| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
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BMW R 18 Classic vs. Suzuki DR-Z 4SM: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 Classic steht für große Cruiser-Ästhetik, entspanntes Dahingleiten und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Eile“ klingt. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist ein Supermoto-Ansatz mit klarer Handschrift: wendig, direkt und darauf ausgelegt, auch dort Spaß zu machen, wo der Asphalt nicht perfekt ist.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag auswirken. Dabei werden Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundcharakter: Cruiser-Ruhe trifft Supermoto-Dynamik
Die BMW R 18 Classic wirkt wie ein Motorrad, das bewusst Zeit lässt. Der Cruiser-Charakter zeigt sich vor allem im Zusammenspiel aus Motorgefühl, Sitzhaltung und dem insgesamt ruhigen Auftritt. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist, lange Strecken entspannt angeht oder einfach den „großen“ Look mag, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen auf Agilität getrimmt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, schnell reagieren zu können: in engen Passagen, bei Richtungswechseln und auf unruhigerem Untergrund. Der Supermoto-Ansatz sorgt dafür, dass das Motorrad nicht nur auf der perfekten Linie Spaß macht, sondern auch dann, wenn die Strecke etwas „mehr“ verlangt.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motor- und Fahrwerksauslegung anfühlt
BMW R 18 Classic: souverän, aber eher auf Entspannung ausgelegt
Bei der BMW steht das Fahrgefühl im Vordergrund: Die Art, wie Leistung anliegt und wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, ist auf ruhiges Gleiten abgestimmt. Das merkt man besonders dann, wenn die Geschwindigkeit nicht ständig „neu erfunden“ werden muss. Die R 18 Classic wirkt dabei stabil und gelassen, was gerade auf längeren Strecken angenehm ist.
Stärken zeigt die BMW vor allem in der Kombination aus Komfort und kontrollierbarer Kraftentfaltung. Schwäche im Sinne von „nicht optimal“ ist weniger die Leistungsfähigkeit, sondern eher der Fokus: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein leichtes Sportgerät durch enge Kurven wirft, wird mit der Cruiser-Philosophie weniger glücklich.
Suzuki DR-Z 4SM: direkt, agil und mit klarer Supermoto-Logik
Die Suzuki setzt auf ein spürbar anderes Konzept. Die DR-Z 4SM wirkt leichter in der Handhabung und vermittelt ein unmittelbares Feedback. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Wechsel der Fahrtrichtung spielt die Supermoto-Charakteristik ihre Vorteile aus.
Die Stärke liegt hier in der Wendigkeit und im „Mitgehen“ des Motorrads. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man von einem Cruiser-Komfort erwartet, dass alles automatisch weich und entspannt abläuft. Wer lange, gemütliche Touren mit maximaler Ruhe bevorzugt, muss bei der DR-Z 4SM eher Kompromisse beim Komfortdenken einkalkulieren.
Komfort und Alltag: Wer fährt entspannter, wer fährt lebendiger?
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern das Gesamtpaket aus Sitzposition, Ergonomie, Fahrruhe und dem Gefühl, wie anstrengend oder leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegen lässt.
BMW R 18 Classic punktet typischerweise mit einem komfortorientierten Setup. Die Sitzhaltung und die Art, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu kommt der Cruiser-Ansatz: Das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren und nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten zu müssen.
Suzuki DR-Z 4SM ist im Alltag dagegen oft die lebendigere Wahl. In der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad reaktionsfreudig an. Wer gerne aktiv fährt, häufig Richtungen wechselt oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, wird die DR-Z 4SM als motivierend erleben.
Gleichzeitig gilt: Wer vor allem Komfort und Langstreckenruhe sucht, wird bei der Suzuki eher schneller an Grenzen stoßen als bei der BMW. Umgekehrt gilt: Wer maximale Agilität und ein sportlich-direktes Fahrgefühl möchte, wird an der BMW weniger „Sportlichkeit“ finden als an der Suzuki.
Stärken und Schwächen: Der direkte Vergleich der Eigenschaften
Stärken der BMW R 18 Classic
- Cruiser-Charakter mit hoher Fahrkultur: Das Motorrad wirkt auf Langstrecke und entspanntes Tempo besonders stimmig.
- Komfortorientiertes Gesamtgefühl: Die R 18 Classic ist eher auf „genießen“ als auf „jagen“ ausgelegt.
- Stabilität im Fahrbild: Das Motorrad vermittelt Ruhe und Kontrolle, besonders bei gleichmäßiger Fahrweise.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 18 Classic
- Weniger Fokus auf maximale Agilität: Wer ein leichtes, superwendiges Fahrverhalten erwartet, wird eher enttäuscht.
- Stilfrage: Der Cruiser-Ansatz passt nicht zu jedem Fahrstil – vor allem nicht zu „Supermoto-typischer“ Fahrfreude.
Stärken der Suzuki DR-Z 4SM
- Agilität und Direktheit: Das Motorrad reagiert spürbar schnell auf Fahrbefehle.
- Supermoto-Feeling: Besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Untergrund macht die DR-Z 4SM Spaß.
- Aktiver Fahrstil wird belohnt: Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, bekommt ein motivierendes Setup.
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki DR-Z 4SM
- Komfortanspruch: Für sehr lange, entspannte Touren ist der Cruiser-Ansatz der BMW oft angenehmer.
- Erwartungen an „Allround-Ruhe“: Die DR-Z 4SM ist eher lebendig als gelassen.
Für welche Fahrprofile lohnt sich welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage: Wie wird gefahren? Denn beide Motorräder können in ihrem Bereich überzeugen – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
BMW R 18 Classic: ideal für…
- Menschen, die Cruiser-Optik und Fahrkultur lieben.
- Fahrerinnen und Fahrer, die entspannte Touren bevorzugen und nicht ständig „am Limit“ fahren wollen.
- Alltagsfahrer, die ein Motorrad suchen, das ruhig und souverän wirkt – auch wenn der Verkehr mal zäh ist.
Suzuki DR-Z 4SM: ideal für…
- Menschen, die agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl möchten.
- Fahrerinnen und Fahrer, die kurvige Strecken und wechselnden Untergrund als Spielplatz sehen.
- Wer ein Motorrad sucht, das aktiv gefahren werden will und dabei viel Fahrspaß erzeugt.
Fazit: Welche Wahl ist die bessere?
Die BMW R 18 Classic ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, entspannt zu fahren, den Cruiser-Charakter zu genießen und auch längere Strecken mit möglichst viel Ruhe zu absolvieren. Wer ein Motorrad sucht, das souverän wirkt, Komfort priorisiert und dabei optisch wie technisch einen stimmigen „Big Cruiser“-Auftritt bietet, wird mit der BMW sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt dagegen besser, wenn Agilität, Direktheit und ein lebendiges Supermoto-Feeling wichtiger sind als maximale Langstreckenruhe. Wer gerne aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und auch auf nicht ganz perfekten Straßen Spaß haben möchte, findet in der Suzuki den motivierenderen Begleiter.
Kurz gesagt: BMW für Genuss und Gelassenheit, Suzuki für Wendigkeit und Fahrspaß mit Biss. Die Entscheidung hängt am stärksten davon ab, ob der eigene Fahrstil eher „Cruiser-Flow“ oder „Supermoto-Action“ ist.