| UVP | 25.500 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 374 | kg |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Länge | 2.615 | mm |
| Radstand | 1.720 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 B21 | |
| Reifen hinten | 180/55 B168 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit - bringt echt Laune!
Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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BMW R 18 Roctane vs. Aprilia Tuono 660: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die BMW R 18 Roctane steht für massiven Cruiser-Vibe, souveräne Drehmoment-Performance und ein Fahrgefühl, das eher nach „entspannt ankommen“ klingt. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist die sportlich-agile Antwort: kompakt, lebendig und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern sie zu genießen.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – von Motor und Fahrverhalten über Ergonomie bis hin zu Bremsen und Ausstattung. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Grundcharakter: Cruiser-Gefühl vs. sportliche Agilität
Die BMW R 18 Roctane wirkt wie ein Statement: groß, präsent und mit einem Motor, der für ein kräftiges, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt ist. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig“ und mehr „kraftvoll und ruhig“. Wer gerne entspannt rollt, dabei aber jederzeit Reserven spürt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen ein Motorrad, das nach Bewegung verlangt. Das Setup ist auf Dynamik ausgelegt: schnelle Richtungswechsel, spürbare Rückmeldung und ein Motor, der sich mit zunehmender Drehzahl immer mehr nach vorne schiebt. Wer Kurven als Spielplatz sieht und das Motorrad gerne aktiv bewegt, bekommt hier genau die passende Basis.
Motor & Antrieb: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Durchzugskraft
Beim Antrieb zeigen sich die Philosophien beider Modelle sehr deutlich. Die BMW R 18 Roctane setzt auf einen Charakter, der stark von unten heraus arbeitet. Dadurch fühlt sich das Motorrad auch bei moderaten Geschwindigkeiten souverän an: Gas auf, Ruhe rein, weiterrollen. Das ist besonders angenehm im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn nicht ständig geschaltet werden soll.
Die Aprilia Tuono 660 spielt ihre Stärken anders aus. Der Motor ist auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine klare Leistungsentfaltung ausgelegt. Im Vergleich zur BMW wirkt die Tuono „direkter“ – nicht unbedingt nur schneller, aber spürbar lebendiger. Wer gerne mit Drehzahl fährt und das Motorrad in Schwung bringt, wird den Unterschied sofort merken.
Was das im Alltag bedeutet
Die BMW eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort, Gelassenheit und ein kräftiger Vortrieb im Vordergrund stehen. Die Aprilia ist ideal, wenn der Fokus auf Fahrspaß liegt: zügiges Beschleunigen, dynamisches Tempo und ein Motorrad, das beim Herausbeschleunigen aus Kurven gerne mitarbeitet.
Fahrwerk & Fahrverhalten: Stabilität vs. Wendigkeit
Das Fahrwerk der BMW R 18 Roctane ist auf ein ruhiges, kontrolliertes Gleiten ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenbedingungen vermittelt die BMW ein Gefühl von Stabilität. Das Motorrad wirkt dabei weniger „leichtfüßig“, sondern eher wie ein großer Cruiser, der seine Linie hält und nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die Aprilia Tuono 660 ist spürbar agiler. Das Fahrgefühl ist direkter, das Motorrad reagiert schneller auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. In engen Kurven oder auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: Die Tuono wirkt wie ein Werkzeug, das man gezielt einsetzt – und nicht wie ein schwerer Brocken, der erst „in Fahrt“ kommen muss.
Stärken und Schwächen im Vergleich
BMW R 18 Roctane – Stärke: souveräne Stabilität und entspannter Langstrecken-Charakter.
BMW R 18 Roctane – Schwäche: weniger „sportlich leicht“ in der Handhabung, wenn es sehr dynamisch und eng wird.
Aprilia Tuono 660 – Stärke: Wendigkeit, sportliche Rückmeldung und Fahrspaß in Kurven.
Aprilia Tuono 660 – Schwäche: wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, empfindet die sportlichere Auslegung möglicherweise als weniger „gelassen“.
Ergonomie & Sitzposition: entspanntes Cruisen vs. sportliche Haltung
Die BMW R 18 Roctane bietet eine Sitzposition, die auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen, ohne ständig „gegen“ die Maschine zu arbeiten. Für längere Touren ist das ein klarer Vorteil, weil der Körper weniger in eine aktive Sporthaltung gedrückt wird.
Die Aprilia Tuono 660 setzt auf eine sportlichere Ergonomie. Die Haltung unterstützt die aktive Fahrweise: schnelleres Umsetzen von Impulsen, bessere Kontrolle beim dynamischen Fahren und ein direkteres Gefühl zwischen Fahrer und Motorrad. Für kurze bis mittlere Strecken und für Kurvenfahrten ist das ein Plus – bei sehr langen, entspannten Fahrten kann die sportlichere Position jedoch stärker fordern.
Bremsen & Sicherheit: souveränes Verzögern vs. sportliche Kontrolle
Beide Motorräder sind auf sicheres Bremsen ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die BMW R 18 Roctane wirkt beim Bremsen wie ein „großer Cruiser“: kontrolliert, berechenbar und auf Stabilität ausgelegt. Das passt besonders gut, wenn das Motorrad eher ruhig bewegt wird und man Wert auf gleichmäßige Verzögerung legt.
Die Aprilia Tuono 660 bietet eine sportlichere Brems- und Regelcharakteristik. In Kombination mit dem agilen Fahrwerk fühlt sich das Bremsen oft wie Teil des Fahrens an: man kann präziser dosieren und das Motorrad in der Kurve besser „führen“, wenn es zügig zur Sache geht.
Ausstattung & Alltag: Cruiser-Feeling vs. moderne Sport-Features
Bei der Ausstattung zeigt sich ebenfalls die Ausrichtung. Die BMW R 18 Roctane steht für Stil, Präsenz und ein stimmiges Gesamtpaket, das im Alltag vor allem durch Komfort und eine hochwertige Anmutung punktet. Wer gerne mit Stil unterwegs ist und das Motorrad als Begleiter für Touren und entspannte Fahrten sieht, wird die BMW besonders stimmig finden.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt dagegen wie ein modernes Sportgerät. Die Ausstattung zielt auf Fahrspaß und Kontrolle ab – und damit auf Fahrer, die das Motorrad regelmäßig fordern. Gerade im Alltag, wenn es mal schneller gehen soll oder wenn die Strecke kurvig ist, spielt die Tuono ihre Stärken aus.
Design & Charakter: Blickfang mit unterschiedlicher Philosophie
Die BMW R 18 Roctane ist ein Design-Magnet. Der Cruiser-Look, die massiven Proportionen und der „Road Presence“-Faktor sind Teil des Erlebnisses. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fotos, für Ankommen und für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist.
Die Aprilia Tuono 660 setzt auf sportliche Linien und einen Look, der nach Performance aussieht. Das Design unterstützt die Fahrweise: aggressiver, kompakter und klar auf Dynamik getrimmt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur fährt, sondern auch „anspringt“, wenn man es anschaut, wird hier fündig.
Welche Schwächen sollte man kennen?
Ein Vergleich ist immer auch ein Blick auf mögliche Kompromisse. Bei der BMW R 18 Roctane kann die Stärke im entspannten Charakter gleichzeitig bedeuten, dass sie in sehr sportlichen Situationen weniger „leicht“ wirkt als ein kompakteres Sportmotorrad. Wer häufig enge Serpentinen mit maximaler Dynamik fährt, könnte die BMW als weniger agil empfinden.
Bei der Aprilia Tuono 660 ist der sportliche Fokus der entscheidende Punkt: Wer vor allem Komfort, Ruhe und eine sehr entspannte Sitzhaltung sucht, kann die sportlichere Auslegung als etwas fordernder erleben. Dafür ist die Tuono in ihrem Element – Kurven, Beschleunigung und aktives Fahren.
Fazit:
Die BMW R 18 Roctane ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für entspanntes Cruisen, souveränen Vortrieb und eine stabile, ruhige Fahrweise gesucht wird. Wer lange Strecken mag, gerne gelassen unterwegs ist und das Motorrad als stilvollen Begleiter versteht, bekommt mit der BMW ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Aprilia Tuono 660 ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß, Wendigkeit und sportliche Kontrolle im Vordergrund stehen. Die Tuono fühlt sich lebendig an, reagiert schnell und macht besonders auf kurvigen Strecken Freude. Wer ein Motorrad möchte, das man aktiv bewegt und das dynamisches Fahren unterstützt, liegt mit der Aprilia richtig.
Kurz gesagt: BMW für Genießer und Cruiser-Fans, Aprilia für Kurvenjäger und sportlich Aktive.