| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs Triumph Street Triple RS: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 RT und die Triumph Street Triple RS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier steht auf der einen Seite eine ausgewachsene Tourenmaschine mit Fokus auf Komfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit über viele Kilometer. Auf der anderen Seite geht es um ein sportliches Naked-Bike, das sich vor allem dann richtig wohlfühlt, wenn die Straße kurvig wird und das Tempo spürbar anzieht. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Welche Stärken überwiegen – und welche Kompromisse muss man jeweils akzeptieren?
Grundcharakter: Tourer gegen Naked-Sport
Die BMW R 1300 RT ist als Reise- und Tourenmotorrad gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie zielt auf ruhiges, sicheres Vorankommen, auf entspannte Sitzpositionen und auf ein Gesamtpaket, das auch nach längeren Etappen noch „leicht“ wirkt. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man Strecken nicht nur fährt, sondern sie auch genießen kann – mit einer Portion Gelassenheit, die besonders auf Autobahn und Landstraße auffällt.
Die Triumph Street Triple RS dagegen ist ein Naked-Bike, das den Fahrer näher an der Straße hält. Der Charakter ist direkter: Gasannahme, Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad in Kurven „mitarbeitet“, stehen im Vordergrund. Wer gern zügig unterwegs ist, kurze Wege liebt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird hier eher das passende Gefühl finden.
Motor & Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder bringen Leistung mit – aber die Art, wie sie sie nutzbar machen, unterscheidet sich deutlich. Die BMW R 1300 RT setzt auf eine souveräne, tourentaugliche Kraftentfaltung. Das bedeutet: Der Motor wirkt besonders dann stark, wenn man gleichmäßig fährt, vorausschauend schaltet und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten entspannt bleibt. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass Überholmanöver und Autobahnabschnitte ohne hektisches Herumprobieren funktionieren.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Im Vergleich wirkt die Gasannahme oft unmittelbarer, und das Motorrad lädt schneller dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn man gern „arbeitet“: in Kurven anfahren, früh beschleunigen, das Setup spüren und das Motorrad aktiv bewegen. Wer dagegen vor allem gleichmäßige Fahrten bevorzugt, kann den sportlichen Fokus als weniger „entspannt“ empfinden.
Stärken und Schwächen bei der Kraftnutzung
Stärken der BMW: gleichmäßiges Vorankommen, entspannter Charakter, gute Alltagstauglichkeit für lange Strecken. Schwächen der BMW: weniger „leichtfüßig“ im reinen Sportmodus, wenn man nur auf maximale Agilität aus ist.
Stärken der Triumph: direkte Dynamik, sportlicher Drive, macht Kurvenfahrten besonders lebendig. Schwächen der Triumph: weniger Komfort- und Langstreckenfokus, wenn man viel Reisezeit am Stück verbringt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Tourer und Naked-Bike sehr klar. Die BMW R 1300 RT wirkt auf der Straße wie ein „ruhiger Partner“. Sie liegt stabil, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei längeren Autobahnabschnitten oder wechselnden Fahrbahnbelägen gelassen. Das Fahrwerk ist auf Komfort und kontrollierte Rückmeldung ausgelegt – ein Pluspunkt, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern einfach sicher und angenehm unterwegs sein will.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken vor allem in engen Passagen aus. Das Motorrad reagiert spürbar schneller auf Lenkimpulse, unterstützt zügige Richtungswechsel und fühlt sich in Kurven dynamischer an. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und dann zügig wieder beschleunigt, bekommt hier ein sehr direktes Fahrgefühl.
Bremsen & Kontrolle
Beide Motorräder sind auf sportliches Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die BMW punktet mit einer souveränen Dosierbarkeit und einem Gefühl von „Kontrolle auf Strecke“. Die Triumph wirkt im Vergleich oft noch sportlicher in der Ansprechlogik: Das macht sie attraktiv, wenn man Brems- und Beschleunigungsphasen bewusst gestaltet.
Merke: Für entspanntes, sicheres Fahren über viele Kilometer ist die BMW im Vorteil. Für dynamische Kurvenfahrten und ein aktives Fahrstil-Konzept ist die Triumph meist die passendere Wahl.
Ergonomie & Alltag: Sitzgefühl und Windkomfort
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die BMW R 1300 RT ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach längerer Fahrt nicht „verkrampft“ ist. Dazu kommt der Touring-Fokus: Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer im Alltag entlastet, sind ein echter Vorteil, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder auch bei wechselhaftem Wetter unterwegs ist.
Die Triumph Street Triple RS setzt auf eine sportlichere Haltung. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Für kurze bis mittlere Touren und für Fahrten, bei denen man das Motorrad spüren möchte, passt das sehr gut. Wer jedoch häufig lange Autobahnabschnitte fährt oder viel Zeit im Sattel verbringt, wird den Touring-Komfort der BMW eher vermissen.
Stärken und Schwächen im Alltag
BMW-Stärken: Komfort, Wind- und Langstreckenfokus, entspannteres Fahrgefühl. BMW-Schwächen: weniger „nackt“ und direkt, wenn man das Motorrad als reines Sportgerät empfindet.
Triumph-Stärken: sportliche Ergonomie, direktes Feedback, macht Lust auf Kurven. Triumph-Schwächen: weniger auf Langstreckenkomfort optimiert.
Ausstattung & Elektronik: Komfortfunktionen vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die BMW R 1300 RT wirkt so, als wäre die Ausstattung stark auf „Reisebetrieb“ ausgelegt: Funktionen, die das Fahren erleichtern, unterstützen und den Alltag angenehmer machen, stehen im Vordergrund. Das kann sich besonders dann auszahlen, wenn man nicht immer unter idealen Bedingungen fährt oder wenn man lange Strecken plant.
Die Triumph Street Triple RS setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, aber der Fokus liegt stärker auf dem sportlichen Fahrgefühl. Elektronik kann hier helfen, das Motorrad kontrollierbar zu halten, wenn man zügig unterwegs ist – und gleichzeitig das Handling nicht „zu glatt“ werden zu lassen. Das Ergebnis: ein Motorrad, das sich sportlich anfühlt, ohne dass man sich komplett auf reine Handarbeit verlassen muss.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 1300 RT und Triumph Street Triple RS hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird.
BMW R 1300 RT: Die bessere Wahl für Tourenfahrer
Die BMW R 1300 RT ist besonders dann die richtige Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Auch wenn man gern mit Gepäck unterwegs ist oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad den Reisealltag organisiert, passt die Ausrichtung sehr gut.
Triumph Street Triple RS: Die bessere Wahl für Kurven und Dynamik
Die Triumph Street Triple RS passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als aktives Sportgerät erleben möchten. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist, das direkte Feedback schätzt und das Gefühl sucht, dass das Motorrad schnell auf jede Bewegung reagiert, findet hier eine sehr stimmige Basis. Für kürzere bis mittlere Touren, für Wochenendfahrten und für Fahrten, bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund steht, ist die Triumph oft die bessere Wahl.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die stimmigere Wahl, wenn Komfort, Langstreckenfokus und ein souverän ruhiges Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus: Wind- und Ergonomie-Themen, die entspannte Kraftentfaltung und das stabile Handling machen sie zur idealen Reisebegleitung. Wer viel fährt, ohne sich ständig neu zu „sortieren“, bekommt hier ein Motorrad, das den Alltag und die Touren angenehm strukturiert.
Die Triumph Street Triple RS gewinnt dagegen dort, wo Dynamik zählt: in kurvigen Abschnitten, bei sportlichem Tempo und wenn das Motorrad direkt und lebendig wirken soll. Die Kraftentfaltung und das Handling laden zu einem aktiven Fahrstil ein, der Spaß macht und schnell ein Gefühl von Kontrolle vermittelt. Für Fahrer, die das Naked-Bike-Feeling suchen und Kurvenfahrten priorisieren, ist die Triumph die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: RT für Reisen und Komfort, Street Triple RS für Agilität und sportliche Kurvenmomente.