| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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BMW R 18 Classic vs Honda X-ADV: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die BMW R 18 Classic und die Honda X-ADV, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassischer Cruiser mit großem Hubraum und markantem Auftritt im Fokus, dort ein vielseitiges Konzept aus Adventure-Optik und Scooter-Alltagstauglichkeit. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, profitiert davon, die Unterschiede nicht nur auf dem Papier zu betrachten, sondern sie im Fahrgefühl, in der Ergonomie und in der Praxis zu vergleichen.
Grundidee im Vergleich: Cruiser-Charakter vs. Allround-Adventure
Die BMW R 18 Classic ist als Cruiser gedacht: Sie setzt auf entspannte Fahrten, einen souveränen Motorlauf und eine Haltung, die eher nach „ankommen“ als nach „sportlich attackieren“ klingt. Die Honda X-ADV verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie verbindet eine aufrechte, adventure-orientierte Sitzposition mit der Flexibilität eines Scooters im Alltag. Dadurch wirkt sie wie ein Werkzeug für viele Situationen: Pendeln, längere Touren, wechselndes Terrain und Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein „reines“ Motorrad zu bewegen.
Stärken und Schwächen der Grundausrichtung
Die Stärke der BMW liegt in der ruhigen, massiven Art, wie sie Tempo aufbaut und wie sie sich auf längeren Strecken anfühlt. Schwächen zeigen sich dort, wo man sehr enge Manöver, häufiges Stop-and-go oder häufiges Rangieren erwartet: Der Cruiser-Charakter und die typische Bauart verlangen mehr Geduld und ein aktives Handling. Die Honda punktet mit Alltagstauglichkeit und einem Konzept, das sich schnell „leicht“ anfühlt. Gleichzeitig kann genau diese Vielseitigkeit dazu führen, dass sie nicht denselben Fokus auf ein klassisches Cruiser-Erlebnis legt wie die BMW.
Fahrgefühl: Drehmoment-Genuss vs. variabler Allround-Flow
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW R 18 Classic lebt von ihrem Charakter. Der Motor wirkt wie ein Anker, der das Motorrad stabil trägt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen gleichmäßiges Tempo, entspanntes Mitschwingen und ein „großes“ Gefühl wichtiger sind als hektische Beschleunigungsmanöver. Die Honda X-ADV spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn es um kontrollierten Vortrieb in wechselnden Situationen geht. Sie wirkt agiler im Alltag und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke nicht planbar ist.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Beim Vergleich der Fahrwerte zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil: Die BMW ist eher das Motorrad für ruhige, gleichmäßige Touren, bei denen man den Motorlauf genießt und die Fahrt „fließen“ lässt. Die Honda eignet sich stärker für Fahrten mit vielen Stopps, wechselnder Geschwindigkeit und gelegentlichen Abstechern. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Touren plant, bei denen die Route spontan wird, findet in der X-ADV oft den bequemeren Begleiter.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. aufrechter Allround-Komfort
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die BMW R 18 Classic setzt auf eine klassische Cruiser-Geometrie: Die Beine sind eher gestreckt, der Oberkörper wirkt entspannt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt ruhig zu gestalten. Das ist ein großer Pluspunkt für lange Strecken, bei denen Komfort wichtiger ist als sportliche Haltung. Gleichzeitig kann diese Position weniger ideal sein, wenn häufiges Rangieren, sehr dynamisches Fahren oder häufiges Umsetzen auf engstem Raum gefragt ist.
Die Honda X-ADV bietet eine deutlich aufrechtere Sitzhaltung. Das erleichtert den Überblick im Stadtverkehr und sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Fahrbedingungen schnell „richtig“ anfühlt. Wer häufig zwischen Alltag und Tour pendelt, profitiert von dieser Flexibilität. Als Gegenpol kann die Cruiser-typische Entspannung der BMW nicht vollständig ersetzt werden, wenn man genau dieses klassische Langstrecken-Gefühl sucht.
Ausstattung und Technik: Fokus auf Cruiser-Atmosphäre vs. moderne Vielseitigkeit
Beim Vergleich der Ausstattungsphilosophie zeigt sich: Die BMW R 18 Classic wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil, Präsenz und ein stimmiges Gesamtbild setzt. Die Technik unterstützt das Fahrgefühl, ohne den Charakter zu überdecken. Die Honda X-ADV dagegen ist stärker auf Allround-Funktionalität ausgelegt. Gerade im Alltag und auf Touren, bei denen man mit wechselnden Bedingungen rechnet, spielt die moderne Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Assistenz, Bedienung und Praxisnutzen
Im Alltag ist entscheidend, wie schnell man sich zurechtfindet und wie gut das Motorrad „mitdenkt“. Die Honda wirkt hier oft intuitiv, weil das Konzept auf häufiges Nutzen ausgelegt ist. Die BMW kann dafür punkten, dass sie sich wie ein bewusstes Erlebnis anfühlt: weniger „Werkzeug“, mehr „Statement“. Wer viel Wert auf eine klare, ruhige Bedienlogik und ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird an der BMW Gefallen finden. Wer dagegen häufig unterwegs ist und Technik als Unterstützung im Alltag erwartet, findet in der Honda häufig den besseren Kompromiss.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität und Ruhe vs. kontrollierte Beweglichkeit
Beim Vergleich der Fahrwerks- und Bremscharakteristik zeigt sich typischerweise ein Unterschied im Grundgefühl: Die BMW R 18 Classic vermittelt eher Stabilität und Souveränität. Sie ist darauf ausgelegt, das Motorrad ruhig zu tragen und ein gleichmäßiges Fahrverhalten zu liefern. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Honda X-ADV zielt stärker auf Kontrolle in unterschiedlichen Situationen. Sie wirkt oft leichter zu dosieren, was sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn der Untergrund wechselt oder wenn man in der Stadt häufig die Geschwindigkeit anpasst. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrbahnbedingungen pendelt, wird die Honda als pragmatischer erleben.
Stärken und Schwächen im Detail
Die BMW ist dann im Vorteil, wenn man ruhige Fahrten priorisiert und das Motorrad wie einen großen, komfortablen Begleiter nutzen möchte. Die Schwäche liegt eher im Bereich „Alltagshandling“: Je enger und hektischer es wird, desto mehr zählt die eigene Routine. Die Honda ist im Vorteil, wenn man Flexibilität braucht und das Motorrad oft im gemischten Einsatz nutzt. Eine mögliche Schwäche: Wer ein sehr klassisches Cruiser-Feeling sucht, empfindet die Honda als weniger „romantisch“ im Charakter.
Alltagstauglichkeit: Rangieren, Handling und Nutzung im Stadtverkehr
Im Alltag entscheidet oft Kleines über Großes. Die Honda X-ADV ist durch ihr Konzept häufig die entspanntere Wahl, wenn es um häufiges Anfahren, Stop-and-go und das schnelle Weiterkommen geht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Situationen, in denen man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein „großes“ Cruiser-Motorrad zu bewegen.
Die BMW R 18 Classic kann im Alltag trotzdem Spaß machen, aber sie verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Handling. Wer bereit ist, sich auf den Cruiser-Charakter einzustellen, bekommt dafür ein Fahrgefühl, das sich deutlich „besonders“ anfühlt. Für Pendler, die vor allem kurze Strecken fahren und oft im dichten Verkehr unterwegs sind, ist die Honda meist die unkompliziertere Option. Für Fahrer, die eher selten „durchschieben“, sondern häufiger bewusst Touren planen, kann die BMW die bessere Wahl sein.
Touren und Gepäck: Komfort auf langen Strecken vs. modulare Vielseitigkeit
Für längere Fahrten zählt, wie gut das Motorrad den Fahrer über Stunden trägt. Die BMW R 18 Classic punktet hier mit dem Cruiser-Komfort und dem ruhigen Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen man nicht ständig die Route ändern muss und bei denen das Motorrad vor allem entspanntes Reisen ermöglichen soll.
Die Honda X-ADV ist stärker darauf ausgelegt, dass Touren auch mal unplanbar werden. Gerade wenn Gepäck, spontane Umwege oder unterschiedliche Untergründe eine Rolle spielen, wirkt die Honda oft als flexiblerer Reisebegleiter. Wer häufig unterschiedliche Strecken fährt und dabei nicht jedes Mal das „richtige“ Motorrad für den Zweck wechseln möchte, findet in der X-ADV häufig den besseren Kompromiss.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen BMW R 18 Classic und Honda X-ADV hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern von der Frage, welches Fahrgefühl im Alltag und auf Touren wichtiger ist.
BMW R 18 Classic – ideal für…
Die BMW ist besonders passend für Fahrer, die Cruiser-Charakter, ruhiges Dahingleiten und ein markantes Gesamtgefühl suchen. Wer lange Strecken entspannt genießen möchte und das Motorrad als stilvolles Erlebnis betrachtet, wird mit der R 18 Classic sehr glücklich. Auch für Menschen, die weniger Wert auf maximale Allround-Flexibilität legen und stattdessen den Fokus auf Komfort und Präsenz setzen, ist sie eine starke Wahl.
Honda X-ADV – ideal für…
Die Honda passt besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer häufig pendelt, Touren mit wechselnden Bedingungen plant oder ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert anfühlt, findet in der X-ADV eine überzeugende Option. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für „die eine Art von Fahrt“ genutzt wird.
Fazit:
Wer ein Motorrad sucht, das vor allem durch Cruiser-Charme, ruhigen Charakter und entspanntes Reisen überzeugt, liegt mit der BMW R 18 Classic richtig. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und bietet ein Fahrgefühl, das auf Souveränität und Präsenz setzt. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren flexibel mit wechselnden Bedingungen umgeht, findet in der Honda X-ADV den passenderen Begleiter. Die Honda wirkt oft leichter im gemischten Einsatz und bringt moderne Vielseitigkeit mit. Kurz gesagt: BMW für Cruiser-Fans und Touren mit Fokus auf Komfort, Honda für Fahrer, die ein alltagstaugliches Allround-Konzept bevorzugen.