| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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BMW R 1300 RT vs. Yamaha FJR 1300 AE: Vergleich für entspannte Touren
Wenn es um große Tourenmotorräder geht, stehen zwei Namen besonders oft im Raum: die BMW R 1300 RT und die Yamaha FJR 1300 AE. Beide Modelle sind auf lange Strecken ausgelegt, beide wollen Komfort und Souveränität liefern – aber sie gehen dabei mit unterschiedlichen Schwerpunkten an die Sache heran. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag und auf der Tour, wo liegen die typischen Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee und Charakter: RT als Premium-Tourer, FJR als bewährter Langstrecken-Allrounder
Die BMW R 1300 RT wirkt wie ein moderner Premium-Tourer: viel Fokus auf Elektronik, Komfort-Inszenierung und ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass sich lange Fahrten möglichst mühelos anfühlen – vom Windschutz bis zur Art, wie sich das Motorrad in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen anfühlt.
Die Yamaha FJR 1300 AE steht dagegen für einen bewährten Ansatz: ein sportlich-tourentauglicher Charakter, der sich über Jahre etabliert hat. Sie ist ebenfalls auf Langstrecke optimiert, aber mit einem etwas direkteren Fahrgefühl und einer Philosophie, die stark auf Alltagstauglichkeit und verlässliche Performance setzt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein typisches Bild: Beide Motorräder liefern genug Reserven für Autobahnfahrten, zügiges Überholen und entspanntes Dahingleiten. Der Unterschied liegt weniger in der reinen „Zahl“, sondern in der Art, wie die Leistung verfügbar ist.
Die BMW R 1300 RT spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist und der Fahrer das Motorrad wie ein „rollendes Komfortsystem“ nutzen möchte. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor die Drehzahlbereiche füllt, wirken auf Touren oft sehr harmonisch. Dadurch entsteht das Gefühl, dass man weniger „arbeiten“ muss, um schnell voranzukommen.
Die Yamaha FJR 1300 AE punktet häufig mit einem Charakter, der sich wie ein klassischer Langstreckenmotor anfühlt: kräftig, stabil und gut dosierbar. Gerade bei konstantem Fahren und bei wechselnden Geschwindigkeiten auf Landstraßen zeigt sich, dass die FJR ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Durchzug und Fahrbarkeit bietet.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der souveränen, sehr gleichmäßigen Leistungsentfaltung und dem „mühelosen“ Gefühl auf langen Strecken. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „mechanisch direkt“ wirkt, wenn man bewusst sportlich und impulsiv fahren möchte.
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärken liegen im verlässlichen Langstrecken-Feeling und in der gutmütigen Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur RT bei sehr modernen Komfort- und Elektronik-Features nicht ganz so „Premium“ wirkt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Bedienlogik
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine Rolle, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die BMW R 1300 RT setzt stark auf ein modernes Gesamtpaket: Assistenzfunktionen, eine umfangreiche Bedien- und Anzeigephilosophie und ein System, das den Fahrer im Hintergrund unterstützt. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man häufig zwischen verschiedenen Fahrmodi wechselt oder wenn man auf Touren möglichst wenig „Handarbeit“ möchte.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls technologisch, wirkt aber in der Bedienung oft etwas „klassischer“ und dadurch intuitiv. Wer sich nicht ständig durch Menüs hangeln möchte, findet bei der FJR häufig eine sehr klare Linie: fahren, genießen, ankommen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Technik zwar schätzt, aber nicht als Hauptthema erleben will.
Stärken und Schwächen bei Elektronik
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der modernen Unterstützung und dem sehr durchdachten Komfort-Setup. Schwäche kann sein, dass die Bedienung für manche Fahrer „zu viel“ sein kann, wenn man eher schlicht unterwegs sein möchte.
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärken liegen in der bewährten, gut verständlichen Bedienlogik und dem Fokus auf Fahrspaß ohne ständige Technik-Interaktion. Schwäche kann sein, dass die RT in der Tiefe moderner Assistenzfunktionen einen Vorsprung hat.
Windschutz, Ergonomie und Komfort: Wer macht lange Strecken leichter?
Gerade bei Tourenmotorrädern entscheidet der Komfort oft über den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt“. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1300 RT ist stark darauf ausgelegt, Wind und Wetter so zu entschärfen, dass der Fahrer auch bei längeren Autobahnabschnitten weniger ermüdet. Der Windschutz wirkt dabei wie ein Teil des Gesamtkonzepts – nicht nur als Zubehör, sondern als integraler Komfortfaktor.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls sehr komfortorientiert. Besonders auf langen Strecken punktet sie mit einer ergonomischen Gesamtwirkung: Sitzposition, Handhabung und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei längerer Fahrt „ruhig“ bleibt. Wer viel Zeit auf Landstraßen und gemischten Strecken verbringt, schätzt oft, dass die FJR dabei nicht nur bequem, sondern auch angenehm kontrollierbar bleibt.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen im sehr starken Komfortanspruch und im konsequenten Windschutz-Konzept. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr sportlich ambitionierte Fahrer manchmal „zu sehr auf Komfort getrimmt“ wirkt.
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärken liegen in der ausgewogenen Ergonomie und dem angenehmen Langstrecken-Handling. Schwäche kann sein, dass der Komfort-„Premium-Overload“ der RT nicht in gleicher Intensität erreicht wird.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität in Kurven und Sicherheit bei Tempo
Auf der Tour zählt, wie stabil ein Motorrad bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt. Die BMW R 1300 RT zeigt hier häufig eine sehr souveräne Linie: Das Motorrad vermittelt Vertrauen, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Straße unruhig wird. Die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Bremsgefühl unterstützt dabei, dass man Kurven sauber ansteuern kann.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und bei flüssigem Fahren auf Landstraßen wirkt sie sehr harmonisch. Das Bremsgefühl ist dabei oft gut dosierbar, was auf langen Strecken ein echter Vorteil ist, weil man weniger „nachregeln“ muss.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- BMW R 1300 RT: Stärken liegen in der souveränen Stabilität und dem sehr vertrauensvollen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr sportlicher Fahrweise etwas weniger „agil“ wirkt als erwartet, je nachdem wie man es gewohnt ist.
- Yamaha FJR 1300 AE: Stärken liegen in der gutmütigen Fahrbarkeit und der angenehmen Dosierbarkeit. Schwäche kann sein, dass die RT in bestimmten Situationen durch den modernen Feinschliff noch einen Tick mehr Präzision liefert.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewichtsempfinden und Praxisnutzen
Auch wenn beide Motorräder für Touren gebaut sind, entscheidet der Alltag über die Freude am Motorrad. Die BMW R 1300 RT wirkt im Gesamteindruck wie ein sehr durchdachtes Paket: Ausstattung, Bedienung und Komfort sind auf „einfach losfahren“ ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken geplant sind oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Praxisstärken oft im Alltag aus: Sie ist ein Motorrad, das man gern nutzt, weil es sich nicht „kompliziert“ anfühlt. Gerade für Fahrer, die ein zuverlässiges Langstreckenmotorrad suchen, das sich auch im Alltag gut bewegen lässt, ist die FJR häufig eine sehr passende Wahl.
Gepäck, Touring-Ausstattung und Langstrecken-Setup
Beide Modelle sind für Touren gemacht – und genau dort zählt, wie gut das Motorrad mit Gepäck funktioniert. Die BMW R 1300 RT bietet in der Regel ein sehr stimmiges Touring-Setup, das auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Dadurch entsteht ein „Reisegefühl“, bei dem man sich auf die Strecke konzentrieren kann.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls stark im Touring-Bereich. Sie wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man mit Gepäck sehr natürlich bewegen kann. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei Wert auf ein unkompliziertes Handling legt, findet in der FJR häufig eine sehr angenehme Basis.
Welches Motorrad hat welche typische Schwäche?
Zusammengefasst lassen sich die Unterschiede gut so beschreiben: Die BMW R 1300 RT ist besonders stark, wenn man maximalen Komfort, moderne Unterstützung und ein Premium-Gesamtgefühl sucht. Die typische Schwäche liegt eher in der „Komplexität“ bzw. darin, dass nicht jeder Fahrer den Technik- und Komfortfokus als Vorteil empfindet.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist besonders stark, wenn man ein bewährtes Langstreckenmotorrad möchte, das sich intuitiv fährt und sich nicht wie ein Technikprojekt anfühlt. Die typische Schwäche zeigt sich eher dort, wo die RT in der Tiefe moderner Assistenz- und Komfortdetails voraus sein kann.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl für Fahrer, die auf langen Strecken möglichst viel Komfort und moderne Unterstützung erleben möchten. Wer häufig Autobahn fährt, Wind und Wetter konsequent entschärfen will und ein Premium-Gesamtpaket sucht, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein durchdachtes Reiseinstrument anfühlt. Die Yamaha FJR 1300 AE passt besonders gut zu Fahrern, die ein bewährtes, sehr alltagstaugliches Langstreckenmotorrad suchen: stabil, gut dosierbar und mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer Technik zwar mag, aber eine klare, unkomplizierte Bedienlogik bevorzugt, findet in der FJR oft die passendere Basis. Kurz gesagt: RT für maximalen Premium-Komfort und moderne Assistenz – FJR für bewährten Langstrecken-Allroundspaß mit intuitivem Handling.