie sich die Bremsleistung im Alltag anfühlt
Bei den Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die BMW R 1300 RT zielt auf ein sicheres, berechenbares Bremsgefühl ab, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten hilft. Die Suzuki DR-Z 4SM kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Gesamtkonzept eher wie ein Motorrad, das man dynamisch bewegt und bei dem das Fahrgefühl stärker im Vordergrund steht als die „große Tour“-Komfortzone.
Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken fährt, profitiert meist von der BMW-typischen Auslegung. Wer dagegen oft in der Stadt unterwegs ist oder kurze, intensive Touren bevorzugt, wird mit der Suzuki häufig schneller „im Flow“ sein.
Ergonomie & Sitzposition: Komfortfokus vs. sportlich-direkt
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die BMW R 1300 RT ist auf eine Sitzposition ausgelegt, die lange Fahrten angenehm macht. Dazu gehört auch, dass Wind- und Wettereinflüsse besser abgefedert werden können. Die Suzuki DR-Z 4SM bietet dagegen eine eher sportlich-direkte Haltung. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr motivierend sein, während bei sehr langen Etappen der Komfortfokus der BMW klar im Vorteil ist.
Stärken der BMW: entspannteres Fahren, weniger Ermüdung bei langen Fahrten. Schwächen der BMW: weniger „leichtes“ Handling-Feeling als bei einem kleineren, sportlicheren Konzept. Stärken der Suzuki: lebendiges Fahrgefühl und schnelle Reaktionen. Schwächen der Suzuki: weniger auf maximalen Langstreckenkomfort optimiert.
Ausstattung & Praxisnutzen: Tourenfeatures vs. purer Fahrspaß
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die BMW R 1300 RT ist typischerweise stärker auf „Alles dabei“-Nutzung ausgelegt: Komfort- und Komfort-Assistenzthemen, die das Fahren auf längeren Strecken erleichtern. Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das man bewusst fährt und bei dem der Fokus stärker auf dem Fahrgefühl liegt als auf umfangreichen Komfortfeatures.
Im Vergleich heißt das: Die BMW ist im Alltag und auf Reisen oft die bessere Wahl, wenn man Wert auf Komfort, Schutz und eine durchdachte Gesamtpaket-Logik legt. Die Suzuki ist im Gegenzug attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, unkompliziert wirkt und vor allem Spaß macht, ohne dass man ständig „Tourenkomfort“ erwartet.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Strecken
Für die Alltagstauglichkeit ist entscheidend, wie sich das Motorrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Streckenprofilen verhält. Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders aus, wenn es um längere Fahrten, Autobahnabschnitte oder zügige Landstraßen geht. Sie wirkt dabei wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“ und das dabei stabil bleibt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag aus kürzeren Strecken besteht, wenn häufig abgebogen, beschleunigt und gebremst wird oder wenn man gerne auf kurvigen Strecken „arbeitet“. Sie kann in solchen Situationen mehr Fahrspaß erzeugen, weil sie leichter wirkt und das Handling direkter ist.
Wartung & Kosten: Was man bei der Entscheidung im Blick behalten sollte
Beim Thema Kosten und Wartung gibt es selten eine pauschale Antwort, aber das Konzept hilft bei der Einordnung. Die BMW R 1300 RT ist als Tourer meist stärker auf Komfort und Ausstattung ausgelegt. Das kann bedeuten, dass man bei Service und Zubehör eher im „Tourenbereich“ denkt. Die Suzuki DR-Z 4SM ist als sportlich orientiertes Motorrad oft einfacher im Verständnis: weniger „Komfortballast“, dafür ein Motorrad, das man eher als Fahrmaschine betrachtet.
Wichtig ist: Wer viel fährt und dabei Komfort priorisiert, wird die BMW eher als langfristig passende Lösung sehen. Wer dagegen eher selektiv unterwegs ist, kurze Strecken bevorzugt oder ein Motorrad sucht, das man gern bewegt, findet in der Suzuki häufig die passendere Basis.
Für wen lohnt sich die BMW R 1300 RT?
Die BMW R 1300 RT ist besonders geeignet, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und entspanntem Langstreckenfahren liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf eine ruhige, stabile Fahrweise legt und das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Motorrad im Alltag nicht nur „kurz um die Ecke“ genutzt wird, sondern öfter für längere Ausfahrten herhalten muss, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Für wen lohnt sich die Suzuki DR-Z 4SM?
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut, wenn Agilität, direktes Fahrgefühl und sportlicher Charakter im Vordergrund stehen. Wer gerne kurvige Strecken fährt, im Stadtverkehr häufig unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich leicht und lebendig anfühlt, wird mit der Suzuki oft schneller zufrieden sein. Sie ist außerdem interessant, wenn man ein Motorrad möchte, das eher „Fahrspaß“ liefert als „maximalen Reise-Komfort“.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich (kurz zusammengefasst)
BMW R 1300 RT – Stärken
- Tourenorientiertes, ruhiges Fahrgefühl
- Komfortfokus für lange Strecken
- Stabile Gesamtanmutung bei höheren Geschwindigkeiten
BMW R 1300 RT – Schwächen
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles, direktes Handling
- Motorradcharakter mit Fokus auf Fahrspaß
- Gut geeignet für Stadt und kurvige Strecken
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger auf maximalen Langstreckenkomfort optimiert
- Wenn Tourenkomfort Priorität hat, kann die BMW klar im Vorteil sein
Fazit:
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Suzuki DR-Z 4SM hängt vor allem davon ab, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Für lange Touren, entspanntes Dahingleiten und ein Motorrad, das Komfort und Stabilität in den Mittelpunkt stellt, ist die BMW R 1300 RT die passendere Wahl. Sie wirkt wie gemacht für Strecken, bei denen man nicht nur ankommt, sondern die Fahrt selbst genießen möchte – mit Fokus auf Ruhe, Schutz und einem souveränen Gesamtpaket.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Richtungswechsel reagiert und vor allem auf kurzen bis mittleren Strecken viel Fahrspaß erzeugt, findet in der Suzuki DR-Z 4SM die bessere Basis. Sie ist ideal, wenn der Alltag aus wechselnden Strecken besteht, wenn Kurven und Dynamik wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort.
Kurz gesagt: RT für Tourenmenschen, DR-Z 4SM für Fahrspaß und Agilität.