| UVP | 23.030 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- totaler Luxus auf langen Reisen
- Platz ohne Ende
- bäriger Motor mit sattem Durchzug
- gute Serienausstattung
- Automatik-Getriebe und Radarsystem verfügbar
- schwer
- Tempomat nicht Serie
- satte Preise für Zubehör
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 281 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.229 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-840 | mm |
| Höhe | 1.387 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.300 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 145 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 149 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 490 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad EVO-Paralever, durchgehende Schwingenlagerachse, Zentralfederbein (Federweg 149)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 158)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Zusammengefasst ist die neue BMW R 1300 RT ein Tourenmotorrad auf allerhöchstem Niveau, das in puncto Komfort, Technik und Fahrdynamik Maßstäbe setzt. Sie ist der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Vielfahrer, die Wert auf Qualität, Sicherheit und modernste Technik legen.Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Hamburg-Harburg. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW und KTM-Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am südlichen Ortsrand von Hamburg befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A1 oder A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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BMW R 1300 RT vs Yamaha WR 125 R: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Manchmal ist ein Motorradvergleich besonders spannend, weil zwei Modelle auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten. Die BMW R 1300 RT steht für Touring-Komfort, souveräne Langstrecken-Eigenschaften und eine Ausstattung, die auf Alltag und Reise ausgelegt ist. Die Yamaha WR 125 R dagegen ist eher die sportlich-praktische 125er-Option: leicht, agil und mit dem typischen Enduro-Charakter, der Lust auf Nebenstraßen, Feldwege und dynamisches Fahren macht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant.
Grundcharakter: Tourer vs. leichtes Enduro-Feeling
Die BMW R 1300 RT ist ein klassisches Tourenmotorrad. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzposition, ruhigem Vorankommen und einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken wenig „Arbeit“ macht. Das merkt man besonders daran, wie das Motorrad mit Tempo und Distanz umgeht: Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, Kilometer zu sammeln, ohne dass der Fahrer ständig nachjustieren muss.
Die Yamaha WR 125 R verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als 125er deutlich leichter im Handling und vermittelt ein direkteres, lebendigeres Fahrgefühl. Statt auf maximale Reisebequemlichkeit setzt sie stärker auf Agilität und das Gefühl, das Motorrad „mitnehmen“ zu können. Für kurze bis mittlere Strecken, für Stadt und Landstraße sowie für Ausflüge abseits des Asphalts ist das ein klarer Vorteil.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die BMW R 1300 RT ist auf kräftiges, gleichmäßiges Beschleunigen und entspanntes Fahren ausgelegt. Dadurch wird das Überholen und das zügige Weiterfahren auf der Landstraße deutlich stressfreier, weil das Motorrad Reserven bietet und nicht ständig „am Limit“ betrieben werden muss.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen ein Motorrad, bei dem man den Motor eher als Teil des Fahrspaßes erlebt. In der 125er-Klasse zählt vor allem, wie gut das Motorrad auf Drehzahl reagiert und wie sauber es sich durch den Bereich bewegen lässt. Für Fahrten, bei denen Tempo nicht im Vordergrund steht, sondern Beweglichkeit und Fahrgefühl, passt das sehr gut. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird mit einer kleineren Motorisierung schneller an Grenzen stoßen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typisches Bild: Die BMW R 1300 RT zielt auf Stabilität und Komfort. Das Motorrad liegt spürbar ruhig auf der Straße, nimmt Unebenheiten kontrolliert auf und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Fahrten ein Plus, weil weniger Konzentration für „ständiges Nacharbeiten“ nötig ist.
Die Yamaha WR 125 R ist im Gegenzug deutlich wendiger. Das Handling wirkt leichter, das Motorrad lässt sich einfacher in enge Kurven bringen und reagiert schneller auf Richtungswechsel. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, sondern auch aus schlechterem Untergrund oder unübersichtlichen Abschnitten, spielt die Agilität ihre Stärken aus. Gleichzeitig gilt: Ein leichtes Motorrad verzeiht weniger, wenn man es wie einen großen Tourer behandelt – die Fahrweise muss zum Konzept passen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf Sicherheit im Alltag ausgelegt, aber sie vermitteln das Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die BMW R 1300 RT wirkt beim Bremsen besonders souverän, weil das Gesamtkonzept auf hohe Stabilität und kontrolliertes Verzögern ausgelegt ist. Das ist vor allem dann spürbar, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken fährt.
Die Yamaha WR 125 R punktet eher durch die passende Dosierbarkeit für ihr Gewicht und ihren Charakter. In der 125er-Klasse ist das Bremsgefühl oft direkter und „handlicher“, was im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Vorteile bringt. Wer häufig auf wechselndem Untergrund unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad sich gut kontrollieren lässt.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Mehrwert bei der BMW
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung und im Elektronik-Fokus. Die BMW R 1300 RT ist klar als modernes Touring-Motorrad positioniert. Das zeigt sich daran, dass viele Funktionen darauf abzielen, das Fahren entspannter zu machen: Assistenz- und Komfortelemente unterstützen dabei, die Fahrt leichter zu planen und sich stärker auf die Strecke zu konzentrieren.
Die Yamaha WR 125 R setzt dagegen stärker auf das Wesentliche. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ ist, sondern dass sie sich auf ein unkompliziertes Fahrgefühl konzentriert. Für viele Fahrer ist das sogar ein Vorteil: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das direkte Fahren. Wer Technik liebt, wird bei der BMW mehr „Werkzeug“ finden; wer ein Motorrad möchte, das schnell startklar ist und sich natürlich anfühlt, wird bei der Yamaha eher glücklich.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Alltag
Bei der BMW R 1300 RT steht die Ergonomie für lange Fahrten im Vordergrund. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu kommt, dass das Motorrad das Fahrtempo und die Fahrbelastung insgesamt „glättet“: weniger Vibrationen, weniger hektisches Nachsteuern, mehr Ruhe.
Die Yamaha WR 125 R ist ergonomisch eher auf sportlich-praktives Fahren ausgelegt. Das heißt: Die Position wirkt aktiver, das Motorrad lädt dazu ein, Kurven dynamisch zu fahren und sich im Alltag schnell zu bewegen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das ideal. Wer allerdings sehr lange Touren plant, wird die Touring-Philosophie der BMW schneller zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Motorleistung, sondern auch das Gesamtpaket aus Handling, Komfort und Reichweite. Die BMW R 1300 RT ist besonders stark, wenn der Alltag aus längeren Wegen besteht oder wenn regelmäßig Touren geplant sind. Sie fühlt sich auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten besonders stimmig an und macht das Motorradfahren „einfach“.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag schnell verfügbar wirkt. Durch das leichtere Handling ist sie in der Stadt angenehmer, und auf Nebenstraßen macht sie Spaß, weil sie nicht träge wirkt. Für Ausflüge, bei denen auch mal ein Feldweg oder ein weniger gepflegter Weg vorkommt, passt die Enduro-Anmutung deutlich besser.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
BMW R 1300 RT – Stärken
- Touring-Komfort: entspannter Charakter für lange Strecken.
- Stabilität: ruhiges Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten.
- Allround-Ausstattung: Elektronik und Komfortfunktionen unterstützen das Fahren.
- Durchzug: Überholen und zügiges Weiterfahren wirken souverän.
BMW R 1300 RT – Schwächen
- Konzeptbedingt weniger „leichtfüßig“: für enge, langsame Situationen kann das größere Touring-Paket weniger agil wirken.
- Fokus auf Straße: Wer häufig abseits des Asphalts unterwegs ist, wird eher ein anderes Motorrad bevorzugen.
Yamaha WR 125 R – Stärken
- Agilität: leichtes Handling und schnelle Richtungswechsel.
- Enduro-Charakter: macht auch auf unebenen Strecken Spaß.
- Alltagstauglichkeit: ideal für kurze bis mittlere Fahrten und Stadtverkehr.
- Direktes Fahrgefühl: der Fahrer bleibt stärker „im Geschehen“.
Yamaha WR 125 R – Schwächen
- Leistungsgrenzen: für lange Autobahnfahrten oder dauerhaft hohes Tempo ist die 125er-Klasse schneller am Ende.
- Touring-Komfort: für sehr lange Strecken ist der Komfortfokus der BMW im Vorteil.
Für wen passt welches Motorrad?
Die BMW R 1300 RT ist die bessere Wahl, wenn regelmäßige Touren, längere Strecken und ein hohes Maß an Komfort im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Straße souverän wirkt, mit moderner Ausstattung unterstützt und auch nach vielen Kilometern noch entspanntes Fahren ermöglicht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha WR 125 R passt besonders gut, wenn ein leichtes, wendiges Motorrad für den Alltag gesucht wird. Wer mit 125 ccm starten möchte, gern dynamisch fährt und auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, bekommt ein Motorrad, das Spaß macht und unkompliziert bleibt.
Fazit:
Die BMW R 1300 RT ist das Motorrad für alle, die vor allem Tourenkomfort, Stabilität und ein entspanntes Fahrgefühl auf langen Strecken suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn die Fahrt mehr ist als nur „von A nach B“ – also bei regelmäßigen Ausfahrten, längeren Strecken und einem Anspruch an moderne Unterstützung. Die Yamaha WR 125 R ist dagegen die richtige Wahl, wenn Agilität, Alltagstauglichkeit und ein direktes Enduro-Feeling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für kürzere bis mittlere Strecken, für Stadt und Landstraße und für Ausflüge, bei denen auch mal ein weniger glatter Untergrund dabei ist. Kurz gesagt: Wer Komfort und Reise im Fokus hat, greift zur BMW; wer leichtes Handling und Fahrspaß im Alltag sucht, ist mit der Yamaha besser unterwegs.