| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Sehr handlich
- Stabiles Fahrgefühl
- Günstig
- Bedienung
- Soziuskomfort
- Motor im Vergleich zur Konkurrenz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 749 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 114 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 138)mm | |
| Aufhängung hinten | Trapezschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Suzuki GSX-S 750: Vergleich für Tourenkomfort und sportliche Alltagsdynamik
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Suzuki GSX-S 750, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW steht klar für Tourenkomfort, souveräne Langstreckenleistung und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Die Suzuki dagegen ist eine sportliche Naked-Bike-Interpretation: agil, direkt und mit einem Fahrgefühl, das sich schnell in den Alltag einfügt. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheidet, sucht meist nicht nur nach „mehr Leistung“, sondern nach dem passenden Charakter für die eigenen Strecken.
Grundcharakter: Tourer mit Komfortfokus vs. Naked-Bike mit Direktheit
Die BMW R 1300 RT ist als Tourenmaschine konzipiert. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Schwerpunkt auf Windschutz, Ergonomie und einem Fahrstil, der auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Dazu passt die Auslegung auf ruhiges, kontrolliertes Tempo – mit dem Anspruch, dass sich das Motorrad auch auf Autobahn und Landstraße „groß“ und stabil anfühlt.
Die Suzuki GSX-S 750 verfolgt einen anderen Ansatz. Als Naked-Bike setzt sie auf Übersichtlichkeit, agiles Handling und ein spürbar unmittelbares Ansprechverhalten. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt die Suzuki oft wie das Motorrad, das man „einfach schnell“ bewegt – ohne dass man sich erst auf eine Touring-Routine einstellen muss.
Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Stärken in der Praxis zeigen
BMW R 1300 RT: souverän, ruhig und langstreckentauglich
Im Vergleich zeigt die BMW ihre Stärke vor allem dann, wenn die Strecke länger wird. Der Windschutz und die insgesamt entspannte Sitzposition helfen dabei, dass die Konzentration eher auf der Straße liegt als auf dem „Gegenarbeiten“ von Wind und Ermüdung. Auch das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf ab, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt.
Auf der Autobahn wirkt die BMW besonders stimmig: Sie vermittelt das Gefühl, dass sie Tempo nicht nur kann, sondern auch kontrolliert hält. In Kombination mit der typischen Touren-Ausstattung entsteht so ein Motorrad, das für viele Fahrerinnen und Fahrer wie ein „Reisebegleiter“ funktioniert.
Suzuki GSX-S 750: leichtfüßig, schnell umsetzbar und kurvenorientiert
Die Suzuki spielt ihre Vorteile dort aus, wo es häufig eng wird: in der Stadt, bei Stop-and-Go, beim schnellen Richtungswechsel oder wenn die Strecke kurvig wird. Das Handling ist dabei meist der entscheidende Punkt. Die GSX-S 750 wirkt direkt in der Reaktion auf Lenkimpulse und lässt sich dadurch oft mühelos in den Fahrfluss integrieren.
Auch wenn die Suzuki nicht als klassisches Langstrecken-Tourer-Konzept gedacht ist, kann sie auf Landstraßen sehr viel Fahrspaß liefern. Der Charakter ist eher „sportlich und lebendig“ als „komfortorientiert und ruhig“ – und genau das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer der Reiz.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter, wer fühlt sich freier?
Beim Thema Komfort hat die BMW R 1300 RT im Vergleich einen klaren Vorteil. Die Ausrichtung auf Touring zeigt sich in der Art, wie die Sitzposition und der Windschutz zusammenarbeiten. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.
Die Suzuki GSX-S 750 bietet dagegen eine andere Art von Wohlgefühl: eher „sportlich aufrecht“ und mit einer Sitzhaltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das kann sich im Alltag sehr angenehm anfühlen, besonders wenn kurze Strecken, häufiges Umsetzen und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die BMW punktet mit Langstrecken-Komfort, die Suzuki mit Alltags-Flexibilität. Wer häufig weite Strecken fährt, wird die BMW eher als „entspanntes Gesamtpaket“ erleben. Wer dagegen oft in der Stadt unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, findet in der Suzuki meist die passendere Basis.
Elektronik und Assistenz: Mehr Unterstützung bei der BMW, mehr Fokus auf Fahrgefühl bei der Suzuki
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die BMW R 1300 RT ist typischerweise stärker auf Assistenz und Reiseunterstützung ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: mehr Komfortfunktionen, mehr „Mitdenken“ im Hintergrund und ein Gesamtpaket, das das Fahren über längere Zeit leichter macht.
Die Suzuki GSX-S 750 ist dagegen oft der Typ „Fahren im Vordergrund“. Elektronik ist vorhanden und unterstützt, aber der Charakter bleibt klar: Das Motorrad soll sich nicht wie ein technisches System anfühlen, sondern wie ein direktes Sport-Naked-Bike. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern selbst den Takt vorgibt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede statt reiner Zahlenvergleich
Beim Motorcharakter wird der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die BMW R 1300 RT steht für kraftvolle, gleichmäßige Leistungsentfaltung, die sich gut dosieren lässt. Das passt zu einem Motorrad, das auf souveränes Cruisen und kontrollierte Beschleunigung ausgelegt ist. In Kombination mit der Touren-Philosophie wirkt das Antriebskonzept oft „harmonisch“ – man fährt, ohne ständig das Gefühl zu haben, man müsse den Motor ständig „arbeiten“ lassen.
Die Suzuki GSX-S 750 bringt dagegen einen sportlicheren, direkteren Charakter. Sie wirkt oft lebendiger im Ansprechverhalten und unterstützt ein Fahrgefühl, das stärker auf Kurvenrhythmus und dynamische Zwischengänge setzt. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern die Strecke aktiv gestaltet.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die BMW ist im Alltag häufig die entspanntere Wahl, weil sie Leistung und Fahrbarkeit sehr „glatt“ vermittelt. Die Suzuki ist im sportlichen Einsatz oft die emotionalere Wahl, weil sie das Tempo und die Reaktion stärker mit dem Fahrerlebnis verknüpft.
Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Wie sich Sicherheit und Agilität anfühlen
Beide Motorräder müssen in der Praxis überzeugen – aber auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und Kontrolle ab. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung wirken darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken ruhig bleibt. Dazu passen Bremsen, die in der Regel gut dosierbar sind und ein sicheres Gefühl vermitteln.
Die Suzuki GSX-S 750 setzt stärker auf Agilität. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen schnelle Richtungswechsel und ein sportliches Kurvenverhalten. In Kombination mit dem Naked-Bike-Konzept fühlt sich die Suzuki oft „leichter“ an – was nicht bedeutet, dass sie unruhig wäre, sondern dass sie sich schneller in den Fahrstil einfügt.
Wer häufig Autobahn und lange Etappen fährt, wird die BMW als stabilen Reiseanker erleben. Wer dagegen viel Landstraße mit vielen Kurven oder häufige Wechsel zwischen Stadt und Land hat, wird die Suzuki oft als handlicher und unmittelbarer empfinden.
Für wen passt welches Motorrad? Typische Einsatzprofile im Vergleich
BMW R 1300 RT: ideal für Tourenfahrer und Komfortliebhaber
Die BMW R 1300 RT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Windschutz, Ergonomie und eine umfassende Reiseausrichtung legen. Auch wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das sich auf Reisen „rund“ anfühlt, findet in der BMW meist die stimmigere Lösung.
Suzuki GSX-S 750: ideal für Stadt, Feierabend und sportliche Landstraßen
Die Suzuki GSX-S 750 passt gut zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag suchen: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Strecken und ein Fahrgefühl, das schnell „anspringt“. Wer ein Naked-Bike bevorzugt, das sich leicht bewegen lässt und sportlich wirkt, wird mit der Suzuki häufig mehr Freude am aktiven Fahren haben.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort suchen: ruhiges, stabiles Fahrverhalten, starker Windschutz und ein Gesamtkonzept, das lange Strecken entspannter macht. Sie überzeugt besonders dann, wenn Reisen, Autobahn und ausgedehnte Fahrten im Vordergrund stehen und das Motorrad möglichst wenig „Arbeit“ für den Fahrer bedeuten soll.
Die Suzuki GSX-S 750 spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig und flexibel sein muss: Stadtverkehr, kurvige Landstraßen und ein sportlich-direktes Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell umsetzen lässt und mehr auf Agilität und unmittelbare Reaktionen setzt, findet in der Suzuki meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: BMW für Reisen und Komfort, Suzuki für Alltag und sportliche Dynamik. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrten häufiger vorkommt und welcher Charakter im Alltag mehr Freude macht.