UVP 23.030 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2007
Der neue Vorzeige-Super-Tourer von BMW.
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Kann ein Bike für 900 Euro funktionieren?
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Pro und Kontra

Pro:
  • totaler Luxus auf langen Reisen
  • Platz ohne Ende
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
  • gute Serienausstattung
  • Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
Kontra:
  • schwer
  • Tempomat nicht Serie
  • satte Preise für Zubehör
Pro:
  • Handlich
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Alltagstauglich
  • Preis-/Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Ersatzteillage
Kontra:
  • Keine elektronischen Helferlein
  • Rostanfällig
  • Hinten schwache Dämpfung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht281kg
Radstand1.500mm
Länge2.229mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 820-840 mm
Höhe1.387mm
Gewicht174kg
Radstand1.410mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Hubraum487ccm
KühlungLuft
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.235km/h
Tankinhalt24Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite490km
Leistung45 PS
Höchstgeschw.177km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 158)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)

Fazit

Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 23.030€
  • Gebrauchte 1250er RT (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit (RT 1300): seit 11/2025
  • Farben: Weiß, Schwarz, Grün, Blau

Für Einsteiger? Nun ja ....

Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.

Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.

Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?

Das muss jeder mit sich ausmachen.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: Im Jahr 2000: 4480€
  • Gebraucht ab 200 bis ca. 2.500€
  • Baujahre: 1988-2007
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: anfangs

    rot, schwarz, blau, weiß, später auch in purple und grün

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BMW R 1300 RT vs. Suzuki GS 500 – Vergleich für Alltag, Tour & Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die sich in Charakter und Einsatzzweck deutlich unterscheiden, wird ein Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für den großen Reiseanspruch: komfortorientiert, souverän auf der Strecke und mit Fokus auf entspannte Kilometer. Die Suzuki GS 500 dagegen wirkt wie ein pragmatischer Einstieg in die Motorradwelt: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das viele Fahrer schnell „warm“ werden lässt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern mit Blick darauf, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf Touren bemerkbar machen.

Grundcharakter: Reise-Cruiser vs. unkomplizierter Einstieg

BMW R 1300 RT: Komfort und Souveränität im Fokus

Die BMW R 1300 RT ist klar als Tourer gedacht. Der Schwerpunkt liegt auf Fahrkomfort, Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und einem Gesamtpaket, das lange Fahrten angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist – sei es für Wochenendtouren oder längere Strecken – findet hier ein Motorrad, das den Alltag hinter sich lässt und sich wie ein „Roller für große Entfernungen“ anfühlen kann: ruhig, berechenbar und auf Strecke ausgelegt.

Suzuki GS 500: Leicht zu handeln, schnell im Flow

Die Suzuki GS 500 ist dagegen ein Motorrad, das vor allem durch Übersichtlichkeit und unkompliziertes Handling punktet. Gerade im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken zeigt sich, wie angenehm ein Motorrad sein kann, das nicht ständig „Arbeit“ macht. Die GS 500 eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht kontrollieren lässt und bei dem das Fahren im Vordergrund steht.

Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl zeigen

BMW R 1300 RT: Kraftreserven für entspanntes Tempo

Im Vergleich zur Suzuki setzt die BMW R 1300 RT auf deutlich mehr Reserven. Das merkt man vor allem dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen und dabei nicht ständig am Gas zu „arbeiten“. Die BMW wirkt dadurch oft wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt: Überholvorgänge, Autobahnpassagen oder das Fahren mit Gepäck lassen sich meist stressfreier angehen.

Suzuki GS 500: Drehmoment-Feeling statt „Druck“

Die Suzuki GS 500 liefert ein anderes Erlebnis: weniger „große Maschine“, mehr direktes Ansprechverhalten und ein Fahrstil, der oft etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Drehzahl legt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil. Wer gerne mit dem Motorrad „mitfährt“, findet hier ein Setup, das das Fahren lebendig hält. Für ruhige Landstraßenfahrten und den Alltag ist das oft genau richtig.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

BMW R 1300 RT: Laufruhe für lange Strecken

Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk wirkt auf Tempo und Komfort abgestimmt: Das Motorrad bleibt stabil, die Linie lässt sich gut halten und Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass die Konzentration beim Fahren bleibt. Gerade wenn die Müdigkeit auf langen Touren ein Thema wird, ist das ein echter Pluspunkt.

Suzuki GS 500: Wendigkeit und Kontrolle im Alltag

Die Suzuki GS 500 ist im Vergleich eher auf Agilität und einfaches Handling ausgelegt. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken mit wechselndem Belag fühlt sich die GS oft „handlicher“ an. Das kann den Unterschied machen, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour, sondern auch für den täglichen Weg genutzt wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: zuverlässige Verzögerung und ein Gefühl von Kontrolle. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die BMW R 1300 RT ist stärker auf das Zusammenspiel mit höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken ausgelegt. Die Suzuki GS 500 punktet eher mit einem direkten, gut dosierbaren Setup, das im Alltag schnell verständlich ist. Wer häufig in Stadt und Landstraße unterwegs ist, profitiert oft von dieser unmittelbaren Rückmeldung.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. unkompliziertes Handling

BMW R 1300 RT: Tourenkomfort für viele Stunden

Die BMW R 1300 RT ist in Sachen Ergonomie klar auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass sie auch nach mehreren Stunden nicht „kippt“. Dazu kommt der typische Tourenfokus: Windschutz und Verkleidung helfen dabei, dass der Fahrer weniger ermüdet. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur kurz ist, sondern sich über den ganzen Tag zieht.

Suzuki GS 500: Aufsteigen, losfahren, wohlfühlen

Die Suzuki GS 500 bietet eine eher klassische und unkomplizierte Sitzhaltung. Das kann gerade für Fahrerinnen und Fahrer mit dem Wunsch nach einem Motorrad, das schnell einsatzbereit ist, ein Vorteil sein. Gleichzeitig ist die GS 500 eher dann im Element, wenn die Fahrten nicht zu lang werden oder wenn der Fokus auf dem Fahren selbst liegt.

Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Prioritäten

Im Vergleich wird deutlich, dass die BMW R 1300 RT stark auf Windschutz und Komfort bei Fahrtgeschwindigkeiten setzt. Das reduziert spürbar den „Stress“ durch Fahrtwind und macht längere Strecken angenehmer. Die Suzuki GS 500 ist dagegen weniger auf „Abschirmung“ ausgelegt. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, wird das als weniger relevant empfinden. Wer regelmäßig lange Autobahnabschnitte fährt, merkt den Unterschied jedoch schnell.

Elektronik und Alltag: Bedienbarkeit und Unterstützung

Beide Motorräder bringen moderne Technik mit, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein Gesamtpaket, das den Fahrer auf Distanz unterstützt: Komfortfunktionen, Assistenz und eine insgesamt „rundere“ Bedienlogik für Touren. Die Suzuki GS 500 ist dagegen eher auf das Wesentliche reduziert. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Bedienung schnell verstanden werden soll und das Motorrad nicht durch zu viele Systeme „überladen“ wirkt.

Wartung, Kosten und Wirtschaftlichkeit: Was im Alltag zählt

Beim Thema Kosten zeigt sich im Vergleich meist ein typisches Muster: Die BMW R 1300 RT ist ein Premium-Tourer, entsprechend können Anschaffung und laufende Kosten höher ausfallen. Dafür steht sie für ein Gesamtkonzept, das auf Komfort und Langstrecke ausgelegt ist. Die Suzuki GS 500 ist häufig die wirtschaftlichere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, kurze Touren und das Sammeln von Fahrpraxis genutzt wird. Auch die Ersatzteil- und Wartungskosten können im Vergleich günstiger ausfallen – je nach Region und Nutzung.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der BMW R 1300 RT

  • Hoher Tourenkomfort und gute Laufruhe
  • Mehr Reserven für zügiges Fahren und Überholmanöver
  • Entspanntes Langstrecken-Fahrgefühl durch Windschutz und Ergonomie
  • Tourenorientierte Gesamtpakete für längere Einsätze

Schwächen der BMW R 1300 RT

  • Weniger „leichtfüßig“ im Alltag als ein kompakteres Motorrad
  • Premium-Charakter kann höhere Kosten bedeuten

Stärken der Suzuki GS 500

  • Unkompliziertes Handling für Stadt und Landstraße
  • Direktes Fahrgefühl, das das Fahren aktiv macht
  • Oft günstiger in Anschaffung und Betrieb als ein großer Tourer
  • Ideal, um Fahrpraxis aufzubauen und Routine zu gewinnen

Schwächen der Suzuki GS 500

  • Für lange Autobahn- oder Hochgeschwindigkeitsstrecken weniger „entspannt“ als ein Tourer
  • Weniger Reserven für sehr sportliches Tempo

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt. Wer Touren plant, Gepäck mitnimmt und möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der BMW einen klaren Vorteil.

Die Suzuki GS 500 ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf kürzeren Strecken und zum Aufbau von Fahrpraxis genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das schnell zu verstehen ist, leicht zu bewegen bleibt und dabei Spaß macht, wird mit der GS 500 häufig sehr zufrieden sein. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die bewusst nicht den „großen“ Tourenanspruch verfolgen, kann sie die bessere Wahl sein.

Fazit:

Die BMW R 1300 RT gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Windschutz und Laufruhe auf langen Strecken zählen. Wer häufig unterwegs ist, lange Touren fährt oder ein Motorrad sucht, das auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt, bekommt mit der BMW ein starkes Gesamtpaket. Die Suzuki GS 500 ist hingegen die stimmige Wahl für den Alltag: leicht zu handeln, unkompliziert im Umgang und mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, Wert auf Wirtschaftlichkeit legt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter im Alltag nutzen möchte, findet in der GS 500 die passendere Option. Kurz gesagt: BMW für Tourenkomfort und Souveränität, Suzuki für Praxis, Agilität und unkomplizierten Fahrspaß.

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