| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
MotorradTest.de auf YouTube
BMW R 1300 RT vs Triumph Tiger Sport 1050: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 1300 RT steht für komfortables Reisen, viel Elektronik und eine souveräne Langstrecken-Inszenierung. Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt dagegen agiler und sportlich fokussiert, ohne den Anspruch an Alltagstauglichkeit zu verlieren. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte nicht nur auf einzelne Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Eigenschaften im Fahrbetrieb ergänzen oder gegenseitig ausspielen.
Grundidee und Charakter: Reisekomfort trifft sportliche Vielseitigkeit
Die BMW R 1300 RT ist klar als Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Windschutz und eine entspannte Sitzposition stehen im Vordergrund. Die Maschine fühlt sich darauf ausgelegt an, lange Strecken ohne Ermüdung zu absolvieren. Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie verbindet sportliche Dynamik mit einer aufrechte(n) Ergonomie für den Alltag. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen oft lebendiger.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Die BMW spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke lang wird und der Fokus auf gleichmäßigem Tempo liegt. Die Triumph punktet eher dort, wo es häufiger beschleunigt, gebremst und zügig um die Ecke geht. Schwächen ergeben sich jeweils aus dem Konzept: Die BMW ist weniger „leichtfüßig“ im Sinne von spontaner Richtungsänderung, während die Triumph bei sehr langen Autobahnabschnitten weniger auf maximalen Langstrecken-Komfort getrimmt wirkt als die RT.
Motor und Antrieb: Drehmoment- und Leistungsgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die BMW R 1300 RT setzt auf einen kräftigen, souveränen Vortrieb, der sich vor allem bei konstantem Fahren und beim zügigen Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen angenehm anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt dagegen oft direkter im Ansprechverhalten. Sie eignet sich gut, um die Gänge dynamisch zu nutzen und Kurven mit Schwung anzugehen. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird an der Triumph mehr „Mitmach“-Gefühl spüren.
Was das in der Praxis bedeutet
Im Vergleich der fahrbaren Eigenschaften zeigt sich: Die BMW liefert ein sehr gleichmäßiges Leistungsbild, das das Fahren entspannt. Die Triumph bietet mehr „Sportlichkeit“ im Moment, verlangt aber auch etwas mehr Aufmerksamkeit, um das volle Potenzial auszuspielen. Beide sind leistungsfähig, aber die Art, wie Leistung verfügbar ist, führt zu unterschiedlichen Fahrstilen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob sich ein Motorrad „groß“ oder „handlich“ anfühlt. Die BMW R 1300 RT ist auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Etappen wirkt das wie ein Vorteil: Die Maschine bleibt berechenbar, und Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als betont.
Die Triumph Tiger Sport 1050 vermittelt dagegen mehr Agilität. In engen Kurven und auf wechselndem Belag wirkt sie oft leichter zu dirigieren. Das kann auf Landstraßen den Unterschied machen, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um Rhythmus geht.
Grenzbereiche und Komfort
Die BMW kann in ihrem Komfort-Setup überzeugen, ohne dass man ständig nachregeln muss. Die Triumph ist im Gegenzug oft schneller „im Kopf“, wenn es um spontane Richtungswechsel geht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Autobahnstrecken fährt, wird die BMW tendenziell im Vorteil sehen. Wer dagegen mehr kurvige Strecken und abwechslungsreiche Fahrten plant, findet in der Triumph häufig den direkteren Zugang.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie stabil das Gefühl bleibt. Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Die BMW wirkt dabei oft besonders „ruhig“ in der Dosierung, was auf Touren mit wechselnden Bedingungen hilft. Die Triumph bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt jedoch im sportlicheren Einsatz tendenziell unmittelbarer.
Elektronik und Assistenzsysteme
Ein großer Unterschied liegt in der Elektronik-Philosophie. Die BMW R 1300 RT ist stark auf Assistenz und Komfort ausgelegt: Das unterstützt das entspannte Fahren, gerade wenn Wetter, Beladung oder Verkehrslage variieren. Die Triumph Tiger Sport 1050 bringt ebenfalls moderne Technik mit, fokussiert aber stärker auf die fahrdynamische Nutzung. Das Ergebnis: Die BMW vermittelt mehr „Absicherung“ im Alltag, während die Triumph mehr „Fahrspaß“ im aktiven Stil unterstützt.
Ergonomie und Windschutz: Wie anstrengend wird die Tour?
Gerade bei Touren entscheidet die Ergonomie darüber, ob nach 200 Kilometern noch Energie da ist. Die BMW R 1300 RT ist in dieser Hinsicht besonders stark: Sitzposition und Windschutz sind auf lange Strecken ausgelegt, sodass der Oberkörper weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer zur ersten Wahl, wenn regelmäßig weite Distanzen anstehen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Sitzhaltung. Das kann auf kürzeren bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht zu „tourig“ wirkt. Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Komfortvorteil der BMW jedoch deutlicher werden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reise
Im Stadtverkehr zählt neben dem Komfort auch die Übersicht und das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Triumph wirkt hier oft agiler, während die BMW mit ihrer Tourer-Charakteristik eher „entspannt“ statt „spritzig“ wahrgenommen wird. Auf der Landstraße kann die Triumph den Fahrspaß stärker betonen, die BMW bleibt dafür auf langen Etappen besonders ermüdungsarm.
Verbrauch, Reichweite und Kosten: Was bleibt am Ende übrig?
Beim Vergleich von Verbrauch und Reichweite zeigt sich meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, unterscheiden sich aber in der Art, wie sie ihre Effizienz im jeweiligen Fahrprofil ausspielen. Die BMW profitiert häufig von ihrem gleichmäßigen Leistungsbild und dem komfortorientierten Fahrstil. Die Triumph kann bei dynamischer Fahrweise mehr „Spaß“ liefern, während sich der Verbrauch stärker an der Fahrweise orientiert.
Auch die Wartung und die langfristigen Kosten spielen eine Rolle. Hier lohnt sich der Blick auf Serviceintervalle, typische Verschleißteile und die Verfügbarkeit von Zubehör. Im Vergleich der beiden Modelle ist die BMW tendenziell stärker auf „Rundum-Reisebetrieb“ ausgelegt, während die Triumph oft als vielseitiges Motorrad wahrgenommen wird, das man auch ohne großen Reiseaufwand nutzen kann.
Zubehör und Praxis: Gepäck, Alltag und Touren-Setup
Wer regelmäßig mit Gepäck fährt, achtet auf Zubehör und die praktische Umsetzung. Die BMW R 1300 RT ist als Tourer besonders stimmig, wenn es um Koffer, Windschutz-Optionen und ein durchdachtes Reise-Setup geht. Die Triumph Tiger Sport 1050 kann ebenfalls mit Zubehör ausgestattet werden, wirkt aber im Grundkonzept etwas weniger „volltourig“ und eher als sportlich-variabler Begleiter.
Stärken im Reisebetrieb
Die BMW punktet mit einem Gesamtpaket, das sich wie gemacht anfühlt, um längere Strecken mit wenig Stress zu absolvieren. Die Triumph punktet mit einem Motorradgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour spontan kürzer wird oder mehr Kurven statt Autobahn geplant sind.
Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecken-Komfort, souveränem Antrieb, viel Elektronik-Unterstützung und einem entspannteren Fahrgefühl liegt. Wer regelmäßig große Distanzen fährt, Wert auf Windschutz und eine ruhige, stabile Art zu reisen legt und auch mit Gepäck unkompliziert unterwegs sein möchte, findet in der RT ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Triumph Tiger Sport 1050 empfiehlt sich eher für Fahrerinnen und Fahrer, die sportlichere Dynamik, agiles Handling und eine vielseitige Nutzung im Alltag suchen. Wer häufiger auf kurvigen Strecken unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und ein direkteres Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Triumph oft glücklicher.
Kurz gesagt: BMW für die Reise, Triumph für den Fahrspaß – beide können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.