| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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BMW R 18 Classic vs. Yamaha Ténéré 700 World Raid - Cruiser und Adventure Bikes im Vergleich
In der Welt der Motorräder gibt es viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben gerecht werden. Die BMW R 18 Classic und die Yamaha Ténéré 700 World Raid sind zwei Modelle, die in ihrer Kategorie herausstechen. Während die R 18 Classic als Cruiser konzipiert ist und mit klassischem Design und starker Leistung begeistert, richtet sich die Ténéré 700 World Raid an Abenteuerlustige, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände unterwegs sein wollen.
Design und Ergonomie
Die BMW R 18 Classic besticht durch ihr nostalgisches Design, das an die klassischen Cruiser der Vergangenheit erinnert. Mit ihrem großen Rundscheinwerfer und der eleganten Linienführung zieht sie die Blicke auf sich. Die Sitzposition ist entspannt und bietet auch auf längeren Strecken hohen Komfort. Im Gegensatz dazu ist die Yamaha Ténéré 700 World Raid modern, robust und für Abenteuerfahrten optimiert. Die hohe Sitzposition und der breite Lenker sorgen für gute Kontrolle, besonders im Gelände.
Motor und Leistung
Der Motor der BMW R 18 Classic ist ein kraftvoller 1802-cm³-Boxermotor, der ein beeindruckendes Drehmoment liefert. Das sorgt für ein sanftes und kraftvolles Fahrgefühl, ideal für entspannte Cruisingtouren. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid hingegen ist mit einem 689 ccm Paralleltwin ausgestattet, der für seine Agilität und Effizienz bekannt ist. Während die R 18 Classic auf Leistung und Komfort auf der Straße ausgelegt ist, bietet die Ténéré 700 ein agiles Fahrverhalten, das sowohl auf Asphalt als auch im Gelände überzeugt.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der BMW R 18 Classic ist geprägt von ihrer schweren Bauweise, die für Stabilität auf der Straße sorgt. Sie ist ideal für lange Strecken und bietet ein angenehmes Fahrgefühl. Die Ténéré 700 World Raid hingegen überzeugt durch ihr leichtes Handling und ihre Fähigkeit, sich mühelos durch enge Kurven und unwegsames Gelände zu bewegen. Diese Unterschiede machen sich besonders bemerkbar, wenn es darum geht, wie die Motorräder auf unterschiedliche Untergründe reagieren.
Ausstattung und Technik
Ausstattungsseitig bietet die BMW R 18 Classic eine Vielzahl moderner Features, darunter ein digitales Display, verschiedene Fahrmodi und eine hochwertige Verarbeitung. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid hingegen ist mit einem robusten Cockpit ausgestattet, das für Offroad-Abenteuer konzipiert wurde. Auch sie bietet moderne Technik, der Fokus liegt jedoch mehr auf Funktionalität und Langlebigkeit.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beide Motorräder liegen in einem ähnlichen Preissegment, wobei die BMW R 18 Classic tendenziell etwas teurer ist, was sich durch die hochwertige Verarbeitung und das nostalgische Design rechtfertigen lässt. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Vielseitigkeit und Abenteuer legen.
Fazit
Die Entscheidung zwischen der BMW R 18 Classic und der Yamaha Ténéré 700 World Raid hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Die R 18 Classic ist die perfekte Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das nostalgische Cruiser-Erlebnis suchen und lange, entspannte Touren lieben. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid hingegen richtet sich an abenteuerlustige Fahrerinnen und Fahrer, die sowohl auf der Straße als auch im Gelände unterwegs sein wollen. Mit ihrem leichten Handling und der robusten Bauweise ist sie ideal für Offroad-Abenteuer und bietet eine hohe Vielseitigkeit.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Motorräder ihre Stärken und Schwächen haben. Die Entscheidung sollte auf den persönlichen Fahrstil und die bevorzugten Einsatzgebiete abgestimmt sein. Egal für welches Modell man sich entscheidet, beide Bikes versprechen ein aufregendes Fahrerlebnis.