UVP 25.500 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 4.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leicht
  • agiles Handling & komplett Geländegängig
  • VVA-Motor mit knapp 15 PS
  • günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
Kontra:
  • dürftige Bremsleistung auf der Straße
  • kein ABS hinten
  • auf der Autobahn etwas nervös

Abmessungen & Gewicht

Gewicht374kg
Radstand1.720mm
Länge2.615mm
Radstand1.720mm
Sitzhöhe: 720 mm
Gewicht138kg
Radstand1.430mm
Länge2.160mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 875 mm
Höhe1.195mm

Motor

Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Boxermotor
Hubraum1.802ccm
Hub100mm
Bohrung107mm
KühlungLuft-/ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung91 PS bei 4.750 U/Min
Drehmoment158 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite285km
Leistung14 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment11 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.104km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite352km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen
Federung vorneTeleskopgabel 49 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 B21
Reifen hinten180/55 B168
RahmenbauartSemi-Doppelschleifenrahmen
Federung vorneKYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm)

Fazit - bringt echt Laune!

Die R18 Roctane hat uns von allen R18-Modellen, die wir bisher getestet haben, am besten gefallen. Sie ist fahragiler als gedacht, sieht klasse aus und bringt dieses Luxusgefühl einer R18 am besten zur Geltung. Die Ausstattung ist gut, man hat immer Koffer dabei und sieht immer lässig aus.
 
Die Faszination, die vermutlich jede R18 ausmacht, kann man leider nur selbst auf dem Bike erleben. Deshalb folgender Tipp an alle Cruiser-Fans: Rauf auf die R18 und Probefahrt machen! Am besten auf der Roctane ...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 25.500€
  • Verfügbarkeit: seit 05/2023
  • Farben: Schwarz, Grau, Manhattan

Fazit


Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.

Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Blau, Schwarz

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BMW R 18 Roctane vs Yamaha WR 125 R: Vergleich der Gegensätze

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 18 Roctane und die Yamaha WR 125 R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier geht es nicht nur um Hubraum oder Leistung, sondern vor allem um Fahrgefühl, Einsatzzweck und die Frage, wie viel Motorrad man im Alltag wirklich „braucht“. Die BMW steht für einen schweren, kraftvollen Auftritt mit Cruiser-Roadster-Charakter. Die Yamaha dagegen ist leicht, agil und auf Abenteuer ausgelegt – mit dem typischen 125er-Enduro-Ansatz, der Lust auf Schotterwege, Waldstücke und spontane Ausfahrten macht.

Im Folgenden werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle miteinander eingeordnet: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen, Handling und Ausstattung? Und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich?

Grundidee: Cruiser-Roadster vs leichtes Enduro

Die BMW R 18 Roctane ist als Statement-Motorrad gedacht: Sie wirkt massiv, fährt sich aber mit einem Fokus auf souveräne Straßenpräsenz. Wer gern entspannt über Landstraßen rollt, dabei das Drehmoment spürt und das Motorrad als „Begleiter“ für längere Strecken sieht, findet hier eine klare Richtung.

Die Yamaha WR 125 R verfolgt dagegen eine andere Philosophie: leichtes Handling, Offroad-Genen und ein Setup, das auch im Alltag Spaß macht. Gerade wenn Wege nicht immer perfekt asphaltiert sind oder wenn das Motorrad häufig in der Stadt bewegt und zwischendurch auf Feldwegen genutzt wird, spielt die WR ihre Vorteile aus.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Vibe vs agiles 125er-Feeling

Beim Motorcharakter liegen Welten zwischen den beiden. Die BMW R 18 Roctane setzt auf einen kräftigen, „fetten“ Antritt, der sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen bemerkbar macht. Das macht sie im Alltag angenehm: Man muss nicht ständig hochdrehen, um zügig voranzukommen. Gleichzeitig sorgt der Charakter dafür, dass die BMW eher nach „entspanntem Vorwärtskommen“ klingt und sich anfühlt.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen ein Motorrad, das man eher „mitnimmt“. Als 125er ist sie darauf ausgelegt, dass man die Leistung über Drehzahl und Schwung nutzt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gern dynamisch fährt, schaltet, den Motor arbeiten lässt und das Motorrad als leichtes Werkzeug für Kurven und wechselnde Untergründe betrachtet, wird die Yamaha schnell mögen. Die Schwäche liegt dort, wo man lange Strecken mit hohem Tempo oder sehr hohe Reserven erwartet – da wirkt die BMW im Vergleich deutlich souveräner.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs Beweglichkeit im Gelände

Die BMW R 18 Roctane spielt ihre Stärken vor allem auf Asphalt aus. Durch die schwere, kompakte Bauweise und den Cruiser-Ansatz fühlt sich das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo ruhig an. In Kurven geht es weniger um „Sportlichkeit um jeden Preis“, sondern um kontrolliertes, stabiles Fahren. Wer viel Landstraße fährt oder gern entspannt unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Fahrwerksgefühl.

Die Yamaha WR 125 R ist dagegen auf Agilität ausgelegt. Das Handling ist leichter und direkter, was sich besonders bei engen Passagen, beim Rangieren und auf unebenem Untergrund bemerkbar macht. Auf Schotter, Feldwegen oder holprigen Strecken wirkt die Yamaha oft „einfach passender“, weil sie nicht so sehr nach Massenträgheit verlangt. Eine mögliche Schwäche zeigt sich, wenn man die Yamaha wie ein schweres Straßenmotorrad behandelt: Bei sehr glatten, schnellen Autobahnabschnitten oder bei dauerhaft hohem Tempo kann das Konzept weniger entspannend wirken als bei der BMW.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen vs sportliche Dosierung

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied: Die BMW R 18 Roctane vermittelt vor allem durch ihre Straßenorientierung ein Gefühl von Stabilität. Das Motorrad bremst so, wie man es von einem Cruiser-Roadster erwartet: kontrolliert, berechenbar und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Stärke liegt darin, dass man sich auf die Verzögerung verlassen kann, ohne ständig „gegen das Motorrad zu arbeiten“.

Die Yamaha WR 125 R setzt stärker auf Dosierbarkeit und ein Handling, das auch auf wechselndem Untergrund funktioniert. Gerade im Gelände oder auf rutschigerem Belag ist das wichtig. Schwächen entstehen eher dann, wenn man sehr sportliche Bremsmanöver auf glattem Asphalt erwartet: Die Yamaha ist nicht als reines Straßen-Performance-Bike gedacht, sondern als vielseitiges 125er, das sich anpasst.

Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Cruisen vs aufrechte Praxis

Die Sitzposition der BMW R 18 Roctane ist klar auf Komfort und entspanntes Fahren ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, längere Strecken ruhig zu genießen. Gleichzeitig ist die Ergonomie weniger „knackig“ für sehr sportliche, aggressive Fahrhaltung – wer gern tief einlenkt und ständig am Limit fährt, wird eher zur Yamaha greifen.

Die Yamaha WR 125 R bietet eine aufrechte, praktische Sitzposition, die im Alltag und auf unebenem Untergrund Vorteile hat. Das Motorrad lässt sich leichter kontrollieren, wenn der Untergrund wechselt. Als Schwäche kann sich ergeben, dass die Yamaha weniger auf „Langstrecken-Relax“ ausgelegt ist als die BMW – dafür ist sie aber flexibler im täglichen Einsatz.

Ausstattung und Alltag: Charakter vs Zweckmäßigkeit

Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen „Motorrad als Erlebnis“ und „Motorrad als Werkzeug“. Die BMW R 18 Roctane wirkt wie ein hochwertiges Gesamtpaket mit Fokus auf Stil, Präsenz und Straßenkomfort. Stärken liegen hier in der Art, wie das Motorrad als Ganzes auftritt: Man merkt, dass es für Menschen gebaut ist, die gern mit dem Motorrad unterwegs sind und dabei auch das Gefühl und die Optik genießen.

Die Yamaha WR 125 R ist eher zweckorientiert. Sie ist darauf ausgelegt, dass man sie nutzt – auch dort, wo man nicht ständig Angst haben muss, dass jede kleine Unregelmäßigkeit „zu viel“ ist. Die Stärke liegt in der unkomplizierten Nutzung: Offroad-Impulse, kurze Wege, spontane Abstecher. Schwächen ergeben sich dort, wo man maximale Premium-Anmutung oder reinen Langstreckenkomfort erwartet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW R 18 Roctane: Stärken

  • Starker Motorcharakter mit souveränem Antritt, der entspanntes Fahren erleichtert.
  • Straßenfokus mit ruhigem, kontrolliertem Fahrgefühl.
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Ausfahrten.
  • Starke Gesamtwirkung aus Design, Präsenz und Fahrkultur.

BMW R 18 Roctane: Schwächen

  • Weniger passend, wenn häufig Offroad oder sehr technisches Gelände im Vordergrund steht.
  • Konzeptbedingt nicht die erste Wahl, wenn maximale Leichtigkeit und „Spielerei“ gefragt sind.

Yamaha WR 125 R: Stärken

  • Agiles Handling, das sich besonders im Alltag und auf wechselndem Untergrund auszahlt.
  • Offroad-tauglicher Charakter für Feldwege, Schotter und Abenteuer.
  • Praktische Sitzposition für Kontrolle und Beweglichkeit.
  • Leichtes Konzept, das Fahrspaß auch ohne „große Reserven“ ermöglicht.

Yamaha WR 125 R: Schwächen

  • Begrenzter Langstrecken-Anspruch, wenn dauerhaft hohes Tempo oder viel „Reserve“ erwartet wird.
  • Konzeptbedingt weniger auf reinen Straßenkomfort und Cruiser-Relax ausgelegt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Wahl hängt weniger davon ab, welche Daten „besser“ wirken, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.

BMW R 18 Roctane – ideal für

  • Fahrerinnen und Fahrer, die viel auf der Straße unterwegs sind und dort Komfort sowie souveränen Vortrieb suchen.
  • Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Stil, Sound und Fahrkultur stehen im Vordergrund.
  • Wer gern entspannt fährt, ohne ständig am Drehzahlbereich arbeiten zu müssen.

Yamaha WR 125 R – ideal für

  • Fahrerinnen und Fahrer, die Alltag mit Abenteuer kombinieren: Stadt, Landstraße und gelegentliches Gelände.
  • Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist und sich in engen Situationen gut anfühlt.
  • Menschen, die Spaß daran haben, den Motor zu nutzen, zu schalten und das Motorrad „aktiv“ zu fahren.

Fazit:

Die BMW R 18 Roctane ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf straßenorientiertem Komfort, einem kräftigen Motorcharakter und einem souveränen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Entspannung, Präsenz und ein ruhiges, stabiles Handling wichtiger sind als maximale Leichtigkeit oder Offroad-Fokus. Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Vielseitigkeit und Offroad-Lust zählen. Sie ist ideal für den Alltag mit Abstechern ins Gelände, für kurvige Strecken mit wechselndem Untergrund und für alle, die ein leichtes Motorrad aktiv fahren möchten. Wer vor allem lange, entspannte Touren auf Asphalt plant, findet in der BMW den passenden Charakter. Wer dagegen gern flexibel bleibt und auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs ist, wird mit der Yamaha deutlich mehr „Spielraum“ erleben.

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